Der Westen hat den Krieg in Afghanistan verloren, nun will Deutschland dort noch weiter Millionen versenken. Außenminister Maas bietet den Taliban Geld an, wenn sie sich etwas moderater geben.
Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.
Die letzten Äußerungen von Murxel und ihrem Maasmännchen zu Afghanistan zeigen wieder mal, von wes Geistes Kindern wir uns drangsalieren lassen, denn von Regieren kann man bei dem an den Tag gelegten Dilettantentum wahrlich nicht mehr reden. Alle unwählbar, aber dringend therapiepflichtig. Wie naiv kann man sein, dem bis vor ca. 3 Wochen noch Kriegsgegner mit Menschen verachtender religiös-politischer Ideologie nach dem „von uns“ verlorenen Waffengang jetzt auch noch (nach den bereits im Land versenkten Milliarden) eine weitere halbe Milliarde Euronen anzubieten und anzunehmen, daß sie damit nicht zuerst einmal ihren eigenen Wohlstand und eine weitere Aufrüstung ihrer Waffenlager finanzieren, sondern davon Mädchenschulen und -unis bauen und unterhalten.
Und was heißt, „sich moderater geben“? Steinigen und Hängen unliebsamer Mitbewohner nur noch in abgeschotteten Hinterhöfen, statt auf dem öffentlichen Marktplatz? Auspeitschen für als sittenwidrig beurteiltes Verhalten anstelle von Steinigen, dafür ein Dutzend Schläge mehr mit der Lederknute? Ich komme angesichts der politischen Knallhörner, die unser Steuergeld einfach mal so in die Welt verballern, bald ausm dem Saufen nicht mehr raus. Anders als im Tran ist dieses Land zunehmend nicht mehr zu ertragen. Zunehmend blöd , daß es kaum noch und immer weniger erreichbare Ausweichreviere gibt. Und ein hier stämmiger Amokläufer kann sicher nicht damit rechnen, direkt als psychisch auffällig relativiert zu werden, wie gerade wieder der messernde Afghane in Berlin seitens eines Polizeisprechers, nachdem ihm eine im Park beruflich gärtnernde Frau als nicht hinnehmbare Beleidigung seiner Person erschien.
Herr Brox, Sie schreiben:
„Heiko Mass passt doch ausgezeichnet zu Dummland. Ein verlogenes, feiges Volk, “ Als Angehöriger dieses Volkes erkenne ich mich in Ihrem rassistischen Furz zwar überhaupt nicht wieder, aber „wenn’s schee macht“ (Annemarie Wendl): Waren Millionen von Afghanen in den vergangenen Wochen etwa weniger feige als Deutsche? Die haben noch nicht einmal auf dem Schirm und werden es wohl auch nie, was wir schon wieder hinter uns haben. Maas macht es nun einem Hampelmann gleich, weil faktisch ja sein Rücktritt anstünde – und überhaupt Wahlen vor der Tür!
Ist doch völlig klar. Der Kriegsverlierer zahlt an den Gewinner. Das war schon immer so. Der Tribut wurde in jeder Form dem unterlegenen Volk abgepresst . In diesem Fall fordert die Talibanregierung eine ordentliche Stange Geld für ihre Toten und schickt gleichzeitig zig Tausende als Schläfer in unser Land für den Fall, dass die Euros nicht so rollen wird mit dem Messer bei deutschen Mädchen nachgeholfen.
Herr Broder,
nach dem Artikel „Hamas: Erst Abzug aus Afghanistan, dann Vertreibung der Juden“ von Herrn Frank möchte ich dem Ausdruck eines verlorenen Afghanistan-Krieges doch widersprechen. Frank zitiert Hamas-„Urgestein“ Mahmoud Al-Zahar mit dem Argument:
„Zunächst vertrieb Afghanistan die USA von seinem Territorium und legitimierte damit die Vertreibung der Besatzung. Das bedeutet, dass das, was die Hamas hier tut, um die [israelische] Besatzung zu vertreiben, legitim ist. Wenn die Welt es [in Afghanistan] akzeptiert hat, warum sollte es dann in Bezug auf Gaza nicht akzeptiert werden?“ Eklatante Fehlinterpretationen!
