Achgut.tv / 02.11.2020 / 06:00 / 53 / Seite ausdrucken

Broders Spiegel: Im Corona-Krieg?

Heute ist der "Lockdown light" in Kraft getreten, obwohl er eigentlich nur eine neue Variante des Ausnahmezustands ist, in dem wir seit Monaten leben. Auffällig ist diese Kriegsrhetorik, die immer mehr Einzug hält, wenn vom "Kampf gegen das Corona-Virus" die Rede ist. Doch wohin soll dieser Kampf führen? Man kann ein Virus nicht so besiegen wie einen Feind im Krieg. Man kann es mit Hilfe von Medizin und Wissenschaft im Zaum halten, wie andere Krankheitserreger auch. Doch warum werden die Menschen trotzdem auf diese Kriegsrhetorik eingeschworen?

Henryk M. Broders aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich“ befasst sich mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“. Das Buch kann im Achgut.com-Shop bestellt werden. Die dritte Auflage ist ab sofort lieferbar.

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Marc Blenk / 02.11.2020

Lieber Herr Broder, zu jeder Kriegsrhetorik gehört der Gegner, den man bekriegen möchte, bzw. dem man mit Krieg droht. Und dieser Gegner ist nicht der Virus, dieser medizinische Popanz. Nein, es ist der Bürger, den man mit Hilfe des aufgeblasenen Popanz unter die Knute bringen möchte. Hinter jeder aggressiven Rhetorik, die sich angeblich an den Virus wendet, als wäre er ein denkendes Wesen, steckt die Androhung von schlimmen Konsequenzen für den, der sich an die noch so schwachsinnigste Order nicht hält. Wenn sie uns morgen auffordern, das Bremspedal mit dem Gaspedal vorsätzlich zu verwechseln, tun wir das auch noch. Es geht nicht mehr darum, was wir als Bürger für vernünftig oder unvernünftig erachten, es geht darum, Unsinn widerspruchslos zu akzeptieren. Der blanke Widersinn wird also gar nicht mehr verborgen. Im Gegenteil. Er wird ausgestellt wie ein Tanzbär auf einem Jahrmarkt vor hundert Jahren und wir sollen auf ihr Zeichen tanzen. Selbst die WHO gibt bekannt, dass der Virus nicht gefährlicher ist, als eine Grippe und rät ganz offen von Lockdowns ab. Der PCR Test liest h1n1 Erreger mit. das heißt, gesunde Leute werden positiv auf Grippeviren getestet, die ohnehin die meisten in sich tragen. In USA wird es Sammelklagen gegen die WHO und gegen Drosten geben, weil sie der Welt glauben machten, mit diesem Test könnte man den Covid - Virus nachweisen… Alles bekannt. Aber sie machen weiter. Es kann also gar nicht um den Virus und die Volksgesundheit gehen, sonst wären wir längst alle an der frischen Luft und würden ‚Trimm Dich‘ machen, wie nach der Olympiade 1972 und uns am Leben erfreuen. Aber um was geht dann?      

Uta Buhr / 02.11.2020

Kriegsrhetorik?  Na, was denn sonst. Die kluge Monika Maron schrieb bereits vor ein paar Jahren in ihrem Buch “Munin oder Chaos im Kopf”, die Stimmung, wie wir sie zurzeit wahrnehmen,  müsse am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges sehr ähnlich gewesen sein. Dann kann es ja bald losgehen mit dem Haudrauf. Einer gegen den anderen. Nur dass sich diesmal noch ganz andere Ethnien als damals auf den Schlachtfeldern tummeln werden. Der Anfang ist ja bereits seit Langem gemacht, und täglich erleben wir weitere Gräueltaten, die von unserer “Regierung” verharmlost werden, bis es kein Zurück mehr gibt. Die Einschläge kommen immer näher bis zum Ausbruch eines neuen (Religions)krieges. Wir stehen mit offener Flanke da, weil wir total hilflos sind und das weise römische Diktum “si vis pacem para bellum” total ignoriert haben. Das wird sich bitter rächen.

Volker Kleinophorst / 02.11.2020

@ W. Schäfer Das Stalingrad der Merkelregierung ist die illegale Grenzöffnung 2015. Eines kann man allerdings unseren immer so gescholtenen Vorfahren nicht vorwerfen. Das sie zwei Jahre nach Stalingrad Hitler noch mit einer Mehrheit ausgestattet hätten. Die NationalSOZIALISTEN hatten das wohl geahnt und hat “sicherheitshalber” und in guter sozialistischer Tradition nicht mehr wählen lassen. Für 2021 steht ein ähnliches Szenario ins Haus. Deutet sich ja bereits an. 2017 konnte man sich auf Medien und Bürger-Dummheit noch verlassen. Auf die Charakterlosigkeit der “Keine Groko”-SPD sowieso.

