Achgut.tv / 14.01.2019 / 06:25 / 51 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: “Das nutzt den Rechten”. Welch idiotisches Argument.

Nach dem Überfall auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz sorgten sich viele Politiker und Medienvertreter vor allem darum, ob das nicht letztlich Wasser auf die Mühlen der AfD ist. Das ist heutzutage ohnehin die Grundfrage in Deutschland, ob etwas nicht vielleicht den Rechten nützen könnte. Und alles, was den Rechten nützt, sollte man eigentlich unterlassen. Aber ist es nicht auch Wasser auf die Mühlen der AfD, wenn Angela Merkel noch länger Bundeskanzlerin bleibt? Ist nicht auch Jean-Claude Juncker Wasser auf die Mühlen der AfD? Was sollen wir da nun tun?

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Martin Stumpp / 14.01.2019

Im Spiegel 2019/2 war ein Interview mit dem ehemaligen Verfassungsrichter Di Fabio abgedruckt. Auf eine Antwort von ihm kam die Frage: Erschreckt es Sie nicht, dass die AfD dies auch so sieht. Seine Antwort war grandios: Wenn die AfD sagt, dass die Erde eine Kugel ist, muss ich dann sagen, dass sie eine Scheibe ist? Die interviewenden Journalisten haben die Frage leider nicht beantwortet. ;-) Ein Schelm der böses dabei denkt. Diese Frage, wie auch der beliebte Hinweis auf den Nutzen für die Falschen, zeigt überdeutlich, wie krank das mediale System zwischenzeitlich ist. Wie hat es Dushan Wegener so schön ausgedrückt: Wenn die Wahrheit den Falschen nützt, müssen sich die Richtigen überlegen ob sie nicht falsch liegen.

Marc Hofmann / 14.01.2019

Das ist eine Aussage aber kein Argument….der Unterschied zwischen einer Aussage und einen Argument/Standpunkt ist…eine Aussage wie “Das Nutzt nur den Rechten” macht man….ein Argument und mehr als eine Aussage…ein Argument ist ein Standpunkt…ist also etwas, was man nicht als Aussage stehen lässt sondern mit einer Erklärung/sachlichen Ausführung untermauert.

A.Kaltenhauser / 14.01.2019

Wasser auf die Mühlen der AfD? Eine Wassermühle ist doch grundsätzlich positiv konotiert, indem sie ökologisch unbedenklich und mittels Wasser, also [regen]erativer Energie betrieben wird. Von den Römern zu uns gebracht, quasi ein handwerklicher Kulturfolger.  Nutzt sie allerdings die/der AfD, würde selbst eine solche von den Demenzparteien verteufelt werden. Ich rege mich schon lange nicht mehr auf und schlage daher einen “Häschtäg”, #DuMichAuch vor. Mir hilft es ....

Anders Dairie / 14.01.2019

Attentat heisst es strafrechtlich auch dann, wenn die Tat nicht dem Zweck dient jemanden zu ermorden.  Ein Verletzungsvorsatz reicht schon.  Wie bei Magnitz in Bremen, dessen Vorfall nicht der Einzige ist.  Die Quittung kommt im Herbst 2019.  Die Spitze der Die LINKE zittert schon um den Verlust der Posten in den Ostländern.  Leider gehen Gauland / Weidel auf einen gemäßigten Kurs über,  der viele AfD-Wähler am Änderungswillen zweifeln lassen wird.  Der Parteitag in Gera war kein Höhepunkt.  Poggenburg aus Sachsen-Anhalt mag ein vorlauter Schnösel sein.  In Wahrheit geht es gegen den Thüringer Höcke, der die besten Chancen hat, die R2G-Regierung unter Ramelow zu stürzen.  Aus dem Widerspruch ist eine beginnende Schwächung der AfD erkennbar.  In den Medien ist ein Methodenwechsel eingetreten:  Auf ein Statement gegen die AfD erfolgt nun eines der AfD.  Die üblichen Adjektive fehlen zum Teil.  Das ist neu im Staatsfunk.

