Achgut.tv / 18.02.2019 / 06:25 / 61 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Adolf und Adolfine

Die geschlechtergerechte Sprache ist auf dem Vormarsch. Die Stadtverwaltungen in Hannover und Augsburg müssen schon im Gender-Deutsch mit ihren Regierten kommunizieren. Welch ein Fortschritt. Dummerweise gibt es ein für die Deutschen so wichtiges Wort, das immer noch nicht gegendert werden kann, ja für das es noch nicht einmal eine offizielle weibliche Form gibt. Da müssen die Inhaberinnen der unzähligen neuen Gender-Lehrstühle aber endlich eine Lösung finden.

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Robert Wenger / 18.02.2019

Im untenstehenden Artikel von Wolfgang Röhl “Journalisten: Prediger in leeren Kirchen” wird eine hervorragende Lösung erwähnt: Die Nazi-Schlampe. “Nazis und Nazischlampen buhten Merkel aus!” Klingt doch bestens! (Erinnert recht gemütlich an Nachttisch und Nachttischlampe…)

Karsten Dörre / 18.02.2019

In der gendergerechten Sprache soll es geschlechtslos zu gehen. Die Vornamen werden auch bald daran glauben müssen. Island hat sein EU-Beitrittsgesuch 2015 wieder zurückgezogen. Böse Zungen behaupten, aus gutem Grund (isländische Namensgebung bei Neugeborenen, -son und -dottir).

Friedrich Neureich / 18.02.2019

Der Begriff “Nazi-Braut” ist in den sog. Qualitätsmedien schon lange einschlägig und wurde z.B. für Beate Zschäpe verwendet.

Hans-Peter Dollhopf / 18.02.2019

Herr Broder, ich neige zur Versachlichung und bin für einen Nominativ “das Nazi”. Zur Diskriminierung kann “der Nazo” oder “die Naza” gesagt werden. Oder man macht es wie die Franzos*Innen: “Nazi 1” und “Nazi 2”: Im Daily Telegraph stand am 14. Februar eine Meldung über die Abschaffung von Vater und Mutter an Frankreichs Schulen. “Schools in France to replace ‘mother and father’ with ‘parent 1 and 2’ under controversial same sex amendment”. Da muss das Kleinkind nicht mal bis drei zählen können. “Oh wie süß, es hat 2 gesagt!”

Kristina Laudan / 18.02.2019

Eigentlich bleibt einem nichts anderes übrig, als das Ganze ins Lächerliche zu ziehen (dieses Gendergerechtigkeitsdings*in). Denn entweder wird dieses Genderdings*in konsequent überall gemacht (also auch bei Nazi*in) oder gar nicht!

G. Schilling / 18.02.2019

Es gibt noch mehrere Lücken: Mensch und Deutsche gehören z.B. dazu. Oder kennen Sie Menschinnen und Deutschinnen? Mich würde interessieren wie das in Nachbarländern gehandhabt wird. Sind die Franzosen oder Engländer ähnlich blöd?? P.S.: Lieber Herr Broder, Hannover spricht man nicht mit “W” sondern mit klarem “V” . Sie sagen ja auch nicht Wogel zu Ihrem Kanari.

Nadja Schomo / 18.02.2019

Man kann nicht oft genug auf den dreifachen Gender- Verstoß der Universität Hamburg hinweisen, nämlich dem unsäglichen Motto: der Forschung, der Lehre, der Bildung.

Roland Stolla-Besta / 18.02.2019

Was für die Nazis die Pseudowissenschaft der Rassenlehre war, ist für die heutigen „edlen Seelen“ die ebenso pseudowissenschaftliche Gender-Lehre. Im übrigen kann man die „geschlechtergerechte Sprache“ - „Gestammel“ wäre wohl passender – ins Absurde steigern. Statt Müllmänner und Müllfrauen nun „die Müllenden“. Statt Spießer und Spießerinnen „die Spießenden“. Statt Betriebswirt und Betriebswirtin die „Betriebswirtenden“ oder „Betriebsbewirtenden“. Statt Kanzler und Kanzlerin „die Kanzelnden“. Statt Minister und Ministerin „die Ministrierenden“... Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt!

Wolfgang Richter / 18.02.2019

Vermutlich ist der Nazi-Standart dem alten weißen Mann vorbehalten. Da gilt dann die Umkehrung der Frauenquote alternativlos. Glück für die selbst ernannten Weltenretter, daß diese Spezies infolge der biologischen Gesetze zwangsweise dem Aussterben geweiht ist.

Nadja Schomo / 18.02.2019

  Sogar der Duden kennt den Begriff Nazisse.

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