Gunter Frank / 23.09.2021 / 06:06 / Foto: Achgut.com / 168 / Seite ausdrucken

Bericht zur Coronalage vom 23.09.2021: Antwort auf die Post von Spahn

Die Corona-Politik wird ein Lehrbeispiel dafür sein, was man alles bei einer saisonalen, mittelschweren Atemwegsepidemie falsch machen kann. Analyse einer Stellungnahme des Gesundheitsministeriums.

Boris Reitschuster sprach auf der Bundespressekonferenz aufgrund meines Beitrages "Bericht zur Coronalage vom 20.09.2021: Zwei-Prozent. Die Skandal-Zahl" das Thema an und fragte Jens Spahns Sprecher Sebastian Gülde nach den von mir berichteten Zahlen zur Krankenhausbelegung, die für 2020 weit unter dem lagen, was in der Öffentlichkeit kolportiert wurde und als Grundlage für die regierungsamtlichen "Notstands"-Maßnahmen angeführt wurde. Güldes Antwort: „Ich muss jetzt ganz ehrlich gestehen: Ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang diese Zahlen jetzt genannt werden bzw. ob sie auch in einem solchen Zusammenhang stehen. Von daher müsste ich das tatsächlich nachreichen.“

Dies ist inzwischen geschehen. Bevor ich darauf detailliert eingehe, was ich für sehr wichtig halte, hier die Nachreichung des Gesundheitsministeriums im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Reitschuster,

in der gestrigen Regierungspressekonferenz stellten Sie folgende Frage: Laut einem Gutachten des Leibniz-Institutes für Wirtschaftsforschung, die das BMG selbst beauftragte, betrug der Anteil von Patiententagen mit der Diagnose COVID-19 in den Krankenhäusern 2020 1,9 Prozent. Laut Bundesregierung waren die Krankenhäuser am Rande der Überlastung durch COVID-19. Wie passt das zusammen?

Hierzu kann ich folgende Informationen nachtragen:

Im Bericht des Beirats nach § 24 KHG (Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise) vom 30. April 2021 ist ausgeführt, dass im Jahr 2020 bei den nach Fallpauschalen abrechnenden Krankenhäusern 1,9 % der Betten insgesamt und 3,4 % der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten belegt waren (S. 9f. des Berichts). Hierbei handelt es sich um durchschnittliche Belegungszahlen, die keine differenzierten Aussagen zur regionalen oder zeitlichen Bettenbelegung enthalten. Diese durchschnittlichen Belegungszahlen schließen nicht aus, dass es in bestimmten Regionen und zeitlich befristet zu einer Überlastung von Krankenhäusern gekommen ist. Dies war z. B. im Dezember 2020 in Sachsen der Fall, sodass zur Entlastung der Intensivstationen und insbesondere der Beatmungsplätze in sächsischen Krankenhäusern COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Krankenhäuser in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern verlegt worden sind. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben Bund und Länder zusammen mit Intensivmedizinern das sog. Kleeblattkonzept entwickelt, über das im Notfall COVID-19-Intensivpatientinnen und -Patienten aus Regionen mit hohem Infektionsgeschehen kurzfristig in weniger stark betroffene Regionen verlegt werden können. Dass es eine flächendeckende und dauerhafte Überlastung der Krankenhäuser auf Grund der Pandemie gegeben hat, ist von der Bundesregierung im Übrigen nicht behauptet worden.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Gülde

Eine Überlastung des Gesundheitssystems drohte nie

Zu diesem Schreiben möchte ich wie folgt Stellung nehmen, wobei die grundsätzliche Bewertung einfach ist: Eine Überlastung des Gesundheitssystems drohte nie, nicht einmal annähernd. Sämtliche politische Corona-Schutzmaßnahmen sind deshalb als unverhältnismäßig einzustufen. Da es die Politik nicht schafft, ihre Fehleinschätzung zuzugeben, ist dies ein klarer Arbeitsauftrag an das Bundesverfassungsgericht, das Drama endlich zu beenden. 

Die Antwort, sowie das gesamte Gutachten, zeugt auch von der grundsätzlichen Problematik, wenn Verwaltungen anhand von Gesundheitsdaten versuchen, sinnvolle Rückschlüsse zu ziehen. Die Art der Erfassung solcher Gesundheitszahlen hat oft mit der klinischen Wirklichkeit wenig zu tun. Hier ein paar Beispiele. 