Volker Kleinophorst / 02.11.2020

Wer glaubt die Regierung sperrt uns ein, um uns zu schützen, der muss doch nur mal darüber nachdenken, wo dieser Staat denn schützen möchte und wo nicht. Vor den Folgen der Migrationspolitik ist kein Schutz nötig. Da ist die Devise: Freundliches Gesicht und abstechen lassen.

Oliver Günthner / 02.11.2020

“Hurra, endlich wieder Krieg!” Man weiß schließlich schon aus deut(sch)lich mehr als tausendjähriger Erfahrung, dass sich danach Wirtschaftswachstum automatisch von alleine einstellt, denn irgendwie muss es ja weitergehen. Praktischerweise braucht man danach keine Durchhalteparolen mehr, egal ob Endsieg oder Endkollaps. Das Ganze oft auch “notgedrungen” garniert mit einer Währungsreform. Ich schlage dazu den “Neu-Euro” (sinnigerweise = Neuro) vor. Über den Wechsel- bzw. Abwertungskurs kann und wird man sich noch unterhalten. Wie war das gleich nochmal mit dem Great Reset?! Na dann versucht`s und macht mal schön, ich geh da aber nicht (freiwillig) mit - auch auf die Gefahr hin, dass ich als Andersdenkender ins Corona-KZ komme. Und diesmal höre ich Goebbels aus dem Grab lachen: “Wollt ihr die totale Gesundheit?” Von wegen Geschichte wiederholt sich nicht. Doch! Nur den jeweiligen Verhältnissen etwas angepasst ... ps: Ich halte dies hier schonmal vorsorglich fest, damit ich mich im Überlebensfall leichter exculpieren kann, dass ich kein Mitläufer gewesen sein werde und schon gar kein (Mit-)Täter, auch kein (Helfers-)Helfer :p

Matthias Barton / 02.11.2020

Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Diese ebenso bekannte wie fragwürdige Definition von »Krieg« ist die Umformulierung einer Aussage des preußischen Generals und Militärtheoretikers Carl von Clausewitz (1780-1831). Kofi Anan sagte dazu: Krieg ist nicht - und ich widerhole - Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Im Gegenteil, er stellt immer ein katastrophales Versagen politischen Könnens und Vorstellungsvermögens dar. DAS ist die wahre Aussage!!! Ich bin fest davon überzeugt, dieser Krieg richtet sich gegen die eigene Bevölkerung. So soll diese auf kommende Zeiten mit vollständigem Verlust der im Grundgesetz verankerten Freiheiten “eingeschworen” und eine Macht installiert werden, die weit über die nächsten Wahlen hin Bestand haben soll. Es ist nicht zu übersehen, wie unsere “Politprominenz” an diesem Ziel arbeitet….

Werner Arning / 02.11.2020

Einen Krieg zu führen, besitzt den Vorteil, dass man darüber hinaus nicht genau mitbekommt, was außerdem so läuft. Kriege schweißen zusammen. Da ist kein Platz mehr für Querdenker, für Bedenkenträger. Da geht es ums Ganze. Ein Volk steht zusammen hinter der Führung. Und die Führung tut alles für das Volk. Hält Schaden von ihm fern. Auf den Kriegsgegner darf man so richtig sauer werden. Ja, hier ist es nicht nur erlaubt zu hassen, sondern dringend empfohlen. Und dieser Hass, der muss kanalisiert werden. In die richtige Richtung geleitet werden. Sonst könnte am Ende noch die Führung gehasst werden. Denn die Führung, die muss allen wehtun. Im eigenen Interesse des Volkes. Aber sie tut nur weh aus Verantwortung. Am allermeisten weh tut sie jedoch dem Kriegsgegner. Der kriegt es so richtig. Eine volle Dröhnung Entschlossenheit. Und alle Deserteure, alle, die nicht mit an einem Strang ziehen, die nicht mit marschieren wollen gegen den Feind, die Drückeberger, die werden gnadenlos aussortiert. Denn wir sind im Krieg. Und der hat stets seine eigenen, strengen Gesetze. Kriegsrecht ist Kriegsrecht. Und ob der Feind Trump, Rechter, Klima oder Corona heißt, wir stehen wir eine Eins zusammen und lehren unserem Feind Bitteres. Warm anziehen soll er sich. Denn er trifft auf eine feste Gemeinschaft, auf ein solidarisches Volk, auf siegesgewisse, jedoch auch opferbereite Landsleute, die den Ernst der Stunde erkannt haben. Auf sie mit Gebrüll! Das Gefühl mussten wir lange entbehren.

