Black Lives Matter und Israel

Im Moment haben die meisten Weißen in den USA Angst, öffentlich über Rasse und Rassismus zu sprechen, besonders über Rassismus gegenüber Schwarzen. „Progressive“ Weiße sind entweder still – oder sie überwachen, wie sich andere Weißer über Rasse äußern. Alle sind sehr nervös. Wenn eine weiße Person etwas Falsches sagt oder etwas Wahres, das aber jemanden beleidigt, wird sie niedergeschrien, beschämt, zum Schweigen gebracht, ausgeschlossen. Politisch unkorrektes Sprechen ist ein Gedankenverbrechen – und wird Konsequenzen haben.

Obwohl Sklaverei selbstverständlich furchtbar und die Diskussion darüber schmerzhaft und wirklich quälend ist, hasse ich es, zum Schweigen gebracht zu werden, und ich hasse es, mich selbst zu zensieren. Daher hatte ich gehofft, mich mal gründlich mit einer afroamerikanischen Frau zu unterhalten, die ich kenne, seit wir beide 18 sind. Ich wollte ihr sagen: „Als Jüdin beleidigt, erzürnt und ängstigt mich die Anti-Israel-Rhetorik der Black-Lives-Matter-Bewegung zu Tode. Wie fühlst du dich angesichts all der Proteste und Proklamationen, der Unruhen und der Rhetorik? Sicherer? Stärker? Hoffnungsvoller?“

Warum Israel zum Sündebock machen?

Ich versuchte, meine Freundin persönlich zu treffen, aber aus verschiedenen Gründen hat das nicht geklappt. Wir führten schließlich einen E-Mail-Wechsel über den Juneteenth (Gedenktag zur Erinnerung an die Befreiung der Afroamerikaner aus der Sklaverei, Anm.d.Red.). Sie fand es lächerlich, dass so viele Menschen einen Feiertag begingen, der darauf basierte, dass man den schwarzen Sklaven in Texas sagte, dass sie zwei Jahre früher hätten befreit werden sollen (Abraham Lincoln hatte bereits im September 1862 die Emanzipationsproklamation zur Abschaffung der Sklaverei erlassen, sie wurde allerdings erst im Juni 1865 in Texas verkündet, Anm.d.Red.).

„Warum feiert man nicht das Datum, an dem die Emanzipationsproklamation unterzeichnet wurde?“, fragte sie. Wir mailten hin und her über die Schrecken schwarzer Sklaven und weißer Besitzer in Amerika. Ich entsandte einen Stoßseufzer nach dem anderen und schrieb schließlich: „Die Sache ist noch komplizierter. Wir wissen, dass Schwarzafrikaner andere Schwarzafrikaner versklavt haben ...“ Und sie antwortete: „Oh, aber sie waren viel freundlicher zu ihnen, als es die Weißen jemals waren, sie erlaubten ihnen zu heiraten, sie gaben ihnen jede Woche einen Tag frei ...“

Ihre Antwort suggerierte also: „Ach, es gibt alle möglichen Fehlinformationen, die da draußen herumschwirren.“ Unser kurzer Austausch war beendet. Die Konversation war vorbei. Sie hatte nie stattgefunden.

Ich hatte meine Freundin Folgendes fragen wollen: Warum sind einige sehr fähige afroamerikanische Frauen und Männer, und einige People of Color im Allgemeinen, so wütend auf Israel? Angesichts all der Herausforderungen, mit denen People of Color hier in Amerika direkt konfrontiert sind – warum Israel zum Sündenbock machen, dessen Einwohner zur Hälfte „Juden of Color“ sind?

Hautnahe und persönliche Feindseligkeit

Ich denke dabei an die Kader in Washington: Alexandria Ocasio-Cortez, Ilhan Omar, Ayanna Pressley, und Rashida Tlaib. Kürzlich sagte die Abgeordnete Ilhan Omar, dass sie „ihren Tweet Anfang (Juni) nicht bereut, in dem sie Israel, die USA, die Hamas und die Taliban in einen Topf geworfen hat.“ Omar äußerte, dass ihre Kollegen bei den Demokraten, „insbesondere Juden“, keine „gleichberechtigten Partner in Sachen Gerechtigkeit“ seien, was bedeutet, dass sie nicht ihre Referenzen einer somalischen, muslimischen, oliv-häutigen Frau besäßen.

