Fabian Nicolay / 24.06.2023 / 06:00 / Foto: Fabian Nicolay / 64 / Seite ausdrucken

Beton in die Köpfe, Öl ins Feuer

Es wäre nicht verwunderlich, wenn bald Staatsgäste kämen, um uns Deutsche im links-grünen Wunderland wegen unserer demokratischen Fehlleistungen zu kritisieren. Denn die Erosion demokratischer Werte ist hier längst Realität.

Der „moralische“ Zollstock der deutschen Politik hat unterschiedliche Skalen. Je nachdem, ob der Blick nach innen oder nach außen gewendet wird, tritt das sprichwörtliche „zweierlei Maß“ der Staatsräson hervor. Das ist keine neue Erkenntnis, sorgt aber für andauernde Irritation, denn es führt zur Wiederholung von peinlichen Widersprüchen einer „demokratischen“ Realpolitik, die beseelt ist von ihrer übersteigerten Legitimation im ethischen Hochamt der Weltpolitik und ihrer „zivilgesellschaftlichen Verantwortung“ zuhause. Das Nervige an dieser Doppelmoral ist der klaffende Unterschied zwischen Pragmatik (Außenpolitik) und Dogmatik (Innenpolitik), der uns immer wieder vor Augen führt, dass die Demokratie nicht an ihren Bürgern leidet, sondern an den Sprechapparaten in Staatsdiensten, die immer mehr entfremdete „Wirklichkeit“ produzieren. Es droht der Demokratie Gefahr aus solchen Worthülsen und Parolen von Realitätsfeinden, weil sie aus einem „Apparat“ kommen, der sich zunehmend selbst einmauert.

Vor den heimischen Kulissen des Inneren werden kritische Sachverhalte anders bemessen als auf der Bühne der Außenpolitik, wo „demokratische Missstände“ mit einer „außenpolitischen“ Skala gemessen werden, die auch wirtschaftliche oder geostrategische Interessen berücksichtigt. Im eigenen Land werden die regierungspolitisch verursachten Demokratiedefizite hingegen mit der engeren „innenpolitischen“ Skala vermessen: Als grundgesetzkonforme Kollateralschäden müssen sie heruntergespielt und in den Toleranzen von „Notständen“ verklappt werden, solange es sich dabei um jene Angelegenheiten handelt, die vom Staat, der Regierung und ihren alimentierten Lobbygruppen, den NGOs, betrieben werden. Wehe jedoch, es kommt zu Oppositionen, die sich der staatlichen Fürsorge entziehen und eine betreute Demokratie ablehnen, welche säuberlich von Kritikern getrennt werden soll. Dann ist Panik angesagt. Zu den sogenannten „Feinden der Demokratie“ zählen schnell auch Mahner und Kritiker, die nichts anderes tun als über „zivilen Ungehorsam“ an der Wahlurne nachzudenken, also „falsch“ zu wählen. Es ist absurd: Das alles ist noch lange keine großangelegte, antidemokratische Bewegung, sondern im Gegenteil eine Art „Demokratiebesinnung“, die sich aus der bisher schweigenden Mehrheit ausrollt.

Früher waren es Linke und Grüne, die zivilen Ungehorsam propagierten, heute sind es Rechte, – damit kein Missverständnis entsteht – Bürger mit Ansichten rechts der Mitte, die ihre Ruhe und ihren Wohlstand bewahren wollen. Wo ist das Problem? Um die Antwort vorwegzunehmen: Es ist der linke Hass auf alles Konservative, das sich dem linken Mainstream nicht entgegenstellt, sondern ihm schlicht im Weg ist bei der „demokratischen“ Flurbereinigung, die den politischen Raum rechts der Mitte als „Extremismus“ verleumdet. Das Staatsoberhaupt liebäugelt mit solchen „Narrativen“, zumindest sind seine Worthülsen entsprechend banal angelegt. Die CDU hat solche Verleumdungen ihrer ehemaligen Stammwählerschaft lange Jahre schweigend hingenommen und auch ihrer Abwanderung zur AfD oder Nichtwählerschaft still zugesehen.

