Achgut.tv / 04.10.2021 / 06:15 / 35 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Wiederholungen nach der Wahl

Vor der Wahl hieß es noch, 2017 solle sich nicht wiederholen und jetzt geht es wieder wie damals täglich um die Deutung von bunten Sondierungsgesprächen. Solche Wiederholungen sind in Berlin wohl sehr beliebt.

Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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Wolfgang Richter / 04.10.2021

Bemerkenswert ist bei den vielfach geäußerten Beschwörungen zur fälligen Erneuerung, daß bis auf die Koalition mit der Westerwelle- Truppe die Sozen munter am Niedergang der Republik mitgemerkelt haben, heute so tun, als ob sie damit nix zu tun hätten. Und der Wähler hat sie offenbar in diesem Treiben noch bestärkt. Was für ein Irrenhaus. Die Insassen leiten die Klapse.

Johannes Schuster / 04.10.2021

Als ich Broder angeregt und bitter vergnügt zuhörte kamen mir zwei Visionen: Eine Tonne voller Babywindeln, frisch des Deckels entledigt im Hochsommer und eine Baumkrone aus Politikern, die sich beim “Sondieren” alle gegenseitig in den Finger in den Popo stecken und jeder darf alle 5 Minuten ein Lied über die Körpertemperatur des jeweils anderen anstimmen. Na dann: Oh du Fröhliche !

Christina Struve / 04.10.2021

Lieber Herr Broder, niemand hatte die Absicht…nein - vorallem weder in Südthüringen mit der niederträchtigsten Rufmordkampagne der heutigen Zeit gg HGM! Ihr könnt Euch sicher sein, diesen volksfremden aalglatten nichtssagenden überheblichen Altkader Ullrich wählte dort kaum jemand - noch in Berlin! Eine Frau Giffey nun OB von Berlin? Warum musste 2009 K-T zu Guttenberg zurücktreten? Die Wahlverlierer 2017 spucken jetzt so große Töne, keiner hatte damals die Absicht sie aus der Regierung zu hieven und nun verdienen sich noch mehr (bildungsferne) Klatschhasen dumm und dusslig auf unsere Kosten? Herr Lindner riskiert nun mit geballter Brust den Max! Was würde die alte FDP-Garde zur Ehe mit den Grünen sagen? Übrigens Ihr Outfit ist wieder sehr gut gewählt - und die Brille GENIAL - its Showtime! Ich bin nur am heulen, womit haben wir diese Schmach und Schande seit Jahren verdient??? Fassungslos ist kein Ausdruck! Gehen wir weiterhin mit oder stehen wir endlich gg diesen unaufhörlichen widerlichen Machtmissbrauch auf? Der 9.11. naht denn wir sind das Volk - schon vergessen???

Karla Kuhn / 04.10.2021

Uta Buhr, “Denn schlimmer geht bekanntlich immer.”  Da fällt mir Honeckers Spruch, nur andersherum, ein. “Vorwärts NIMMER, rükwärts IMMER !”  Im ROTEN Berlin, mit einer aberkannten “Doktorin” ist die Moral offenbar völlig im Arsch. die Giffey hat ZURÜCKZUTRETEN, “Volksvertreter” (Volksverräter??), die mogeln sind MORALISCH ein Dilemma und gehören NICHT in die Politik ! FERIG, BASTA, AUS die Maus.  Weg mit der ! Volker KLeinophorst, “Das war ja wichtig wegen der Integration der Ossis in die Demokratie.” Herrlicher Witz, wo doch offenbar viele Wessis gar keine Demokratie wollen, sondern sich wahrscheinlich zu gerne der Merkel-Corona-Diktatur unterwerfen. Meine Güte, diese “Nibelungentreue” ist erbärmlich !

Fred Burig / 04.10.2021

@T. Schneegaß:”...Eine 14,8%-Partei und eine 11,5%-Partei (offiziell zumindest) kungeln die künftige Regierung und den Kanzler aus…” Schon irgendwie schräg, oder? Aber dazu fallen mir gleich mal zwei Sprüche ein:  ” Die Letzten werden die Ersten sein” und “Überholen, ohne Einzuholen”. Haben die vielleicht von Merkel gelernt, denn das stammt - meines Wissens nach - aus der DDR. Na da kämen wir der Sache doch schon etwas näher! MfG

Stephan Bender / 04.10.2021

Und Ihr da draußen, die Ihr da beladen und verkommen seid von dickhalsigen Funktionären mit breiten Ärschen, und bösen Kindergesichtern: Ja! Euch empfehle ich das Lied ‘Bestandsaufnahme’ von Heinz Rudolph Kunze, und zwar in der Originalversion von 1981 auf Youtube. Und vergesst nicht, Euch auch die Lyrics herunterzuladen und gründlich zu studieren! .... Und es ging ein Raunen durch die Menge, Unruhe machte sich breit, Frauen weinten mit kreischenden Kindern um die Wette, Überwachungskameras drehten entnervt ihre Linsen von den Leidenden weg, und schließlich rief einer heiser aus der Menschenmasse: “Hat sich den seit den achtziger Jahren gar nichts in Deutschland geändert? Sind unsere verzweifelten Gefühle in Wahrheit immer dieselben geblieben?”

