Die Debatte darüber, ob deutsche Islam-Kritiker wie Henryk M. Broder oder Necla Kelek Stichwortgeber oder gar ideelle Anstifter des Oslo-Attentäters Anders Breivik sind, ist so albern und abwegig, dass Sie eigentlich keiner weiteren Erörterung bedürfte. Schon als vor Jahren bekannt wurde, dass die Attentäter des Schul-Massakers von Beslan Musik der deutschen Gruppe „Rammstein“ auf ihren Mp3-Playern hatten, wurde im Feuilleton diskutiert, ob sich mitschuldig macht, wer gewissermaßen den Soundtrack für kranke Hirne liefert. Damals wie heute eine abstruse Vertauschung von Ursache und Wirkung, von Täter und Zeitgenossen, auf die im Übrigen keiner gekommen wäre, hätten die Mörder ihre Gewaltphantasien mit brachialer Beethoven-Klangkulisse orchestriert.
http://ralfschuler.wordpress.com/2011/08/07/broder-biedermanner-und-die-brandstifter/
Siehe auch:
Es hat ja so kommen müssen. Es war abzusehen. Inzwischen haben einige linksliberale Autoren die Mitschuld Henryk M. Broders und anderer (u.a. Thilo Sarrazin und Geert Wilders) am Massenmord Anders Breiviks (76 Tote) entdeckt. Vorzugsweise in Medien, die sich dafür anbieten. Wie die “Frankfurter Rundschau” und die “taz”. Der letzte war Christian Bommarius. Zwar habe Broder zu keiner Mordtat aufgerufen, dennoch sei der Berliner Autor für das Attentat von Oslo in Haft zu nehmen. http://wilfriedscharf.de/2011/08/07/henryk-m-broder-soll-mit-schuld-sein-am-terror-anders-breiviks/