Achgut.tv / 30.03.2020 / 06:19 / 77 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Corona-Sozialismus

Teil einer jeden sozialistischen Strategie ist es, den Staat in Schlüsselpositionen zu bringen, sowohl in der Meinungsbildung, aber auch in der wirtschaftlichen Aktivität der Bevölkerung. Was wir jetzt erleben, könnte man in dieser Hinsicht als eine Art von Corona-Sozialismus bezeichnen.

Henryk M. Broders neues Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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Frances Johnson / 30.03.2020

Es lohnt sich für mich zu leben für meine Familie/Kinder, meinen Hund und meinen Sportwagen. Außerdem für meine Zeiten in den Bergen und im Ausland. Aber das meint die Hanna nicht. Den Text verstehe ich nicht. Das Böse ist auch nicht banal. Die Frau habe ich nie verstanden. Ich verstehe vielleicht Hilde Domin: “Abel, steh auf”. Ich glaube zumindest, dass ich es verstehe. Die Mitte von dem Arendt-Zitat verstehe ich, den Rest nicht. Tut mir leid. Es ist mir zu intellektuell. Ich glaube kaum, dass Vladislav Szpilman das gedacht hat, als er um sein Leben kämpfte. Gucken Sie mal Barbra Streisand auf youtube:  A PIECE OF SKY

Frances Johnson / 30.03.2020

@ Sabine Schönfelder: Was Sie heute schreiben, hat durchaus Gewicht und Logik, thumbs up. Wenn China das plant, wird es sein Ruin. Die SU ist auch an Überdehnung gestorben.

Sabine Lotus / 30.03.2020

@Dr. Von der Böse: Ich war selten so erleichtert, falsch zu liegen, wie in diesem Fall. Denn: Zu meinem großen entsetzen musste ich eben nach kurzer Recherche feststellen, daß Herr Delgado das zeitliche gesegnet hat vor einer Woche. Zum Glück bleiben Sie uns wenigsten erhalten, wenn ich bitten darf. Vielen Dank für die Neuronennahrung. Ganz liebe Grüße und Gesundheit zurück.

Jens Frisch / 30.03.2020

Rücklagen bilden!? Ja, wie denn? Mit €2500 brutto werden 38% Steuern und Abgaben fällig - dazu dann noch die rasant steigenden Mieten (inkl. Grundsteuer!) und Verbrauchssteuern, die das Gesamtvolumen auf locker-flockig 65-70% Steuern und Abgaben bringen. Rücklagen? Die hat der Staat gefressen!

Norbert Brausse / 30.03.2020

Frau Buhr, die gibt es, die weniger Gebildeten und Ausgebildeten, wenn sie zufällig einmal auf Civey stoßen sollten und dort die Rohdaten mit den repräsentativen Daten vergleichen. Wenn Sie dann wiederum diese Daten mit den Wahlabsichten dieser beiden Gruppen vergleichen, dann erhalten Sie starke korrelative Abhängigkeiten. Das Gleiche gilt beispielsweise auch für die Zugehörigkeit zu Religionsgemeinschaften, sie würden vielleicht sagen, wer glaubt ist dumm, während Reinhard Mey schon vor Jahren Minister und Bischof Hand in Hand für Dummheit und Armut sorgen ließ.

Gert Köppe / 30.03.2020

Danke, Herr Broder, das Sie auch ein paar Worte für die vielen Menschen gefunden haben, die seit etlichen Jahren per Gesetzgebung “klein” gehalten werden und deshalb keine Rücklagen bilden können. Es wurde höchste Zeit das einmal anzusprechen, denn diese Menschen haben keine Lobby. Billiglöhne, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Lohndrückerei, Arbeitslose, Alleinerziehende und Rentner, dafür einen Staat der immer mehr vom Lohn, durch Steuern, Abgaben und Gebühren, kassiert plus ausufernde Energiepreise für unsichere Stromversorgung. Alles zugunsten einiger weniger Großverdiener, einem Heer von Migranten mit staatlicher Vollversorgung und einen aufgeblähten Staats- und Behördenapparat, sowie kostenintensives EU-Politspektakel, Eurorettung, Klimarettung, NGO’s und sonstiger Günstlingsfinanzierung. Gegenüber diesen Menschen ist die Regierung stets blind und taub. Deshalb gebe ich Ihnen, Herr Broder Recht, “was ist das für ein Staat?”.

Gertraude Wenz / 30.03.2020

@ Herrn Frances Johnson, Sie schreiben: “Was hier abläuft, seit Jahren, kann einem den Verstand zerstören. Die AfD ist keine Lösung”. Ersteren Satz unterschreibe ich sofort. Der zweite ist für mich eine Behauptung, die Sie natürlich tätigen dürfen. Aber sie erfolgt ohne Beleg und Begründung. Die AfD vertritt in meinen Augen wohltuend sachliche, vernünftige Positionen, die auch hier auf der Achse von vielen vertreten werden. Der AfD mangelt es sicher an Personal, sprich Politikern, die sich besser “verkaufen” können und die bei der Mehrheit der dumm gehaltenen Bevölkerung besser ankommen. Ein strahlender, gut aussehender ” Siegfried”, ein charismatischer Retter, der das Volk zu begeistern weiß, könnte mit dem AfD-Programm Furore machen, das Volk aus seinem merkelschen Dämmerschlaf reißen und zu einer Umkehr bewegen. Aber woher nehmen? Die AfD ist so in Grund und Boden geschrieben worden, dass ich größte Achtung für die Tapferen habe, die der Partei die Treue halten und für sie kämpfen. Wer aber wollte sich das antun als engagierter, idealistischer Patriot mit Intelligenz und Verantwortungsethik, neu in die Partei einzusteigen, sich eventuell von den Medien in den Schmutz ziehen zu lassen und dabei eventuell noch Nachteile für die Familie in Kauf nehmen zu müssen? So traut und findet sich keiner, der die AfD-Karre aus dem Dreck ziehen kann. Es ist ein Teufelskreis, den mal wieder die etablierten Medien zu verantworten haben, ihr Versagen ist die Urkatastrophe!

Marc Blenk / 30.03.2020

Lieber Herr Broder, der Mütterchen Merkel - Sozialismus kommt allerdings zunehmend an seine Grenzen. Er hat von nun ein veritables Pinke Pinke - Problem. Da wird es mehr und mehr Gruppen geben, die weniger als andere bekommen und das werden die Benachteiligten mitbekommen. Die Verteilungskämpfe werden härter werden. Und Sie sagen es: Deutschland ist ein Volk von in der Hand in den Mund - Lebender. Die deutschen Bürger leben schlechter gestellt, als die meisten anderen EU - Europäer. Und die übergroße Mehrheit hat das dumpfe Gefühl, dass immer mehr an ihr Geld wollen. Zuletzt die Italiener, Spanier usw.. Ebenso die seit 2015 neu Ankommenden. Es könnte sein, dass sich die Zeiten der deutschen Freigiebigkeit dem Ende zuneigen.

Gert Köppe / 30.03.2020

@Frances Johnson: Was soll das sein? Wahlwerbung für die FDP? Zugleich sind die Anderen die doofen Wahlmichel. Offensichtlich sind diejenigen gemeint, die nicht FDP wählen wollen. Die sind dann alle doof, nicht wahr? Nun, hoffentlich weiß der zwischen den Standpunkten torkelnde Wackelgenosse Lindner das auch entsprechend zu schätzen und verleiht Ihnen ein paar Pluspunkte.

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