Manche Regierenden träumen schon von der "neuen Normalität", weil sich die Gesellschaft so unglaublich schnell an den Verlust individueller Freiheit gewöhnt hat. Ich hingegen will mich nicht daran gewöhnen, dass Möchtegern-Autokraten, die völlig planlos in die Corona-Krise hineinrutschten, trotzdem immer ganz genau wussten und wissen, wie sie diese zu administrieren haben und von der Bevölkerung Gehorsam fordern. Nicht mit mir.
Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.
Der Größenwahn dieser Autokraten hat sich doch schon länger breit gemacht. Wetterfrösche wissen nicht sicher, wie das regionale Wetter in 3 Tagen ist, aber die sich anmaßenden Richtlinienkompetenzler im Lande "wissen", wie sich das Weltklima in den nächsten 50 oder 100 Jahren entwickelt und wie dann die Meerwasserhöchststände sein werden. Und sie maßen sich an, für 1 Million Jahre im voraus planen zu könne, wie der Atommüll für diese Zeit sicher unterzubringen ist. Zu Corona haben die selben Selbstüberschätzer im Februar noch die AfDler verlacht, die Grenzkontrollen einforderten, als In Norditalien das Gesundheitssystem kollabierte. Dann wurde hier" noch Karneval und Fußball gefeiert, um sodann in Panik die Republik komplett lahm zu legen, nach außen abzuschotten und von der Polizei kontrollierte Binnengrenzen einzuführen. Nach "Maske bringt nichts" rettet das Tragen derselben heute Wirtschaft und Gesellschaft, beides propagiert von den selben Selbstdarstellern. Und diese wissen auch, daß uns das Virus eine 2. Welle beschert, wo doch faktisch mit belegter eher "Untersterblichkeit" zumindest hier im Lande die 1. Welle ausgeblieben ist. Es könnte sein, daß sich der Ex-Außenreisende Joschka Fischer in seinem letzten Interview etwas verplaudert hat, indem er den Neustart nach Corona als Chance für Wirtschaft und Gesellschaft zum Besseren propagierte. Wenn es auf die von Merkel in Davos verkündete Große Transformation hinaus läuft, könnte dies der immer wieder angefragte Große Plan dahinter sein, hin zu einer "gerechteren" und "sozialeren" Gesellschaft zu kommen, die Fiktion eines Realen Sozialismus umzusetzen, was den gescheiterten Sozialistensystemen bisher nicht gelang. "Wir schaffen das." Die Maske ist der Test in die uniforme Gesellschat.
Ist es denn so schwer ohne wissenschaftliche Ausbildung und jahrelanges Studium zu beurteilen, ob eine Seuche wütet? Was haben die Menschen im Mittelalter eigentlich ohne Internet und TV gemacht? Mir reicht es vollkommen, wenn ich auf die Straße gehe, Gespräche führe und vielleicht noch die ortsansässige Uniklinik besuche. Manchmal telefoniere ich auch mit weiter entfernten Freunden und Verwandten. Nirgendwo epidemisches Geschehen - außer im Fernsehen. Aber viele Menschen halten die Röhre mittlerweile für die Wirklichkeit. Wenn der Wetterbericht meldet, es regnet und draußen scheint die Sonne, dann beharren sie darauf, daß es regnet. Und erklären diejenigen, die ohne Regenschirm herumlaufen, für verrückt. Die erste virtuelle Seuche quasi. Wahrscheinlich gibt es sie jetzt auch bald als Computersimulation. Der Wahn zeigt sich auch daran, daß die Leute angeblich aus reinster Nächstenliebe (man will ja niemanden anstecken) in der Öffentlichkeit eine Maske tragen, zuhause aber ohne Skrupel ungeschützt engste Kontakte pflegen - und der Staat bei den Regelungen auch offensichtlich keine Probleme mit diesem Widerspruch hat.
Mich wundert, dass Sie, Herr Broder, beim Friedhofsbesuch Ihre Personalien nicht hinterlassen mussten. Das hätte ich der Verwaltung wenigstens noch zugetraut.
Ich war gestern am Flughafen-See in Berlin. Es war knüppelvoll, vorwiegend junge Leute mit Migrationshintergrund, würde ich sagen. Niemand trug eine Maske oder scherte sich um Abstandsregeln (ich auch nicht). Wenn man aber auf einem U-Bahnhof oder S-Bahnhof steht, muss man sich den Lappen vors Gesicht schnallen. Ich bin bereits einmal verwarnt worden, wenn auch freundlich. Auch bei H&M bin ich einmal verwarnt worden,da ich telefonierte und die Maske abgesetzt hatte. Mein Fazit: Dies ist ein großes Irrenhaus, in dem wir leben.
auch Henryk M. Broder sei hier einmal herzlich gedankt, dass er takpfer weiter versucht sich der Kraft seines eigenen Verstandes zu bedienen und Fragen stellt. Die oben zitierten "Stofflappen", sind die Milliarden Masken aus China, fuer die Deutschland dort sein Hightech Know-how und hochwertige Industriegüter verschachert. Mit diesen Masken zwingt man nun Millionen Menschen in Deutschland zum Verbergen ihrer Gesichter, das bei drakonischer Strafandrohung. Aus chinesischer Perspektive ist das ein Jahrhundertdeal.
Frei nach Falco, dem österreichischen NDW-Deutsch-Rap-Export-Schlager, aus einem seiner Titel: "Wos soll i Dir noch sogn, s is doch olles scho gsogt, siagst eh, wo i bin": Wenn ich hier die Kommentare so durchlese, weiß ich Bescheid, dass es sich zumindest bei den Achse-Lesern um Menschen handelt, die Bescheid wissen. Und es gibt immer noch "welche", die tatsächlich der Meinung sind, es wird irgendwann wieder so wie "vor Corona". Und dann die große Mehrheit, die hat sich doch schon längst mit der Situation arrangiert. Da ist nichts mehr zu machen. Und ehrlich gesagt frage ich mich, warum ich für die Freiheit irgendwelcher Dummies kämpfen sollte, die nicht im Geringsten wissen, worum es wirklich geht. Da ist nichts mehr zu retten.
@Sabine Ehrke: Der Jihäd, also der demographische ist schon lange am Laufen, da ist kein Wort Satire dran. Gedankenexperiment: Durch eine Pandemie sterben zwei Milliarden Menschen, übrig bleiben 6 Mill. Das sind so viele wie im Jahre 2000. Als ich geboren wurde, um 1950, gab es in etwa so viele Menschen auf dem gesamten Planeten wie heute allein in China und Indien leben, mithin gut 2,5 Mill(iarden). Der Rest des Planeten: Menschenleer. Da konnte man noch abhauen, heute wird es langsam eng und enger. Klar muss jedem sein: Wir leben in einer historisch erst- und einmaligen Welt, die nicht mitwächst. Soll sich jede/r über die Konsequenzen Rechenschaft ablegen, bei seinem ganz persönlichen Denken und Verhalten. Im Jahre 2050 werden es laut UNO ca. 10 Mill. sein - schöne neue Welt. Die fff-kids sind hauptsächlich Mädchen, die wohl um ihre zukünftigen Gebärfreuden bangen - deshalb weigern sie sich auch so beharrlich ein zu sehen, dass es nicht das Klima ist, das sie bedroht. Allahuäkhbär.