Der von Familienministerin Lisa Paus beauftragte Nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor hat gravierende methodische Schwächen. Es entsteht der Eindruck, dass ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden sollte.
Im Folgenden geht es wieder einmal um das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Genauer: um die Anfang November letzten Jahres veröffentlichte Ausgabe des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) für das Jahr 2022. Dieser Monitor soll fortan jährlich erscheinen, um anklagend den jeweiligen Stand von Rassismus und Diskriminierung in der hiesigen Gesellschaft zu dokumentieren. Das aktuelle Werk mit dem Titel „Rassismus und seine Symptome“ umfasst stolze 259 großformatige Seiten.
Der Rezensent muss sich folglich auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich: zunächst den formidablen Fehlstart, dann gravierende methodische Schwächen, die auch noch – der nächste Punkt – aktiv beschwiegen werden. Zu guter Letzt geht es um ein sogenanntes „Feldexperiment“, dessen Ergebnisse leider nicht ganz das halten, was die Autoren sich versprochen hatten. Wegen der erwähnten methodischen Schwächen und dem unehrlichen Umgang damit werden die beiden eigentlichen Themenschwerpunkte, nämlich „Allgemeine Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ und „Rassismus und Gesundheit“, nur kurz gestreift.
Ein formidabler Fehlstart
Eigentlich sollte der Monitor auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der für die Finanzierung des DeZIM zuständigen Ministerin Lisa Paus (oben im Foto) im November 2023 vorgestellt werden. Aber es kam anders. Denn bekanntlich überfielen Terrorkommandos der Hamas am 7. Oktober Israel. Da erschien es der Ministerin plötzlich nicht mehr opportun, ein Werk vorzustellen, in dem es um Rassismus und Diskriminierung in Deutschland geht, der muslimische Antisemitismus dabei aber mit keinem Wort erwähnt wird. Wie es auf der Bundespressekonferenz vom 8. November hieß, werde das DeZIM angesichts der „aktuellen politischen Entwicklungen und einer damit einhergehenden erweiterten Datenlage zusätzlich einen stärkeren Fokus auf das Thema Antisemitismus legen.“
Damit dürfte man beim DeZIM- und NaDiRa nicht gerechnet haben. Denn für Antisemitismus, und gar noch den muslimischen, fühlt man sich eigentlich nicht zuständig. Entsprechend gibt es weder auf der DeZIM-Homepage noch auf der vom NaDiRa auch nur irgendeinen Hinweis auf die ausgefallene beziehungsweise verschobene Präsentation, den Grund dafür und wie es nun weitergehen soll (zuletzt aufgerufen am 31. Januar 2024). Im Übrigen blieb dort auch die Suche nach dem muslimischen Antisemitismus ohne einen auch nur halbwegs stimmigen Treffer. Vielleicht muss auch erst neues Fachpersonal eingestellt werden, weil die vorhandenen 42 NaDiRa-„Mitarbeitenden“ mit den aus ihrer Sicht wirklich relevanten Themen schon restlos ausgelastet sind?
Gravierende methodische Schwächen
Der Monitor bietet – abgesehen von den zahlreichen Abbildungen – überwiegend schwer verdauliche Kost. Wesentlich liegt das im Forschungsgegenstand Rassismus und Diskriminierung selbst begründet. Denn hier kommen die Autoren nicht umhin, um tausend Ecken begründen zu müssen, wieso rassistische Diskriminierung grundsätzlich und ohne Ausnahme nur in eine Richtung erfolgen und nie, wirklich nie, irgendetwas zu tun haben kann mit so etwas Menschlichem wie Fehlverhalten, Anpassungsproblemen oder auch schlicht Überforderung des sich diskriminiert Fühlenden – von möglicherweise auch bloß berechnendem Kalkül gar nicht zu sprechen.
Erschwerend kommt hinzu, einen Rassismus ohne biologisch begründete Rassen konstruieren zu müssen. Aber das gilt nun einmal als unumstößliches Dogma, wenngleich immer mal wieder infrage gestellt. Die von den Autoren hier gepflegte ideologische Spielart von Wissenschaft macht ihnen die Arbeit manchmal aber auch leichter: Finden sich nämlich irgendwelche Unterschiede in der Selbstbeurteilung zwischen der sich als „deutsch ohne Migrationshintergrund (MH)“ identifizierenden Gruppe und den sich anders identifizierenden Gruppen, nämlich „muslimisch“, „asiatisch“, „Schwarz“, „deutsch mit MH“, ist die Ursache dafür, na klar, immer Rassismus oder rassistische Diskriminierung.