Ihre Kader-Schwestern verhalten sich nicht wie Opfer oder wie von Männern gesteuerte Roboter. Sie sind für sich selbst und aus eigenem Antrieb dabei. Sie sind laut, sie sind stolz, sie sind rechtschaffen wütend, sie sind klug, sie haben Macht – und sie glauben offensichtlich, dass die Diffamierung und Zerstörung Israels durch Propaganda ihnen zu immer höheren Ämtern verhelfen wird.

Aber ich denke auch an die Feindseligkeit, die aufbrausende Wut, die einige afroamerikanische Frauen gegenüber weißen Frauen zum Ausdruck gebracht haben – besonders gegenüber „schuldigen“ weißen Feministinnen, die sie zu einer Gruppe, einem Gremium, einem Treffen eingeladen haben – Veranstaltungen, die sich oft zu Bestrafungs- und Erniedrigungssitzungen für die weißen Mädchen entwickelt haben. Im Folgenden nun ein Beispiel für die Art von hautnaher und persönlicher Feindseligkeit, von der ich spreche.

Weigerung, mit einer weißen Frau eine Basis zu finden

Die Ökonomin Julianne Malveaux ist die neu ernannte Leiterin eines neuen College of Ethnic Studies an der California State University, L.A. Man fragt sich, ob sie Neuland betreten wird, indem sie Judenhass in ihren Lehrplan für ethnische Studien aufnimmt? Wird sie auch den islamischen Hass gegen Christen, Hindus und Buddhisten einbeziehen? Hauptsächlich frage ich mich, ob Malveaux im letzten Vierteljahrhundert weicher geworden ist, oder ob ihre frühere, ungezügelte Feindseligkeit gegenüber weißen Frauen, gegenüber weißen Menschen im Allgemeinen, weiter entfesselt wurde?

Malveaux war auch schon als Kolumnistin, Unternehmerin, College-Präsidentin und Talkshow-Moderatorin tätig. Im Jahr 1996 führte Malveaux ein Gespräch mit Tammy Bruce, der damaligen Präsidentin der Frauenrechtsorganisation NOW und ebenfalls Talkshow-Moderatorin. Ihr Austausch war ein Titelthema der Zeitschrift On The Issues. Zu dieser Zeit war ich deren Chefredakteurin. Ich bat den Herausgeber, meinen engen Freund Merle Hoffman, um eine Kopie des gesamten Original-Dialogs. Ich war verblüfft, beschämt, peinlich berührt. Aber so war Malveaux schon, lange bevor die Black-Lives-Matter-Bewegung in die Stadt kam.

In ihrem Gespräch war Malveaux sofort mit Bruce nicht einverstanden. Sie weigerte sich, mit einer weißen Frau eine gemeinsame Basis zu finden.

Als Bruce sagte, dass sie versuche, mit ihrer Anrufer-Show vordergründig Frauen anzusprechen, sagte Malveux: „Es reicht nicht aus, nur die Stimmen von Frauen zu hören ... wenn die Stimmen nicht schwarz sind, ändert man die Unterhaltung nicht ... was bringt Clarence Thomas (afroamerikanischer Richter am Obersten Gerichtshof, Anm.d.Red.) dem Obersten Gerichtshof?“ Was Sandra Day O'Connor betrifft, sagte Malveaux: „Diese weiße Frau (auch bekannt als die erste Frau am Obersten Gerichtshof), versteht die Rassen-Thematik nicht. Sie versteht auch die Geschlechts-Thematik nicht ganz.“

Als Bruce darauf bestand, wie wichtig es sei, die Stimmen aller Frauen zu hören, und Ruth Bader Ginsburg (bis zu ihrem Tod 2020 Beisitzende Richterin am Obersten Gerichtshof, Anm.d.Red.) lobte, fragte sie Malveaux, etwas sarkastisch, in Anlehnung an Sojourner Truth (amerikanische freigelassene Sklavin und Frauenrechtlerin, Anm.d.Red.): „Aber hey, bin ich denn keine Frau?“ Bruce antwortete schlagfertig: „Ist denn (O'Connor) keine Frau?“ Malveux: „Sie ist eine weiße Frau aus der Oberschicht, Republikanerin ...“

Ist das an und für sich schon ein Kardinalverbrechen?

