Achgut.tv / 18.05.2020 / 06:13 / 86 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Betreutes Leben

Bin ich verrückt oder sind es die anderen? Da gibt es ein paar Lockerungen der Corona-Verbote, die Leute dürfen wieder im Café sitzen und schon scheinen manche zu vergessen, was ihnen zuvor alles genommen wurde. Verloren gegangene Grundrechte spielen scheinbar nur noch eine Nebenrolle. Sollen wir uns an eine Art betreutes Leben gewöhnen, geregelt von eifrigen Bürokraten, die immer neue Regeln erfinden können?

Henryk M. Broders neues Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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Norbert Petschat / 18.05.2020

Sabine Schönfelder: „…weil ein paar Tausend Menschen in 4,5 Monaten in Deutschland über der durchschnittlichen Lebenserwartung von 80,5 Lebensjahren an einem so angeblich „gefährlichen Virus“ starben???“ Über die “angebliche Gefährlichkeit” mögen Sie sich einmal mit Ärzten und Pflegepersonal in den stark betroffenen Regionen unterhalten. Könnte heilsam sein. Und, wie ist das: Haben Ihrer Ansicht nach Personen, die altersmäßig die durchschnittliche Lebenserwartung überschreiten, ihr Lebensrecht verwirkt? Oder begreifen Sie schlicht nicht, was Durchschnitt bedeutet und was eine Sterbetafel ist? Die durchschnittliche Lebenserwartung eines 80,5 Jahre alten Menschen in Deutschland beträgt nicht null, sondern neun Jahre. 

Gabriele Klein / 18.05.2020

Ich glaube dass die Wirtschaft auch mit Aufhebung des Lockdowns nicht mehr in Gang kommen wird. Sie bedarf des Vertrauens in GEWISSENhaftes Arbeiten und das ist nachhaltig bei einer Regierung weg, bei der ich keinerlei Gewissen erkennen kann .  Die Deutsche Regierung macht mir den Eindruck dass sie mit Hilfe der EU und UN die sie geschickt besetzt gezielt spaltet und teilt um zu herrschen und zwar weltweit. Dass die Schweiz Botschaften ihrer Regierung in zig Sprachen in die Welt sendet wäre mir nicht bekannt. Gleiches gilt für Österreich und andere europäische Länder, die sowas im Gegensatz zu Deutschland nicht machen. Ich glaube auch dass wir diesen Übersetzungsdienst der ÖR in fast 30 Sprachen vor der Wende noch nicht hatten. Bitte korrigieren falls ich da falsch liege. Erst danach meldete sich der “Rote Stern” des FDJ Liedes zu Wort um auf dem Hut von EU und UN Kommissaren im neuen Lichte zu erstrahlen und die ganze Welt mit dieser “Frohen Botschaft” auszufunseln. Wenn Sie mir nicht glauben studieren Sie doch bitte die deutschen Funktionäre in EU (Frau v. d. Leyen und UN H. Achim Steiner, davor H Töpfer ) sowie deren Beziehungen zu einer ehemaligen FDJ Funktionären . Um den Mißbrauch durch den “Roten Stern” loszuwerden, scheint mir wichtig die EU und UN zu beenden. Ab da wäre die Welt sehr viel friedlicher und stünde auch wirtschaftlich besser da. Der Korruption roter Bürokraten bedarf sie sicherlich nicht

anci barlovits / 18.05.2020

Ich lebe in Spanien und bin von den Spaniern mehr als enttäuscht. Gut, hier gibt es mehr Tote als in Deutschland, Schuld daran ist die viel schlechtere Gesundheitsversorgung, aber das sagt natürlich niemand. Somos una gran nación, kommt täglich und wir schaffen das gemeinsam. Es wundert mich sehr, dass die Spanier nicht gleich auf die Strasse gingen, wo sie sonst ständig demonstrieren. 85% wollen keine Lockerung und haben vor dem Virus grosse Angst,  tragen Masken auch alleine im Auto sitzend. Beim täglichen sauber machen zuhause soll man Mundschutz und Handschuhe tragen. Zu zweit im Auto geht jetzt wieder, aber nebeneinander geht nicht, muss einer nach hinten sitzen etc. sinnlos aber es wird gemacht. Jetzt gibt die WHO bekannt, dass die Oberflächen nicht infiziert sind, was heisst, dass Handschuhe nichts bringen, der spanische Drosten sagt, dass es sehr gefährlich ist Handschuhe falsch zu benutzen. Nun die Panikmache und Angstverbreitung funktioniert weltweit, jahrtausendlanger Testlauf der Kirchen haben es ja vorgemacht.