Thomas Taterka / 02.11.2020

Die ideologische Geiselnahme der Bevölkerung durch diese Regierung kann nur durch eine zweite parlamentarische Flanke aufgebrochen werden. Und die sollte unabhängig von der anderen in ihrer Wirkung ermuntert werden, bis sie ebenfalls stigmatisiert wird. - Besprechen können das allein kluge Anführer. Die richtige Stunde wäre jetzt. Es muß der Punkt erreicht werden, an dem sich die Ausgrenzung verdoppelt , damit für alle sichtbar wird, daß die Coronapolitik ausschließlich eine Hinhaltetechnik geworden ist. Das vorzuführen kann man nur erreichen , indem man eine zweite Front eröffnet. - Ich habe mich geirrt : die FDP lebt noch.

Gabriele Klein / 02.11.2020

Ja, es gilt in Solidarität die Reihen zu schließen gegen die viralen Konsequenzen der eigenen Inkompetenz und Allmachtsphantasie, denn sonst müssten wir diese als solche erkennen. (Lösungshinweis damit das Schließen der Reihen gegen den viralen Feind besser gelingt:: es könnte sein, dass er aus der Küche just jenes “Zauberlehrlings” stammt um die Welt durch ein Amalgam alter Viren vor Pandemien zu befreien.(1) Gegen diese hilft nur die langersehnte “Publikation”, in deren Vorwort lesen wir, dass last but not least, die Arbeit niemals möglich gewesen wäre,  ohne die geduldige Unterstützung von Bill Gates der mit Rat und Impfstoff zur Seite stand.  Daher bitte jetzt antreten zum großen Zapfenstreich und Im Gleichschritt, rechts, links aufmarschieren, die Zeremonienmeisterin d. Bundestages mit Schellenbaum vorneweg. Dann, stop vor der Ladentheke von Drosten und Co. Achtung: gebührlichen Abstand zu den “Einmachgläsern” die darauf sitzen ! . Kommando:  linksum kehrt , Blick in entgegengesetzte Richtung, Gewehr bei Fuß! (1) Erinnert irgendwie an PC Viren und die vielen Programme dagegen. Da scheint es mir auch ab und an zum “Rollentausch” zu kommen.

Ilona Grimm / 02.11.2020

Werter Herr Broder, Ihre Bestürzung teile ich. Allerdings glaube ich, (wie Sie ganz sicher auch) dass der Krieg nur vordergründig dem Corona-Virus gilt, im Kern aber dem deutschen Volk und den assimilierten Immigranten. Die anderen sind von den „Maßnahmen“ automatisch ausgenommen – eben WEIL sie WEHRHAFT sind und sich nicht einschließen (wörtlich und metaphorisch) lassen. Haben wir nicht im vergangenen Jahr schon beispielsweise das Folgende gehört: »Der Wähler darf nicht zu einem sakrosankten Wesen erklärt werden, das immer Recht hat.« [Claus Leggewie, Politikwissenschaftler]—- » …Ich finde es auch nicht richtig, dass man die immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung Ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöte?« [Elfriede Handricks, SPD]—- Mit Zustimmung seiner Kanzlerin erwägt Peter Tauber im Sommer 2019 den Entzug der Grundrechte bei „Verfassungsfeinden“. In Wahrheit meinte Tauber natürlich: Keine Grundrechte für Verfassungsfreunde. Die Regierenden (und diejenigen, die es gerne wären) sind im Dauer-High der Machtsucht und Machtlust. Um diese Macht zu erhalten, brauchen sie ein anderes Volk, das sich nicht an die guten Zeiten unseres Landes erinnern kann. Der Krieg gilt UNS.—- Haben wir je davon gehört, dass das Influenza-Virus (seit „Ewigkeiten“ endemisch) „ausgerottet“ werden müsse? Wird Krieg gegen MRSA-Keime geführt, die jedes Jahr mindestens 20.000 Todesopfer fordern (Eingeweihte sprechen von mindestens 50.000)? Wird Krieg gegen das HIV-Virus geführt, das in vierzig Jahren rund 40 Mio. Todesopfer gefordert hat? Wird Krieg geführt gegen die Wiedereinschleppung der TBC? Nichts dergleichen passiert.—- Corona ist ein Geschenk des Teufels, das unter Merkels Ägide der NWO zur Implementierung hilft, dem Great Reset, der großen Transformation.

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