Achgut.tv / 30.12.2019 / 06:25 / 56 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Endlich ist 2019 vorbei!

Hätte man auf dieses Jahr nicht verzichten können? Ein Jahr zu dessen dramaturgischen Höhepunkten der Niedergang der SPD bei der Auswahl ihrer Sterbehelfer zählte. Ja, es gibt auch Hoffnungsvolles: Die Briten werden endlich die EU verlassen und zeigen damit, dass es geht, aus dem sinkenden Schiff auszusteigen. Und das hält vielleicht auch so manchen Irrsinn etwas auf.

 

Von Henryk M. Broder erschien am 8. November 2019 das Buch „Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder“. Der Autor befasst sich darin mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die zweite Auflage ist ab sofort lieferbar.

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Karla Kuhn / 30.12.2019

“.... der Niedergang der SPD bei der Auswahl ihrer Sterbehelfer war? ”  Auf dieses Vergnügen hätte ich nicht verzichten wollen. Hoffentlich wird es eine lustige Beerdigung, mit Tanz, Gesang und Schampus. Herr Klingemann, köstlich aber alle der Achse zugetanen sitzen bereits im Rettungsboot, die Kapelle spielt für die “Blinden und Tauben” und die, die es nicht besser verdient haben. Übrigens, das Jahr 2020 hat sich mit noch größerem Irrsinn und GRÖßENWAHN bereits angekündigt und nicht nur mit dem BILLIONEN GRÜNEN Schwachsinn!  Habe mir Tichy und Winter vom 22. 12.2019 auf youtube angeschaut, da war 2019 im Nachhinein das “Paradies” !!!!!!! Aber wie sagte meine kluge Mutter, die den ersten und den zweiten Weltkrieg überlebt hatte und NICHT in der Kirche war ?? Der liebe Gott läßt die Bäume nicht in den Himmel wachsen. In diesem Sinne allen ein GUTES Neues Jahr und FRIEDEN und GESUNDHEIT ! Und endlich den MUT für ne gelbe Weste !

Marc Blenk / 30.12.2019

Lieber Herr Broder, ergänzend möchte ich die protestierenden Landwirte erwähnen, die auf bewunderungswürdige Weise gezeigt haben, dass Widerstand eben doch geht. Und während das Establishment wegen totaler Überdehnung bei der Verbreitung ihrer Agenda kurz vor einem kollektiven Scheidenkrampf steht, kommt es auf der anderen Seite vermehrt zu selbstbewußten Zornes - und Empörungsausbrüchen. Es spricht doch einiges dafür, dass der Druck im Kessel zunimmt. Denn selbst viele der Gutmütigen spüren, dass da doch so einiges in Schieflage geraten ist. Wenn erstmal der ganze Umfang der gesellschaftlichen Katastrophe der Mehrheit zu Bewußtsein gekommen ist, dann steht so ziemlich alles infrage, was vor kurzem noch Gewissheit war. Der Rückfall in die Geisteswelten deutscher totalitärer Vergangenheit und die vom Mainstream in Auftrag gegebene kostspielige Kopie der alten DDR, die sich allerdings als Fehlpressung erweist, ist nicht das, was die meisten Leute wollen. Um was es dem Berliner Herrschaftskartell geht, ist die Dekonstruktion alles Bürgerlichen. Erreicht werden soll die vollständige Demütigung und Kapitulation des souveränen Bürgers. Und das ist die spannende Frage. Ob er sich abwickeln lässt. Letztlich sind sie halt doch alle auf ihn angewiesen. Zumal die Linke die Fackel des Geistes längst verloren hat.

Wolf Sachtleben / 30.12.2019

Ilona Grimm, danke dass Sie das aufgeklärt haben. Ich habe bewusst keinen Kommentar dazu geschrieben, man kann da schnell jemand Unrecht tun.

CZECH ALEX / 30.12.2019

Guten Rutsch und bleiben Sie gesund Herr Broder. Die rotgrünen Umgestalter sind sich Ihrer Sache auch für 2020 sehr sicher. Da kommt noch einiges auf uns zu.

Wilfried Cremer / 30.12.2019

Aber Herr Bechlenberg (@), man kann doch einen Vibrator in das Präparat einbauen.

Karl-Heinz Vonderstein / 30.12.2019

Meine drei politischen Wünsche für 2020:1.Ein weiterer EU-Staat beschließt ein Referendum darüber durchzuführen, ob das Land in der EU bleiben soll oder nicht und eine Mehrheit stimmt für den Austritt. 2.Präsident Trump wird wiedergewählt (allein schon, um die enttäuschten Gesichter unserer Elite-Journalisten zu sehen). 3.Gott spricht zur Menschheit und sagt:“Vergesst das mit dem Klimawandel, alles nur schwachsinn!”

Ilona Grimm / 30.12.2019

@Wolf Sachtleben: Der vermeintliche Text von Angela Kasner im DDR-Kindermagazin „Frösi“ (Fröhlich sein und singen) aus 1967 ist zu schön, um echt zu sein. Jedenfalls hat das absolut seriöse Faktenchecker-Team von „Correctiv“ dementiert, dass die damals 13-jährige Angie selbiges Gedicht verfasst habe. Es sei eine Erfindung des Satiremagazins „Eulenspiegel“. Ausnahmsweise glaube ich denen mal.

Archi W. Bechlenberg / 30.12.2019

Merkel wird bleiben. Für immer. Sollte sie eines Tages das Zeitliche segnen, wird man sie umgehend ausstopfen und dann nahtlos weiter regieren lassen. Das wird faktisch gar nicht auffallen. Erst wenn jemand merkt, dass sie Staatsgäste wieder stehend empfängt und dabei nicht zittert, könnten hier und da Fragen aufkommen.

Ilona Grimm / 30.12.2019

@Gabriele H. Schulze: Helge-Rainer Decke „vermisse“ ich auch. Sicher hat er genug von uns und sich getrollt. Trotz aller Unkerei wünsche ich allen, die im nächsten Jahr nichts Gutes erwarten, ein richtig erfreuliches Jahr 2020. Ich sehe Angela Merkel abdanken und einen tollen Kandidaten, den noch niemand auf dem Radar hat, vom Genossen Zufall herbeigezaubert…

Wolf Sachtleben / 30.12.2019

Ich möchte den verehrten Mitforisten einen Aufsatz zur Kenntnis bringen, geschrieben von Angela Kasner, veröffentlicht im Oktober 67 in der Frösi, für die Wessis, ich bin auch einer, Zeitschrift der DDR. Allerdings weiss ich nicht mehr, wann und wo ich das gefunden habe. Text: Revolution von oben Ernst Thälmann schreite Du voran ich lieb den Sozialismus, drum steh ich hier nun meinen Mann, weil Revanchismus weg muss. Schon lange will das rote Heer den Feind eliminieren. Ich brauch dafür kein Schiessgewehr, ich werde infiltrieren! Ich werde Chef der BRD. Der Klassenfeind wirds hassen, und folg dem Plan der SED, sie pleite gehn zu lassen.  

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