„Sexuelle Belästigung ist nicht mein Hauptthema.“

Malveaux erwähnte weder Vergewaltigung, sexuelle Belästigung oder häusliche Gewalt zwischen Männern und Frauen, noch erwähnte sie Menschenhandel oder Prostitution. Tatsächlich machte sie sich über Bruce lustig, als diese darauf hinwies, dass sowohl republikanische als auch demokratische Politikerinnen zusammenkamen, um gegen den Tailhook-Belästigungsskandal von 1991/92 zu protestieren. Malveaux sagte ganz offen: „Sexuelle Belästigung ist nicht mein Hauptthema.“

Stattdessen äußerte Malveaux: „Oftmals, wenn ich mit einer weißen Kandidatin und einem afroamerikanischen Kandidaten konfrontiert bin, halte ich mich an den afroamerikanischen Mann, weil ich bei vielen weißen Frauen einfach nicht erkenne, dass sie Rassenfragen gegenüber die erforderliche Sensibilität an den Tag legen, vor allem in der Politik.“ Selbst wenn beide Kandidaten „links“ seien, würde sie für den afroamerikanischen Mann stimmen, weil „sie in der Politik unterrepräsentiert sind“.

Malveaux beschuldigte Bruce, sie zu unterbrechen und sagte: „Ihre Unfähigkeit ,zuzuhören, frustriert mich. Das ist wirklich kein Grund, wütend zu sein. So wichtig sind Sie nicht.“ Als Bruce sich dagegen verwahrte, beleidigt zu werden, antwortete Malveaux: „Wenn Sie sich erniedrigt fühlen, dann ist das Ihr Problem.“

Malveax griff Bruce an, weil sie „auf O. J. Simpson (afroamerikanischer Schauspieler und 1994 wegen Mordes angeklagt, Anm.d.Red.) losgegangen war. Er ist nicht der einzige reiche Mann, der gewalttätig ist.“ Weil 95 Prozent der anderen gewalttätigen Männer, die Bruce entlarvte, nicht das gleiche große Medienecho erhielten, nutzte Malveaux dies, um Bruce als Rassistin zu brandmarken – und als Opportunistin, die Simpson als „Mittel zum Zweck“ benutzte.

Lassen Sie mich an dieser Stelle aufhören. Ich habe diesen Dialog wieder aufleben lassen, weil Malveaux die Frau ist, die gerade zur Leiterin des neuen Programms für Ethnische Studien an der California State University ernannt wurde.

Wer hat Generationen in San Francisco und Los Angeles beeinflusst?

Was ist hier los?

Kalifornien ist hier los. Es liegt etwas in der Luft und auf den Straßen, eine Indoktrination „radikaler“ Ideen, die sich dort schon seit langem zusammenbraut. Wer hat Generationen in San Francisco und Los Angeles beeinflusst?

Professor Hatem Bazian in Berkeley und seine verrückten, aber gut finanzierten Ideen über die klare und gegenwärtige Gefahr einer angeblichen „Islamophobie“ und seine Besessenheit von „Palästina“ haben endlich ihren Weg zu den politisch korrekten, gebildeten Leuten an der Westküste gefunden.

Die Akademiker Daniel Boyarin und Judith Butler, ebenfalls in Berkeley, und beide jüdische postmoderne „Stars“, haben jahrelang die notwendige Juden-für-Palästina-Deckung für Bazians genozidale Absichten gegenüber dem jüdischen Staat geliefert.

Der Rassismus in Amerika ist real. Gesundheitssystem, Wohnsituation, Bildungschancen und Ungleichheiten in der Arbeitswelt, die von der Rasse abhängen, sind reale Probleme in unserem Land – aber das gilt auch für Gewalt von Schwarzen gegen Schwarze, von Schwarzen gegen Asiaten und von Schwarzen gegen Juden. Waffen, Drogen, Drogenhandel und häusliche Gewalt in jeder Gemeinde, auch in rassisch marginalisierten Gemeinden, sind reale Probleme. Ob die Polizei wirklich mehr Schwarze als andere Farbige ins Visier nimmt und/oder ob diejenigen, die ins Visier genommen und in den Schlagzeilen verherrlicht werden, Kriminelle sind – oder nicht –, wird jetzt heiß diskutiert. Ob der Rassismus in Amerika „strukturell“ ist oder nicht und ob alle Weißen „Rassisten“ sind, wird ebenfalls debattiert.