Wie etwas verhuscht mitgeteilt wird, waren für die Ziehung der Stichprobe die Meinungsforscher vom infas Institut zuständig. Der Datenerhebung zugrunde lag demnach eine Zufallsziehung (18 bis 70 Jahre) aus Einwohnermelderegistern. Für die Gezogenen galt es, einen Fragebogen auszufüllen, der auch online in den hier erforderlichen Sprachen verfügbar war. Die Grundgesamtheit der Panelbefragung des NaDiRa bildeten Personen mit und ohne Migrationshintergrund, die in Deutschland wohnhaft sind. Die Ziehung der Stichprobe sei disproportional angelegt worden, um Gemeinden mit einem höheren Anteil der Migrantengruppen stärker zu berücksichtigen. So weit, so gut. Die niedrige Rücklaufquote von 28,5 Prozent (= 21.418) wird leider ebenso wenig thematisiert wie der Verbleib von fast 6.000 weiteren Personen auf dem Weg zur endgültigen Stichprobe. Aber Schwund gibt es eben immer.
Gewichtung als Allheilmittel?
Wie bei solchen Untersuchungen häufig der Fall, kann der Anspruch auf Repräsentativität von der gezogenen Stichprobe nicht eingelöst werden. Aber zum Glück haben Statistiker zur Lösung der dadurch entstehenden Probleme die sog. Gewichtung entwickelt. Damit kann es dann gelingen, Datenverzerrungen, also signifikante Abweichungen der gezogenen Stichprobe bei zum Beispiel Geschlecht, Altersgruppen oder Bildungsstand, im Nachhinein zu korrigieren. So verhielt es sich auch im vorliegenden Fall. Allerdings äußern sich die NaDiRaler dazu nur sehr schmallippig, indem auf eine Publikation (Ruland et al. 2023) aus dem infas Institut verwiesen wird, in der Genaueres enthalten sei. Wer allerdings danach sucht, wird enttäuscht. Denn diese Publikation existiert entweder gar nicht oder es handelt sich um ein internes und damit nicht zitierfähiges Arbeitspapier von infas. Ob das bloß schlechter Stil ist oder hier gravierende Unzulänglichkeiten der Stichprobe gezielt vertuscht werden sollen, muss folglich offen bleiben.
Gewichtung ist kein Allheilmittel und kommt vor allem dann an seine Grenzen, wenn eine eigentlich sehr große Teilstichprobe – zum Beispiel „deutsch ohne MH“ mit niedriger Bildung – den Fragebogen nur äußerst selten bearbeitet hat. Nach der Gewichtung kämen dann zum Beispiel auf einen tatsächlichen Fragebogenausfüller zwölf oder mehr fiktive, „gewichtete“. Und genau das ist hier auch passiert: In der Teilstichprobe „deutsch ohne MH“ weisen von den ca. 5.500 Personen (18 bis 70 Jahre) nur 5,1 Prozent eine „niedrige“ Bildung auf. Diese Gruppe mit Haupt- oder Realschulabschluss müsste aber – ihrer tatsächlichen Häufigkeit entsprechend – deutlich größer sein, schätzungsweise bei mindestens 60 Prozent liegen. Ähnliches gilt – die Autoren schweigen sich darüber vielsagend aus – in wohl noch deutlich stärkerem Maße auch für die anderen Stichproben. So hätten zum Beispiel gut 78 Prozent der Schwarzen mindestens Abitur. Wie stark dieser Wert von den tatsächlichen Verhältnissen in Deutschland genau abweicht, erfährt der Leser aber nicht.
