Achgut.tv / 18.01.2021 / 06:27 / 83 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Neuer Parteichef, neue Quoten

Armin Laschet ist der neue Vorsitzende der Partei der Kanzlerin. Es wird also alles beim Alten bleiben, also der Festigung der „neuen Normalität“. Dabei ist Berlin wieder beispielgebend. In der Hauptstadt sollen künftig 35 Prozent aller Mitarbeiter im öffentlichen Dienst einen Migrationshintergrund haben. Eingestellt wird dann nicht mehr nach Leistung, sondern nach ethnischer Herkunft. Was ist das anderes als Diskriminierung?

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Dominik Langer / 18.01.2021

Es ist mittlerweile so weit, dass ich mir als doch eigentlich progressiver, liberaler Mensch ernsthaft die Frage stellen muss, nicht die Partei, deren Namen man nicht sagen darf, zu wählen, weil ich keinen anderen Ausweg mehr sehe. Ich müsste also meine eigenen Prinzipien über den Haufen werfen, um dem für mich “geringeren Übel” zu mehr Macht zu verhelfen, um diesen ganzen Absurditäten vllt. noch irgendwie Einhalt zu gebieten. Niemals werden sie die Regierung bilden, will ja keiner koalieren, aber entweder wird die CDU dann gezwungen, mal in den Spiegel zu blicken (wobei sie das vor 5 Jahren schon nicht geschafft haben) oder es kommt wenigstens zu einer starken Opposition. Was sich im Moment Opposition schimpft, ist ein Witz. Zum Gesetz: Soweit ich weiß, leben in Deutschland ca. 10% Leute mit Migrationshintergrund…das würde dann maximal eine Quote von ebenfalls 10% rechtfertigen. Da ist natürlich noch nicht miteinberechnet, dass von diesen 10% die meisten, würde ich jetzt mal behaupten, eher im niederen Bildungsniveau angesiedelt bzw. in ärmeren Verhältnissen leben (wenn ich so an meine Schulzeit zurückdenke, da wird sich nicht so viel geändert haben, eher im Gegenteil seit 2015). Von diesen Personen sind also die wenigsten überhaupt auch nur ansatzweise qualifiziert, so ein Amt auszuüben, vor allem mit ihrer Sicht auf Frauen…also beißt sich da nicht die Frauenquote mit der Ausländerquote? Vllt. zerstören sich die Quoten ja selbst. Wobei, wenn ich mir ansehe, wer hier grad so “regiert”...

Hans-Peter Dollhopf / 18.01.2021

Herr Nirada, ich lach mich weg: “Erst wenn man/frau/wtf die Polizei ruft und statt einer Hundertschaft eine Großfamilie aufmarschiert sollten die Balina Genossen mit sich zufrieden sein… “ Bei der Berliner Polizei, bundesweit berühmt wegen ihrer Disziplin (youtube: “G20-Einsatz: Berliner Polizisten benehmen sich in Hamburg völlig daneben”, 27.06.2017) und ihres Ausbildungsniveaus (“So katastrophal geht es an der Berliner Polizeiakademie zu”, BZ vom 05.11.2018), häben die regierenden Kartoffelphobiker ihr Chancenvergabe-Potenzial an junge Clanangehörige bei einem “Migrationsbullen”-Anteil von 38 % eigentlich bereits erfüllt. Die Berliner Justiz hat aber weiterhin eklatanten Nachholbedarf bei muslimischen Friedensrichtern und Schariagerichten. Die endgültige Transformation der ehem. sowjetischen in eine araboafrikische Besatzungszone verlangt nach zusätzlichen Kraftanstrengungen in Form von geschenkten Menschen.

Frank Stricker / 18.01.2021

Vielleicht gibts auch beim Berliner Senat demnächst eine Quote. Auf drei Studienabbrecher muß wenigstens einer mit einem ordentlichen Hauptschulabschluß  kommen…......

