Immer mehr Menschen wird mittlerweile klar, dass die Presse, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sender, eine erhebliche Mitschuld an den gegenwärtigen Verhältnissen hat, in denen man nicht mehr sicher sein kann, was wahre Begebenheit und was Propaganda ist.
Am letzten Wochenende fand in Erfurt am Rand einer „friedlichen“, aber gegen die Verfassung gerichteten Demonstration, mit der man die AfD daran hindern wollte, ihre von der Verfassung vorgeschriebenen Pflichten zu erfüllen, eine Hetzjagd auf Journalisten statt. Im ZDF wurde die Demo als „Fest der Demokratie“ gefeiert und das Eintreten auf am Boden liegende Menschen ausgeblendet.
Ähnliche groteske Verzerrungen der Wirklichkeit finden seit Jahren statt, weil die Presse, die entweder durch Zwangsgebühren finanziert oder mit Steuergeldern alimentiert wird, ihren demokratischen Auftrag, den Regierenden auf die Finger zu schauen und Kontrolle über politische Entscheidungen auszuüben, stillschweigend an den Nagel gehängt hat. Sie ist zur inoffiziellen Regierungssprecherin verkommen.
Josef Kraus und Walter Krämer haben in ihrem Buch dafür alle nur wünschenswerten Belege zusammengetragen. Die Beweislast ist erdrückend. Seit Jahren wird gelogen, Propaganda produziert, belehrt und hinters Licht geführt. Werden die Staatsfunker beim Lügen erwischt – und das ist immer häufiger der Fall –, werden halbherzig Fehler eingeräumt und Korrekturen im versteckten Kleingedruckten veröffentlicht. Konsequenzen bleiben aus, selbst wenn faustdicke Lügen, wie die Legende von der angeblichen rechtsextremen Wannsee-Konferenz im Dezember 2023, von Gerichten als solche erklärt werden. Im Gegenteil. Die Lüge wird zu einem Kapitel in Wikipedia.
Information und Meinung klar zu trennen
Die Propaganda-Lügen liegen inzwischen wie Mehltau über dem Land und ersticken still und effizient die Voraussetzungen für eine freie, demokratische Debatte. Die Staatsfunker leben von ihrem früheren Ruf als unparteiische Berichterstatter. Nach dem Ende der Nazi-Diktatur lehrten die Alliierten die deutschen Journalisten, Information und Meinung klar zu trennen. Die Masse durfte aber unter neuem Vorzeichen weitermachen.
Um nur ein Beispiel zu nennen: Der – laut Wikipedia – SS-Mann und Kriegspropagandist Henry Nannen gründete in der Bundesrepublik u.a. eine renommierte Schreibschule für Journalisten und das Magazin stern, das bei der öffentlichen Meinungsmache eine große Rolle spielt.
Die Staatssicherheit der zweiten deutschen Diktatur saß in den Redaktionsstuben aller wichtigen Medienanstalten der alten Bundesrepublik und im Bundestag sowie in anderen Parlamenten. Der Schlüssel zur Aufklärung liegt in den Kellern unserer Archive, wird von der Politik aber unter festem Verschluss gehalten.
Während des Kalten Krieges erfüllten die Medien zumindest im Westen ihre neu erlernte Rolle noch. Zum Beispiel wurde die Rolle von Nannen vom NDR recherchiert und veröffentlicht. Nannen ist nur einer der maßgeblich prägenden Intellektuellen der alten Bundesrepublik mit Nazivergangenheit.
Gegen die permanente Indoktrination wehren
In der DDR war das übrigens ähnlich. Als junge wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften der DDR lernte ich Prof. Hermann Klenner kennen, Kritiker der bürgerlichen Philosophie. In jungen Jahren war Klenner Ortsgruppenführer der NSDAP Breslau, später IM der Staatssicherheit und im Alter bis 2022 im Ältestenrat der SED-Linken, was nie zu kritischen Fragen an die SED-Linke führte.
