In der angeblich relativ ruhigen Silvesternacht gab es 1453 Straftaten in Berlin, 125 mehr als vor einem Jahr. Von den Tätern waren fast 40 Prozent Ausländer.
In der Silvesternacht wurden 58 Polizeibeamte und ein Rettungsdienstmitarbeiter angegriffen, wobei 17 Polizisten verletzt wurden, 8 davon durch Pyrotechnik, meldet Welt. Insgesamt wurden 670 Verdächtige festgenommen, 406 davon deutsche und 264 nicht-deutsche Staatsangehörige. Wie viele der deutschen Staatsbürger einen weiteren Pass oder einen Migrationshintergrund haben, sagte die Polizei nicht. Der Ausländeranteil in Berlin beträgt 24 Prozent. Recherchen von Nius ergaben, dass auch die Täter mit deutschen Pass zum größten Teil Migrationshintergund haben, erkennbar an muslimischen Vornamen.
40 Verdächtige hatten Einsatzkräfte angegriffen, die meisten der Täter waren Heranwachsende und Jugendliche, fast die Hälfte der Angreifer hatten keinen deutschen Pass. Schwerpunktmäßig wurden Sachbeschädigungen (531 Taten) und Verstöße gegen das Waffengesetz (274 Taten) registriert, sowie zahlreiche Körperverletzungen (241 Fälle) und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz (54 Fälle). Insgesamt 44 Polizisten wurden zwischen Silvesterabend und Neujahrsmorgen verletzt, im Vorjahr waren es 54. Bereits vor Silvester beschlagnahmte die Polizei fast 7 Tonnen illegale Pyrotechnik.
(Dieser Artikel wurde um 12:30 aktualisiert).
