Gunter Frank / 07.12.2020 / 13:18 / 182 / Seite ausdrucken

Bericht zur Coronalage vom 07.12.2020: Wielers Offenbarungseid

Ehrlich gesagt, fehlen mir fast die Worte. Lothar Wieler ist der Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), also der Behörde, die genau dazu da ist, die Regierung im Pandemiefall kompetent und seriös zu beraten. Lothar Wieler gab am 3.12. eine Pressekonferenz zur Coronalage, die ein weiteres Dokument der Panikmache statt beruhigender Jahresvergleiche darstellt. Dieser Ausschnitt daraus von 50 Sekunden Länge (oben auch eingebettet), in dem es um das Thema Impfung geht, ist der finale Offenbarungseid, denn ganz offensichtlich hat der Leiter des RKI den Verstand verloren. Gut erkennbar anhand von drei Punkten: 

Erstens: Einer der wichtigsten ärztlichen Grundsätze lautet: primum nihil nocere. Das bedeutet, der Arzt muss dafür Sorge tragen, dass seine Behandlung möglichst wenig schadet. Medizinische Maßnahme müssen ausreichend auf Nebenwirkungen geprüft werden, bevor man sie anwendet. PUNKT.

Das gilt ganz besonders bei Gesunden, die kaum ein Erkrankungsrisiko haben, und dennoch vorsorglich behandelt werden sollen. Generell halte ich Impfungen für eine Erfolgsgeschichte. Aber die klassischen Impfungen haben auf ihrem Weg zu guten und geprüften Vorsorgetherapien unzählige Todesopfer gefordert. Inzwischen sind jedoch die ernsten Nebenwirkungen selten geworden.

Ausnahme war die Schweinegrippeimpfung 2009. Hier wurde ebenfalls ein nicht seriös geprüfter Impfstoff ohne Not vom RKI zur breiten Anwendung mit ähnlichem Panikmodus empfohlen. Mit der Folge unzähliger schwerer Nebenwirkungen und der inzwischen gesicherten Langzeitfolge der Narkolepsie (Schlafkrankheit), von der offiziell laut Ärzteblatt etwa 1.300 Menschen betroffen sind. 

Der infrage kommende Corona-Impfstoff kann ein Meilenstein in der Impfstoffentwicklung werden, aber wir wissen das noch nicht. Er kann sich auch als Desaster erweisen. Und zwar als ein vielfach größeres als das der Schweinegrippeimpfung. Um dies zu vermeiden, muss ein solches neues Verfahren sorgfältig an kleinen definierten Versuchen auf Nebenwirkungen langfristig (!) getestet werden. Das dauert viele Jahre und daran führt kein verantwortungsvoller Weg vorbei. Wäre die Situation medizinisch dramatisch, lägen auf den Straßen Leichen, dann muss man auch Kompromisse machen. Aber diese Situation liegt bei weitem nicht vor, wir haben keine außergewöhnlich abweichende Sterbesituation.

Und auch ein abklingendes Infektionsgeschehen, wie in jedem europäischen Land nach etwa 6 Wochen, egal, ob mit milden oder harten Maßnahmen – wie schon im Frühjahr. Niemand hat mir bis heute eine belastbare medizinische Kennziffer nennen können, mit der sich die Infektionssituation von denen der Vorjahre außergewöhnlich unterscheidet. Das hindert Herrn Wieler jedoch nicht daran, eine ungeprüfte Massenimpfung mit völlig unklarem Ausgang in Impfzentren anzukündigen (wer klärt dort eigentlich über die Risiken auf?), und das raubt mir ehrlich gesagt den Atem. Es kommt einem Feldversuch gleich, mit der eine gesamte Bevölkerung, nur um ein verantwortungsloses Krisenmanagement zu kaschieren, ins massive Risiko genommen wird. Ethisch absolut indiskutabel.