Heinrich Schmittler / 04.10.2021

Mir ist aufgefallen, dass viele Videos der AfD, die wohl vor den Wahlen veröffentlich hätten werden müssen, erst einige Tage nach der Wahl veröffentlicht worden sind, v.a. auch Interviews mit P. Boehringer. Absicht?

Ilona Grimm / 04.10.2021

@Ralf Michael: „All Quiet on the Western Front !“ Man könnte auch sagen, „SNAFU“ – situation normal all fucked up.——Mich wundert, dass Herr Broder schnelle Arbeit der potentiellen Koalitionäre erwartet hat. Ich rechne vielmehr damit, dass Merkel auch 2021 die Weihnachtsansprache (oder ist es die Silvesteransprache?) im güldenen Gewande vorträgt. Ist mir aber völlig schnurz, weil sich auf absehbare Zeit (vor 2040/2050) sowieso nichts zum Besseren wenden wird.

Marc Blenk / 04.10.2021

Lieber Herr Broder, ich bin lange schon dafür, den Länderfinanzausgleich abzuschaffen. Den gibt es zwar in der Form nicht mehr. Stattdessen regelt das nun der Bund, indem er die Umsatzsteueranteile der einzelnen Länder durch Zu- und Abschläge verändert. Macht die Sache nur undurchschaubarer, ansonsten ändert sich natürlich nichts. Begründung der Transferleistungen war immer die Angleichung der Lebensverhältnisse. Die Frage ist doch dann, ob bspw. die Rosenheimer Lebensverhältnisse denen von Berlin angeglichen werden sollten oder umgekehrt. Wenn jetzt bspw. ein radikal verschärfter Trend zu bayrischer Brauchtumspflege entstehen würde und das Tragen von Dirndl und Krachledernen im öffentlichen Raum würde von den Stadtoberen verpflichtend eingeführt und die Kosten der Tracht würden dem Traditionalisten vom Länderfinanzausgleich bezahlt. Dazu würde das Jagdrecht für jeden Rosenheimer einstimmig beschlossen, eine (vom Finanzausgleich bezahlte) Flinte überall mit sich führen zu dürfen, auch im Bierzelt. Der Stadtrat würde überdies wissenschaftlich fundiert festschreiben, dass Bier auch nicht weniger gegen Covid helfen würde als eine MRNA Impfung bei gleichzeitig geringeren Nebenwirkungen und Preußen dürften Rosenheim nur in der Saison besuchen und Mitglieder von Union Berlin schon gar nicht… Und das Ganze müssten die merkelwoken Berliner per Finanzausgleich berappen, ohne politisch darauf auch nur den geringsten politischen Einfluss nehmen zu können und obwohl in Rosenheim kein einziges gendergerechtes Klo aufzufinden wäre, weil es im Dirndl schlecht im Stehen pieseln lässt. Das nicht steuerpflichtige Clanmitglied würde vielleicht noch darüber hinwegsehen, aber das woke Berlin würde toben. Der preußische Militarismus würde fröhlich Auferstehung feiern und Geisel würde vermutlich seine Schlagetods gemeinsam mit der Staatsantifa in die Bierzeltschlacht schicken. Oder die woken Berliner würden darauf kommen, die kostspieligen Ideen nicht mehr zu finanzieren.

Herbert Priess / 04.10.2021

Ich verfolge das Theater was uns geboten wird eher amüsiert. Eigentlich müßte da eine Vergnügungssteuer erhoben werden denn so viel Spaß hatte ich lange nicht mehr. Es zeigt sich, dieses Land ist nicht gespalten, es ist zerrissen in viele kleine Fetzen und jeder Fetzen will bestimmen wo es lang geht. Gut, über die Richtung wird gar nicht mehr diskutiert denn egal welche Gründe zu diesem Zustand geführt haben der Kampf gegen Rechts steht an oberster Stelle und fast gleichauf der Kampf gegen die Klimakatastrophe. In diesem Sinne äußerte sich auch unsere Raute auf der Festveranstaltung zum Tag der deutschen Uneinheit. Nichts weniger als unsere Demokratie steht auf dem Spiel meint diese Altsozialistin, sie muß es wissen denn sie spielt dabei eine recht unrühmliche Rolle. Egal was oder wer da mit wem ins Bett steigt, es wird nur noch darüber diskutiert wer oben liegen darf.

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