Hartmut Laun / 14.01.2019

Gäbe es Merkel, nicht gäbe es auch nicht die AfD. Stattdessen gäbe eine CDU, wie die von Adenauer bis Kohl. Es gäbe immer noch genau die CDU, die jetzt von der AfD 1 : 1 übernommen worden ist. Es gäbe Medien die einen mehr konservativ, die anderen mehr sozialistisch. Jeder konnte sich seine Zeitung aussuchen wie es ihm gefallen hat. Es gäbe heiße Redeschlachten wie die von Strauß mit Wehner, wer die alten Schlachtrösser auch immer waren. Hätte ich mir nicht räumen lassen mal dieser CDU hinterher zu weinen.

Karl-Heinz Vonderstein / 14.01.2019

Man könnte es auch umdrehen, am Beispiel der Grünen: Die konfrontative Auseinandersetzung mit der AfD und dass man soviel über den rechten Populismus bei uns und in Europa in den Medien und der Presse berichtet, nützt zur Zeit den Grünen bei uns. Oder jede Horrormeldung über den Klimawandel nützt den Grünen. Jedes menschenvolle Flüchtlingsboot, was (erst einmal) in keinem europäischen Hafen anlegen darf, nützt den Grünen. Jeder tote Flüchtling im Mittelmeer nützt den Grünen. Oder jede umstrittene Abschiebung eines oder mehrerer Migranten nützt den Grünen. Wenn es keine Dieselverbote in einer deutschen Großstadt gibt, nützt es den Grünen. Oder dass man noch nicht aus der Kohleenergie voll und ganz ausgestiegen ist, nützt den Grünen. Alles was politisch und gesellschaftlich passiert, nützt irgend jemanden irgendwie immer in der Politik.

Volker Kleinophorst / 14.01.2019

Wo die AfD stand, bevor Merkel 2015 rechtswidrig die Grenze öffnete, und wo sie heute steht, spricht doch eine deutliche Sprache. Niemand “nützt” da der AfD mehr als die Politik Merkels und das Versagen der Altparteien besonders der CDU, Merkel in die Arm zu fallen. Sieht man ja auch an den Wahlergebnissen. In den “Problemviertel” mit maximaler Zuwanderung wird AfD gewählt, im Speckgürtel, wo man von den Probleme weit genug weg ist, grün.

Walter Knoch / 14.01.2019

Ich kenne sie noch, diese Rede von dem Wasser auf die Mühlen der Falschen. Damals, als die Falschen die Reaktionäre, die Entspannungsfeinde, die Betonköpfe waren. Es waren damals dieselben, die heute wieder nicht der Wahrheit das Wort reden, sondern der Angst, die Wahrheit könne den Falschen nützen. Sie haben sich nicht geändert, die Selbstgerechten, die, wie sie meinen, die Moral exklusiv in Besitz zu haben. Wie steht im Neuen Testament: Oh ihr Schlangen und Natterngezücht … Ich habe dem nichts hinzuzufügen lieber, verehrter “Karl” Kardinal Marx.

Susanne antalic / 14.01.2019

Wo kommen nur all die “Guten” her, die alle Länder mit Demokratie diffamieren und die diktatorischen Islamländer präferieren. Wo kommen sie her die, die massen an Waffen überall in die Kriegsführenede und diktatorische Länder exportieren? Wo kommen sie her, die Deutschland und Europa zerstören wollen und sind schon fleissig dabei. Wo kommen diese oportunistische Journalisten her, die das mit ihre Hetze unterstützen und die sich nicht schämen alles was passiert, relativieren oder verschweigen, damit das den ” Rechten” nicht hilft. Eine erbärmliche Entschuldigung um alle kritische Menschen in rechte Ecke zu stecken, so hat man das nämlich im dritten Reich auch gemacht, wenn schon jemand kein Jude war,dann war er sicher Komunist und wenn man kein Nazi war hatte schlechte Karten. Jetzt ist das umgekehrt, wer kein linksgrüne ist, ist Nazi. Gelernt ist gelernt, man sieht wie viel von den Gemeinsamkeiten aus dritten Reich in diesen “Guten” Menschen steckt und die, ausgerechnet die, reden von Demokratie.

Gerhard Mader / 14.01.2019

Wenn etwas den Richtigen nützt, ist es gut. Ob “die Rechten” auch die Richtigen sind, da wäre ausführlich zu behandeln, wer das ist. Die Linken und die links-grüne Einheitsfront (der Mitte) sind es jedenfalls nicht.

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