Ich habe diese Beispiele erwähnt, um zu zeigen, was wir endlich aufzuklären haben, wenn wir wissen wollen, warum die Reeducation der Medien in Deutschland nicht zu einer dauerhaften demokratischen Haltung geführt hat. Das trifft übrigens auch auf andere demokratische Institutionen zu.
In der DDR emigrierten die Insassen jeden Abend per Fernsehen in den Westen und ließen sich scheinbar objektiv informieren. In den 90er Jahren konnte ich mir kein Frühstück ohne Morgenzeitung und keinen Abend ohne Tagesschau vorstellen. Ihre Legende als objektive, unvoreingenommene Berichterstatter schützt die Staatsmedien bis heute.
Mittlerweile üben diese Medien ihre Propaganda immer unverhohlener aus. Mit Beginn der Corona-Krise, die laut dem damaligen Prince Charles die „goldene Gelegenheit“ sein sollte, die ganze Welt grundstürzend zu transformieren, begann die Aktion, die Sprache zu gendern.
Inzwischen ist der Wahn so weit, dass man, ohne mit der Wimper zu zucken, von toten Radfahrenden, Leichen der Protestierenden, Bewohnenden von Barockdörfern und sogar von Krankenschwesterinnen spricht. Was vor zwanzig Jahren noch als Anzeichen von Geistesverwirrung gesehen wurde, in zwanzig Jahren vielleicht wieder, ist heute Realität.
Im Buch von Kraus und Krämer findet man jede Menge Gründe dafür, sich endlich gegen die permanente Indoktrination zu wehren.
Im Achgut-Buchshop erhältlich:
„Schwarzbuch Staatsfunk“ von Josef Kraus und Walter Krämer, LangenMüller Verlag 2026, hier bestellbar.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Vera Lengsfelds Blog.

Die jeweils eigene Familiengeschichte beginnt nicht erst 1914 oder 1933. Mit Freude denke ich Marion Hedda Ilse Gräfin Dönhoff als eine von maßgeblichen Quellen. Für mich (Jahrgang 1957) ein Vorbild, ihre Bücher verschlang ich förmlich. Es war Futter zur allgemeinen Schulbildung, von der ich wußte, das ist nicht alles. Es gibt viel mehr, als sich in einer wie auch immer gearteten Massenbewegung auf der Straße zu bewegen. Die Uniform bleibt allerdings stets gleich, wobei derzeit lediglich ein nicht ausgelebter Hedonismus mit bis zu 200.000 unbefriedigten Massen durch die Städte zieht. Man zeigt, was man rein körperlich zu bieten hat. Eine große Party, wenn am Hamburger Rathaus eine Flagge gehißt wird, zu Ehren einer der brutalsten Szenen aus frustierten häßlichen xxxl-Weibern, männlichen Schwulen im Geschirr. Die Trottel haben eben schlicht keine Kohle, eine Insel wie Porno-Epstein zum Ausleben zu bewirtschaften. Huch, der Gute war auch noch Jude, hat hübsche Minderjährige zur Massage gezwungen…
Um wieder bei Kinofilmen zu bleiben: Hier läuft die Mischung aus „Wizard of Oz“ und John Carpenters „Sie Leben“. In den Medien wird ein Weltbild dargestellt, was in der Realität so gar nicht existiert. Das ist keine Verschwörungstheorie. Da sind wir dann auch bei den berühmten „Matrix“ Filmen, wo die Menschen ihr normales Leben vom Computer vorgegaukelt wird, während sie in Wahrheit im Dämmerschlaf in Kanistern ausgeblutet werden. Der Durchschnittsbürger hat ein Weltbild, was nicht dem entspricht, was wirklich passiert. Das ist kein Scherz und auch kein neues Phänomen. Was neu ist, ist die digitale Perfektion in der das betrieben wird. Damals hat man die Leute noch zusammengebölkt, heute werden sie vernebelt. Jetzt stellt sich die Frage, warum