Ulrike Stockmann sprach mit Georg Etscheit über sein aktuelles Buch „Kochen für Unbeugsame. Genuss ohne Zeigefinger“, erschienen in der Achgut Edition. Es handelt sich dabei um die seltene Gattung politischer Kochbücher. Aber schließen sich Kochen und Politik nicht eigentlich aus? Oder ist das, was wir essen, heute schon ein politisches Statement? Im Interview erklärt Georg Etscheit seine Aversion gegen Geschmacksverödung, warum Genuss nie ohne Folgen bleibt und wieso er als kritischer Öko politisch korrekte Menüs ablehnt.
Achgut Edition. ISBN: 978-3-911941-02-0, Kochbuch mit 40 Rezepten und 42 farbigen Illustrationen. Printausgabe Hardcover. Auch als E-Book erhältlich, 160 Seiten, 29,00 Euro.

Mit vielem, was Herr Etscheit sagt, gehe ich mit. Essen muß zunächst mal schmecken, und zwar dem, der ißt. Aber es muß auch verträglich sein. Erst mal mit Genuß zu schlemmen, wenn es einem hinterher schlecht ist, halte ich für keine so gute Idee. Genuß beim Essen und Verträglichkeit hinterher gehören für mich zusammen und bilden das Gesamtereignis Wohlbefinden. Die Folgen mancher Lebensmittel kennt man, und aus schlechten Erfahrungen sollte man lernen. Ich trinke gerne mal ein Bier, auch ein Gläschen Wein, vielleicht ein zweites, manchmal sogar ein drittes. Aber mich so volllaufen lassen, daß ich am nächsten Morgen mit Kopfschmerzen aufwache, kommt für mich nicht in Frage. Nach entsprechenden Erlebnissen, die mir in meiner Jugend widerfahren sind, habe ich mir geschworen: das passiert kein weiteres Mal. So esse ich auch gerne alle Arten von Kohl. Aber ich habe gelernt, daß ich das mit Maß tun muß, will ich nicht mich und meine Mitmenschen mit den unangenehmen Folgen konfrontieren.
Der Eingriff in die Privatsphäre erfolgt über Solidarität und Kollektivismus, garniert mit den Gewürzen Bio, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Anhand der Veggie-Wurst – deren Hauptzutat hochverarbeitete Lebensmittel sind – haben, trotz aller Beteuerungen, den selben (un-)gesunden Wert, wie Wurst aus tierischer Herkunft. Dass durch exessiven Vegetarismus der Weltbevölkerung die Natur nicht belastet wird, glauben nur Leute, die von Wirtschaft gerade mal die Ahnung haben, dass Wind- und Sonnenenergie billig seien, weil die Stromanbieter von Sonne und Luft leben. Es sind dieselben, die mit dem Auto zum Fitnesstudio fahren, um dort auf einen festverankerten Fahrrad auf der Stelle zu trampeln und hernach im Internet von guten Zeitgeist schwafeln.
Jetzt geht es um Sprit !„“„Grenzkontrollen gehen doch , so wird auf einigen Portalen berichtet. Es soll sich um Tankkontrollen an polnischen und tchechischen Grenzübergängen handeln , wegen Sprittanken im Ausland .
Ich stelle fest: in der DDR herrschte aufgrund der Regierungsform Mangelwirtshaft, die zu eingeschränkter Auswahl auf dem Speisezettel führte. Niemand versuchte aber, den DDR Bürgern verfügbare oder schwer beschaffbare Lebensmittel madig zu machen. In der wiedervereinigten BR Deutschland herrscht zwar Inflation und Preissteigerungen bei bestimmten Lebensmitteln aber es wäre aufgrund der Angebotssituation noch eine freie Auswahl möglich. Genau diese Freiheit wollen die die Grünen aufgrund ihrer verbrämt ökologischen und tatsächlich autoritär kommunistisch geprägten Warenverteilung den Bürgern nehmen. Fleisch und Bananen gibt es dann irgendwann nur noch in Berlin Friedrichshain oder der Toskana. Man hat bereits bei der boykottbedingt ausgelösten Energiekrise gesehen, wie diese von den Grünen in perfider Weise für die Klimaagenda gegen die Bürger ausgenutzt worden ist.
hi, mich nervt der eingesprotzte „Blub“ im Tiefkühlblattspinat…
Mein „Essensgenuss“ wird exakt von 2 Dingen„betreut“. Dem Portmonaie und dem zunehmenden Mangel an der „[Charakter]Fähigkeit“ sozusagen abschalten zu können.
Andere, sind da „resilienter“! Das, sind dann auch sicher Die, welche morgen als kritische Ökos und mit PowerRadl Elan Grün&Islam; wählen!
Dann kriegt Ihr, passend zum egoistischen unsgehtsdochnochgut Schnabulierowatsch, auch noch eure Cem_trails …
Wenn man die „ Hausmannskost “ aus deutschen Regionen gut kocht , IST sie bereits verfeinert und hält jedem Vergleich mit Hausmannskost aus Italien , Frankreich , USA , Indien , China , Japan , woher auch immer , stand , auf die wir uns freuen , wenn wir reisen und sei es auch nur zur nächsten Fish & Chips – Bude 3 Blocks weiter , um in diesem mittlerweile derangierten Land das Heim-oder Fernweh zu stillen . Es ist immer die „ Art “des Kochens , die es heilt , oder auch nicht . Ist eine Frage des unzerstörten gesunden Selbstbewußtseins . Wir Deutschen haben insgesamt eine ziemlich gute Küche . – Wenn wir uns Mühe geben .