Weltanschauliche Vergreisung

Die Politik „im besten Deutschland aller Zeiten“ (Steinmeier) fühlt sich dazu aufgerufen, demokratie-kritische Zustände in sogenannten „Partnerländern“ zu kritisieren – und ist sich dafür des heimischen Beifalls immer sicher. Gleichzeitig werden solche Zustände im eigenen Land mehr oder weniger klandestin realisiert, geradezu „nachgebaut“ und gelten hierzulande fortan als „Raison d'être“, als daseinsberechtigt. Auch hierfür gibt es dann ausreichend Legitimationssimulation durch Beifall der staatstreuen Medien. Wenn es angeblich und ostentativ gegen „rechts“, gegen „klimaschädlich“, gegen „ungerecht“, gegen „diskriminierend“, gegen „rassistisch“ und so weiter geht, dürfen auch demokratische Basiskonstrukte wie Legitimation, Mehrheit, Gewaltenteilung, Grundgesetz, bürgerliche Abwehrrechte, Unschuldsvermutung und Menschenwürde in Zweifel gezogen werden: von Staats wegen oder um einen „Notstand“ zu parieren.

Das Maß für Freiheit fällt unterschiedlich aus – mal in Zoll, mal in Zentimetern gemessen, der politische Zollstock gibt das her – je nachdem, was zeitgeistig angesagt oder opportun erscheint und wie klein, beziehungsweise groß man es zu reden oder zu beschweigen gedenkt. Entsprechend erratisch fragt die Außenpolitik: Was ist demokratisch, „partnerschaftlich“, geopolitisch oder wirtschaftlich erwünscht? Was gilt in China, Ungarn, dem Iran oder Saudi-Arabien? Will man Geschäfte machen, das Klima retten oder auf Menschenrechte pochen? Womöglich alles auf einmal und zusammen: Da muss man „richtig deutsch“ mit der Tür ins Haus fallen. Diplomatie und Mission werden vermengt und das bilaterale Gespräch gerät schnell zur Farce und verunglückt: „Baerbock in China“.

Man kann also in der Fremde Dinge anprangern und sie zuhause ignorieren. So inkonsistent diese Politikaussagen dann erscheinen, so konsequent folgen sie dem Gestus des deutschen überheblichen Oberlehrers. Das haben die Gesprächspartner schnell verstanden und verbitten es sich. „Was China am wenigsten braucht, sind Lehrmeister aus dem Westen“ kommt dann postwendend zurück, wenn der Affront der Außenministerin bewusst wenig diplomatisch aufgefasst wird. Der „Okzident“ Deutschlands, repräsentiert durch den Bundespräsidenten und die Außenministerin muss sich gewaltig aufblasen, um dem „Orient“ Chinas ins Gesicht zu pusten. Dabei geht ihm schnell die Luft aus. „Der Westen“ und „das deutsche Wesen“ leiden an einer weltanschaulichen Vergreisung – das haben die Chinesen längst begriffen und lehnen sich zurück.

Im Ausland nicht hoch angesehen

Deutschland macht sich selbst zum Horst, weil es weder als Lehrmeister noch als Beispiel für gute Führung taugt. Deutschland ist ein Querulant, gerade in Europa. Und wie seine Nationalmannschaft, die lieber Armbinden tragen soll als zu gewinnen, ist die Mannschaft, die uns politisch repräsentiert, nicht mehr gewillt, wohlstandsbeglückend zu den Siegern zu gehören. Leistung, Risiko und Wille sind dieser Politik so fremd geworden wie die unbequeme Demokratie, die auch für Menschen einsteht, welche sich am Wahltag notorischen Rechthabern, Ideologen und Versagern verweigern möchten.

