Die Grünen verabschieden sich vom Pazifismus, inzwischen ist die Lieferung von Panzern mit feministischer Außenpolitik vereinbar. Die Deutschen nehmen derweil eine ungeahnte Teuerung ruhig hin und man fragt sich, wo sie ihre Schmerzgrenze haben.
Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung für unabhängigen Journalismus und
ermöglichen Sie, dass Achgut.com weiterhin unangepasst und kritisch sein kann!
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Guten Tag Herr Broder,
ich möchte hier ergänzen, daß „Schminkspiegel für Kampfeinsätze“ tatsächlich notwendig sind. Es gibt nämlich die Gesichtstarnung, die der/die Soldat:In vor dem Kampfeinsatz anlegen soll. DIese kann mit einem angekokelten Korken in das Gesicht geschmiert werden oder mit Farben aus dem Tarnschminkset (dieses war wegen seiner ungesunden Bestandteile nicht oft gebraucht). Man/weib/div muß sich natürlich selbst im Spiegel sehen, damit die Tarnung gelingt.
Wie das mit Schmerzen ist, man gewöhnt sich dran, erst ist man erschüttert, dann hält man es nebenbei aus und nach Jahren werden sie einem nur hin und wieder bewusst. So ähnlich stelle ich mir das auch mit dem Krieg vor. Was die Grünen betrifft, so nähren sie sich von dem Irrtum, dass man als potentieller Wehrdienstverweigerer automatisch auch zum Kriegsdienst untauglich ist. Mal davon ganz abgesehen, dass im echten Krieg auch ein gewöhnlicher Feuerwehrmensch potentiell eine Menge Leichen zu sehen kriegt. Ich erinnere mich dunkel, dass jemand in satirischer Absicht behauptet hatte, dass der nächste Weltkrieg von Hausfrauen ausgelöst würde. Das war offenbar kein Humor sondern Prophetie. Ich habe mir inzwischen angewöhnt, im Youtube Musik zu hören und mich dabei von den Algorithmen leiten zu lassen, die dort auf Grund von Infos, die ich mich nicht bemühe zu verstehen, entscheiden, was zu mir passt. Gestern, am Feiertag der Arbeiterklasse, wurde mir überwiegend ganz ausgefallene Sachen angeboten. Etwa F.J. Degenhardt: „Wölfe im Mai“, „Befragung eines Kriegsdienst-Verweigerers“; Erste Allgemeine Verunsicherung: „Die Russen kommen“; Udo Jürgens: „Lieb Vaterland“; Konstantin Wecker und Reinhard Mai, Hannes Wader, noch ein paar, die ich vergessen habe, aber zuletzt ein Song von Versengold, der mir im Hals stecken geblieben ist, der heißt „Alte Männer“. Unbedingt mal anhören! Nützlich ist es, dabei eine Tüte griffbereit haben.
Einst sollte Vietnam in die Steinzeit zurückgebombt werden. Nun soll dafür gekämpft werden das „Russland jahrelang nicht mehr auf die Beine kommt“ (Baerbock gestern bei Will). Es gibt keine Schmerzgrenzen, wenn man den Leuten nur hinreichend klar macht worum es geht. Für eine große Sache zu kämpfen ist doch das erstrebenswerteste im Leben! Was sind dagegen ein wenig Inflation, Verarmung, Energiemangel? Im übrigen kennte der Deutsche als solcher keine Schmerzgrenze. Das ist doch historisch hinreichend belegt. Was soll also die rhetorische Frage?
Die Mehrheit der Deutschen hat vor allem eines: German Angst. Und darin sind sie Weltmeister. Jetzt gibt sogar eine „Feministin“ die Putin-Versteherin und flattert aufgeregt mit den Flügel. Peinlich. Deutsche beanspruchen zwar, aus ihrer Geschichte (irgendwas) gelernt zu haben. Im Fazit meinen aber von den Atomkriegsängstlichen bis zu den Rohstoffimporteursprofiteuren, dass Angriffskrieg sich wieder lohnen sollte! Gebt Putin, was Putin gebührt! Weg mit der Ukraine! Na dann.
7% Inflation. Neue Flüchtlingswelle, drohende Energiekrise. Und Sie fragen, wann „die Schmerzgrenze“ erreicht wäre? # Den Michel ließ und läßt es kalt, wenn ……Milliarden seines Vermögens durch die Stillegung von KKW und AKW vernichtet werden, ……sein Strompreis verdoppelt wird,…….der Preis für seinen gebrauchten Diesel ins Bodenlose fällt,….. seine Meinung zensiert wird und er eine „neue Sprache“ oktroyiert bekommt,… er die weltweit höchsten Steuern und Abgaben zu zahlen hat und er immer weniger als Gegenwert erhält,…..er wg. Corona wie nix Gutes belogen und betrogen wird. # Meine Aufzählung beende ich hier. Zur Komplettierung reichen die 2.000 Zeichen eh nicht aus. # Hat Michel überhaupt eine Schmerzgrenze oder ist er völlig schmerzfrei? Empfände Michel wirklich Schmerzen, nutzte er dann nicht die Wahlen, um sich von ihnen zu befreien? # Allen, denen die AfD „zu rechtsextrem“ ist, kann ich nur zurufen: Wählt doch, was immer ihr wollt. Aber hört endlich auf, Euch ständig über die Folgen zu beklagen! Dann seid wenigstens „Manns genug“, den Scheiß, den Ihr selbst herbei gewählt habt, auch zu verteidigen, statt über ihn herzuziehen.
Wir haben eine feministische Innenpolitik, wir haben eine feministischen Familien-, Jugend-, Integrations-, Verbraucherschutz-Politik – wir haben eine feministische Gesamtpolitik. Und diese Politik ist die schlechteste, die jemals in Deutschland gemacht wurde. Gegen die Interessen der „schon länger hier Lebenden“, FÜR Zuwanderer, LGBTQIA+, Energiewende-Gewinnler, linke bis linksradikale NGOs, usw. Also für Minderheiten, die viel Einfluss haben oder sich seit vielen Jahren erfolgreich als Opfer der „ekligen weißen Mehrheitsgesellschaft“ gerieren. Als alter weißer Mann, der jahrzehntelang brav (hohe) Steuern und Sozialabgaben zahlte, der sich brav in die Gesellschaft einfügte (auch als Ehrenämtler), wendet man sich mit Grausen ab. Heute muss ich mich von Linksgrünen, die vielfach im Leben nichts geleistet haben, die nicht mal eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, die aber trotzdem hohe Ämter in Staat oder Institutionen bekleiden, verunglimpfen lassen. Ich handle an der Wahlurne, viel mehr Möglichkeiten habe ich nicht. Denn Demonstrations- und Meinungsfreiheit sind für den nicht linksgrün tickenden Teil der Gesellschaft längst beseitigt. Meine Schmerzgrenze wurde im Herbst 2015 überschritten, seither ist es nur immer schlimmer geworden.
@Johann-Thomas Trattner: Dem Weltkrriegsgefrreiten aus Brranau wärren vor Röhrrung die Trränen gekommen, wenn er diese Worrte derr Frrau Baerrbock hätte ärrleben dürrfen. – Und das von einerr Grrönen!