Gunter Frank / 28.05.2020 / 06:25 / Foto: Achgut.com / 156 / Seite ausdrucken

Bericht zur Coronalage 28.05.2020

Die neuesten Zahlen bestätigen ziemlich eindeutig die These, dass wir es auch dieses Jahr mit einer Winterepidemie zu tun hatten, die im April ausläuft. In einigen Ländern hat sie mehr Opfer gefordert als die Influenza 2018, in anderen weniger, so wie es auch 2018 Länder gab mit seinerzeit besonders vielen Opfern, wie in Deutschland, oder weniger, wie in Schweden. Die Epidemie ist vorbei – schon lange. Was wir derzeit noch messen, ist nichts anderes als das Grundschwirren eines jeden Virustests zu jeder Zeit. 

Im aktuellen Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts vom 20.5.2020 findet sich auf Seite 7 eine Tabelle  (Tabelle 1/ Anzahl der SARS-CoV-2-Testungen in Deutschland / 19.5.2020, 12.00 Uhr / runterscrollen). Hier kann man von der 11. bis zur 20. Kalenderwoche die Zahl der Testungen und den Anteil der positiven Ergebnisse ablesen. In der Kalenderwoche 14 beispielsweise wurden 408.348 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, davon positiv 36.885, das entspricht 9 Prozent als bisher höchster Prozentwert. Danach sind die Werte abfallend bis zur 20. Kalenderwoche (11.–17. Mai) mit 425.842 Tests und einem Anteil positiver Ergebnisse von 7.060. Das entspricht 1,7 Prozent.

Bevor wir diese 1,7 Prozent bewerten, schauen wir dazu eine Veröffentlichung der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) an, die laut Wikipedia eine privatwirtschaftliche Organisation ist, die die Funktion der nationalen Akkreditierungsstelle der Bundesrepublik Deutschland wahrnimmt. Diese Veröffentlichung beinhaltet die Ergebnisse eines Ringversuchs zum Corona PCR-Test (Polymerase-Kettenreaktion). Dazu hat die DAkkS die Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien e.V. (INSTAND) beauftragt. Sie testete neben echten SARS-Cov-2 Proben in verschiedenen Verdünnungen auch Proben von zwei harmlosen Corona-Viren und Placebo-Proben in Laboren. 

Die Veröffentlichung stammt vom 2.5.2020. Darin lesen wir tabellarisch auf den Seiten 12–13 (Sie müssen dazu die hohe Prozentzahl der negativ getesteten Proben (richtig-negativ) von 100 Prozent abziehen) 

  • Probe 340062: falsch-positiv Raten von 1,4% bei Vorliegen keines Virus – S. 12
  • Probe 340060 HCoV OC43: falsch-positiv Raten von 2,2 % (harmloser Erkältung-Corona-Virus) – S. 12
  • Probe 340065 HCoV 229E:  falsch-positiv Raten von 7,6% bei Vorliegen (harmloser Erkältung-Corona-Virus) – S. 13

Das bedeutet, 1,4 Prozent der SARS-CoV-2 Tests schlagen positiv an, obwohl die Probe gar kein Virus enthält. 9,8 Prozent bei Vorliegen eines von zwei anderen, harmloseren Coronavirus-Varianten (wie viele andere, eher harmlose Coronaviren es gibt, die ebenfalls falsch positiv anschlagen könnten, ist mir nicht bekannt). Die unterschiedlichen Tests verschiedener Hersteller messen dabei unterschiedlich genau. Die Autoren gehen auch davon aus, dass die hohen falsch positiven Ergebnisse aufgrund der zwei harmloseren Coronoviren auch aufgrund von Verwechslungen zustande kamen. Wie auch immer, es sind Ergebnisse meist universitärer Labore und dürften die Realität hinter den Zahlen des RKI bzgl. positiver Testergebnisse darstellen.