Die Gewissheit muss herrlich sein, dass man immer recht hat und die anderen in die Defensive geraten. Von wegen... Wenn im Ausland irgendwo Bürgerrechte ausgesetzt werden, die Presse- und Demonstrationsfreiheit behindert wird, wenn Parteien gar verboten werden sollen, oppositionelle „Rädelsführer“, Richter und Personen der „Zivilgesellschaft“ inhaftiert, verfolgt oder zumindest kaltgestellt und diskreditiert werden, müssen deutsche Politiker immer Zeichen setzen. Der überhebliche Ton, mit dem das geschieht, soll uns mitteilen, dass es solches Gebaren in unserer fortschrittlichen deutschen Demokratie nicht gibt. Polen, Ungarn, Italien, Israel werden – überall, wo „befreundete“ Regierungen rechts der Mitte an der Macht sind – nur zu gern als protofaschistische Gebilde dargestellt. Da wird der deutsche Zollstock wieder ausgeklappt und nachgemessen. Im Ausland ist das nicht hoch angesehen.

Aber es wäre nicht verwunderlich, wenn bald Staatsgäste kämen, um uns Deutsche im links-grünen Wunderland wegen unserer demokratischen Fehlleistungen zu kritisieren. Denn die Erosion demokratischer Werte ist hier längst Realität – vielleicht sogar noch komplizierter, denn sie wird von einem Bündnis aus bürgerlich-urbanen Aktivisten und dem linken politischen Establishment betrieben, das in der Breite der Gesellschaft zwar keine Mehrheit mehr besitzt, aber mit seinen Seilschaften den Ton in Gremien und Medien bestimmt. Dieses Bündnis tut alles dafür, um mithilfe seiner Strukturen, Pfründe und Erbhöfe das Erstarken der Abneigung im Volk undemokratisch aussitzen zu können.

Die Erosion kommt von innen

Diese Politik der Einmauerung fürchtet um ihre Daseinsberechtigung und verirrt sich zunehmend in Fantasien, in denen offen über die Einhegung der Demokratie als starkes Hemmnis für den Klima- und Gesundheitsschutz, für Landwirtschafts-, Industrie- und Mobilitätswende räsoniert wird. Man will nicht über eine Migrationspolitik reden, die in den Kommunen bereits die Gemüter zum Kochen bringt. Man will nicht mit der Bevölkerung in einen offenen Schlagabtausch geraten, bei dem man die volkswirtschaftliche Wohlstandswende erklären muss, die diese Politik massiv betreibt. Die Folgen dieser „demokratischen“ Zumutungen kommen bei den Wählern nun ungefiltert an. Und jetzt, wo sich der Souverän zu regen beginnt, redet man über Verbote. Der Verlust des „volksparteilichen“ Gefühls der Altparteien steht in Relation zum restriktiven Gebaren des Staatsapparats. Je mehr die Legitimation schwindet, umso mehr Druck muss ausgeübt werden. Das ist der Skalierungseffekt, der zur Diktatur führt, wenn die Demokratie sich sukzessive abschafft. Man braucht dazu keinen Putsch. Die Erosion kommt von innen.

Es ist ein Ausrufezeichen, wenn ausgerechnet auf dem demoskopischen Hoch der AfD über ein Verbot der Partei geredet wird, besonders von der CSU, die die meisten inhaltlichen Schnittmengen mit der AfD aufweist. Es sieht nicht nur danach aus, dass ein Konkurrent weggebissen werden soll. Die stellvertretende CSU-Vorsitzende Dorothea Bär erklärte im Spiegel: „Wenn man die Partei verbieten könnte, wenn das so einfach wäre, würde ich das natürlich machen“. Dabei gibt sie der Bundesregierung die „Hauptschuld“ am Erstarken der Partei. Deutlicher geht es nicht: Man will die Konkurrenz – wenn das „einfach“ geht – beseitigen, weil andere aus dem eigenen Establishment Mist gebaut haben. So versteht man also Demokratie in der CSU. Leider nicht nur dort.

