Achgut.tv / 05.08.2019 / 06:10 / 90 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Der Fluch der bösen Tat

In Deutschland hat es, wie man inzwischen so sagt ,"Zwischenfälle" gegeben, verursacht von Leuten mit einem "Hintergrund". Daraus resultierten ganz neue Ideen, um die Sicherheit im Lande zu gewährleisten, unter anderem die Wiedereinführung der Bahnsteigkarte. 

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Karl-Eugen Kaiser / 05.08.2019

Das wäre sicherlich sinnvoll, auch im Hinblick darauf, dass man die dann auch gleich für die sicherlich demnächst ausbrechende Revolution nutzen könnte.

beat schaller / 05.08.2019

Sie haben wieder mal alles gesagt Herr Broder, auch was man als Anfang tun könnte, nämlich das Schliessen der Grenzen! Da bin ich voll bei Ihnen. Daneben müsste das totale Auswechseln der ganzen Regierung in EUtschland folgen, , die ihr Versagen nun seit Jahren mit denselben Parteien und unfähigem Personal betreibt. Das wäre dann mal eine Basis für eine Neuausrichtung. b.schaller

Okko Frerichs / 05.08.2019

Der Ausdruck „Fluch der bösen Tat“ mag für „empfindliche Ohren“ etwas alttestamentarisch klingen, beschreibt die heillose Gegenwart jedoch recht genau. Meine Großmutter pflegte oft recht ähnlich zu formulieren: „Die Mühlen Gottes mahlen langsam, aber ganz vortrefflich fein!“ Was im September 2015 als Unrecht begann, wird auch durch hunderte verkürzende, verdrehende und weglassende Nachrichtensendungen und andere mediale Einflüsterungen niemals zu Recht werden. Jedes grobe Unrecht trägt nach meiner persönlichen Beobachtung den Keim der Selbstzerstörung bereits in sich, weshalb man aus gutem Grund wie Herr Broder von einem „Fluch“ sprechen kann.

Stefan Zorn / 05.08.2019

... und die Automaten stehen an den Grenzübergängen? - Immerhin!

Frank Stricker / 05.08.2019

Lieber Herr Broder , in ihrem Streifzug durch den Wahnsinn der letzten Woche haben sie leider keine Zeit mehr gehabt auf die “grünen Kobolde” hinzuweisen.  Kein Witz , das ARD-MoMa präsentierte das heutige Wetter alle 30 Min. mit dem “Vorwerk Kobold”. Wenigstens da hat Frau Baerbock Eindruck hinterlassen………..

Daniel Gildenhorn / 05.08.2019

Wird es bald “Bahnsteigkartensuchende” geben? Ansonsten, wenn man Lenin etwas umformulieren darf, werden die Deutschen auch dann an der Bahnsteigkante stehen, wenn sich bereits eine Revolution hinter ihrem Rücken abspielt.

Franck Royale / 05.08.2019

Vielleicht sind wir Zeuge eines historischen Umkehrungs- und Neuaufteilungsprozesses: Die einst hoch entwickelte, föderale Bundesrepublik zerfällt unter dem Banner der grenzenlosen „offenen Gesellschaft“ in ein Konglomerat archaischer, multiethnischer Parallelgesellschaften, welches geprägt ist durch Misstrauen, Gewalt im öffentlichen Raum sowie massiven Sicherheitskontrollen vor kleinteiligen „Begegnungszonen“ - vom Supermarkt, über das Schwimmbad bis zur Bahnsteigkante. Wo das Überleben und die körperliche Unversehrtheit wie in vorzivilisatorischen Zeiten wieder täglich neu ausgehandelt wird.

Bernhard Freiling / 05.08.2019

Unser Dilemma besteht darin, daß wir uns dem endgültigen Erfolg des Peter-Prinzips immer mehr annähern. Jegliche Schaltstelle dieses Landes scheint mittlerweile besetzt durch Leute, die mit der Ausübung des ihnen übertragenen Jobs hoffnungslos überfordert sind. Sie finden Keine mehr, die in der Lage ist, Ursache/Wirkung gegeneinander abzuwägen. Sie finden nur noch Leute, die voller Aktionismus auf von ihnen selbst herbei geführte Zustände reagieren. Deren ganzes Lebenswerk auf der Gleichung 2+2=3 beruht. Die unfähig sind, den Ursprung ihres Handelns auf den Prüfstand zu stellen und die daher eine Fehlleistung nach der anderen auf eine fehlerhafte Ausgangshandlung aufbauen. /// Wir werden von Leuten regiert, die mit klarem Blick feststellen, daß ein in ein fensterloses Gebäude getragener Sack, angefüllt mit hellstem Licht, nicht in der Lage ist, dieses Gebäude zu erleuchten. Deren einzige Alternative darin besteht, nunmehr hunderte, wenn das nicht hilft, tausende von Säcken, Eimern und Tüten gleich mit, ins Gebäude zu schleppen. Irgendwann, so deren Hoffnung, wird es doch hell werden darin. /// Sowas mag vorkommen. Wirklich bedenklich wird es, wenn dieser hirnrissige Aktionismus von weiten Teilen der Wählerschaft, der Medien und der ÖR lauthals beklatscht und unterstützt wird. Die Idiocracy hat dieses Land voll umfänglich im Griff.

Dr. Joachim Lucas / 05.08.2019

Liebe Staatsflunkerer, neben “schubsen” könnte man für andere Strafttaten von Hintergründlern auch nennen: “Hand ausrutschen” für Schlägereien, “hormonelle Störungen” für Vergewaltigungen, “unkontrollierte Muskelzuckungen” für Messerstechereien, “kreative Erwerbsarbeit” für Sozialbetrug, “Sitin’s” für Freibadbesetzungen, “kreative Erziehungsarbeit” für Ehefrauen schlagen. Die Schreiberlinge müssten einfach die Realität noch ein bißchen besser aufarbeiten.

Peter Groepper / 05.08.2019

Herr Broder, der Zeitpunkt für Ihre Worte kam zwar im richtigen Augenblick, er leitete aber nur Wasser auf die Mühlen. Was wir jetzt auf den Bahnsteigen brauchen, ist ein enges Zusammenstehen derer und wird gegen Buntheit und Offenheit in diesem Lande kein Chance, denn wir sind mehr.

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