Laxer Umgang mit wissenschaftlichen Standards
Der Rezensent kann sich angesichts dieser Unzulänglichkeiten des Eindruckes nicht erwehren, dass wir es hier mit einer vernünftigerweise eigentlich gar nicht oder nur sehr eingeschränkt auszuwertenden Stichprobe zu tun haben. Darauf, dass auch der Erwerbsstatus der einzelnen Teilstichproben – obwohl mit erhoben, wie ausdrücklich erwähnt wird – nicht mitgeteilt wird, möge sich jeder seinen eigenen Reim machen. Aber es gibt noch ein weiteres Problem, das auch durch im Nachhinein angewandte statistische Prozeduren nicht auflösbar ist: Wenn bei einer Befragung zu solch politisch aufgeladenen Themen nur etwa jeder Vierte der Ausgewählten zur Mitarbeit bereit ist, stellt sich die Frage, ob darunter nicht überproportional viele sind, denen das Thema Rassismus und Diskriminierung nicht nur besonders am Herzen liegt, sondern deren Meinung dazu auch noch in ein und dieselbe Richtung tendiert. So könnte die Erwartung bestehen, von der Opferrolle in Folge eines besonders hohen Diskriminierungslevels der eigenen Migrantengruppe vielleicht profitieren zu können. Die DeZIM-Forscher in ihrem festen Glauben an das Gute und Erhabene im Migranten treibt diese Frage natürlich nicht um.
Wie lax hier mit wissenschaftlichen Standards umgegangen wird, zeigt sich auch daran, dass – ungeachtet des Umfangs von 259 Seiten – nicht mal ein kleines Absätzchen dem Thema der statistischen Auswertung gewidmet ist. Welche Variablen sollen wie in die Analysen einbezogen werden, welche nicht – und was sind die Gründe dafür? Welche gegebenenfalls näher zu beschreibenden statistischen Verfahren kommen zum Einsatz, und sind die Voraussetzungen für ihre Anwendung hier tatsächlich erfüllt? Kurzum, angesichts der Summe an gravierenden Mängeln in diesem Forschungs- und Propagandaprojekt kann der Rezensent nur zu dem Schluss kommen, die NaDiRa-Ergebnisse schlicht zu ignorieren – abgesehen von dem im Anschluss gewürdigten Projekt.
Ein „Feldexperiment“
Ersparen wollen wir uns hier eine sogenannte „Community-basierte partizipative Studie“, bei der die drei Autorinnen 14 einschlägige, von Rassismus betroffene Aktivisten, offenbar aus ihrem weiteren Bekanntenkreis, interviewt haben – so ein bisschen die aktuelle Version von „Opa erzählt vom Krieg“. Aber gewürdigt werden soll hier noch – in aller Kürze – ein „bundesweites Feldexperiment“ zum Thema: „Namensbasierte Diskriminierung beim Zugang zur Gesundheitsversorgung.“
Dazu äußern sich die Forscher folgendermaßen: „
Für das Experiment wurden (…) knapp 6.800 zufällig ausgewählte Praxen von niedergelassenen Ärzt*innen (Allgemeinmedizin, Dermatologie, Pädiatrie und Radiologie) und Psychotherapeut*innen um einen Termin für eine fiktive Person oder deren Kinder gebeten. Jede Praxis wurde nur einmal kontaktiert. Die Kontaktaufnahme erfolgte überwiegend per E-Mail (…) Für die Anfragen wurden fiktive Personen entworfen, deren Namen systematisch variiert wurden. Es wurden Namen ausgewählt, die eine türkische und nigerianische (für nichtdeutsch) oder eine deutsche Herkunft suggerieren (…).“
Was waren die wesentlichen Ergebnisse?
„Fast die Hälfte der versandten 6.789 Terminanfragen wurde positiv beantwortet (47%), die Praxen haben also die Bereitschaft gezeigt, einen Termin für die fiktiven Patent*innen zu finden. Dabei erhielten Patient*innen mit in Deutschland weit verbreiteten Namen deutlich häufiger eine positive Antwort auf ihre Terminanfragen (51%) als Patient*innen mit Namen, die in der Türkei (45%) oder Nigeria (44%) häufig auftreten.“ Also: klarer Fall von „namenbasierter Diskriminierung“. Aber es gibt auch positive Ergebnisse: „Bei Terminanfragen bei pädiatrischen Praxen lassen sich kaum Gruppenunterschiede finden. Wenn fiktive Personen für ihre Kinder um einen Termin bitten, scheint der Name irrelevant zu sein.“
Wie lautet die Schlussfolgerung?