Es steht in Deutschland nicht gut um die Demokratie. Der überaus parteiische Bundespräsident Frank Walter Steinmeier erinnerte uns in seiner Rede zum 70. Jahrestag des Aufstandes vom 17. Juni 1953 daran, wie sich echter Totalitarismus, gelebte Diktatur anfühlt und was das mit unserer deutschen Gegenwart zu tun hat:

„Leben in der Diktatur, das bedeutete eben auch, am Telefon nicht das zu sagen, was man sagen wollte; in der Schule nicht das zu schreiben, was man für richtig hielt; im Treppenhaus zu schweigen oder in der Kneipe die Stimme zu senken. Wir dürfen niemals vergessen, dass die Diktatur [...] ein „Angstgebäude“ errichtete, in dem Menschen tagtäglich unter der Allgegenwart von Spitzelwesen, Zensur und Anpassungsdruck litten. Das dürfen wir nicht vergessen!“

Vom Grundgesetz „garantiert“

Eben weil wir es nicht vergessen dürfen, mahnen viele Menschen an, dass „Angstgebäude“ auch heute wieder bei uns errichtet werden (Corona, Klima, Krieg, Migration), in denen Bürger neue Denunziation, Zensur und neuen Anpassungsdruck erleiden müssen. Das will der eindimensional denkende Bundespräsident nicht gelten lassen. Er führt weiter aus:

„Unser Grundgesetz garantiert heute all das, wofür Menschen in der DDR damals aufgestanden sind: Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Religionsfreiheit. Deshalb sage ich sehr deutlich: Es ist eine fadenscheinige Lüge, wenn die Gegner unserer Demokratie, wenn Populisten und Extremisten behaupten, es sei heute „genau wie damals“, genau wie in einer Diktatur!“

Aus seiner Sicht muss er einfach recht haben. Genau wie für Ulbricht, Honecker, Mielke und Co. gehört zum System der falschen Demokratie, dass sie sich permanent als richtig postulieren muss. Die Worthülsenapparatschiks waren immer zur Stelle, wenn die „Feinde der Demokratie“ denunziert werden mussten, weil sie plötzlich überhandzunehmen drohten mit ihrem Anspruch auf demokratische Teilhabe, so wie am 17. Juni 1953.

Es fragt sich, wie der Bundespräsident darauf kommt, Menschen zu Extremisten zu erklären, nur weil sie meinen, heute sei es „wie damals“. Er selbst hat weder in der Nazi- noch in der DDR-Diktatur gelebt und spricht mündigen Bürgern, denen solches widerfahren ist, das Recht auf freie Meinungsäußerung ab, indem er Vergleiche mit damals als Lügen abkanzelt. Der Bundespräsident möchte anscheinend nur über Helden reden, die in sein Konzept der Staatstreue passen. Aber wenn diese Helden daherkommen und Parallelen ziehen, werden sie von ihm diffamiert.

Indem er eine „Verächtlichmachung der Demokratie“ als Tatbestand von Extremismus unterstellt, beweist er das Gegenteil seiner Beteuerungen, alles sei vom Grundgesetz „garantiert“. Macht der Bundespräsident etwa einen Teil seines Staatsvolkes verächtlich, weil es ihm zu rechts denkt? Wenn deutsche Staatsbürger nicht einmal vor den Bezichtigungen ihres Bundespräsidenten sicher sind, dann ist zumindest das neue Fundament eines „Angstgebäudes“ gegossen, an das er so salbungsvoll in seiner Rede zum 17. Juni erinnerte. So kennen wir Frank Walter Steinmeier: Er ist kräftig am Gießen. Beton in die Köpfe, Öl ins Feuer.

Foto: Fabian Nicolay

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Joachim Walter / 24.06.2023

Wieder einmal alles richtig und gut zusammengefasst, aber was will der Autor eigentlich mit seinem Artikel erreichen? Die Betonköpfe und Versager in Politik und Medien wird er damit nicht überzeugen und die üblichen Leser von AchGut wissen das alles längst. Als Argumentationshilfe mit anderen Bürgern taugt es nur bedingt, denn da trifft man inzwischen auch im Wesentlichen nur noch Betonköpfe, Gleichgültige oder resignierte Gleichdenkende. Was wir benötigen sind die konkreten Ideen und Maßnahmen wie wir den Wahnsinn aufhalten oder ihm Sand ins Getriebe streuen! Das ist es was ich hier lesen möchte!

