Die Handschrift der islamistischen Angriffe auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka war schon recht eindeutig, als die ersten Meldungen über die minutiös geplanten Selbstmordattentate am Ostersonntag zu lesen waren. Dennoch ist es durchaus verständlich und journalistisch professionell, mit Schlussfolgerungen noch auf belastbare Informationen zu warten. Ein wenig auffällig ist es da natürlich, wenn man vorsorglich betonte, dass Terror keine Religion habe, ganz so, als habe das blutige Werk solcher Massenmörder gar nichts mit der Weltanschauung zu tun, in deren Namen es verübt wurde.
Aber spätestens im Verlauf des Ostermontags hieß es quasi regierungsamtlich aus Colombo: Die Mörder der mehr als 300 Christen und Touristen waren Islamisten. Der Islamische Staat (IS) bekannte sich zudem zum Massenmord im Namen Allahs und seines Propheten, doch in deutschen Medien kam diese Tatsache nur äußerst verhalten vor. Zunächst vor allem in dem Kontext, dass es sich bei der islamistischen Kommandoaktion in Sri Lanka eigentlich um einen Racheakt für den Anschlag eines Einzeltäters auf eine Moschee im neuseeländischen Christchurch gehandelt habe. In deutschen Zeitungen las sich das dann beispielsweise so:
„Laut Vize-Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene seien die Anschläge als Vergeltung für Christchurch durchgeführt worden. […] Im australischen Christchurch hatte ein Attentäter mehr als 50 Muslime getötet. Es handelte sich um ein rassistisch und religiös motivierten Terroranschlag eines 28 Jahre alten Rechtsextremisten. Der Angreifer hatte seine Tat live über Facebook im Internet als Video-Stream übertragen und somit eine möglichst große öffentliche Wahrnehmung erzeugen wollen.“
Soll man jetzt Verständnis für die Rächer entwickeln oder vielleicht auf den Gedanken kommen, der „rassistisch und religiös motivierte“ Rechtsextremist sei mitschuldig? Interessant ist, dass an dieser Stelle die religiöse Motivation besonders betont wird, wo man doch sonst nach islamistischen Anschlägen gern belehrt wird, dass solcher Extremismus gar nichts mit der Religion zu tun haben könne.
Aber solche Gedanken muss der moderne Meinungsbildner hintanstellen, denn heutzutage scheint zu gelten, das I-Wort im Zusammenhang mit der Täterschaft bei Morden, Anschlägen und Angriffen möglichst zu vermeiden. Das ist aus der Sicht all derer, die jedes böse Wort über die Islamideologie vermeiden wollen, durchaus verständlich, denn inzwischen haben sich alle erdenklichen Variationen des Satzes „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ ja bis zur bitteren Lächerlichkeit abgenutzt. Da hilft nur noch Schweigen. Dieses unausgesprochene Schweigegelübde führt möglicherweise bei manch einem Medienprofi ganz unfreiwillig zu einer kuriosen Routine.
Ideologie ohne Namen
Ein leitender Politik-Redakteur der NWZ hat beispielsweise am Dienstag in seiner Zeitung einen guten Kommentar geschrieben:
„Nach Christchurch hat die Politik wochenlang über ideologische und politische Konsequenzen debattiert. Nach Sri Lanka ist davon nichts zu vernehmen. Betroffenheitsrituale – und dann: nichts mehr. Das ist völlig falsch.
In Sri Lanka haben die Attentäter planmäßig und gezielt die westliche und christliche Kultur angegriffen. Der verhasste Westen sollte mit dem Mord in Touristenhotels direkt getroffen werden. Die verhasste Religion des Westens – das Christentum – mit dem Massenmord in Kirchen am höchsten Feiertag. Das alles nicht zu Kenntnis nehmen zu wollen beziehungsweise mit verbalen Beliebigkeiten zu „Hass“ oder „Gewalt“ zuzukleistern, ist Realitätsverweigerung.“
Da ist jedes Wort richtig. Es ist ihm auch zuzustimmen, wenn er schreibt:
„Es ist zudem fahrlässig, sich über die Natur des Terrors Selbsttäuschungen hinzugeben: Hier sind keine Einzeltäter am Werk gewesen, sondern eine vernetzte Terror-Truppe. Hier ist eine Ideologie am Wirken, die für immer neue Rekruten sorgt. Solche Leute schlägt man nicht mit dem Hinhalten der andere Wange.“
Nur eines macht der wackere Redakteur nicht: Er nennt diese Ideologie, die er „am Wirken“ sieht und der man entgegentreten soll, nicht beim Namen. Im ganzen Kommentar nicht. Hat er es vergessen oder ist es ein mittlerweile routinierter Reflex im Umgang mit dem I-Wort? Wenn solche Reflexe schon die kritischen Stimmen erfasst haben, dann haben die Relativierer leider ein leichtes Spiel.