Nehmen wir nun die 1,7 Prozent positiver Testergebnisse aus der Kalenderwoche 20. Das Problem ist die niedrige Zahl, denn von diesen 1,7 Prozent müssen nach dem obigen INSTAND Ringversuch 1,4 Prozent abgezogen werden, denn jede Probe ohne SARS-CoV-2 springt zu 1,4 Prozent falsch positiv an. In dem Artikel des Robert-Koch-Institutes (RKI) ist dazu kein Hinweis zu finden. Nun sind 1,4 falsch positive „Placebo“ Ergebnisse für einen solchen Virustest gar nicht schlecht und spielten auch kaum eine Rolle, wäre der Anteil der positiven Tests in der Größenordnung von 20 oder 30 Prozent. Aber bei lediglich 1,7 Prozent haben 1,4 Prozent falsch positive Fälle eine große Relevanz.

Bleiben demnach 0,3 Prozent übrig, die nicht nur Luft gemessen haben. Wenn man nun die mindestens 9,8 Prozent falsch positiven Ergebnisse bei anderen harmlosen Coronaviren mit oder ohne Vorhandensein von SARS-CoV-2 berücksichtigt, ob vertauscht oder nicht, dann erscheint es plausibel, dass überhaupt keine Infektion mit SARS-CoV-2 mehr gemessen wurde. Auch die 9 Prozent in der Kalenderwoche 14, der höchste Anteil an positiver Testergebnissen, relativiert sich dadurch, ganz zu schweigen davon, was diese geringen Zahlen für die solide Berechnung eines R-Wertes bedeuten. 

Die Infektionswelle ist vorbei – schon lange

In diesem Zusammenhang darf ich auf meinen Bericht zur Coronalage vom 22.4.2020 verweisen. Dort ging es um die Studie von Professor Yitzhak Ben-Israel von der Universität Tel Aviv. Er hat sich den Verlauf der gemeldeten Covid-19-Fälle in verschiedenen Ländern vorgenommen. Er konnte zeigen, dass die Erkrankungszahl in jedem Land stark bis zum 40. Tag ansteigt, um dann steil abzufallen. Nach 8 Wochen ist sie dann am Abklingen, völlig unabhängig von den getroffenen Schutzmaßnahmen. Das entspricht auch den vorliegenden Untersuchungen der ETH Zürich, von JP Morgan und sogar des RKI selbst, die genau zeigen, dass die Infektion in Europa ab der 3. Märzwoche am Abklingen ist, also vor dem Lockdown (Epidemiologisches Bulletin 16. am 16. April 2020)

Gerade die neusten Zahlen bestätigen ziemlich eindeutig die These, dass wir es auch in diesem Jahr mit einer Winterepidemie zu tun hatten, die im April ausläuft. In einigen Ländern hat sie mehr Opfer gefordert als die Influenza 2018 und in anderen weniger, wie in Deutschland. So wie es auch 2018 Länder gab mit besonders vielen Opfern wie seinerzeit in Deutschland oder weniger in anderen. 

Die Spekulation auf eine zweite Welle halte ich wie schon bei der Schweinegrippe eindeutig für hysterisch oder rein ökonomisch oder politisch motiviert. 

Denn ob das Virus inzwischen zu einer ungefährlicheren Variante mutiert ist, ob es aufgrund höherer Temperaturen verschwindet oder ob die Gesellschaft sich durchseucht hat und die Länder mit strenger Quarantäne noch etwas länger dafür brauchen, das alles wird in der Gesamtstatistik kaum merkbar ins Gewicht fallen.

Auch die oben zitierten Daten von JP Morgan konnten keine Hinweise auf eine nennenswerte zweite Welle in den bereits geöffneten asiatischen Ländern finden.

Den in seiner Intention leicht durchschaubaren und damit peinlichen Versuch des statistischen Bundesamtes, eine deutsche Übersterblichkeit in den Coronamonaten zu konstruieren, haben schon Ansgar Neuhof und Professor Walter Krämer an dieser Stelle richtiggestellt. Wer die Sterbedaten solide bewertet, kann keine deutsche Übersterblichkeit im Frühjahr feststellen. Ob dies die Kollateralschäden der Schutzmaßnahmen bewirken, werden wir im Laufe des Jahres feststellen können.