George Floyd ist ein Palästinenser geworden

Aber warum an dieser Stelle die Juden ins Spiel bringen – warum Israel ins Spiel bringen? Wir sind Zeugen der teuflischen Verknüpfung von „schwarzen und braunen Körpern“ (das ist die gewählte, akademische Formulierung) mit „Palästinensern“ – als ob die Araber in Gaza und in Yehudah und Shomron Afroamerikaner wären; als ob die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die ethischste Armee der Welt, in irgendeiner Weise mit den voreingenommensten und gewalttätigsten amerikanischen Polizisten vergleichbar wäre. Dank der Propaganda und der riesigen Summen, die für die Indoktrination ausgegeben werden, ist George Floyd ein Palästinenser geworden.

Es gibt kein Ende dieser faulen Gleichwertigkeit, dieses Sündenbockmachens des jüdischen Israels für das historische Verbrechen der Sklaverei und für den fortgesetzten Rassismus in den Vereinigten Staaten. Matti Friedman hat einen ausgezeichneten Artikel darüber verfasst. Er schreibt:

„Während ich die Proteste in Ferguson, Missouri, im Jahr 2014 verfolgte, die mir gerecht und notwendig erschienen, sah ich ein Schild mit der Aufschrift FROM FERGUSON TO PALESTINE. Das war rätselhaft ... Wenn Aktivisten nach ausländischer Inspiration für eine inländische Bewegung suchten, hatten sie Hunderte von laufenden ethnischen Konflikten zur Auswahl ... Für diese Amerikaner sind die fernen Juden zu einer Verkörperung des amerikanischen Übels geworden, der Rassenunterdrückung. Menschen haben schon immer Phantasien auf andere Orte und Gruppen projiziert, aber diese besondere Art der Projektion, in der Juden als das Hauptsymbol für alles, was falsch ist, angesehen werden, hat eine lange Geschichte. Wenn sie auftaucht, kündigt sie gewöhnlich eine Ungeduld mit logischer Analyse und normaler Politik an, und eine Bewegung hin zu magischem Denken.“

Dies führt auch zu individuellen physischen Angriffen auf einzelne, sichtbar jüdische Juden; zu Angriffen auf koschere Supermärkte, Synagogen und Friedhöfe; und zu Pogromen und Völkermord.

So wie die Intifada im Stile der Hamas in die Universitäten in Kalifornien und in die Aufstände der Aktivisten überall eingedrungen ist, so gilt auch hier: Kalifornien ist die Vorlage für das, was auch woanders auf uns zukommt.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei New English Review.

Foto: Phyllis Chesler

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Hannah Meier / 04.07.2021

Es ist simple Massenmanipulation durch Neid. Zahlreiche Weiße und Israelis sind wie viele andere Menschen und Bevölkerungsgruppen aller Hautfarben und Religionen auf der Welt erfolgreich.  Für so einen echten Erfolg muss man sich anstrengen. Wer das nicht will, konzentriert sich auf nicht selbst erlittenes Unrecht und verlangt Schadensersatz für sich von den Nachfahren tatsächlicher oder angeblicher Täter. Je mehr man haben will, um so dämonischer muss man denjenigen darstellen, von dem man etwas holen will. Und natürlich macht das den Fordernden verbittert und hasserfüllt. Sich als Opfer zu fühlen, ist nicht gut für das Selbstwertgefühl. In derselben Lebenszeit hätte man sich etwas eigenes aufbauen können, auf das man stolz ist. Schade, dass es rhetorisch begabte Rattenfänger gibt, die die primitive Neigung des Menschen zum Neid ausnutzen und ihn egoistisch instrumentalisieren.