Thomas Brox / 18.01.2021

Alaaf und Helau mit Armin Laschet. Oder wollt ihr lieber Robert Habeck? ++ Schon vor Merkel war das politische System beschissen, Merkel hat dann die Dysfunktionalität der bürokratischen Schmarotzer-Gesellschaft noch weiter perfektioniert. Und nach Merkel wird es noch besser. ++ Das neue Berliner Gesetz sagt alles über diese degenerierte Gesellschaft: 35 Prozent aller Mitarbeiter im ohnehin schon aufgeblähten, teuren und unfähigen ÖD sollen jetzt auch noch einen Migrationshintergrund haben - inclusive Richter und Staatsanwälte. Das Krebsgeschwür “Staat” wuchert dann noch schneller, der Staatsapparat wird noch unfähiger. Der bürgerliche Rechtsstaat geht in den Sturzflug über. Die Motive sind simpel: (1) Indem man Migranten durch steuerfinanzierte staatliche Versorgungsposten am Ausrauben der zahlenden Untertanen beteiligt, will man das Gewaltpotential reduzieren. Ein fett privilegierter Migrant zerlegt nicht die Gesellschaft. (2) Migranten als Büttel des Regimes sind absolut zuverlässig. Sie wissen ganz genau, dass sie ihre komfortable Existenz am Fortbestehen des Regimes hängt. ++ PS. An Werktagen morgens ist das Internet unheimlich langsam (Unitymedia, Anschluss über Koaxialkabel). Am Nachmittag wird es besser, am Abend und an Wochenenden ist es wieder schnell. Ursache ist vermutlich die Überlastung der miserablen Infrastruktur durch Homeoffice? Mitarbeiter, die normalerweise in einem lokalen Firmennetz arbeiten, belasten jetzt die globalen Netze (der Overhead beim Durchgriff auf ein lokales Netzt ist außerdem recht groß). Währenddessen diskutiert die realitätsfremde Politkaste ein neues bombastisches Gesetz um Homeoffice zu erzwingen. Wie üblich: Physik ist kein Hindernis für deutsche Gesetzte.

Rainer Hanisch / 18.01.2021

Die deutsche Quotenregeln sind doch wahrhaftig der größte Schwachsinn! Früher zählten Leistung, Bildung und Kompetenz - heute nur noch ein MiHiGru. Für Berlin mag das ja reichen, für den Rest der Republik aber? Wahrscheinlich auch :-(

Uta Buhr / 18.01.2021

Wolfg@ng Nirada: Toller Kommentar. Stimmt alles. Nur eine kleine Korrektur: Sind 87% nicht etwas zu bescheiden? Wie wäre es mit 99% - 1% für uns Kartoffeln dürfte doch voll ausreichen. Der Weg in den allein selig machenden Sozialismus - auf neudeutsch Große Transformation oder Great Reset - ist frei. Mit sozialistischem Gruß - Freundschaft!!!

Gottfried Meier / 18.01.2021

@E Ekat: Wollen vielleicht schon, es bringt nur nichts!

Uta Buhr / 18.01.2021

Lieber Herr Broder, Ihre Chancen stehen nicht schlecht, in den erlauchten Kreis der 35 % aufgenommen zu werden. Bleiben Sie dran. Bei mir ist die Lage weniger übersichtlich. Mein Urgroßvater Wolff immigrierte irgendwann im 19. Jahrhundert aus einem vermutlich polnischen Getto nach Nordfriesland, um dortselbst den ehrbaren Beruf eines Fell- und Viehhändlers auszuüben. Meinen Sie, dass dieser Migrationshintergrund ausreicht für eine Position im öffentlichen Dienst? Noch komplizierter wird es bei einer meiner Nachbarinnen, die einen Afghanen, einen jener eleganten Windhunde aus Südasien, besitzt. Wenn sie ihn heiratet, was nach dem Gesetz des “Ehe für Alle” möglich ist, müsste doch auch ihr der Weg in die behördliche Rundumversorgung offen stehen - oder??? Fragen über Fragen. Mir schwirrt der Kopf, wenn ich mich im Irrenhaus D umblicke. Ich bin gespannt, welchen Schwachsinn sich manche unserer hochbezahlten Sesselfurzer noch einfallen lassen werden.

Silvia Orlandi / 18.01.2021

War da was? 1/2, 1/4, 1/8 Migrant?Braucht man jetzt wieder einen „ Stammbaum“ in Deutschland? Wird schwierig, wenn man seine Papiere verloren hat.Nein , es reicht aus zu behaupten, man sei Arzt,Krankenschwester, Pfleger…alles wird gut im Märchenland.

Manuela Pietsch / 18.01.2021

Entspricht das der Quote der Einwohner mit MiHiGru in Berlin? Wahrscheinlich. Aber so genau möchte man das sicher nicht sagen, oder? Das hieße ja, dass die “Verschwörungstheorethiker” und Herr Sarrazin vor Jahren schon recht hatten, als sie sagten dass wir zu Fremden im eigenen Land werden. Wenn man jetzt aber die Schulabschlüsse der MiHiGrus mit denen Einheimischer vergleicht, dann haben vielleicht 20% einen Realschulabschluss verglichen mit 40% der Einheimischen. 20% Qualifizierte bekommen nun aber viel mehr Jobs als 40%, mit den gleichen Qualifikationen. Von daher ist das natürlich eine Diskriminierung von Einheimischen bei der Einstellung. Und… von WELCHEN MiHiGrus sprechen wir hier eigentlich? Hat mein Sohn mit seiner US-Staatsbürgerschaft oder seine holländische Klassenkameradin die gleichen Chancen, wie ein Mitbürger aus dem nahen Osten? Oder zählen die dann irgendwie doch nicht, weil sie den MiHiGru nicht raushängen lassen? Fragen über Fragen.

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