Zweitens: Das RKI hat bis heute nicht das kleine Einmaleins der Epidemiologe umgesetzt, nämlich die Einrichtung repräsentativer Kohortenstudien, um Licht ins Dunkel des Infektionsgeschehens und der tatsächlichen Wirkung der Schutzmaßnahmen zu bringen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie beauftragen ein Wahlforschungsinstitut, das Ergebnis der nahenden Bundestagswahl vorauszusagen. Ginge dieses Institut so vor wie das RKI, dann würde es pro Woche 1,5 Millionen Wähler unsystematisch befragen, um dann die Prognose abzuliefern. Das wäre teuer und vor allen Dingen komplett nutzlos. Weil die Befragten nicht repräsentativ ausgewählt wurden. Deswegen befragen Wahlforschungsinstitut gut ausgewählte, repräsentative Gruppen. So reichen unter Umständen vielleicht wenige tausend Befragte aus, um dann tatsächlich ziemlich nahe an das spätere Wahlergebnis heranzukommen.

Hätte das RKI, wie von jedem kompetenten Epidemiologen seit Anfang der Corona-Krise gefordert, diese repräsentativen Studien durchgeführt, dann wüssten wir heute ziemlich genau Corona-Dunkelziffer, -Verbreitungswege, -Infektiösität und vieles mehr. Wir wüssten, welche Maßnahmen was bewirken und welcher Schaden entsteht. Am Geld lag es nicht. Meines Wissens hat allein die Charité 200 Millionen Euro für Coronaforschung erhalten, ohne dass wir heute irgendein brauchbares Ergebnis erhalten haben. Den Preis für dieses Versagen zahlen wir alle mit den physischen, psychischen und wirtschaftlichen Schäden der völlig überzogenen und ungeprüften Maximalmaßnahmen.

Drittens: Laut Lothar Wieler ist die Ursache, wenn alte Menschen nach der geplanten Impfung sterben, dann im Alter und in den Grunderkrankungen zu suchen. Doch wenn alte Menschen mit einem positiven Corona-Test sterben, dann gelten sie laut RKI selbstverständlich als COVID-Tote. Das ist das gleiche Spiel wie bei der Schweinegrippe. Damals wurden mit der gleichen Zählweise die Schäden der ungeprüften, aber vom RKI empfohlenen Impfung verschleiert. Lothar Wieler entdeckt nun plötzlich, dass in Deutschland täglich 2.700 Menschen sterben, was man nun bitte angesichts der erwartbaren Impftoten in Relation setzen muss. Ja das stimmt.

Mit diesem richtigen Hinweis könnte Lothar Wieler vor allem auch die Ängste und die Panik beruhigen, die inzwischen die wirkliche Gefahr durch COVID-19 völlig überdramatisiert. Doch wenn die Bundeskanzlerin in irreführender Weise 400 Tote benutzt und Ministerpräsident Söder von einem Flugzeug spricht, welches täglich abstürzt, dann müssen diese Toten natürlich singulär als Katastrophe gelten, obwohl die normale Tagessterblichkeit gar nicht außergewöhnlich ansteigt. Also diese 400 Teil der ganz normalen 2.700 Tagestoten sind. Das ist die billige Instrumentalisierung von Toten, um die eigene verantwortungslose Politik zu rechtfertigen. Das Wort Doppelmoral könnte für diese Argumentation neu erfunden werden.

Zur Person Lothar Wieler: Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass ein Tierarzt Leiter der wichtigsten Seuchenbehörde ist. Tierärzte kennen Infektionsgeschehen gut, nicht selten besser als wir Humanmediziner. Das ist nicht das Problem, es liegt woanders. Mir liegen öffentliche wie auch nichtöffentliche Aussagen von Herrn Wieler vor. Daraus kann ich zum Beispiel erkennen, dass er das Versagen des RKIs im Rahmen der Schweinegrippe überhaupt nicht verstanden hat. Er glaubt offenbar wirklich, damals sei die Bevölkerung korrekt über den Impfstoff informiert wurden. Es ist nicht so, dass er nicht von vielen klugen, hochrangigen Leuten in der direkten Kommunikation gute Argumente und vernünftige Vorschläge erhält. Doch das Problem ist: Er versteht sie offenbar nicht. Ich meine tatsächlich fachlich wie intellektuell. Er lebt scheinbar in so etwas wie einem Wahn, wir hätte es mit Lepra, Beulenpest und Ebola gleichzeitig zu tun.