Gudrun Meyer / 04.07.2021

D ist genauso verrückt. Wenn ein schwarzer Krimineller in Minneapolis durch übermäßige Polizeigewalt getötet wird, liegt das irgendwie am “systemischen Rassismus” dt. Sicherheitskräfte, sofern man Saskia Esken glauben kann. Wenn ein islamistisch beeinflusster, vermutlich geistesgestörter Somalier in Würzburg 3 indigene Frauen ermordet (und von einer ethnisch gemischten, männlichen Gruppe an weiteren Morden gehindert wird), “hetzen”, so der “Merkur”, Passanten den Armen in “unfassbaren Verfolgungen”. Später fällt wem ein, dass der Somalier ein OPFER der “Chemnitzer Hetzjagden” ist. Die müssen ihn furchtbar traumatisiert haben, abgesehen davon, dass sie ein Fortsetzungsroman von Presselügen waren. Gleichzeitig erwähnt niemand, dass der Fall in Würzburg den Dt zwar allgemein bekannt ist, aber keine rassistischen Leidenschaften lostrat: das halten Esken & Co. nämlich für ein selbstverständliches Verhalten der dt. “Rassisten”. Soviel zum Thema dt., systemischer Rassismus gegen Schwarze. Der Antisemitismus in D ist den Dt. nach meiner Einschätzung selten bewusst, aber schon eher systemisch: Da brennen Fahnen, da fallen Muslime (und einige grünlinke Dt.?) über Synagogen und mutmaßlich jüdische Bürger her, und was bewegt die Politiker? -Eine Salondebatte um das Wort “Globalisten”, dessen Denunziation als “antisemitisch” relevant für einen inneren Streit der dt. politischen Kaste ist. Man nutzt die Gelegenheit, gleichzeitig einige weitere Begriffe, z.B. “Elite” und sogar “Staatsreligion” in die antisemit. Ecke zu schieben und die AfD mit einer abstrusen Beziehungssetzung für die Ausschreitungen in den Städten verantwortlich zu machen. Nur wenige MSM-Journos erwähnen, dass eine Synagoge keine israelische Behörde ist und dass Angriffe gegen Synagogen somit keine “legitimen “Israel-Kritiken”, sondern schlicht antisemitisch motiviert sind. Aber bitte, dafür ist man ja gegen jeden Rassismus, Fremdenhass und Antisemitismus.

Hjalmar Kreutzer / 04.07.2021

Sehr geehrtes ÜbersetzerX, warum „Juden of Color“ und nicht „Jews of Color“, „dunkelhäutige Juden“ oder „farbige Juden“? Ansonsten freue ich mich für eine bestimmte Einkommensschicht in den USA, dass es den Leuten so gut geht, dass sie keine anderen Sorgen haben, als ganz viele verschiedene feministische Splittergrüppchen zu bilden, die in erster Linie damit beschäftigt sind, sich voneinander zu distanzieren.

Hartwig Hübner / 04.07.2021

Ich kann diesen Rassismus-Quatsch bezüglich den USA nicht mehr hören. Wahr, allein wahr ist, die nicht-linken Weißen sind am wenigsten diskriminierernd. Das ist logisch begründbar. ++ Bevor ich Ihren Artikel las, wollte ich nur auf den häßlichen Rassismus der Schwarzen gegenüber Asiaten in den USA aufmerksam machen. Es werden in letzter Zeit mehrere solcher Fälle bekannt. Die Dunkelziffer ist viel höher. ;) Und gerade von denjenigen Schwarzen, die fälschlich behaupten, sie würden von den Weißen in den USA diskriminiert. ++ Haben Sie aufgepaßt? Wie kann ein Schwarzer von angeblichem Rassismus labern und dann im nächsten Atemzug Asianten wie Dreck behandeln? Behaupten, diese wären häßliche Menschen und so weiter, die ganze häßliche Palette? Da verliert der gleiche Schwarze doch jede Glaubwürdigkeit und entlarvt sich als Heuchler, als Ekel erregender Rassist. ++ Wer hat denn für das Ende der Skaverei in den USA sorgen wollen? Die US-Republikaner. ++ Wer war GEGEN das Ende der Sklaverei? Die Partei Obamas, Clintons, Bidens und so fort. ++ Wäre ich ein Schwarzer, nie im Leben würde ich die Partei Bidens jemals wählen können. Die wären für mich gestorben. ++ Aber, ich frage die Autorin: wie wählen denn sehr viele befreite Schwarze heutzutage? Diese Deppen wählen deren frühere Sklavenhalter. Das ist doch der Brüller, oder? ++ Die Sache mit dem Bla-bla-Rassismus ist supereinfach: Haben Sie jemals einen Menschen versklavt? Nein? Dann haben Sie damit ABSOLUT NICHTS ZU TUN. Sie sind UNSCHULDIG!! ++ Daher, ein Tip: Machen Sie einen weiten Bogen um diese Esel, diese Narren, diese Irren. Diese Leute haben keine Einsicht. Es geht denen letztlich nur um Ihr Geld. Die wollen nur an Ihr Geld. Dafür sind diese Narren sehr erfindungsreich und bösartig bereit, dafür alles zu tun.