1.) Der erfahrene Kliniker stellt die Diagnose einer viralen Atemwegsinfektion wie COVID-19 nicht anhand eines PCR-Tests. Diese Diagnose ist vor allem eine Ausschlussdiagnose, unterstützt vor allem von dem typischen CT-Bild einer beidseitigen schweren Lungenentzündung. Der Test ist allerhöchstens ein Baustein einer solchen Diagnosestellung und zwar ein unzuverlässiger. Er ist oft falsch negativ, weil die Aerosole mit den Viren bei manchen Patienten direkt in die Lungen gerieten, ohne sich auf den Rachenschleimhäuten aufzuhalten. Gleichzeitig spricht ein positiver Test bekanntlich nicht gleich für eine Infektion, sprich Eindringen des Virus durch die Schleimhautbarriere. Oft ist er z.B. deswegen falsch positiv. Somit ist eine COVID-Statistik, beruhend auf positiven PCR-Tests, schnell irreführend. Im und erst recht außerhalb des Krankenhauses, wo man mit völlig nutzlosen PCR-Riesen-„Fall“-zahlen ständig Krankenhaus-Überbelegungen vorhersagte. Das Gutachten zeigt, wie falsch diese Vorhersagen waren, denn es herrschte dagegen eine ganzjährige Rekord-Unterbelegung. Dass diese Vorhersagen falsch waren, das war allerdings vohersagbar. 

2.) Solche Statistiken lassen vor allem Rückschlüsse auf die vorliegenden Abrechnungsbedingungen zu. Werden Zulagen für COVID-19 Patienten gezahlt, weil sie beispielsweise unter Quarantänebedingungen mehr Aufwand bedeuten, dann werden heutige, ökonomisch denkende Krankhausleiter dafür sorgen, dass diese Diagnose bis an den Rand des medizinisch Vertretbaren vergeben wird – oder eben auch darüber hinaus. Wenn ich Zulagen nur bei 75 Prozent belegten Intensivabteilungen zahle, werden manche Krankenhäuser eben freie Betten nicht melden. Ist das unethisch? Ja. Würden Sie oder ich Ähnliches tun? Wer weiß. Menschen sind Menschen, und deshalb braucht es kluge, das Ende bedenkende Anreizsysteme, wenn man nicht das Gegenteil des gewünschten Effekts erreichen will – wie im Falle von Corona.

3.) Richtig ist, es gab durchaus punktuell überlastete Intensivabteilungen. Verlegung von Patienten auf unterbelegte Krankenhäuser ist dann für ein funktionierendes Gesundheitssystem, das Normalste der Welt, typischerweise während winterlicher Atemwegsinfektionen. Staatliche Maßnahmen sind erst dann notwendig, wenn solche Verlegungen nicht mehr möglich werden, z.B. aufgrund allgemeiner Auslastung. Doch davon waren und sind wir weit entfernt. Im Gutachten steht, dass der tagesaktuell höchste Anteil aller COVID-Patienten auch im Winter nicht über 5 Prozent lag. Wie hoch der tagesaktuell maximale Anteil von COVID-Patienten allein bezogen auf Intensivabteilungen war, konnte ich dem Gutachten leider nicht entnehmen. Aber insgesamt zeigt die Statistik der DIVI, dass die Anzahl der belegten Intensivbetten insgesamt seit Mai 2020 fast konstant 20.000 beträgt. Und das war auch im Winter 2020/21 nicht anders. 

4.) Für die Frage einer drohenden Überlastung spielt es im Prinzip keine Rolle, ob der Anteil an COVID-Patienten nun 1, 2 oder 10 Prozent war. Entscheidend ist ja die Gesamtbelegung, und hier herrschte ganzjährig Unterbelegung, wie dieses Gutachten nun hochoffiziell bestätigt. Zitat:

„Im Resultat sank die Bettenauslastung auf ein Allzeittiefpunkt von 67,3 Prozent (und 68,6 Prozent auf den Intensivstationen).“

