Achgut.tv / 06.07.2020 / 06:15 / 77 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Angst vor dem Kassensturz?

Die Regierung setzt offenbar auf eine Gewöhnung an den Ausnahmezustand. Ganz schnell werden viele neue Gesetze beschlossen und Milliarden über Milliarden verteilt. Auch an die großen Zahlen gewöhnt man sich. Doch wo bleibt dieses Geld eigentlich? Und wie wird sein Gegenwert irgendwann erwirtschaftet? Was passiert, wenn die Milliarden- und Billionen-Jongleure einen Kassensturz machen müssen?

Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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CZECH ALEX / 06.07.2020

Das nennt sich rotgrüner Kassenfurz. Der Gegenwert sind immer mehr Kassenpatienten aus allen Shitholes der Welt. Merkelismus ist wie Hüttchenspiel mit dem Unterbewusstsein der schon länger hier liebenden Wohlstandsvollpfosten. Es wird weiterhin brav für den eigenen Untergang eingezahlt.

Steffen Huebner / 06.07.2020

Wer mal in einem alten Discounter Prospekt aus den Neunzigern blättert erschrickt. Und wer einen von vor fünf Jahren vergleicht, stellt auch da z. T.  deutliche Preissteigerungen im Lebensmittelbereich fest, kann auch der Doseninhalt sein - inzwischen sind es eben nicht nur die Assets!  Ein Kassensturz in einigen Jahren wird zeigen,  dass diese Desperadowährung so wenig wert ist, dass wackeln gehen gar nicht mehr lohnt…  (Lebenszeit ist auch was wert.)

Karl-Heinz Vonderstein / 06.07.2020

Deutschland wird innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre im Ranking der großen Wirtschaftsnationen zurückfallen, denk ich mal, so wie wir bei uns den Industriestandort Deutschland gefährden und in den Digitaltechnologien rückständig sind und unsere selbstgemachte Energieversorgung aufs Spiel setzen, hinzu kommen unsere fatale Asyl- und Migrationspolitik und unser Bildungsproblem in Schulen und Universitäten.

Martin Stumpp / 06.07.2020

@Heinrich Niklaus: Die Frage, die Sie stellen ist leicht zu beantworten. Herr Broder hat es ja erklärt, es werden Schulden gemacht, denn kurzfristig wurden die Steuern ja gesenkt. Gut die sogenannten"CO2-Steuer” wird das wieder kompensieren, aber die wird bekanntlich benötigt um die Islamisierung des Landes voran zu treiben. Insoweit bleiben die Schulden. Und die können nur aus zwei Quellen kommen. Zum Einen gibt es Deppen die dem Staat Geld leihen. Ich vermute nämlich der Kauf von Wirecard-Aktien war und ist das bessere Investment. Zum Zweiten, vor allem wenn dem Land die Deppen ausgehen, gibt es noch die EZB. Die druckt das Geld einfach. Und dazu brauchen wir nicht einmal mehr Papier und Druckerpresse, die Tastatur und das richtige Passwort reichen dafür aus. Die Frage ist also nicht woher kommt das Geld sondern was bewirkt es. Einfache Frage und einfache einfache Antwort: Inflation. Und die haben wir heute schon, nicht beim Fernseher oder der Waschmaschine sondern bei den Finanzanlagen bzw. Investments. Warum glauben Sie haben wir bei den Aktien schon wieder fast Vor-Shutdown-Niveau erreicht und warum steigt der Goldpreis? Da auch Immobilien zu den Investments gehören, werden auch die Mieten weiter steigen. Und die Linken, dazu gehören alle Parteien inklusive und links von CDU/CSU werden so tun als ob dies die Schuld der bösen Kapitalisten ist. Schließlich wertet der Euro gegenüber anderen Währungen ab und dann steigen auch die Preise für Fernseher und Waschmaschinen. Und zuvor, spätestens aber dann auch die Lebensmittelpreise. Wenn Sie dann für den Euro nur noch die Hälfte kaufen können, hat Staat nur noch die Hälfte an Schulden. So funktioniert das. Ach so, die verantwortlichen Politiker und Beamte sowie die Richterschaft hat damit kein Problem. Ihnen gleicht der Staat die Inflationsverluste bei Gehältern und Pensionen aus. Bei der gesetzlichen Rente sieht das schon anders aus. Und wer auf den Euro bei der Altersvorsorge setzt schaut ebenfalls in die Röhre.

