Hätte man auf dieses Jahr nicht verzichten können? Ein Jahr zu dessen dramaturgischen Höhepunkten der Niedergang der SPD bei der Auswahl ihrer Sterbehelfer zählte. Ja, es gibt auch Hoffnungsvolles: Die Briten werden endlich die EU verlassen und zeigen damit, dass es geht, aus dem sinkenden Schiff auszusteigen. Und das hält vielleicht auch so manchen Irrsinn etwas auf.
Von Henryk M. Broder erschien am 8. November 2019 das Buch „Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder“. Der Autor befasst sich darin mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die zweite Auflage ist ab sofort lieferbar.
Sehr geehrter Herr Broder, für die Zukunft habe ich viele Wünsche. Einer ist, dass Sie wie alle Mitstreiter, gesund bleiben und negatives einen großen Bogen um sie machen möge. Zu den wenigen Dingen, die mir Hoffnung machen, sind neben der Achse, die Atlas Initiative und die Blogs von Frau Lengsfeld, Tichy und Herrn Klonovsky. Es gibt gewiss noch einige mehr, der Informierte wird sie kennen. Ein weiterer Wunsch ist, dass all die positiven Kräfte sich bündeln. Wir sind es unserem Land schuldig, nicht wegen der Gretas und Kevins, sondern trotz dieser. Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes und besseres 2020.
Guten Morgen, Herr Broder. Ja, es gibt Hoffnung am Horizont einer aus dem Ruder laufenden, einst hoffnungsvolleren Welt. Die Briten mit Boris Johnson, aber auch Amerika mit Donald Trump (und hoffentlich bald Bibi in Israel) und eigentlich jeder und alles, was sich der um sich greifenden EINHEITSMEINUNG widersetzt, geben Hoffnung, und da dürfen auch Sie nicht unerwähnt bleiben. Sie und viele andere Autoren dieses Blogs ermöglichen dieses Podium, halten es am laufen und geben uns damit ein Stück Lebensqualität zurück. Achgut ist ein Ort der Meinungsfreiheit und des Gedankenaustauschs. Sie erschufen ein kleines Paradies , zum Erhalt der eigenen geistigen Gesundheit in einer mittlerweile vom Irrsinn und Paradoxa geprägten Welt voller verrückter Politdarsteller und Speichellecker. Dafür allen Mitwirkenden einen ganz herzlichen Dank, insbesondere Ihnen und Herrn Maxeiner und Glück und Kraft für 2020, auch an alle Mit-Kombattanten, den vielen wunderbaren Männern und Frauen, die sich hier geist-und ideenreich einbringen...und auch im nächsten Jahr werden wir uns wieder tüchtig, mit Freude und spitzer Feder einmischen, nicht wahr beat@schaller? Goethe gehört das Schlußwort: Hier bin ich Mensch, hier darf ichˋs sein!
Merz. Die ersten drei Buchstaben würden passen, Amerikaner müssten keine neue Aussprache lernen und hätten eine Person auf Augenhöhe, die vor allem Englisch kann. Laschet?: Übersetzung: Lass es. In Zeiten größerer Weite, auch Globalisierung genannt, täte ein Repräsentant mit internationalen Erfahrungen (Blackrock) gut. Die Provinzrepräsentanz beginnt langsam, peinlich zu werden, ganz gleich, ob brave Nichte im Lehrerinnenoutfit aus Mini-Bundesland oder bräsiger Onkel von Rhein und Ruhr. Das erste Jahr meiner Erinnerung, in dem ich mich ernsthaft über junge Leute geärgert habe, vor allem ihre Dummheit, sich selbst eine dehnbare Steuer aufzuhalsen, die sie schwer wieder loswerden dürften, die Sektsteuer der Wetterkapriolen. Eine Perma-Bedientheke für Beamte. Wärmer wird es, wenn überhaupt, dann trotzdem, da weder China und Indien, noch die USA, noch Afrika, noch Russland, noch Südamerika mitmachen. Die amüsieren sich über SMS-Deutschland, SMS=Small Man Syndrome. Ihnen einen guten Rutsch morgen und trotz allem Zufriedenheit im Neuen Jahr und vor allem Glück und Gesundheit! Wir gehen wie immer an einen guten Platz zum Feuerwerkgucken! Wenn sie schaffen, das abzuschaffen, können wir Sylvester auch verreisen. Dann fehlt, wenn viele das machen, die legendäre Sektsteuer. Es wird ohnehin viel MWSt fehlen, denn mit Steuererhöhung auf Flugreisen kauft der notorische deutsche Fernreisende halt ein Essen im Restaurant oder ein Paar Schuhe weniger. Oder zwei oder drei. Das Zeug kauft er dann günstig auf den Malediwen oder Malle.
Wir küren um diese Zeit oft unser persönliches "Wort des Jahres" und bisher hatte "Verschissmus" beste Chancen (die SPD bestimmt doch immer noch die Geschicke des Landes, irgendwie). Jetzt kurz vor zwölf bringt der WDR "Umweltsau" auf den Gabentisch der schönsten Kreationen und das Rennen ist wieder offen. Was wäre Ihr Wort des Jahres, lieber Herr Broder und liebe Mitleser?
Ich gehe noch weiter und sage, gut, dass dieses furchtbare Jahrzehnt endlich vorüber ist! Guten Rutsch und auf ein deutlich besseres Jahr 2020!
In einer Zei vor vielen Monden, in der Henryk M.Broder noch satirischer Freitagskommentator eines Radios für Erwachsene in Babelsberg sein durfte, lernte ich seine Scharfzüngigkeit schätzen und lieben. Das ist bis heute so geblieben. Das Radio leider nicht. Bleiben sie so bissig! 2020 wird sie brauchen.
Einspruch! Natürlich gibt es einen akzeptablen Kanzlerkandidaten aus den Reihen der CDU. Der wurde uns kürzlich bei Markus Lanz präsentiert. Zwar wurde er als solcher noch nicht benannt, aber wir sollten alles uns Mögliche dafür tun. Über seinen Namen braucht hier sicherlich nicht gerätselt werden. Der entscheidende Schritt sollte von ihm selbst und der Werteunion kommen. Das würde wahrscheinlich die bisherigen Scharmützel, in denen sich die gegenüberstehenden Lager derzeitig bekriegen, in eine offenen Feldschlacht ausarten lassen, aber die ist sowieso unvermeidlich und je früher diese stattfindet, desto weniger Opfer wird es geben. Lieber ein Ende mit Schrecken als mit Merkel, Merz, Laschet, AKK und Konsorten ein Schrecken ohne Ende.