Ob vor, während oder nach einem Lockdown, nie handelte es sich im Bundesschnitt um eine angespannte Belegungssituation. Erinnern Sie sich noch an die Lockdownbegründung „flattening the curve“? Niemand sprach davon, die allgemeine Senkung der Infiziertenzahl erreichen zu wollen. Das ist auch schlicht unrealistisch bei einer ausgebrochenen, viralen Atemwegsinfektion (Tardivepidemie). Das Ziel war stets die zeitliche Streckung. Auch wenn Wahleingriffe verschoben wurden – hätte es sich tatsächlich um eine epidemische Lage nationaler Tragweite gehandelt, dann hätte es eine durchschnittliche Zunahme der Belegung im Jahresschnitt geben müssen. Festzuhalten bleibt in diesem Zusammenhang, dass bei einem COVID-Anteil von durchschnittlich 2 Prozent oder maximal 5 Prozent niemals eine allgemeine Überbelastung drohte, denn dann hätte eine völlig unrealistische allgemeine 95-prozentige Belegung vorherrschen müssen, es waren aber, wie gesagt, unter 70 Prozent. 

5.) Es stimmt, wir haben zu viele (!) Intensivbetten. ABER – es liegen oft die falschen Patienten darin. In der Charité werden immer noch Patienten aus dem Frühjahr 2020 (!) im künstlichen Koma beatmet. Ich kenne nicht das Alter und die Grunderkrankungen dieser konkreten Fälle. Aber es ist leider üblich, dass Pflegeheime – oft aus Personalmangel und im Falle von Corona aus Panikmache – hochbetagte, aufgrund schwerer Vorerkrankungen geistig und körperlich stark eingeschränkte Pflegebedürftige schon bei mildem Husten in die Akutkrankenhäuser verlegen. Dort will man Leben retten, verlängert aber nur das Sterben. Solche Menschen erhalten am Ende ihres Lebens keinen Benefit aus einer Hochleistungsmedizin. Ganz im Gegenteil.

Besonders schlimm zeigt sich dies während der Coronakrise. 70 Prozent aller COVID-Toten in den Krankenhäusern kamen aus Pflegeheimen. Sie konnten sich nicht von Angehörigen verabschieden, wurden isoliert – nur Kontakt zu vermummten Fremden – und verstarben dann, angeschlossen an Maschinen. Ein humanitäres Drama, für das sich kaum jemand interessiert. Vielleicht hilft es, sich vorzustellen, ob man selbst so sterben möchte. Bei immer älter werdenden Gesellschaften ein stetig wachsendes Problem. Die Lösung besteht in einem langjährigen Kraftakt, um genügend qualifizierte Pflegekräfte auszubilden und adäquat zu bezahlen, und dem Aufbau von Palliativabteilungen in Pflegeheimen, um ein würdiges Sterben zu garantieren. Das ist die eigentliche medizinische Lehre aus Corona, wie schon aus der Grippewelle 2018. Hoffen wir, dass wir diesmal den Schuss gehört haben. Laut genug ist er.

Ein erschütterndes Dokument eines bekannten Behandlungsfehlers

7.) Kommen wir nun zum Drama im Drama: dem leider immer noch weit verbreiteten Behandlungsfehler einer zu frühen invasiven Beatmung. Dadurch versterben Menschen mit einer viralen Atemwegserkrankung unnötig, nachdem sie oft wochenlang ein Intensivbett belegten. Ein paar Zahlen. Von den COVID-Intubierten starben in Wuhan 95 Prozent, in Bergamo und New York 90 Prozent und in Deutschland etwa 50 Prozent. Ein fachliches, erschütterndes Dokument der Fortführung dieses schon lange bekannten Behandlungsfehlers finden Sie hier

Die dort genannten Experten kennen Sie auch aus diversen Talkshows, wo sie seit über einem Jahr ungerechtfertigten und unverantwortlichen Alarmismus verbreiten, indem sie vor ständiger Überlastungsgefahr warnen, in völliger Ignoranz bezüglich der tatsächlichen Zahlen. Wenn es kurzfristig sehr angespannte Situationen gab, dann vor allem deswegen, weil sie zu viele Menschen intubiert und die Intensivstationen dann verstopft haben. Besonders inakzeptabel ist die in dem oben genannten Artikel genannte Begründung für die invasive Beatmung: „Bei nicht-invasiver Beatmung und Notfällen werde nämlich zu viel Aerosol frei. Und das enthält die Viren, die dann das Personal krank machen.“