Lassen Sie mich versuchen, es in ein Bild zu fassen: Das Segelschiff Bundesrepublik Deutschland segelt im Seuchenmeer. Es herrscht eine mittlere Brise namens Corona, kein Problem bei kompetenter Führung. Unser Problem besteht darin, dass die Kapitänin von einem Navigator beraten wird, der an Geister glaubt und das kleine Einmaleins der Navigation nicht beherrscht. So steuern wir ohne Not auf Untiefen und Sandbänke zu. An Bord befinden sich zwar auch viele warnende Passagiere, doch die Kapitänin und ihre Mannschaft finden Sandbänke inzwischen toll. Keiner der Verantwortlichen ist willens, das Schiff wieder auf einen vernünftigen Kurs zu bringen. Jetzt kommen zu den Untiefen noch gefährliche Klippen dazu. Und diese Klippen heißen mRNA Impfstoffe.

Meinen Patienten habe ich folgende Rundmail zum Thema Corona-Impfung gesendet. Ich möchte Ihnen diese ebenfalls zur Verfügung stellen, gerne auch zur Weiterverbreitung.

Liebe Patienten und Freunde der Praxis Dr. med. Gunter Frank,

ich möchte Sie kurz zum Thema Corona Impfung aus meiner Sicht informieren. 

Aus mehreren Gründen, medizinischen aber vor allem auch gesellschaftlichen, wäre es wünschenswert, einen gut geprüften Corona-Impfstoff zur Verfügung zu haben. Die Anwendung sollte meiner Meinung nach so gehandhabt werden wie bei der Empfehlung zur Grippeimpfung: sinnvoll für immungeschwächte, meist ältere Menschen, insbesondere in den Pflegeheimen.

Dieser Wunsch darf aber nicht dazu führen, dass wir eine neue Impfstofftechnik, ohne sorgfältige Prüfung auf Nebenwirkungen, in verantwortungsloser Weise einsetzen. Dies ist zuletzt 2009 im Rahmen der Schweinegrippe geschehen, als die Politik, das Robert-Koch-Institut und tatsächlich auch Professor Christian Drosten die Bevölkerung zur Impfung aufriefen, mit einem Impfstoff, der ebenfalls nicht ausreichend geprüft war und zu derart häufigen Nebenwirkungen führte, wie man es in der ärztlichen Praxis sonst selten beobachtet.  

Ich möchte Ihnen die Schlussfolgerungen des Arzneimittelbriefes Nr. 11, November 2020, weiterleiten (hier zu öffnen). Der Arzneimittelbrief ist ein seriöses, kompetentes und unabhängiges Informationsblatt, welches seit 54 Jahren gute Informationen zu verschiedensten Medikamenten bietet. Im Beitrag mit dem Namen „Zur Entwicklung genetischer Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 – technologische Ansätze sowie klinische Risiken als Folge verkürzter Prüfphasen“ wird davor gewarnt, mit Bezug auf renommierte Wissenschaftler und Publikationen, dass die Prüfung des möglichen Nutzens und Schadens durch den neuartigen mRNA Corona Impfstoff nicht solide erfolgt ist. Auch weil dazu der notwendige Zeitrahmen fehlt.

Insbesondere die Gruppe der unter 70-Jährigen, bei der ein äußerst geringes Risiko besteht, an COVID-19 zu sterben, kann auf diese Weise erheblich geschädigt werden ohne gleichzeitige Chance auf einen Nutzen. Das ist ethisch nicht verantwortbar. Schon angesichts der kurzen Beobachtungszeiträume aktueller Studien schreibt der Arzneimittelbrief: „Bei beiden aktuellen Impfstoff-Favoriten fällt eine signifikante Häufung von Nebenwirkungen auf.“ Leider ist es so, dass in den älteren Risikogruppen aufgrund ihres schwächeren Immunsystems auch Grippeimpfstoffe nur eingeschränkt wirken. Inwieweit dies bei dem neuartigen Corona-Impfstoff anders ist, ist ebenfalls nicht ausreichend geprüft.