herbert binder / 18.05.2020

Hätte mir vor noch sehr wenigen Wochen jemand ein Szenarium, ein Drehbuch…irgendwas dieser Art zu lesen gegeben, quasi als ein Projekt, das den heutigen Zustand beschreibt, vorwegnimmt, oder auch nur andeutet, ich hätte wohl sämtliche Ambulanzen in Bewegung gesetzt, um einen solchen schwergeistig gestörten und verwirrten Tiefflieger aus dem Verkehr ziehen zu lassen. Aber das, was vor kurzem (also vor unserer Zeit) noch unter das Institut Erregung öffentlichen Ärgernisses in gesteigertem Maße gefallen (rubriziert) wäre, darf inzwischen als Otto- und Emma-(also unser aller) Normalzustand straffrei ausgelebt werden… tschuldigung für das Wörtchen “darf” - muß (!) muß es heißen. Apropos Bart. Was den ‘Ihrigen’ betrifft, lieber Herr Broder, der geht doch eher in Richtung “Cast away” und seinen Protagonisten Tom Hanks. Aber Vorsicht und geben Sie gut auf sich acht, lautet doch der deutsche Verleihtitel, wie bekannt,...“Verschollen”. Also, bleiben Sie weiterhin gut sicht- und hörbar.

E.Dent / 18.05.2020

Es war in einer längst vergangenen Zeit, da gab es Faschingsmasken mit den Gesichtszügen von Helmut Kohl.  Merkelmasken gab es nie. Warum wohl? Sonst würden die vielen demonstrierenden Menschen friedlich auf die Idee kommen einheitlich etwas anders maskiert ,als gegenwärtig, den schwarz maskierten Einsatzkräften zu begegnen.  Unter den Letzteren sind auffällig viele zu beobachten mit furchterregend hergerichtetem Aussehen, besonders was deren Köpfe betrifft, z.B.  ein Riesenbaby mit Irokesenhaartracht.  Dass diese zu einem kleinen Pferdeschwänzchen gebunden war, ist auch schon egal. Angesichts dessen scheint eine Vorschrift, wonach Polizisten ein ansprechendes Äusseres haben müssen, bereits in der Tonne zu sein.  Ich persönlich würde mich vor solchen Individuen,  selbst wenn ich eine Squaw aus deren Stamm wäre , verstecken und hätte die nackte Angst, welche ich bereits habe.  Das sind auf keinen Fall Freunde und Helfer, schon gar nicht Polizisten und erst recht keine Beamten. Das Wort “Mensch” verbietet sich sowieso von selbst.  Es sind seelenlose befehlsergebene Einsatzkräfte.  Sie haben das Leben anderer zu betreuen, sind aber selber ohne jegliches Leben.  Echte Roboter hätten mehr (Mit)Gefühl . Qrwell, Huxley und Bradbury, um nur einige zu nennen, sind nun der Verschwörungspraxis überführt.  Die Bürokraten sollen sich nicht zu früh freuen: Sie werden, gleich der beim Bierbrauen sich vermehrenden Hefe bald an sich selbst zugrunde gehen, wie es Carl Amery vor etwa 30 Jahren formuliert hatte.

Matthias Theisen / 18.05.2020

Sehr verehrter Herr Broder, Sie sind nicht allein. Seit meinem Abitur in den späten 90 ern lese und höre ich ihre Einwürfe mit grossem Interesse. Wie zu Schulzeiten ist der Titel eines ihrer Bücher immer noch Programm in Deutschland “Volk und Wahn” Wie diese Irren reagieren können, wissen wir zum einen aus der Geschichte. Zum anderen haben Sie einmal einen vorzüglichen Kommentar zu dem Attentatsversuch auf die Wachsfigur von Hitler gegeben. Sie haben sowohl das psychotische Element, wie auch idiotische treffend beschrieben. Was und jetzt blüht ist der Absturz auf Befehl. Jeder ist ein kleiner Stauffenberg. Ohne dass es einen Hitler gibt. Der ist ulkigerweise gerade das “Unsichtbare”, das die vermeintlichen Über Demokraten antreibt. Wieder einmal. Wieder in Deutschland. Waldorf Schulen Faschismus? Wie wird man das später einordnen?

P. F. Hilker / 18.05.2020

Viele durchdrehenden Eltern, die sich zu allem Übel auch noch um ihre Blagen kümmern müssen, prüfen oder besser gesagt, lassen prüfen, ob nicht vielleicht Schadenersatzanprüche gegen den Staat bestehen. Ist ja auch wirklich zu viel verlangt, sich um den eigenen Nachwuchs zu kümmern. Indem sie Kinder in die Welt gesetzt haben, ist das Soll gegenüber Vater Staat reichlich erfüllt.- Eine widerliche Bagage.

