Manche Regierenden träumen schon von der "neuen Normalität", weil sich die Gesellschaft so unglaublich schnell an den Verlust individueller Freiheit gewöhnt hat. Ich hingegen will mich nicht daran gewöhnen, dass Möchtegern-Autokraten, die völlig planlos in die Corona-Krise hineinrutschten, trotzdem immer ganz genau wussten und wissen, wie sie diese zu administrieren haben und von der Bevölkerung Gehorsam fordern. Nicht mit mir.
Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.
Da hilft eigentlich nur: Einfach gar nicht ignorieren!
... Fortsetzung: "Einige Pflegekräfte möchten Ihre Speisen beim Servieren anfassen. Wir sehen keinen Grund, dass gesunde Personen mit sauberen Händen Ihr Essen nicht berühren sollten. Wir vertrauen unseren Mitarbeitern, wenn sie sagen, dass sie gesund und sauber sind. Auch Wassertemperatur und Spülmittelwahl sind sehr persönliche Entscheidungen. Daher überlassen wir unserem Küchenteam, wie es das Besteck, das Sie in den Mund nehmen, am liebsten waschen möchte. Einige von Ihnen werden vielleicht krank, aber eine Lebensmittelvergiftung überlebt fast jeder. Sicherlich stimmen Sie uns zu, dass dies ein kleiner Preis ist für die süße Freiheit, dass keinem gesagt wird, was er zu tun hat – schon gar nicht beim Einkaufen oder in der Bahn eine Maske zu tragen aus dem dummen Grund, die Gesundheit fremder Leute zu schützen."
Ja, die Sache mit der Freiheit, Herr Broder. Eine ganz feine Sache, die eigene Freiheit oder die Freiheit eines willkürlich selektierten Kollektivs. Bezüglich der Freiheit der "Anderen" darf ich auf ein derzeit in Kliniken und auch bei niedergelassenen Ärzten kursierendes Merkblatt verwiesen: "Ein sogenannter "Netzfund" (Autor: Bernd Guzek ?), der es wert ist, geteilt zu werden: "Willkommen im Krankenhaus zur Freiheit! Wir trauen Ihnen zu, selbst zu entscheiden, ob Sie eine Gesichtsmaske tragen möchten. Im Geist der individuellen Freiheit darf sich aber auch unser Personal aussuchen, welche Sicherheitsmaßnahmen es bei Ihrer Behandlung bevorzugt. Wir ermutigen unsere Mitarbeiter selbstverständlich, sich nach dem Toilettenbesuch die Hände zu waschen. Gleiches schlagen wir vor, wenn diese gerade die eitrige Operationswunde Ihres Nachbarpatienten versorgt haben und nun bei Ihnen weitermachen wollen. Wir haben aber Verständnis dafür, dass manche Menschen auf Seifen allergisch sind oder sich nicht gern die Hände waschen. Es ist nicht unsere Aufgabe als Klinikleitung denen zu sagen, was sie tun sollen. Unserem OP-Personal schlagen wir natürlich auch vor, eine Gesichtsmaske zu tragen, auch wenn zu dieser vielleicht noch eine Bleischürze bei einer achtstündigen OP hinzukommt. Auch eine Haube die verhindert, dass Haare von deren Kopf in Ihre OP-Wunde fallen, steht auf unserer Vorschlagsliste - desgleichen natürlich sterile Einmalkleidung und spezielle Schuhe für den OP-Saal. Und ja, auch Latexhandschuhe schlagen wir unserem Personal vor, damit die Keime von deren Händen nicht in Ihren Körper gelangen. Aber nicht jede Schwester und jeder Arzt findet das für sich und seine persönliche Freiheit angemessen. Es kann also passieren, dass Sie ein Arzt in Straßenkleidung ohne Handschuhe operiert. Die meisten von Ihnen werden das aber ohne oder nur mit kleineren Infektionen überleben. Die anderen hatten wahrscheinlich Vorerkrankungen und wären sowieso bald gestorben. ...
Wenn unsere Juristen mit Unterstützung von Wissenschaftlern und Ärzten nicht gegen diese Corona-Willkürmaßnahmen vorgehen, haben wir bald die dritte Diktatur innerhalb 100 Jahren. Das wäre dann wohl ein neuer Negativrekord.
Lieber Herr Broder, um es kurz zu machen: Dem ist nichts hinzuzufügen, und ich sage: mit mir auch nicht!!
Lieber Herr Broder, sollten Sie mich mal besuchen, so werden Sie die gute alte Normalität erleben. In meinem Garten habe ich ein Schild angebracht, auf dem steht: "Lieber Besucher, achte auf deine Gesundheit! Entferne den schmutzigen Lappen vor deinem Gesicht und atme die frische Luft ein!"
Wissen Sie was, Herr Broder? Wenn die Doitschen samstags morgens um halb 8 mit ihren Motor-Heckensägen und Laubbläsern um die Häuser ziehen, dann denke ich "lass sie doch sterben". Die haben doch die "neue Normalität" genau so verdient. Fahren da schon mit Maske im Auto an mir vorbei zum Supermarkt und prügeln sich an der Kasse, wenn man keinen Abstand hält. So lächerlich... ich trenne sie auch nicht mehr... sollen sie doch aufeinander einschlagen.