(1) Die Trump-Administration gab die Order, das Afghanistan-Engagement zu beenden wie zuvor bereits den YPG-Support in Syrien: Doha war keine Islam-Siegerkonferenz, irre war aber die Umsetzung durch Biden, der von Johnson vergebens gebeten wurde, den Abzug wenigstens ein paar weitere Tage hinauszuschieben. Der US-Abzug war ein souveräner Akt, aber nie erzwungen, die unschönen Saigon-Memories verdanken sich dem aktuellen US-Debilen in Charge, den Johnson daraufhin mit „looked gaga“ und als „doolally“ verfluchte, siehe: „Joe Biden ‚holds grudges‘ and will punish Britain for Afghanistan criticism, allies say“ (Telegraph, 29 August 2021).
(2) Gaza ist doch gar nicht von Israel besetzt, sondern von der Hamas selbst! Darum sind folgende Worte von Al-Zahar ein ernstes Problem: „Wenn die Welt es [in Afghanistan] akzeptiert hat, warum sollte es dann in Bezug auf Gaza nicht akzeptiert werden?“ Wir sollten nicht martialisch von verlorenem Kriege reden, wenn wir die freie Entscheidung Trumps und die folgende irre Umsetzung Bidens und der Außen-Maus anprangern. Wir spielen damit einem Narrativ in die Hände, der brandgefährlich für nicht nur Israel werden kann, wenn terroristische „Befreier“ wie Hamas sich darauf verlassen können, dass wir es so hinnehmen möchten. Trennen wir das eine vom andern ab!
Nur Mitglieder einer Regierung, die seit mindestens 2015 das Grundgesetz des eigenen Landes missachtet, seit der Corona Hysterie gar kalt Lächelnd außer Kraft setzt, kommen auf die perverse Idee, eine Terrororganisation würde irgendwelche Menschen oder Frauenrechte gegen bare Münze gewähren. Dem Deutschen kann die Regierung natürlich kein Geld anbieten wegen der Aberkennung der Grundrechte bzw. der Freiheitsrechte. Hier genügt das Angebot einer ebenso Überflüssigen wie Sinn -und Wirkungslosen Giftspritze. Dass die Nichtgeimpften bisher solidarisch die sinnlosen PCR Tests sowie die sogenannte Impfung mitfinanziert haben, interessiert diese Leute einen Dreck. Stammen doch AKK, P.A. und der zu kurz geratene Außenminister aus der Kaderschmiede der dt. Politik: dem Saarland! Um den Saarländer beim Verfassungsgericht von Merkels Gnaden nicht zu vergessen. Lauter Kapazunder. Der Eine wie der Andere.
Dieses Abziehbild einer Regierung hat nicht nur einen Wanderwitz als Ostbeauftragten, es hat auch einen Treppenwitz als Außenminister sowie einen schlechten Witz als Innenminister.
Mit dem Mullah-Regime im Iran hat unsere Wirtschaft, unterstützt von der deutschen Politik, ja auch jahrzehntelang Geschäfte gemacht. Bis der blöde böse Trump kam und dem ein Ende bereitete. Jetzt versucht die deutsche Außenpolitik wohl das beste aus dem überstürzten und chaotischen Truppenabzug aus Afghanistan herauszuholen und überlegt sich, ob man nicht mit den primitiven, brutalen und barbarischen Taliban, die sich zuletzt so moderat gaben, auch Geschäfte machen könnte. Weil die doch, so das Kalkül von Maas und Co., ein Interesse daran haben müssten, dass es keine Aufstände im eigenen Land gibt und es dem eigenen Volk zumindest wirtschaftlich in Zukunft nicht schlecht geht und sie, die Taliban, von der Staatengemeinschaft als die alten und neuen Machthaber in Afghanistan anerkannt werden und um die eigene Wirtschaft anzukurbeln und Handel zwischen Afghanistan und den Industrienationen weiter zu ermöglichen.