Achgut.tv / 30.03.2020 / 06:19 / 77 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Corona-Sozialismus

Teil einer jeden sozialistischen Strategie ist es, den Staat in Schlüsselpositionen zu bringen, sowohl in der Meinungsbildung, aber auch in der wirtschaftlichen Aktivität der Bevölkerung. Was wir jetzt erleben, könnte man in dieser Hinsicht als eine Art von Corona-Sozialismus bezeichnen.

Henryk M. Broders neues Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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Litzinger Franz / 30.03.2020

Aufschlußreich in diesem Zusammenhang ist ein Artikel der EPOCH TIMES vom 23.3.2020 “Seit Corona-Ausbruch in China: Zahl der Handynutzer um 21 Millionen gesunken - wie viele Tote gibt es wirklich?”  - leider hinter der Bezahlschranke. Erläuternd hierzu ist aber das YouTube-Video der FinanzmarktWelt.de “Offenbarungseid - warum Fed-Bazooka nicht hilft! “vom 23.3.  ab 8.53 Minuten!

Karl-Heinz Vonderstein / 30.03.2020

Las gestern ne Schlagzeile:“Trump will New York nicht unter Quarantäne stellen - 2000 Tote”. Die Zahl 2000 gab wie viele in den USA bis dahin am Coronavirus gestorben sind.Mit der Schlagzeile vermittelt man aber den Eindruck, als wenn durch Trumps Entscheidung, New York nicht unter Quarantäne zu stellen, schon so viele gestorben seien.Trump wollte New York zuerst unter Quarantäne stellen, aber der Bürgermeister von New York war dagegen und meinte, es hätte schlimme Auswirkungen.Daraufhin zog Trump seine Ankündigung zurück.

CZECH ALEX / 30.03.2020

Der Zeitpunkt ist ideal für die Einführung des demokratischen Sozialismus. Das Lebenswerk unseres Hosenanzugs nimmt Gestalt an. Die dazu notwendige Wählerschaft hat man sich über Jahrzehnte hinweg systematisch gezüchtet. Die gehirngewaschene Wohlstandsbevölkerung ist offen und bereit für den Kommunismus. Corona kommt da wie gerufen.

E Ekat / 30.03.2020

“Teil einer jeden sozialistischen Strategie ist es, den Staat in Schlüsselpositionen zu bringen, sowohl in der Meinungsbildung, aber auch in der wirtschaftlichen Aktivität der Bevölkerung”.  So oder so, die Erde wird rot, eine Ballade von Wolf Biermann. Viel zu spät, eher garnicht wird erkannt, daß die EU sozialistisch aufgesetzt wurde. Demokratische Strukturen hat sie nur dem flüchtigen Anschein nach, was beispielweise durch die rechte derer Parlament es sowie der Komission zum Ausdruck gebracht wird. Getarnt auch dadurch, daß wir uns regional an unseren Regierungen abarbeiten die, das darf man wohl als gegeben betrachten, von sich aus nur noch sozialistische Strukturen vorgeben, gerne als EU-Vorgabe getarnt, und sich dabei hinter vermeintlich demokratischen Organisationen wie CDU/CSU oder Grüne, oder FDP verbergen. Linke, SPD: sowieso. Sozialismus ist grundsätzlich global (die nennen es: international) angelegt. Das erklärt sämtliches Bashing von Putin über Berlusconi zu Trump und Orban, Netanjahu, Boris Johnson, den für deren globale Weltordnung aufgesetzten Migrationszirkus, der sich ja ebenfalls in den USA abspielt,  bis zu unserer strengstens geächteten aber eher doch harmlosen AfD.  Demokratie geht anders. Wurde aber in uns nicht verankert.

Johannes Schuster / 30.03.2020

Ich habe auch ein Ressentiment: Ich glaube, daß Goldhagen untertrieben hat und daß es seit 1945 eine stete aber kräftige Unterströmung gibt, dasjenige, was man verloren hatte wieder zu erlangen. Es ist meine subjektive Meinung, aber ich glaube, daß das kollektive Über und Unter - und Nebenbewußtsein der Deutschen auf eine Gelegenheit sinnt weitermachen zu können, mit einem Sozialismus im nationalen Gewand in einem Volk ideologisch gleichgeschalteter Wesen - frei nach Habermas - um das Ziel, daß sich eine Theorie gesetzt hat besser zu erreichen. Die Reflexanklage gegen Isreal ist dabei ein Element dieses angezeigten Wertes aus dieser Unterströmung. Und es wird nicht all zu lange dauern, da werden die Folgen der Wirtschaftskrise, die als Corona - Krise verkauft wird, der internationalen Hochfinanz zugeschrieben werden und danach kommt regelmäßig der blanke mittalalterliche Antisemitismus. Ich bin mal gespannt, ob ich über ein Ressentiment verfüge, oder über eine verquere Funktionseinsicht in soziale Substrukturen.

Frances Johnson / 30.03.2020

@ Jens Richter: Die Kurven laufen, außer in Spanien, New York, London und Belgien, nicht mehr so steil nach oben. Die Maßnahmen wirken. Bei der Behandlung dürfte man klüger werden. Was Sie da sagen, ist richtig. Zu unentspannt die Deutschen. Zu ungeduldig. Zu hochnäsig auch. Verwöhnt von den Erfolgen ihrer Industrien.

S. Lenz / 30.03.2020

Korrektur in eigener Sache: DER SPIEGEL sagte, wir bräuchten für Krisen wie diese eine Art “Weltregierung”, nicht “Weltherrschaft”, wie ich vorhin irrtümlich zitierte.

herbert binder / 30.03.2020

Die Hinterbänkler und Kofferträger, lieber Herr Broder, also Leute, die sich einst allenfalls in der Parlamentskantine “austoben” durften, sitzen heute in der ersten Reihe, sponsored by the öffentlich Gerechten. Und, seien wir ehrlich, es läuft doch alles wie gedruckt: Schaumschlagen und Selbstbefruchten ersetzt nicht, nein, es ist Politik…geworden.

Hildburg Heider / 30.03.2020

Als ich diese Nacht wieder mal nicht schlafen konnte, stieß ich in der NZZ auf einen Beitrag von Natan Sznaider “Stillstand in Israel”. Dort wurde Hannah Arendt zitiert, die 1942 schrieb: «Es war einmal eine glückliche Zeit, als Menschen frei wählen konnten: Lieber tot als Sklav’, lieber stehend sterben als auf den Knien leben. Und es war einmal eine verruchte Zeit, als schwachsinnig gewordene Intellektuelle erklärten, das Leben sei der Güter höchstes. Gekommen ist heute die furchtbare Zeit, in der jeden Tag bewiesen wird, dass der Tod seine Schreckensherrschaft genau dann beginnt, wenn das Leben das höchste Gut geworden ist (. . .) Wir Lebenden haben zu lernen, dass man auf den Knien noch nicht einmal leben kann, dass man nicht unsterblich wird, wenn man dem Leben nachjagt, und dass, wenn man für nichts mehr sterben will, man stirbt, obwohl man nichts getan hat. Keine Messe wird man singen, keinen Kaddisch wird man sagen.» Dieser Text hat mich ins Herz getroffen. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Was sagen die Achse-Leser dazu?

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