Auch ein Journalist kann schon mal daneben liegen, wenn es um Vergewaltiger geht. Schön, wenn der Autor trotzdem mit sich im Reinen ist:
=Ihr Artikel wurde kontrovers diskutiert. Es wurde gesagt, dass Sie, aber auch die Richter und Gerichtspsychiater, auf W. hereingefallen seien. Haben Sie sich von W. täuschen lassen?
Mein Artikel wurde erst im Nachhinein kritisiert: als auskam, dass W. rückfällig geworden war. Vorher wurde der Artikel nie kritisiert, im Gegenteil. In mehreren Kantonen wurde er an Weiterbildungsseminaren verwendet, um zu illustrieren, wie es im Justizvollzug nicht laufen darf. Der Artikel hatte Beispielcharakter, so wie ich es beabsichtigt hatte. In dem Text geht es um den Justizvollzug und nur nebenbei um W. Es ist übrigens billig, einen Artikel vier Jahre nach seinem Erscheinen zu kritisieren, nachdem sich die Faktenlage völlig verändert hat.=
http://bazonline.ch/schweiz/Aus-heutiger-Sicht-wuerde-ich-das-anders-formulieren-/story/16108639
Siehe auch:
http://www.focus.de/politik/deutschland/verbrechen-bewegende-story_aid_204149.html