Wilfried Cremer / 04.07.2021

Liebe Frau Chesler, in Kalifornien staut sich die Progression der Avantgarde von Ost nach West. Den Hopser über den Pazifik machte nur das Plagiat. Stillstand ist die Mutter aller Übel. Sind wenigstens die schwarzen Bären schon geimpft?

Marc Greiner / 04.07.2021

“Der Rassismus in Amerika ist real.” So ein Blödsinn. Rassismus gibt es überall auf der Welt und ist in den USA sicher kein Problem. Sie leben in einer Blase. Neuen Rassismus hingegen, gegen Weisse und Asiaten gibt es sehr wohl, ausgehend von Schwarzen und von Linken generell. Die haben alle einen Rassismus-Knall. Ich hatte nie Probleme in den USA meine Meinung zu sagen, nicht mal in Californien. Die können mich mal. Sie sollten mal sehen wie die schauen wenn ich sage Black Guns Matter!

Renate Weiß / 04.07.2021

Es gibt eine Gemeinsamkeit von Weißen- , Juden- , Freiheits- und generell MENSCHENHASSERN. Diese Gemeinsamkeit ist vor allem geistiger Natur - es ist der Hass auf Gottes Schöpfung. Gott hat uns Menschen frei und gleich in der Wertigkeit erschaffen. In seinem Plan gibt es vor allem Individuen, gruppenbezogene Merkmale sind dem untergeordnet. Die Identitätspolitik behauptet das Gegenteil und zeigt damit, wessen geistiges Kind sie ist. Augenblicklich hat dieser Hass die Oberhand (auch, weil Gottes Kinder sich viel zu leise äußern ...), aber abgerechnet wird zum Schluss. Bis dahin ist jeder aufgerufen, das ihm mögliche zu unternehmen, um “verlorene Schafe” anzusprechen und aufzurütteln. Es geht um die Ewigkeit, es geht ums Ganze und die Aufrechten sollten an den jetzigen Zuständen nicht verzweifeln, sondern wir sollten “halten, was wir haben”. Shalom!

Harald Unger / 04.07.2021

Solange die Autoren nicht begreifen, daß es sich bei den in Nordamerika und Westeuropa selben Zurichtungsmethoden:  CorrectnessGenderInvasionKlimaRassismusVirus, um reine Herrschafts-Instrumente handelt, die bürgerlichen Gesellschaften zu zerstören, hilft das nie endende Aufzählen von Anekdoten nicht weiter, dem Phänomen auf die Spur zu kommen. - - - Die erste Auslandsreise, die BurnLootMurder, inzwischen $ milliardenschwer, unternahm, war zu Hamas nach Gaza. Leider ist es in der heutigen Gegenwart absolut verpönt, Tiefen-Analysen anzustellen, die sich mit den Meta-Ebenen der Wirklichkeiten befassen. Weshalb all das also ein undurchschaubares Rätsel bleiben muss. Was insofern schade ist, als es möglich wäre, glasklar aufzuzeigen, woher dieses Interesse von BLM stammt, gegen Israel zu hetzen. Oder weshalb die primitiven Bodensätze der Bürgerlichen Gesellschaften, heute zu tonangebenden Instanzen aufgebaut wurden. Doch müsste man dazu, ein mal wenigstens, die Ebene der Oberflächen-Anekdoten verlassen. Was aber in dieser Gegenwart schlechterdings nicht mehr möglich ist. Das wirkmächtigste aller Tabus, das Verdikt der VT, hat unsere Welt vernagelt.

Joerg Machan / 04.07.2021

Die Juden sind das Volk mit der ältesten Verfolgungsgeschichte. Und gleichzeitig ein Beispiel, wie man dennoch erfolgreich überlebt. Man könnte allen Unterdrückten zurufen: nehmt euch doch ein Beispiel an den Juden und leistet (endlich) was. Das erzeugt aber leider Neid und Hass. Und wenn man etwas nicht besser machen kann, kann man immer noch das Vorbild zerstören.

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