Manche Regierenden träumen schon von der "neuen Normalität", weil sich die Gesellschaft so unglaublich schnell an den Verlust individueller Freiheit gewöhnt hat. Ich hingegen will mich nicht daran gewöhnen, dass Möchtegern-Autokraten, die völlig planlos in die Corona-Krise hineinrutschten, trotzdem immer ganz genau wussten und wissen, wie sie diese zu administrieren haben und von der Bevölkerung Gehorsam fordern. Nicht mit mir.
Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.
Es tut mir Leid, aber ich komme nicht mehr drumherum festzustellen, das es erst dann keine Coronawellen mehr gibt, wenn die Coronawellenbeschwörer abgeschafft sind. Und solange die RKI Schamanen immer weiter auf der Welle Surfen, werden sich unsere Politversager mit Nebeneinkünften auch nicht auf den Boden rationalen Denkens begeben.
Nein lieber Herr Broder, es ist nicht böse gemeint und auch nicht autokratisch. In dem Fernsehtalk im Servus TV sagte der Grünenpolitiker Georg Willi ja, dass man pädagogisch tätig ist. Der Staat hat die Helicoptermentalität einiger Eltern für sich entdeckt. Er meint es gut. Er kann mit den Verordnungen endlich seine ganze Liebe auf das Volk gießen. Es geht gar nicht mehr um die Viren, sondern um Behütung.
Mit mir auch nicht, Herr Broder. Besten Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz. Die ganze Corona-Geschichte hat mich dazu bewogen, mich sowohl der Atlas-Initiative anzuschließen, als auch Fördermitglied der Werteunion zu werden und ebenfalls unermüdlich den Schlaf-Schafen ins Gewissen zu reden. Das Maß ist schon längst voll ...
Der Totalitarismus modernster Prägung kommt auf leisen Sohlen. Die verdummten, verblödeten Massen (so in etwa 80 Prozent unserer Mitmenschen), aufgezogen und vollgesogen mit den zumeist lächerlichen 68er-Weisheiten von Birkenstock- und antiautoritären Lehrern sind ausserstande, sich wie mündige Bürger zu benehmen, selbstständig zu denken, Eigenverantwortung zu übernehmen. Erschreckend ist die Tatsache, dass diese Unterwürfigkeit, diese Zu-Kreuze-kriechen-Mentalität weltweit verbreitet ist. Natürlich: alle Politiker, ob nun Demokraten, Scheindemokraten oder Diktatoren können einer Versuchung, mehr Macht zu ergattern, nie widerstehen, selbst in unserer direkten Demokratie in der Schweiz nicht. Bei uns ist es noch nicht so schlimm mit dem Drangsalieren, Kontrollieren, Massregeln und Denuzieren wie bspw. in Deutschland oder Grossbritannien, aber die Tendenzen sind greifbar. Was sich da via eines Impfstoffs, der in die DNA des Menschen eingreift und nie validiert werden wird, der die Impfverweigerer als Konsequenz gesellschaftspolitisch ausgrenzen soll, im tiefen Weltstaat in der dunklen Materie zusammenbraut, ist nichts weiter als das Ende der individuellen Freiheit, auch das Ende dessen, was wir Romantiker als Menschlichkeit verstanden zu haben glaubten.
Nicht mit mir
@ Ralph Kappler - Sie haben vergessen, neben den C-Polithelfern vor allem die Sozen zu nennen, die der "Maoine" viel Arbeit beim Sozialisieren und Abschafen individueller Freiheiten abnehmen. Und die haben für die nächste Wahl zum Bundestag schon mal angekündigt, danach mit Grün und vor allem Dunkelrot "den Sack zuzumachen". Auch wenn der Hosenanzug dann abdankt, ist das angepeilte Ziel erreicht. Die "alte" Republik" gibts dann nicht mehr. wir finden uns in einer als besser, weil sozialistischer gepriesenen DDR 2.0 wieder.
Bereits Kritik an der Maskenpflicht ist zwischenzeitlich ein Sakrileg, dabei hat selbst das RKI angemerkt, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis gibt, dass die sogenannte Alltagsmaske auch nur minimal vor einer Ansteckung schützen kann. Wie auch? Sie wurde dafür auch nicht konstruiert. Die von Chirurgen verwendete Maske dient dem Schutz der offenen Wunde vor einer direkten Infekion durch Tröpfchen, nicht dem Schutz des Chirurgen vor Viren des Patienten. Es gibt aber Masken die eingesetzt werden um Menschen mit schwachem Immunsystem zu schützen. Die sogenannten FFP3 Masken. Hier stellt sich die Frage, wäre es nicht sinnvoller, so es um den Schutz vor Ansteckung geht, wenn statt dass alle ein wenig wirksames Stück Stoff oder Papier vor Mund und Nase tragen, nur diejenigen, die des Schutzes bedürfen oder sicher gehen wollen, eine nachweislich wirksame FFP3 Maske nutzen? Und wenn dagegen nichts spricht, warum wird nicht so verfahren, sondern stattdessen Grundrechte eingeschränkt?