läuft das so? Weil ein jedes Land Geld braucht um zu funktionieren. Das ist das Schmiermittel der Gesellschaft. Und manchmal, wenn zu lange Zeit von der Führung zu schlecht gewirtschaftet wurde, müssen die sich in den politischen Teppichetagen das Geld von denen holen, mit denen die Normalbürger des Landes auf Kriegsfuß stehen. Und damit das dann nicht direkt gegen die Verantwortlichen knallt, wird das Volk mit Unwahrheiten vernebelt. Wie gesagt, das ist nicht neu, aber die moderne Technik vereinfacht den stillen Betrug gegenüber dem offenen Raub. Was dann natürlich vorgezogen wird. Ein Opfer das gar nicht merkt dass es betrogen wird, wehrt sich eben nicht. Aber das funktioniert kaum noch, wenn das Bild in TV und Internet so gar nicht dem entsprechen will, was vor der eigenen Haustür passiert. Es braucht ab jetzt mehr Ehrlichkeit. Also Matrix aus und Realität an. Noch geht das ohne Ur-Knall. Aber je länger der Dämmerschlaf dauert, desto härter wird das Erwachen. Und desto härter wird die Enttäuschung und damit die Reaktion ausfallen. Noch lässt sich das geordnet über den Apparat zurückdrehen. Wenn dieser Punkt aber überschritten wird, droht das totale Armageddon, das dann das Tor zur Hölle öffnen wird.
Obwohl der Text reale Schwachpunkte des modernen Journalismus anspricht – wie eine mangelnde Distanz zu Regierungsentscheidungen oder eine zunehmende Moralisierung –, entwertet die Autorin ihre eigene Argumentation durch historische Gleichsetzungen mit Totalitarismen und pauschale Verschwörungsnarrative (wie dem Verweis auf angeblich gesperrte Archive). Dadurch verlässt der Text den Boden einer sachlichen Kritik und fungiert selbst als ideologisiertes Werkzeug im aktuellen Kulturkampf.
Die Behauptung der Autorin, Gerichte hätten die Correctiv-Recherche zum Potsdamer Treffen (Dezember 2023) als „faustdicke Lüge“ entlarvt, ist juristisch schlicht falsch. Tatsächlich haben Gerichte die Kernaussagen und den wesentlichen Inhalt der journalistischen Recherche bestätigt. Bei den juristischen Auseinandersetzungen ging es lediglich um presserechtliche Detailfragen, Formulierung Nuancen und Wertungen, nicht um eine Widerlegung der Kernfakten.
Ein zentrales Problem des Textes ist die historische Parallelisierung: Die Autorin verknüpft die gegenwärtige Medienlandschaft direkt mit den Unrechtsregimen der NS-Zeit und der DDR. Indem sie gezielt die NS- oder Stasi-Vergangenheit von Figuren wie Henry (stern) oder Hermann Klenner herausgreift, impliziert sie eine ungebrochene Kontinuität autoritärer Propagandastrukturen in deutschen Redaktionen bis heute.
„Sterbende Studierende- Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren“ schrieb Max Goldt schon vor dreißig Jahren in der „Titanic“. Hat leider nichts gegen die totale Verdummung der deutschen Sprache bewirkt.
Die Berichte bei Danisch inkl. Sekundärinfos sind stets der Aufmerksamkeit würdig. Seit er die „Besonderheiten“ im Lebenslauf von Baerbock aufdeckte, steht er im Fadenkreuz der grünschwarzroten Büttel (Politik, ÖRR, „Medien“). Aber er kämpft, großartig. Ganz aktuell bei ihm: neuerdings wird mitten auf der Autobahn ein gewisses Gebet verrichtet. Ferner: drei Restaurant-Explosionen in Leipzig in ein und derselben Nacht, samt einer wohl etwas gehemmt bzw. wie geboten wirkenden Berichterstattung/Pressearbeit der Behörden.