Sabine Schönfelder / 18.05.2020

Ach Herr@Gutholz, Ihre Botschaft ist nicht wahr, das wissen Sie selbst, und auch die ständigen Wiederholungen ändern das nicht. Frankreich, Italien und Spanien hatten den „härtesten Shutdown“ und die höchsten Opferzahlen. Bei uns war die virulente Phase von Covid-19 bereits vorbei, als man nach einem ständigen hin und her sich zum Shutdown aufraffte. Nicht aus infektiösen Gründen, denn da hätte er viel früher beginnen müssen, sondern zur politischen Reglementierung. Es starben 95% aus der prognostizierten Gruppe, Alte mit Vorerkrankungen, und gerade diese wurden zur Hoch-Zeit des Virus ahnungslos vernachlässigt. Auch das Argument, aber „es gibt doch keinen Impfstoff“ spricht NUR gegen den SHUTDOWN, denn es gibt jährlich einen neuen gegen Influenzaviren, und dennoch waren die Verluste bei jeder Influenzawelle bislang größer, als bei Covid-19. Wo haben Sie Ihre Augen, Herr Gutholz? Oder die Ohren nur am Äther des Mainstreams? Diese staatliche Betreuungsnummer konnte nur verfangen, weil die Menschen schnell die „Hosen voll“ und keine Ahnung von Medizin und Hygiene haben. Weil sie zu träge zum Selbstdenken sind, und sich gerne ein „sicheres GEFÜHL“ vorgaukeln lassen. Sie glauben doch nicht allen Ernstes, Herr Gutholz, daß diese 24-Stunden-Öffi-Hysterie aus dem Staatsfunk wahrhaftig stattfände, wäre das Virus wirklich gefährlich? Es ist bereits jetzt schon verantwortungslos, weil mehr Menschen an unbehandelten Krankheiten wie Herz-Kreislauf und Krebs versterben, als an Covid-19. (sagte gestern sogar Öffi Zamparoni) Sie sollten sich schleunigst neue „Betreuer“ suchen, (oder die Achse verfolgen und selbst denken!) denn das wirtschaftliche „Nachspiel“ hat noch nicht begonnen, und da wird es NOCH einmal ungleich mehr Opfer geben!

Eckhart Diestel / 18.05.2020

Sie haben ein wichtige Stimme, aber ‘deutsches Denunziantentum’ ? Herr Broder, ich bitte Sie zu differenzieren. Deutsche werden ebenfalls seit Jahrzehnten, und vermutlich schon ewig, massiv denunziert. Es geht immer um den ‘Anderen’. Das ist ein dem Menschen eigener Zug. Manipulation eines ganzen Volkes wäre dann auch ein deutsche Eigenschaft ? Mitnichten, das Geschen der Geschichte liest sich anders.  ‘Der Mensch ist des Menschen Wolf’ hiess es schon im alten Rom. Eine Gruppe von Denunzianten entspricht einem jagenden Wolfsrudel. Leider.

Gabriele Klein / 18.05.2020

Herr Broder, ich bin sehr dankbar für Achgut und genau deshalb hoffe ich dass Sie gut auf sich aufpassen. Denn an Ihrer Person hängt der letzte kleine Rest der freien deutschen Presse.  ich hoffe von daher,  dass Sie auf ihre soziologischen Studien in Supermärkten verzichten und sich beliefern lassen. Auch ich kann mich leider nicht in die “Atemwolken” jener geben die jetzt ihre Wut an Schutzmaßnahmen auslassen, an denen der Regierung im Grunde noch nie lag, Die Opposition und Regierung sind sich hier einig wie es sich gehört, Bei einer wohl inszenierten AGITPROP Veranstaltung springt die Opposition brav über das Stöckchen der Regierung . Allerdings, nicht die Einkaufenden, sondern das Personal ist vor allem in den Supermärkten gefährdet. Es gibt Studien hierzu, allerdings brauche ich die nicht. Der gesunde Menschenverstand reicht auch.  Die Maske der armen Verkäuferin nützt sicherlich nichts in einer ob der “Maskenproteste” restlos verseuchten geschlossenen Räumlichkeit in der sie 8 und noch mehr Stunden verbringt.  Wäre ich Verkäuferin würde ich den Dienst an solcher “Front” verweigern. Von Entkeimungsmaschinen wäre mir in Virenumschlagsplätzen Nahverkehr, Supermarkt und Co. nichts bekannt.  Da es die Dosis am Ende wohl ist, die man abbekommt brauchen sich die Maskenverweigerer sicherlich keine Sorgen machen,  sie wird es nicht treffen und ich darf hierdaher jedem der auf diesem Wege,  protestiert ganz herzlich dazu gratulieren.

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