Achgut.tv / 29.06.2020 / 06:25 / 53 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Islands Willkommenskultur

Wer Deutschland "Adieu" sagen möchte, muss nach einem geeigneten Ort suchen, von dem aus sich die kommenden deutschen Zustände gut von außen beobachten lassen. Island eignet sich vielleicht, doch wie sieht die isländische Willkommenskultur aus?

Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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Horst Girmann / 30.06.2020

@Hans Gallersdörfer @Henryk M. Broder Wir schauen gespannt zu! Also, ich gehe “deutlich” weiter und wette meinen Schuh (!) auf die Wiederkandidatur Angies. Aber den anderen Schuh darauf, dass sie dafür gekohlt (also abgewählt) wird. CDU-Kanzler gehen nicht freiwillig.

Christine Graham / 29.06.2020

Sehr geehrter Herr Broder, Viel Glück bei der Auswanderung. Kann es nur empfehlen. Lebe seit Jahrzehnten in Neuseeland,ein ganz junges Land, das trotzdem darauf besteht, eine eigene Kultur zu haben. Aus familiären Gründen bin ich jedes Jahr einige Wochen in Europa, bis vor wenigen Jahren auch in Deutschland. Jetzt zieht es mich eher nach Österreich, wenn ich mal wieder die Muttersprache benützen möchte. Deutschland hat eigentlich wenig mit dem Land gemeinsam, in dem ich aufgewachsen bin. Der Verlust an Kultur und die gesellschaftliche Entwicklung sind erschreckend für mich. Es fühlt sich nicht an als ob ich nach Hause käme. Habe auch schon überlegt, einen neuseeländischen Pass zu beantragen. Der Doppelpass gilt in D anscheinend nur für die neuen Mitbürger, denn ich muß immer beweisen, daß ich keinen neuseeländischen Pass beantragt habe, ehe man mir einen neuen deutschen aushändigt. Paradox? Ich denke schon. Viel Glück mit der isländischen Sprache!

Patrick Helem / 29.06.2020

Nun ja,Robert Spencer wollte man dort vergiften weil er eine Meinung hatte die dem Linken nicht passte…

Bertram Scharpf / 29.06.2020

Ich wette nicht nur nicht dagegen. Ich habe von Anfang an gesagt, daß es bei der Corona-Hysterie nur darum ging, die Kandidatenkür der CDU so lange hinauszuschieben, bis eine Auswechslung von Frau Merkel nicht mehr möglich ist.

Hans Gallersdörfer / 29.06.2020

Sehr geehrter Herr Broder, sollten Sie mich als Wettpartner akzeptieren, dann nehme ich diese Wette an und freue mich auf die noch in Ihrem Besitz befindliche Erstausgabe von Karl Kraus. Ich setze also dagegen: Frau Merkel wird nicht mehr als Kanzlerin kandidieren. Als Wetteinsatz biete ich Ihnen an, die Kosten für ein gutes Essen in einem guten isländischen Restaurant zu übernehmen. Viele Grüße Hans Gallersdörfer

Andreas Rochow / 29.06.2020

Die EU als zahnloser Abmahnverein? Dumm und ekelhaft. Wo ist der offene Hetzbrief zur Krimannektion durch Putins Russland?

Alexander Wildenhoff / 29.06.2020

@ILona Gimm: Geanu so ist es: BLEIB IM LAND UND WEHRE DICH TÄGLICH !

Pia Niehaus / 29.06.2020

Eindrücke meines einige Jahre zurückliegenden Island-Urlaubs: Selbst Anfang Mai: Unfassbare Kälte bei Landung in Reykjavik. Es folgte eine frostige Rundfahrt der Ringstraße folgend. Schneeverwehungen im Osten, Mücken und Trockenfisch im Norden, Regen im Westen. Gleichwohl: Einzigartige Landschaften, grandioses Naturschauspiel, ein kaltes Paradies –  wenn nicht der Schwefelgeruch wie eine teuflische Dunstglocke über dem Land läge. Draußen in der Kälte noch einigermaßen erträglich. Aber wenn sich drinnen dieser maximal unangenehme Schwefelgeruch durch Wärme und Feuchtigkeit beispielsweise beim Duschen so richtig entfaltete… - nun, ich habe gegen Ende dieser Reise kalte Haar- und Katzenwäsche bevorzugt. War das geringere Übel. Aber jedem das Seine – oder anders gesagt: Irgendeinen Tod muss man sterben.

Albert Sommer / 29.06.2020

Es muss doch ein enorm befriedigendes Gefühl sein, als Gastarbeiter in Island endlich dem korrupten Regime Merkel legal Steuern entziehen zu können.

Karl-Heinz Vonderstein / 29.06.2020

War die Frau Özoguz zu der Zeit, wo sie sagte, es gäbe keine spezifische deutsche Kultur, nicht zuständig u.a. für Migration und Integration, innerhalb der CDU/CSU/SPD Koalition?Was ich bis heute erstaunlich finde, die sagte das in einer Rede und keiner regte sich drüber auf.Außer Herr Gauland und die von der AfD.Als er dann sagte, man solle Frau Özoguz besser in Anatolien entsorgen, gabs ein Aufschrei bei den anderen Parteien und in deutschen Medien und man warf Gauland Menschenverachtung und Volksverhetzung vor.Das, was Frau Özoguz sagte über die deutsche Kultur, war kein Thema, von Anfang an nicht.Da hatte ich gedacht, den Deutschen scheint es egal zu sein, wenn ihnen eine Landsfrau, in deren Fall mit türkischem Migrationshintergrund, sagt, dass sie keine eigene Kultur hervorgebracht hätten.Was ist denn dann z.B. Goethe, Schiller und Heine oder Bach, Beethoven und Wagner oder Dürer, Grünewald und Caspar David Friedrichs oder Kant, Hegel und Nietzsche oder Kraftwerk, Lindenberg und Rammstein für sie?Sorry, nur Männer! Schätze mal, in jedem anderen EU-Land hätte sie nach so ner Aussage ihren Hut nehmen und zurücktreten müssen. Aber in Deutschland ist das möglich, ohne Konsequenzen und ohne Diskussion darüber.Was sagt uns das über die Wahrnehmung und Selbstachtung der Deutschen und als Volk?Ach nee, man sagt ja nicht mehr Volk, ist schon schlimmer Nationalismus.Hab noch ne Frage an Sie, wenn es keine Rassen gibt, wieso spricht man dann bei Diskriminierung und ungerechter Behandlung von Rassismus? 

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