Tatsache ist, eine gesetzte Rahmung definiert die Wahrnehmung. Und dann entdeckt man überall die Belege. Wir nennen das heute übrigens „Framing“.
Wenn man sich „Gegen Hass und Hetze!“ sprachlich und psychologisch anschaut, ist das keine Einladung zum Dialog, sondern eine imperative Parole. Auch ohne Verb funktioniert sie wie ein Befehl oder zumindest wie eine klare Frontmarkierung. Auf der sprachlichen Ebene benennt sie keinen Adressaten, läßt kein Motiv oder keine Ursache gelten, und kennt keine Abstufung.
Parolen dieser Art sind typisch für Mobilisierungssprache: Sie sollen nicht erklären, sondern Positionen markieren. Das ist rhetorisch effektiv, aber bewusst undiplomatisch.
Die hate und fake-Gesetze stammen direkt aus der Küche der Nazis. Da sollten wir ansetzen. Mit diesen Gesetzen wird genau das geschaffen, was man zu bekämpfen behauptet.
Auch die Treibjagd auf Opa vom „Spiegel“ und der „Zeit“ ist eine Rahmung, die die Urteilssprüche des Nürnberger Tribunals nicht respektiert und mit Schmutzkampagnen Alarmstimmung machen will. In diesem Falle hetzt die Mischpoke natürlich die Ausländer gegen die Deutschen auf.
Die Richter und Henker sind eben doch immer die Mächtigen. Der Unrat schwimmt wie das Fettauge stets auf der Oberfläche.
Die alliierte Propaganda zeichnete kein schmeichelhaftes Bild von den Deutschen, doch als es darum ging, die politischen und juristischen Konsequenzen daraus zu ziehen, lehnten die Nürnberger Ankläger einhe Schuld aller Deutschen ebenso ab, wie dies schon Stalin mit seinem Diktum getan hatte: Die Hitler kommen und gehen. Das deutsche Volk bleibt.
Man mußte wie in der DDR bestimmten Organisationen angehören. Wer sich weigerte, konnte keine Karriere machen und war sofort verdächtig.
Die Deutschen glaubten tatsächlich, es handle sich bei der NSDAP um eine sozialistische Partei. Hitler hatte sich mit der Namensgebung genau diese Irreführung versprochen.
Ich frage: War Hitler Faschist oder Sozialist?
KI antwortet: Kurz und klar: Hitler war ein Faschist, kein Sozialist.
Jetzt die Einordnung, weil der Name verwirrt
Warum viele denken, er sei Sozialist
Hitlers Partei hieß „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ (NSDAP). Das Wort Sozialismus steckt drin – inhaltlich hatte das aber kaum etwas mit echtem Sozialismus zu tun. Der Begriff war vor allem Propaganda, um Arbeiter anzusprechen und Konkurrenz zu linken Parteien zu machen.
– Das entspricht genau meinem Wissensstand.
Im NS-Staat gab es:
* Produktionsvorgaben
* Preis- und Lohnkontrollen
* Rohstofflenkung
* Zwangsarbeit
Aber:
* keine demokratische Kontrolle
* keine Vergesellschaftung der Produktionsmittel
* keine Gleichheitsziele
Die Planung diente militärischen und ideologischen Zielen, nicht sozialer Gerechtigkeit. Deshalb passt der Begriff „Befehlswirtschaft“ oft besser als Planwirtschaft.
Unterm Strich
* Der „Sozialismus“ der Nazis war rhetorisch
* Wirtschaftlich: staatsgelenkter Kapitalismus
* Politisch: Faschismus
* Moralisch: total entgrenzt
Und ja: Die Namensgebung ist bis heute ein beabsichtigtes historisches Minenfeld, das gerne von Leuten genutzt wird, die entweder schlecht informiert sind — oder bewusst verwirren wollen.