In Thüringen und Brandenburg sollte den Parteien per Gesetz vorgeschrieben werden, wie viele Männer und wie viele Frauen sie zur Wahl stellen dürfen. Für den Bundestag gab es bereits ähnliche Initiativen. Doch kürzlich hat das Brandenburger Landesverfassungsgericht das entsprechende Gesetz als verfassungswidrig gekippt. Es bleibt also weiterhin legal, Männer zu wählen, wenn man es möchte.
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Das mit dem Aldi ist eine brillante Idee, denn auch ich lege großen Wert darauf, zu den regierungsamtlich zertifizierten Musterschü...bürgern zu gehören. Nur bin ich leider ein unvollkommener Mensch, mir mangelt es u.a. an dem absoluten Blick. Es wäre deshalb hilfreich, wenn der Handel bereits am Eingang über das aktuelle Geschlechterverhältnis im Laden informiert. Wird aber bestimmt auch bald kommen. Ich vertraue da ganz der riesigen Innovationsfreude in diesem Land [wenn dann aber immer noch das Problem bliebe, wie all die restlichen Geschlechter diskriminierungsfrei zu behandeln wären] Schön, lieber Herr Broder, daß eine weitere Kasperliade keine Chance hatte, unter Ihrem Radar wegzutauchen. Vielleicht nur eine kleine Anmerkung. Ihre Formulierung, das Gericht sei denen "in den Arm gefallen", hätte ich etwas klarer und wahrer, dafür aber auch zugegebenermaßen drastischer ausgedrückt, wobei es genügte, nur einen einzigen Buchstaben quasi zu substituieren - nennen wir ihn "sch".
Was ich mich ernstlich frage: Kann es wirklich so sein, dass jemand daran glaubte, diese Wahlgesetze könnten NICHT für verfassungswidrig erklärt werden? Das war denen doch, vorsichtig gesagt, in die Stirn gemeiselt. Es ist doch offenkundig, dass das "Gleichstellungsgebot" nicht das Demokratieprinzip außer Kraft setzen kann. Wie blöde muss man sein, wenn man ein derartiges Gesetz auf den Weg bringt und es so der NPD und der AfD ermöglicht, dem politischen Gegner in die Magengrube zu hauen, ohne jede Gefahr zu verlieren? Daher habe ich so meine Zweifel an der geistigen Raffinesse, die einige Foristen hier dem Sozen unterstellen. Wir haben es doch eher mit Verblendeten im Machtrausch zu tun, die so von ihrer "Mission" überzeugt sind, dass auch wohlmeinende Kritiker gar nicht mehr wahrgenommen werden.
@Frances Johnson - Sehr lange Zeit habe ich einen Bogen um " the sound of music " gemacht , aus Abscheu vor Kitsch , der mich möglicherweise erwartet und ich kannte " my favorite things " nur aus Versionen von Coltrane und Sarah the voice. Doch dann wollte ich meiner Liebsten, die gerne Musicals sieht (" singin' in the rain ") eine Freude machen .- Heute ist das kaum noch zu ertragen , weil es so ...groß ist ( "goatherd song" , " so long farewell auf wiedersehen goodbye, besonders im showdown ) - Ich sage Ihnen das , weil Sie Kinder und hier über das Vorlesen geschrieben haben. Eine meiner Lieblingsfreuden seit der letzten Stunde vor den Ferien in der Schulzeit vor etwa 45 Jahren. Heute lese ich gerne den glücklichen Prinz von Oscar Wilde vor , - ein unglaublicher Text. --- Ich weiß allerdings nicht, ob Italien noch eine sinnvolle Option wäre für eine Familie , wohl eher die Schweiz, was man RECHTZEITIG bedenken muß. Für uns ergibt sich diese Frage nicht : keine Kinder, zuviel Zeugs ( 10 000 +) , darum ist TSoM zu einem echten Abschiedsschmerz herangewachsen.
@Thomas Taterka: Wenn die Haare zu lang werden, dann ist das wie beim Papiereinzug im Laserdrucker: Ein Grund zum Quietschen. Ich habe übrigens gehört, daß beim nächsten evangelischen Kirchentag Vulven nicht nur gemalt werden, sondern Geruchsstoffe den Farben beigemischt werden, damit die Convention so richtig abspaced. In dieser Welt ist nichts krank genug, daß es nicht doch noch zur Wirklichkeit taugen würde.....
Aus einem Bundestag werden zwei: In der einen Kammer tagt das Frauenparlament und in der anderen das Männerparlament. Die Abgeordnetinnen des Frauenparlaments werden nur von Wählerinnen gewählt und die Abgeordneten des Männerparlamentes nur von Wählern. Die Anzahl der bisherigen Ministerien wird verdoppelt: Es gibt getrennt eine Fachministerin und einen Fachminister, etwa die Ministerin für Weiber-Wirtschaft und den Minister für Männer-Wirtschaft. Deren jeweilige Mitarbeit* sind im ersten Fall durch die Bank Frauen, im zweiten Fall nur Männern. Die beiden Ministerien für Verteidigung erhalten jeweils ihre eigenen Bundeswehwehen, die eine nur mit Soldatinnen und die andere nur mit Soldaten. Der F-Bundestag wählt die Kanzlerin, der M-Bundestag den Kanzler. Das F-Parlament bestimmt über die Staatshaushälterin, das M-Parlament über denn Staatshaushalt. Die F-Haushälterin wird von Steuereinnahmen von Frauen gespeist, der M-Haushalt von den Steuereinnahmen von Männern. FDGO und MDGO existieren parallelstaatlich, es bestehen getrennt entsprechend zwei Verfassungsgerichte. Alle Frauen sind vor dem Gesetz der Frauen gleich, alle Männer vor dem der Männer. Das weibliche Deutschland ist die Rechtsnachfolgerin des weiblichen Dritten Reiches, das männliche Deutschland erbt die Verantwortung für das Männer-3.-Reich. Einmal im Jahr tagen getrennt die beiden jeweiligen Ausschüsse für getrenntgeschlechtliche Beziehungen. Niemand hat die Absicht, jeweils eine Mauer zu errichten.
Herr @Horst Jungsbluth: Wenn Tiere politische Posten besetzen würden, würde wahrscheinlich manche Entscheidung sinnvoller sein! Mit der Übertragung tierischer "Eigenschaften" auf menschliche Wesen ist das so eine Sache. Die werden meist fehlinterpretiert - zu Unrecht! Schon, weil Tiere keine Ideologien oder "Religionen" kennen. Mit der "Demokratie" ist's hierzulande sowieso schon seit Jahren Feierabend. Nur noch süße Träume.
Wen das Geschlecht - Gender- ja nur ein soziales ist, dann könnten ja auch die anderen 69 Geschlechter die Parität fordern - und zwar je Partei. Ist es überhaupt zeitgemäß, nur zwischen Männern und Freuen zu differenzieren?