Wiebke Ruschewski / 06.07.2020

“Unheimlich” trifft es durchaus. Ich finde schon seit Jahren so manches unheimlich, was hier geschieht. Aber ja, es stimmt. Immer wenn man denkt, es kann eigentlich kaum noch schlimmer, beunruhigender oder irrer werden, dann wird man erneut eines Besseren belehrt. Was dann folgt, ist die Gewissheit, dass viele der angerichteten Schäden höchstwahrscheinlich irreversibel sind. Das ist in der Tat unheimlich.

rudi brusch / 06.07.2020

@andreas mertens: “Leute mit SEK-Leibwächtern fürchten keinen Kassensturz” Stimmt! Aber inzwischen fürchten sie sich vor SEK-Leibwächtern oder ähnlichen Sicherheitsorganen. Wie sonst erkläre ich mir das Schleifen der KSK-Einsatztruppe? Mit dem zunehmenden Abheben unserer Eliten von der Realität will man sich wohl auf niemanden mehr verlassen. Aber auch in schier aussichtslosen Situationen tauchten schon Leute wie Luther oder Stauffenberg auf. Doch Vorsicht: Manch scheinbare Widerständlerin (z.B. gegen Honecker) entpuppt sich später als das größere Übel.

Günter H. Probst / 06.07.2020

Lieber Henryk, es kommt doch gar nicht darauf an, was der Kassensturz erbringt, sondern wie er in der staatlichen Propaganda verkauft wird. Ein herrliches Beispiel brachten heute die Wirtschaftsnachrichten des dlf:”...dadurch stieg die Rendite der d. Staatsanleihen auf -0,48%”. Normalerweise wird mit Rendite der Gewinn einer Anlage bezeichnet, ansonsten sagt man Verlust. Aber die Nachricht: “...dadurch sank der Verlust mit d.Staatsanbleihen auf -0,48%” hört sich einfach nicht so gut an. Wenn die Finanzministerin in einigen Jahren die Bundesverschuldung von 3 Billionen € beschreiben muß, wird es heißen: “Das Guthaben des Bundes stieg auf -3 Billionen €”. Und da die meisten Bewohner des mitteleuropäischen Siedlungsgebietes mit minus nicht soviel anfangen können, wird Guthaben im Ohr bleiben und alle gehen fröhlich weiter zur Arbeit oder warten auf die nächste staatliche Zuwendung.

Karl Neumann / 06.07.2020

Was interessiert mich das Fiatgeld, ich investiere in Edelmetalle und Immobilien.

Thomas Schmied / 06.07.2020

Die Geldmassen, die sie heute zur Aufrechterhaltung ihrer wankenden, auf tönernen Füßen stehenden ideologischen Großexperimente drucken und verteilen, besitzen keinen entsprechenden, real existierenden Gegenwert. Sie verteilen da lediglich die erhoffte Arbeitsleistung der real arbeitenden Bevölkerung kommender Generationen.

Max Wedell / 06.07.2020

Aus dem Grundsatzprogramm der AfD: “Der Staat ist für den Bürger da, nicht der Bürger für den Staat. Nur ein schlanker Staat kann daher ein guter Staat sein. Erforderlich ist ein vom Staat garantierter Ordnungsrahmen, in dem sich die Bürger frei entfalten können. Die ständige, vielfach ideologiegetriebene Expansion der Staatsaufgaben stößt an finanzielle und faktische Grenzen. Sie bedroht inzwischen den Kerngehalt der elementaren Freiheitsrechte der Bürger. Der Staat hat sich verzettelt. Es bedarf neuer Konzentration auf die vier klassischen Gebiete: Innere und äußere Sicherheit, Justiz, Auswärtige Beziehungen und Finanzverwaltung. Aufgaben jenseits dieser vier Kerngebiete bedürfen besonderer Rechtfertigung.” Wer ähnlich deutliches im Grundsatzprogramm der FDP gesehen hat, kann es ja hier posten… ich habe es zwischen all den irgendwie gut klingenden, aber reichlich nichtssagenden Phrasen der “Karlsruher Freiheitsthesen” nicht finden können.

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