Sabine Schönfeld / 24.06.2023

Die Kritik an Chinas menschenfeindlichem System ist angesichts seiner Foltergefängnisse und der üblen Misshandlung von Oppositionellen so aktuell und nötig wie schon immer. Unser Wertesystem ist auch nicht “vergreist”, sondern die Altparteien scheren sich seit Merkel schlicht weder um die Demokratie, noch um die Grundrechte der Bürger, all das wird also von den Regierenden einfach ignoriert. TE titelte gestern: “Faeser und Haldenwang löschen im Verfassungsschutzbericht fast alle Angaben zum Linksextremismus in der Partei „Die Linke“.”. Der Verfassungsschutz wird also jetzt von der Regierung offen manipuliert, um die reale Extremismussituation in Deutschland zu verschleiern, ein neuer demokratischer Tiefpunkt. Damit ist eindeutig, dass der Verfassungsschutz nicht nur seiner Aufgabe nicht mehr gerecht wird, er wird selbst zum Problem für die Demokratie. Wenn ein Steinmeier solches nicht als ein Fanal erkennt, ist er wohl am ehesten selbst ein “Gegner der Demokratie”. Die AfD als 20-Prozent-Partei zu verbieten, weil sie die Anliegen eines Fünftels der Bürger abbildet, ist nichts weniger als absurd und treibt die Demokratiefeindlichkeit auf die Spitze. Als hätten die Altparteien die Regierung auf ewig gepachtet, als hätten sie als Gemeinschaft einen verbrieften Anspruch auf die Herrschaft in unserem Land. Das ist aber genau die Diktatur der Einheitspartei, die wir aus der DDR längst kennen. Demokratie ist noch immer ein Wettstreit der Meinungen und ihrer Vertreter und kein abgehalftertes Parteienkonsortium mit ewigem Allmachtsanspruch.

O. Ganser / 24.06.2023

Je mehr die Folgen der Katastrophenpolitik sichtbar und für jeden persönlich fühlbar werden, desto stärker wird der Widerstand und desto radikaler wird die Sekte um sich schlagen. Und wenn es bei den anstehenden Wahlen nicht gelingt, endlich andere Kräfte zu platzieren, dann wird eben einfach weiter am Totalitarismus gebaut werden bis am Ende wieder eine Mauer aufgezogen wird, um die letzte wahre Demokratie auf Erden gegen die äußeren Demokratiefeinde zu schützen. Nur dass dann auch keiner mehr raus kommt. Alles schon da gewesen. Es liegt an uns allen, um die Freiheit zu kämpfen! Jeder muss sich in die Politik einmischen. Aber wem sage ich das, hier wissen das alle ...

Peer Doerrer / 24.06.2023

Es klingt wie ein Hohn , wenn Herr Steinmeier eine Meinungs und Gesinnungsdiktatur bestreitet . Was ist denn dann der ominöse Kampf gegen RECHTS ? In einer freiheitlichen Demokratie gibt es gleichberechtigt alle politischen Strömungen . Was ist das laufende Wegsperren und Canceln von Kritikern. ? Liebe ? Während sich kriminelle Clans im Land regelrechte Schlachten liefern und Linksradikale mit Hämmern vermeintlichen Nazis fast straffrei die Gelenke zertrümmern , geht eine Streitmacht von 3000 Polizisten gegen ein paar spinnende Rollator Omas und Opas vor ,  die vom Likörchen beschwibst von Revolutionen faselten . Allein diese Verhältnismäsigkeit zeigt doch überdeutlich gegen wen die aktuelle Politik gerichtet ist , gegen den biodeutschen Bürger . Nur der ist kriminell , plant die „liebenswerte„Regierung abzuschaffen , wählt die böse AfD und ist auch sonst nur Coronaleugner , Covidiot , Verschwörungstheoretiker ,Klimaleugner wenn es ganz schlimm kommt Reichsbürger , Nazi und Putinversteher . Das wird auch bei jeder passenden Gelegenheit mit Hilfe der öffentlich - (un)rechtlichen Relotius - Medien drastisch sanktioniert ,während Messerstecher und Mädchenschänder mit übergrosser Milde bedacht werden .Und solange unsere modisch top gestylte , hochintelligente Aussenministerin von feministischer Weltbeglückungspolitik quasselnd , mit einem linguistischen Stalingrad auf den Lippen ,säckeweise unser sauererarbeitetes Steuergeld in alle Welt verschenkt ,wird uns kein Land der Erde kritisieren .Im Gegenteil jeder arme bedrohte Mensch soll ins steinreiche Deutschland kommen . Wie sagte Tim Kellner : fliegt sie alle ein , es gibt für JEDEN -neue Einfamilienhäuser , fette AMG- Jahreswagen und ein paar. bildhübsche Chicas . Wird doch hier kein Steuerzahler was dagegen haben im Schlaraffenland Germoney . Oder ?