Zunächst einmal würde ich Unterschiede von 6 oder 7 Prozent hier nicht als „deutlich“ bezeichnen. Zudem arbeiten die allermeisten Praxen am Limit, haben also kaum Kapazität für neue Patienten und besonders wenig für solche, die wahrscheinlich auch noch mehr Zeit kosten, allein schon wegen möglicher sprachlicher Probleme. Dennoch sind die Praxen – so sie überhaupt noch neue Patienten annehmen – ganz überwiegend bereit, auch neue nigerianische oder türkische Patienten zu behandeln. Kinderarztpraxen erleben aufgrund der demographischen Entwicklungen jetzt bereits das, was der Erwachsenenmedizin teils noch bevorsteht und haben sich angepasst. Zudem sind – da berufe ich mich auf einen befreundeten, langjährig niedergelassenen Pädiater – migrantische Mütter nicht selten leichter zu händeln als überbesorgte und -behütende deutsche.
Abschließend noch eine Frage an den äußerst großzügigen NaDiRa-Financier Frau Paus: Ist Ihnen eigentlich klar, dass die DeZIM-Truppe Sie, man muss es leider so deutlich sagen, Frau Ministerin, über den Tisch gezogen hat, und zwar so was von? Nie im Leben brauchen die für ihren NaDiRa 42 Mann! Glauben Sie einem alten wissenschaftlichen Fahrensmann: Hier reichen ein fähiger Leiter samt Sekretärin, zwei tüchtige, aufstiegsorientierte wissenschaftliche Mitarbeiter, vielleicht noch unterstützt von einigen Doktoranden sowie ein Computer- und Statistik-Fuzzi mit zwei studentischen Hilfskräften. Das wär’s auch schon.“
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wolfgang Meins ist Neuropsychologe, Arzt für Psychiatrie und Neurologie, Geriater und apl. Professor für Psychiatrie. In den letzten Jahren überwiegend tätig als gerichtlicher Sachverständiger im zivilrechtlichen Bereich.
Beitragsbild: Gam9bit CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Die bestellte Rassismusforschung und diese unsägliche Lügen-/Lückenpresse. Ein aktueller Vergleich, deutsche Propaganda zum toten Basketballspieler Volodymyr Yermakov „Die Mordkommission hat zwei Verdächtige festgenommen, einen 15-Jährigen aus Gelsenkirchen und einen 14-Jährigen aus Herne“ aus anderen Quellen „Es handle sich um einen 15-jährigen Deutsch-Türken aus Gelsenkirchen und einen 14-jährigen Deutsch-Griechen aus Herne.“ Die DFG finanziert und fördert massiv real angewandte Propaganda und Desinformationen über universitäre „Projekte“. Deutsche Wissenschaftler zimmern sich ihre Blase zurecht. Wenns nach mir gehen würde, würde ich allen Beteiligten ihren Titel, der eine Leihgabe einer Universität ist, sofort entziehen. Diese unsägliche Regierung fummelt unfassbar in Hochschulgesetzen z.B: Berlin herum. Mafia Lehrstühle in Deutschland. In Berlin scheint der korrupteste Ansammlung von Universitäten zu sein. Sie verkaufen alles und jeden, sich selbst dazu. 2012 „Wirbel gab es im vergangenen Jahr um die Kooperation der Technischen Universität und der Humboldt-Universität Berlin mit der Deutschen Bank. Das Geldinstitut habe bei der Auswahl der Professoren, der Gestaltung der Lehre mitgewirkt und ein Vetorecht bei der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse gehabt, so Mimkes. Er befürchtet ähnliche Passagen im Kölner Vertrag.“ SPD Hamburg, hat einen privaten HCU Lehrstuhl für die Stadtentwicklung der Betonmafia Holcim gegeben. Rubicon „Lehrstühle im Ausverkauf. Wie ein Discounterkönig über eine Uni herfällt und bei der Politik “höchste Anerkennung„ erntet.“ Kakalaken, Proteine aus Ratten sind so lecker und gesund genau wie CRISP/CAS verpanschte Lebensmittel. Kirchenstaat Deutschland.
Wäre es nicht besser, eine DIN A5 Zusammenfassung des Rassismus-Monitor zu erstellen in verschiedenen Sprachen va. Arabisch, damit diese Menschen nach der langen und entbehrungsreichen Flucht nicht erst hier aus allen Wolken fallen, sondern sich in der Heimat schon Mal differenziert informieren können? Das ist ja offensichtlich eine einzige Zumutung in diesem Land.
@ Thomin Weller: Ich bin wie ein kleines Kind und strecke meine Finger aus bis ich sie verbrenne. Meine Finger reichen weit ins Universum hinein, aber die letzten Geheimnisse habe ich lange noch nicht ergründet.