Der Arzneimittelbrief fordert einen breiten wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs über die Probleme der beschleunigten Impfstoffprüfung hinsichtlich der Impfstoffsicherheit sowie eine öffentliche Anhörung kritischer Experten:

„Ärztinnen und Ärzte und die Menschen, die sich impfen lassen wollen, müssen über Wirksamkeit und Risiken genetischer Impfstoffe, die nach verkürzten Zulassungsverfahren auf den Markt kommen, umfassend aufgeklärt werden. Es sollten dieselben Standards gelten, wie sie auch bei anderen Impfungen gefordert werden. Hinzu gehören die Antworten auf folgende Fragen für die Praxis:

  • Für welche Zielgruppe ist der Impfstoff zugelassen bzw. welche Zielgruppe könnte durch die Impfung profitieren und welche wissenschaftliche Evidenz gibt es hierfür?
  • Mit welchen Nebenwirkungen muss gerechnet werden?
  • Wie lange hält die durch den Impfstoff induzierte Immunität an, und warum muss gegebenenfalls erneut geimpft werden?
  • Wie wird der Impfstoff nach seiner Zulassung auf seine Sicherheit überprüft?
  • Wer haftet bei Impfschäden?“

Ich möchte Sie mit diesem Rundschreiben darüber aufklären, dass Sie, bevor Sie sich für die neue Corona-Impfung entscheiden, ein Anrecht haben, auf diese Fragen eine ausreichende und nachprüfbare Antwort zu erhalten. Gerne können Sie diese E-Mail auch weiterleiten.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Dr. med. Gunter Frank

Foto: Achgut.com

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Paypal via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Kristina Laudan / 07.12.2020

Für mich steht fest: Sollte es einen Impfzwang aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit geben - was ich z.Zt. für sehr wahrscheinlich halte - werde ich mir einen neuen Job suchen! Niemand kann mich zwingen, den Beruf, für den ich studiert und in dem ich durch jahrelange Erfahrung und Weiterbildung hochqualifiziert bin, weiter auszuüben. Ich gehe auch putzen oder kellnern! Lieber gesund und arm als krank!

Uta Buhr / 07.12.2020

Der Doktor und das liebe Vieh. Warum ist dieser Wieler um Himmels Willen nicht bei seinen Vierbeinern geblieben? Uns wäre auf jeden Fall viel erspart geblieben. Ich werde mich auf keinen Fall impfen lassen mit einem Stoff, der noch gar nicht richtig erprobt ist und dessen Wirksamkeit auf den bloßen Vermutungen selbsternannter “Experten” basiert. Bin ich etwa eine Versuchskaninchen, das im Todesfall für seine Courage posthum ein aus China importiertes Bundesverdienstkreuz zum Preise von 5 Euronen aus der Hand unseres Grüßaugust erhält! Nie und nimmer. Ich bin beileibe keine Impfgegnerin, auf neudeutsch “Impfleugnerin”, denn manche Impfungen wie Pocken, Tetanus usw. sind erprobt und aus meiner Sicht unerlässlich. Ich wünsche einen guten Abend.

Werner Liebisch / 07.12.2020

Hab das alles inklusive der guten Kommentare an meinen lieben Bruder weitergeleitet der Arzt ist, in der Hoffnung, dass er sich nicht impfen lässt. Ich mag meinen Bruder, es gibt nichts zu erben…