Menschen zu schädigen, damit Krankenhauspersonal vermeintlich geschützt wird, dafür bin ich nicht Arzt geworden. Wie gute Medizin funktioniert, zeigt dagegen das Moerser Modell. Viel weniger Intensivbelegungen, viel weniger Tote, fast null Ansteckung des Personals. Schwere Fälle, und die gibt es selbstverständlich unter COVID-Infizierten, sind dort gut aufgehoben. Das alles ist durch Veröffentlichungen sauber belegt. Man kann davon ausgehen, dass 20 bis 30 Prozent der COVID-Toten an der Beatmung und nicht an dem Virus starben. 

Jens Spahn wusste dies schon im Sommer 2020. Zusammen mit Armin Laschet besuchte er das Krankenhaus in Moers. Er ließ sich auch vom dortigen Chefarzt danach mehrfach die Situation genau erklären. Doch es passierte – nichts. Sicher, Politik sollte sich aus gutem Grund nicht in die Behandlungsempfehlungen der Ärzte einmischen. Aber in dieser Krise und angesichts der schwerwiegenden Folgen dieser Fehlbehandlung für die gesamte Gesellschaft, schließlich ging es um die offizielle Begründung des Lockdowns, hätte ich von einem Minister verlangt, alle Spezialisten an einen Tisch zu berufen und fachlich moderiert z.B. von Prof. Jürgen Windeler vom IQWiG, das Thema zu klären. Das Problem von Jens Spahn ist nicht, dass er sich nicht für die richtigen Dinge interessiert. Er will es durchaus wissen, was den Menschen hilft. Aber wenn es darum geht, danach zu handeln, gewichtet er ganz offensichtlich andere Interessen höher.

Die Corona-Politik wird noch über Jahre hinweg ein Lehrbeispiel dafür sein, was man alles bei einer saisonalen, mittelschweren Atemwegsepidemie falsch machen kann. Wie Fehler bei der Diagnosestellung, Behandlung, Berichterstattung sowie politischen Maßnahmen sich gegenseitig derart aufschaukeln können, dass sie sogar einen demokratischen Rechtsstaat ins Wanken bringen können. Hoffen wir, dass durch den unglückseligen und unverantwortlichen Umgang mit der neuen COVID-Impfung das Drama zusätzlich kein biblisches Ausmaß annimmt.

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Petra Wilhelmi / 23.09.2021

Danke Herr Dr. Frank. Genau das wollte das Pflegeheim mit meiner 101-jährigen dementen Schwiegermutter machen. Das hat dann meine Schwägerin als Vormund vehement abgelehnt. Ich denke, dass Corona das Schlechteste im Menschen hervorbringt. Es werden falsche Anreize für Krankenhäuser gesetzt und Krankenhäuser, die eher an ihre Bilanzen denken, als an die Menschen, lassen sich ganz einfach dazu verführen, das Geld zu nehmen und den Menschen abzuschreiben. Es ist eine böse Zeit. Und natürlich hat sich nach den Besuch von Spahn und Laschet im Krankenhaus von Moers nichts getan. Menschen sind egal. Hier muss eine Ideologie durchgezogen werden. Da stört die Wahrheit nur. Schauen Sie sich die sogenannten Weltenretter an, die sich als Philanthropen ausgeben und vielfach aus der Euthanasieecke kommen. Für diese Personen sind wir ein Nichts, Ameisen, die man zu Versuchen missbrauchen kann. Wir sind für diese Personen Menschen, auf die man nicht achten muss und die zu Willen der Mächtigen (s. indirekter Zwang zur Impfung) sein müssen. Wir sind Menschen, die gerne auch auf die richtige Art, der Art, wie es die Personen für richtig erachten, sterben können. Nicht für umsonst wird die Reduzierung der Weltbevölkerung angestrebt. Ich möchte mich noch einmal bei Ihnen für ihre Artikel bedanken. Sie sind ein Mensch, der sich um die Wahrheit kümmert und sie verbreitet. Das findet man heutzutage nicht mehr sehr oft.