Beitragsbild: Creative Commons CC0 Pixabay

Ich werde nicht müde, zu wiederholen: der Islam ist keine Religion, sondern eine von einem Kinderschänder und Massenmörder erdachte Ideologie, deren einziges Ziel es ist, alle "Ungläubigen" entweder zu bekehren, zu versklaven oder zu töten. Nicht nur in Bezug auf die Juden ähnelt der Islam der NS-Ideologie wie ein Zwilling dem anderen: menschenverachtend und mörderisch. Wer - zu Recht! - den Nationalsozialismus verbietet, der muss logischerweise zwingend auch den Islam verbieten. Tolerenz und Appeasement gegenüber dem Islam haben nichts mit Religionsfreiheit, Weltoffenheit oder Multikulti zu tun, sondern sind genau so dumm und sogar verbrecherisch (weil sie Opfer fordern und den Islam zur Begehung weiterer Greuel bekräftigen) wie das Appeasement 1933 bis 1939 den Nazis gegenüber. Nicht derjenige ist "Nazi" oder "Rassist", der gegen den Islam ist, sondern im Gegenteil derjenige, der den Islam toleriert, akzeptiert, unterstützt, als Religion anerkennt oder gar als "Bereicherung" hinstellt.
Ja, es ist wirklich verrückt mit dem bösen I-Wort....Was mich immer wieder neu fassungslos macht ist, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die diese ganzen Lügen glauben, friedlicher Islam usw. Ich bin lange Zeit in einem Forum gewesen, wo es ursprünglich mal um Frauenthemen, Haushalt u.ä. ging (casablitzblanca.de) Dort wurde erst lange versucht, den Buddhisten diesen Anschlag anzuhängen, als es aber nicht mehr zu leugnen ging wer wirklich dahintersteckte fing man an es den Rechten in die Schuhe zu schieben über allerlei verdrehte Überlegungen ! Ich hatte "die Eier" und hab meine Meinung dazu gesagt, freundlich aber deutlich. Und ich wurde sofort gesperrt...Wer Lust hat dort mal vorbeizuschauen...;) Ich frage mich jeden Tag aufs Neue, wie es möglich ist, dass so viele Leute nicht merken was da läuft! So dumm kann man doch gar nicht sein....
@Sabine Schönfelder: Ihr Kommentar ist, wie immer, sehr treffend formuliert. Dem schließe ich mich Wort für Wort an. Die unsägliche Feigheit dieser Verharmloser und Relativierer ist unerträglich. Von mir würde diese rückwärts gewandte Religion überhaupt keine Unterstützung bekommen, weder in Form von Geld noch Technologie. Sollen sie sich doch den Fortschritt auf der Welt von ihren Bombenlegern erklären und vermitteln lassen. Ohne Geld gibt es auch bald keine hochwertigen Messer mehr und der Sprengstoff könnte auch knapp werden. ....Und das ist gut so!
@Gottfried Meier:" Sollen wir jetzt aus Rache in Europa Moscheen in die Luft sprengen?"- Nein. Erst gar keine bauen lassen; muslimische Zuwanderung stoppen und "Reconcuista" starten.
Wenn dies ein Racheakt für Christchurch sein soll, dann hat der hier beteiligte Islam festgestellt, dass es in Ordnung ist, sich mit einem Attentat zu rächen, das mindestens 7 mal so viele Todesopfer kostet (nämlich über 350) wie das ursprüngliche (50). Dann dürfte dieser Islam sich auch nicht beschweren, wenn es als erlaubte Rache ein Attentat mit mehr als 7 mal 350 = 2.450 toten Muslimen gibt. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Man hat sich den Islam ja nicht nach Europa geholt, weil man ihn toll findet, sondern viel mehr, weil man auf all die brisanten Fragen, wie es mit uns in Europa weiter gehen soll, keine Antwort hat. Der Einzug des Islams nach Europa ist sozusagen die unausgesprochene Kriegserklärung an die Ausschussware der europäischen Gesellschaft, die man früher mal eben schnell als Kanonenfutter schnell los wurde. Die Ausschussware darf sich nun kriegerisch mit Islam beschäftigen – der offensichtlich keine Unterschiede zwischen Hartz-4 Kinder und Kinder eines Milliardärs macht. Das erinnert irgendwie an die Nuklearwaffen, die ja auch nicht wählerisch sind. Lassen wir uns überraschen.
Woher kommt diese Scham? Warum spricht man von einer islamistischen Tat so verschämt, so als sei es einem peinlich davon zu berichten? Und wieso berichtet man von einer nicht-islamistischen Tat so inbrünstig, fast voller Stolz, darüber berichten zu dürfen. Dann wird eine Energie frei, die an die heilige Inquisition erinnert. Voller Hass und verteufelnden Vokabeln. So als wolle man sich rächen für all die erschreckenden Meldungen, die man über den islamistischen Terror zu veröffentlichen gezwungen war. Nach dem Motto: „Jetzt zeigen wir es euch aber, ihr Christen, ihr Rechte“. Regelrecht leiden müssen linksgrüne Journalisten, wenn sie über einen islamistischen Terrorakt berichten müssen und sie scheinen regelrecht aufzublühen, wenn sie über einen rechtsgerichteten, am besten noch „christlich motivierten“ Terrorakt berichten dürfen. „Leider“ gibt es davon nicht so viele. Dafür von den islamistischen eine ganze Menge, wohl weltweit gesehen fast täglich. Pech für unsere linksgrüne Journalistenschar. Und für die Opfer des Terrors.