Karla Kuhn / 07.12.2020

Jürgen Althoff, “Ein vorzeitige Aufklärung der Bevölkerung hätte den Aufbau der politisch gewollten Hysteriewelle verhindert.”  Das aber auch der “great Reset” der offenbar viel Geld diesen Typen einbringt, wäre in Gefahr. Dr. Alexander Buchholz, Ihre Standhaftigkeit wird sich auszahlen. Abgesehen davon,  Ärzte werden im Ausland sehr gesucht. Corona hin oder her, die Schweiz, Dänemark, auch Boris Johnson hat bereites nach qualifizierten Fachkräften getrommelt, “Unsere Türen stehen Ihnen offen.”  Sie werden mit Sicherheit einen guten neuen Job finden. Eine deutsche Ärztin hat ihre positiven Erfahrungen, die sie in Dänemark macht,  öffentlich weitergeben, wesentlich weniger Bürokratie, mehr Zeit für die Patienten, Hygieneärzte, geregelte Arbeitszeit,  sehr gutes Gehalt und eine flache Hierarchie. Sicher ist auch im Ausland nicht alles Gold was glänzt aber die Menschen, die ich kenne, die sich im Ausland, mehrheitlich in der Schweiz, niedergelassen haben, möchten nicht mehr zurück nach Deutschland. Was den Impfstoff betrifft, ist es für mich nicht von der Hand zu weisen, daß  Politiker, Polizisten, Ärzte, Pflegepersonal, ALLE, die wichtig sind für das Land (außer Politiker) eine harmlose Impfung erhalten, so nach dem Motto, schaut her, alle leben noch, und erst im kommenden Jahr wird der,  wahrscheinlich gefährliche,  mRNA Impfstoff, dann der gesamten Bevölkerung verabreicht. Kommt dann, wer sich verweigert in die “berühmten” UMERZIEHUNGSLAGER in China ? Schließlich hält Merkel die Kommunikation mit dem kommunistischen Diktator aufrecht. Oder /und gilt für beide Gleich und Gleich gesellt sich gerne ?

Eckhart Diestel, Arzt / 07.12.2020

Wie immer erfreue ich mich an der Eloquenz von Dr Frank. Mit “Seuchenmeer” bietet Herr Frank aber schon ein Zuviel an Konzession, “Normalität” wäre mein Begriff für die Begegnung mit Viren. Bezüglich der Impfungen habe ich andere Eindrücke als Dr Frank - sie sind nicht sinnvoll für Viren die sich in der Luft schwebend (Aerosol) ausbreiten. Siehe “Cochrane Institute.“

Nico Schmidt / 07.12.2020

Sehr geehrter Herr Dr. Frank, leider, leider wirkt die staatliche Informationskampagne. Der Mensch glaubt was er will, Erkenntnis muß er sich erarbeiten. Das wurde aber abgewählt und alle Umfragen zeigen, das wir uns doch alle so, so gerne impfen lassen wollen. MFG Nico Schmidt

W.Schneider / 07.12.2020

Es ist nur noch irre! Genau die Massnahmen, die man bei der Coronainfektion beinahe, aber doch de facto, verboten hat, nämlich zu untersuchen, woran der hochbetagte Mensch verstorben ist, sollen jetzt bei der Hochrisikoimpfung getroffen werden?! Wenn ich an das Interview mit Herrn Dr. Wieler bei Arte denke, in dem der Herr gesagt hat, dass man im Frühjahr einen Impfstoff haben werde, man weiß nur nicht, wie er hilft, was er bewirkt und ob er wirkt, aber wir werden einen haben. Man will jetzt also an den Hochbetagten testen, was nach der Impfung mit diesen Menschen geschieht! Die deutsche Regierung will also in ihrem Weltenrettungswahn höchst vulnerable Gruppen der Bevölkerung als Versuchskaninchen missbrauchen?! Mit einer Impfung, von der in dieser extrem kurzen Testzeit keinerlei Risiko abschätzbar ist. Aber in diesem Fall ist natürlich mit Lebensrisiken zu rechnen, bei einer Coronainfektion muss aber das Land stillgelegt werden, es geht ja schließlich um jedes einzelne Leben! Merken die da oben noch irgendwas?