Sah heute ein Opfer des Rassismus. Ein sehr großer Schwarzer mit heller Jacke. Auf dem Rücken in riesiger blutroter Schrift „Fuck you All“.
@Thomas Szabó: Ich halte es geradezu für eine Pflicht, die Bibel mit den Werkzeugen von Logik und Syllogismus zu studieren. Ohne Verstand geht auch im christlichen Glauben und im Umgang mit der Bibel ÜBERHAUPT NICHTS. (Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel, denn es gibt vereinzelt Menschen, die auch heute noch direkte Offenbarungen erhalten.) – - Matth. 22,37 (unter Bezug auf :5. Mose 6,5): →„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“← Verstand: griech. = dianoia (διάνοια). Hintergrund: Das Neue Testament ist in Griechisch verfasst; das Alte Testament in Hebräisch. Luther hat dianoia mit „Gemüt“ übersetzt, weil ihm das für die damaligen Menschen wohl passender erschien. Aber im Original ist es der Verstand, der bei der Gottesliebe gefordert ist! Es gibt in der Bibel zahlreiche Belegstellen über die Bedeutung von Verstand, Vernunft, Erkenntnis, Nüchternheit, Wachsamkeit, Wissen usw. Die Bibel zeugt von knochentrockener Nüchternheit, was sich jedem schnell erschließt, der sich ihr vorurteilsfrei nähert. Lieber Herr Szabó, es ist nicht nötig, sich bei mir für Spott zu entschuldigen. Es geht um den, der hinter, vor, neben und über mir steht: Gott. Wenn Gott/Jesus Christus von Menschen beleidigt wird, die keine Ahnung haben, mit wem sie es tun haben, dann denke ist stets nur daran, was das den Spötter dereinst kosten wird.
Teil 1/2 – @Thomin Weller an Thomas Szabó: „Für die Mehrheit der gesunden Menschen gibt es absolut keinen Grund an einen Gott zu glauben.“ Das mögen Sie so sehen, Herr Weller. Ob Sie richtig liegen mit dieser Ansicht, werden Sie sofort wissen, wenn Sie zum letzten Mal ausgeatmet haben. – - Heute ist internationaler Darwin-Tag, man könnte ihn auch internationalen Atheisten-Tag nennen. Denn Darwin erfand seine Gedankengebäude „Evolutionstheorie“, um den Schöpfergott obsolet zu machen. Das ist ihm scheinbar ganz hervorragend gelungen. Ob zum Wohle der Menschheit oder nicht, ist eine andere Frage. Eins der berühmtesten Zitate von Charles Darwin, aus einem Brief an einen Freund, lautet wie folgt: →„Wenn man demonstrieren könnte, dass es irgendein komplexes Organ gibt, das nicht durch eine Reihe von aufeinanderfolgenden geringen Modifikationen gebildet werden konnte, würde meine Theorie absolut zusammenbrechen.“← Solche Beweise liegen seit Jahrzehnten vor, werden aber von der sich für Fördermittel prostituierenden „Wissenschaft“ geflissentlich ignoriert. Dazu empfehle ich de.sott.net, „Der Kampf der Evolution mit Komplexität und Neuen Genen“. Der Mann ist kein Kreationist, kein Christ, aber er hat auch keine Tomaten auf den Augen. Bei ihm hießt es u.a.: →Solche komplexen Organe, von Prozessen ganz zu schweigen, existieren in Hülle und Fülle und sie bringen Darwins Theorie komplett zum Zusammenbruch..←
Teil 2/2 @Thomin Weller an Thomas Szabó: In seinem Werk „Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl oder die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampfe ums Dasein“ (1859 erstmals in London erschienen), schreibt Darwin im zweiten Teil, Sechstes Kapitel „Schwierigkeiten der Theorie; Organe von äußerster Vollkommenheit“: →Die Annahme, dass sogar das Auge mit allen seinen unnachahmlichen Vorrichtungen, um den Focus den mannigfaltigsten Entfernungen anzupassen, verschiedene Lichtmengen zuzulassen und die sphärische und chromatische Abweichung zu verbessern, nur durch natürliche Zuchtwahl zu dem geworden sei, was es ist, scheint, ich will es offen gestehen, im höchsten möglichen Grade absurd zu sein.← Ich habe Darwins Werk gründlich gelesen, auch im englischen Original. Und Sie?