Ron Faldo / 23.09.2021

In Australien hat der „Apokalyptische Reiter“ die Pferde gesattelt. Inzwischen wird in Melbourne auf Demonstranten geschossen. Unglaubliche Vorgänge dokumentiert von „Bernie aus Australien“. Australien scheint mir das Pilotprojekt zu sein, um zu eruieren, wie weit man gehen kann.

Alex Fischer / 23.09.2021

@Schneegass - Das ist falsch! “Hohe Intelligenz” kann niedere Instinkte nicht nur nachempfinden, sondern regelrecht ausleben. Intelligenz ist kein lndikator fuer den Grad an Mitgefuehl. Man kann sogar mit einer hoeheren Intelligenz seine Mitmenschen besser verarschen, siehe aktuelle Fake-Pandemie… Vorgeschobene Hohlgeschosse wie die Grueninnen haetten Schwierigkeiten diese zu “vermitteln”. Ergo duerften da andere Personen im Hintergrund wirken. Psycho- und Soziopathen, allerdings keine “Doofen”.

Anke Müller / 23.09.2021

@Dr.yannes: Es ist nichts zu machen. Wir müssen warten, bis das Ding an die Wand fährt. Vielleicht finden Sie eine Klinik, in der Sie mit Ihrem Wissen gebraucht werden? Ich habe gerade versucht einem Freund und Arzt nur zu sagen, dass in der Charité Patienten seit Beginn der Pandemie intubiert liegen - worauf ich die Antwort bekam: ja, willst Du sie denn sterben lassen. Nicht meine Intension. Weshalb auch. Ich will nur Klarheit hinsichtlich der Zahlen, damit ich mir selbst ein Bild machen kann. Er impft. Seit Januar. Wird natürlich tragisch, wenn man ihn in eine Reihe mit Ärzten aus früheren Zeiten einordnen werden muss. 180 Euro pro Stunde. Unglaublich. Ich weiß nicht, was mit vielen Akademikern geschehen ist. Sie sind mit Sachargumenten, wie viele andere Menschen auch, nicht mehr zu erreichen. Irgendwie muss jemand es geschafft haben, ihre Amygdala zu stimulieren und den Platz im Verstand mit Nonsens besetzt haben. Lauterbach mit schleimiger Stimme als allabendlicher Hypnotiseur - warum nicht? Wäre jedenfalls ein Grund, weshalb man ihn so oft im TV auftreten lässt. Bärbel Bohley hat davor gewarnt: „Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“

R. Abbé / 23.09.2021

WAS muß eigentlich NOCH alles passieren, wieviele Menschen müssen noch krank- oder totgespritzt werden, damit diese perverse Corona-“Impfung” komplett, sofort, überall und für alle Altersgruppen(!) GESTOPPT wird!? Müssen wirklich erst in jeder Schulklasse mehrere Kinder an dem Gift sterben, bis die Leute anfangen, mal selbst zu denken, und sich die “Impf”-Ärzte endlich an ihren verdammten EID erinnern!? - Ich will das alte Normal wiederhaben, das neue Blöd ist zum Kotzen!

Peter Holschke / 23.09.2021

Die Schafe lassen sich widerstandslos schlachten. Angewandte Psychologie, Massenbeinflussung, Massenhypnose.

Anke Müller / 23.09.2021

Leidet man, wenn man seit März 2020 “wegen Covid” intubiert wird, noch an Covid oder an Intubation? Wird so ein armer Teufel uns in der Statistik seitdem quasi uns als beständig neuer Covid Patient vorgeführt ? Zumal wir über die Verweildauer von Patienten auf Intensiv gar nicht unterrichtet werden? Wer fragt nach, wer von den tatsächlich an Covid erkrankten Menschen seit wann auf Intensiv wie behandelt wird, wie alt diese Menschen sind, welche Vorerkrankungen bestehen,  wie viele fettleibig sind - und wie viele darunter migrantischen Hintergrund haben. Und wieso hat sich eigentlich in anderthalb Jahren noch niemand darum gekümmert festzustellen, weshalb der Migrantenanteil überall überdurchschnittlich hoch ist, an was das liegt und wie man diese Patienten durch Prophylaxe und Frühbehandlung schützen kann? Was für ein gesamtes Lügengebäude!! Und die Angstmache wirkt und treibt die Herde hin zur Injektion!

Klaus D. Schlademann / 23.09.2021

Und es wird ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen des Desasters bleiben.

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