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„…und man kann sich darüber aufregen, daß Sloterdeik noch immer im Fernsehen präsent ist.“ – das nennt man wohl jüdische Toleranz: Ein falscher Satz und die Karriere ist zerstört. Danke für so viel Ehrlichkeit, Herr Broder.
Ich oute mich mal. Am 11. September 2001 hab ich vor der Glotze gehockt und mich gewundert, dass auf allen Programmen der gleiche blöde amerikanische Katastrophenfilm lief. Irgendwann habe ich gerafft, dass das echt passiert. Damals war ich noch „links“, habe die Grünen gewählt und hielt den „Westen“ für ein Krebsgeschwür auf dem Planeten. Amerika war der Haupttumor, der alles infiltriert hat und Israel war eine Art störende Metastase im Gebiet der „edlen wilden Moslems“. Ich habe innerlich gejubelt, dass es endlich mal die scheinbar allmächtigen Amis getroffen hat. Dann habe ich die fallenden Menschen gesehen, die Geräusche von den einschlagenden Körpern auf dem Boden und habe mich für meine anfängliche Freude geschämt. Irgendwann habe ich dann vorsichtig damit angefangen, die eigene Birne zu benutzen. Hab mich kritisch mit dem Islam beschäftigt, mit Aufklärung und mit Freiheit und so. Hab mich ernsthaft wieder mit Jesus befasst, ohne den ich heute wahrscheinlich Alkoholiker, bekloppt oder depressiv wäre. Heute nennt man Leute wie mich „rechtsradikal“.
Ein weiterer Zwischenfall, neben Schlotterbeck, war der lupenreine Gasgerd. Welcher zum Amtsantritt 99 schon die Sonnenfinsternis nach Deutschland holte, dann mit Fisherman and Friends ohne UN Mandat Belgrad bombardierte und von der uneingeschränkten Solidarität an 9/11, binnen Jahresfrist zu nie wieder Krieg gegen Terrorismus mutierte, um im Wahlkampf mit der antiamerikanischen Karte zu punkten.
Danke, Hr. Broder und auch hier generell Danke an die Achse für die Würdigung dieses Tages.
Damals fand ich es auch erschreckend wie selbstgerecht und emphatielos viele Kommentare zu den Anschlägen waren. Der reinste Amihass.
Heute muss man fast sagen, wenigstens hatten sie die Anschläge nicht geleugnet so wie die heutigen Verschwörungstheoretiker es tun. Und es werden immer mehr.
Im Café „Wild“ in Bournemouth UK gibt es heute ein „Public Viewing“ der Terrorangriffe auf das WTC NY zum Preis von 15 Pfund pro Nase.
>> A cafe in Bournemouth is set to host an immersive ’9/11 watch party‚ with guests invited to ‘relive‚ the world’s deadliest terror attack as if it were happening in real time.
The event is being organized by a political art group called Verdurin.
The watch party is designed in part to mock conspiracy theorists who still have questions about what exactly happened that day.<< [Daily Mail]
Zwei Titel der >>New York Times<< von heute:
„Facing Islamophobia, Mamdani Keeps Focus on 9/11 Victims“
„After 9/11, Islamophibia Shaped a Generation of Muslim New Yorkers“
Beim Verlesen der Opfernamen in New York haben Bürgermeister Mamdani (Moslem-Marxist) und Frau Alexandria Ocasio-Cortez (Marxistin) gemeinsam herzlich gelacht, während Angehörige von Opfern sich die Augen ausgeweint haben!
Ja, auch nach 25 Jahren kann ein Mensch immer noch über den Verlust geliebter Menschen weinen!