Chris Groll / 24.06.2023

Sehr guter Artikel Herr Steinmeier war und ist nicht mein Präsident. Wer sich mit Mullahs gemein macht und die Demokratie so wenig achtet und lebt,  wird auch niemals mein Präsident werden.

Rainer Niersberger / 24.06.2023

Soweit so richtig mit der Bemerkung, dass diese demokratischen Werte oder Basiskonstrukte in sehr weiten Teilen bereits faktisch, partiell auch legal (istisch), nicht legitim natuerlich, abgeschafft sind.  Könnte man auch in besseren Zeiten nur sehr eingeschränkt von einer Demokratie iSd Wortes sprechen, die uebrigens auch nach 1945 nicht gewollt war wie diverse Regelungen im GG verraten, so wurden vor allem unter Merkel und nun vom Kartell fortgesetzt die Reste geschliffen. Man spricht zu Recht von Fassadendemokratie oder einer simulierten Demokratie, deren Reichweite und Umfang von einem Parteienkartell festgelegt wird.  Ich erinnere an ein tragendes Merkmal der Demokratie, die Option des Demos, die Machthaber durch die Opposition friedlich abzuloesen. Gemeint ist hier logischerweise eine echte Opposition. Die Themen Gewaltenteilung etc pp sind bekannt. Uebeunens gehoeren in Sachen Demokratie ein paar Entitäten zusammen. Die Nation, also eine” echte “Nation, das Volk mit einem Mindestmaß an Homogenität und das, was das Ganze zusammenhält, oder eben auch nicht. Aber spaetestens jetzt wird es “glatt” oder wie Liberalkonservative sagen ” national” oder sogar “voelkisch”. Ob sie, die vermeintlich Konservativen, wissen, wovon sie faseln, sei dahingestellt. Ob sie die inneren Zusammenhänge begreifen, darf man bezweifeln.

Rainer Pflanz / 24.06.2023

Ich glaube, dass zweierlei Maß des Herrn Steinmeyer ist ihm selbst nicht bewusst. Vielleicht weil links genetisch gut ist, vielleicht weil das Abstraktionsvermögen fehlt, vielleicht weil die politische Blase in der er schwimmt nahezu hermetisch geschlossen ist, vielleicht… Diesmal aber soll die Welt am deutschen Wesen wirklich genesen.

S. Andersson / 24.06.2023

Ich hab mich mit FWS wenig bis gar nicht beschäftigt. Optisch sah der für mich wie ein “echter” Polit Genosse aus. Wenn ich das jetzt lese dann kann ich nach den letzten Jahren nur sagen das er mit dem Teilsatz: “es sei heute „genau wie damals“, genau wie in einer Diktatur!” recht hat. Der Wille des Volkes wird mit Füßen und Gesetzen getreten. Was die Diktatur angeht, so ist diese nur umsetzbar wenn es wie früher genug Menschen mit machen. Ansonsten steht der Diktator alleine auf dem Berg und schreit. Man kann sich mal Gedanken dazu machen was die Begriffe Nazi & Diktatur beinhalten. Haben wir eine Diktatur wenn 700 Polit Genossen das wollen/ beschliessen? Nein, es gehören viele Menschen dazu die das mit machen. Wer war früher Nazi? Die Polit Genossen alleine? Nein, es waren wieder die, die mit gemacht haben. Es ist schon erschreckend wie kurz gedacht wird, das reicht nicht mal mehr bis zur Nasenspitze und so langsam bin ich überzeugt das es immer noch zu viele gibt die es einfach nicht interessiert was passiert, bis es passiert.

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