Werner Kersting / 07.12.2020

Mir sind nun drei Fälle bekannt geworden, in denen eine stationären Krankenhaus erforderlich wurde, unabhängig von Covid 19. Bei Aufnahme im Krankenhaus ergaben die PCR Test´s ein jeweiliges negatives Ergebnis. Im Laufe der stationären Behandlung wurde dann ein positiver Test festgestellt. Zwei ältere Personen sind dann an Corona gestorben. Ein anderer, Kniegelenk OP ,konnte nach ein paar Tagen coronafrei entlassen werden. Die beiden älteren Herrschaften gehen in die Coronastatistik der Verstorbenen ein. Und in der Tat, nach dieser Zählart, muss die Zahl der in den vergangenen Jahren an anderen Erkrankungen Verstorbenen aktuell entsprechend zurückgegangen sein. An Influenza Verstorbene gibt es derzeit nicht. Das ganze Influenzathema ist zum Stillstand gekommen, dank Corona.  Das ist suspekt hoch drei. Ich habe Ihren Artikel, werter Herr Dr. Frank, dreimal ausgedruckt. Zwei meiner Ärzte bekommen ihn. In beiden Praxen sind jeweils drei Ärzte/Innen tätig.  Eigentlich müsste Ihr Artikel im Ärzteblatt erscheinen. Alleine schon deshalb, weil die Ärzteschaft unter Umständen haftbar gemacht werden kann, falls schwere Nebenwirkungen bei der von ihnen durchgeführten Impfung eintreten und eine adäquate Aufklärung mit schriftlicher Gegenzeichnung des Geimpften nicht erfolgte. Neben Dr. med. Frank gibt es auch noch den Immunologen und Toxikologen Prof. Dr. Hockertz, der vor dieser Coronaimpfung derzeit aus den hier umfassend diskutierten Gründen warnt. Siehe auch aktueller Artikel bei Boris Reitschuster.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Gunter Frank / 17.05.2024 / 06:01 / 16

„Hattest du Angst, morgen kommt die Hausdurchsuchung?”

In der neuen Folge der IDA-Sprechstunde beantworten der Mediziner Dr. Gunter Frank und der Immunologe Dr. Kay Klapproth in ihrer ersten Live-Sprechstunde Fragen aus dem Publikum,…/ mehr

Gunter Frank / 03.05.2024 / 06:00 / 26

Neue Enthüllungen zu RKI-Files: „Unfassbare Lügerei”

In der neuen Folge der IDA-Sprechstunde berichten der Mediziner Dr. Gunter Frank und der Immunologe Dr. Kay Klapproth über die jüngsten Enthüllungen in den RKI-Protokollen…/ mehr

Gunter Frank / 25.04.2024 / 12:00 / 15

Wird jetzt die Vogelgrippe die neue „Pandemie“?

Der Mediziner Dr. Gunter Frank und der Immunologe Dr. Kay Klapproth über die neuesten Warnungen der WHO vor H5N1-Viren und den Zusammenhang mit der riskanten…/ mehr

Gunter Frank / 11.04.2024 / 12:00 / 3

„Wie gefährlich sind Bluttransfusionen von Geimpften?“

Der Mediziner Gunter Frank und der Immunologe Kay Klapproth diskutieren in der „Sprechstunde" dieser Woche über „Vergiftetes Blut? Wie gefährlich sind Bluttransfusionen von Geimpften?“  Millionen…/ mehr

Gunter Frank / 03.04.2024 / 20:30 / 38

Corona-Aufarbeitung: Die Lügen kommen raus

Der Mediziner Gunter Frank und der Immunologe Kay Klapproth diskutieren in der „Sprechstunde" dieser Woche über eine ganze Reihe von Enthüllungen, die aufhorchen lassen: Kommt…/ mehr

Gunter Frank / 22.03.2024 / 12:00 / 32

„mRNA-Impfstoff im Erbgut nachgewiesen“

Der Mediziner Gunter Frank und der Immunologe Kay Klapproth diskutieren in der „Sprechstunde" dieser Woche über neue und beunruhigende Erkenntnisse zu den mRNA-Impfstoffen. Hersteller und…/ mehr

Gunter Frank / 15.03.2024 / 10:00 / 12

„Uns regiert der komplette Dilettantismus“

Der Mediziner Gunter Frank und der Immunologe Kay Klapproth diskutieren in der „Sprechstunde" dieser Woche über gute Politik und Rechtsframing, Lauterbachs Ablaufdatum und geschleifte Sicherheitssysteme…/ mehr

Gunter Frank / 01.03.2024 / 11:00 / 9

„Das ist die pure Antiaufklärung”

Es geht in von der Pharma-Industrie finanzierten Studien überhaupt nicht mehr um offene Fragen zu einer Impfung oder einem Medikament, sondern darum, wie man die…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com