Auch in Gesamteuropa wird es keine im Vergleich zu 2018 bedeutende Übersterblichkeit im Frühjahr geben, wenn überhaupt. Meist werden als Beleg für eine europäische Übersterblichkeit die Zahlen von Euromomo genutzt. Doch sollte man nicht nur auf die Höhe des Ausschlages 2020 achten, sondern auch auf die Breite, also den zeitlichen Verlauf. Die Phase der Übersterblichkeit im Frühjahr 2018 dauert doppelt so lange wie 2020. 

Doch ganz egal, ob man auf Deutschland, die USA oder das Land mit den prozentual höchsten Totenzahlen, Belgien, schaut, am Ende des Jahres werden in keinem Land die Covid-19 zugerechneten Toten einen vorderen Rang in der Todesursachenstatistik einnehmen. Diese Gefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Patienten mitten hinein in die Risikogruppen verlegt

Es wird in Zukunft unzählige Studien geben, die versuchen, die 2020er Infektionswelle genauer zu erforschen und auch Gründe für die Unterschiede in einzelnen Regionen zu finden. Zum Beispiel spielte sicher die niedrige Zahl der Krankenhausbetten pro Kopf eine Rolle, weil dies manche Politiker im Panikmodus zu fatalen Entscheidungen nötigte. So wurden offensichtlich in der Lombardei und in New York, um die Krankenhäuser zu entlasten, gerade aus der Intensivabteilung entlassene und damit noch infektiöse Patienten in Altenpflegeheime verlegt – und damit mitten hinein in die Risikogruppen. Kein Wunder, dass in diesen Regionen massenweise Heimbewohner starben. In Venetien hat man dies anscheinend vermieden und verzeichnete auch deshalb weit weniger Todesopfer.

Ob nun wirklich das SARS-CoV-2 Virus für die zahlreichen Covid-Todesopfer verantwortlich ist, ob dabei Vorerkrankungen, Viruspneumonien, Thrombosen oder die vielen tragisch unnötigen Intubationen eine Hauptrolle spielen oder vielleicht doch bisher nicht erkannte Influenzaviren, hier werden zukünftige Untersuchungen sicher Licht ins Dunkel bringen. Auch bei den Folgeschäden wird man differenzieren müssen. Einige Zeitungen berichten derzeit über Corona-Folgeschäden und fokussieren dabei auf Schäden der Lunge insbesondere nach einer Überdruckbeatmung. 

Was sie dabei außer Acht lassen ist, dass diese Folgeschäden mit der Covid-Erkrankung direkt nichts zu tun haben. Es ist die typische Nebenwirkung von Überdruckbeatmungen insbesondere bei Lungenentzündung. Und da dies bekanntlich leider oft völlig unnötig geschah, kann man diese Schäden nicht Corona zuordnen, sondern einer ärztlichen Fehlbehandlung. Interessant wird sein, ob es zu neurologischen Folgeschäden kommen wird, das werden die nächsten Monate erweisen.

Der globale Panikmodus

Bei einer Sache bin ich mir jedoch ebenso sicher wie der Nobelpreisträger Michael Levitt von der Stanford University: Der Lockdown war die grundfalsche Strategie. Er wird deutlich mehr Schaden anrichten, als es jemals im Potenzial von Covid lag. Zu keinem Zeitpunkt war es gerechtfertigt, von hunderttausenden oder Millionen Todesopfern in Deutschland zu sprechen. Jeder, der dies tat, muss sich unwissenschaftliche Panikmache vorwerfen lassen, mit deren Folge wir nun leben müssen.

Von Anfang an war stattdessen gut erkennbar, dass der professionelle Schutz der Risikogruppen am schonendsten und effektivsten gewesen wäre. Der Rest der Gesellschaft hätte sich ohne wesentliche Gefahr für die Allgemeinheit dann durchseuchen können

Hätte man dies gemacht, wären sogar auch in Deutschland geringere Covid-Opferzahlen zu verzeichnen gewesen. Aber genau dieser professionelle Schutz, der zu einem Bruchteil der jetzigen Finanzhilfen sehr gut umsetzbar gewesen wäre, ist auch in Deutschland einfach nicht passiert. Nirgends in Europa oder Amerika, und wenn, dann viel zu spät und inkonsequent. Berichte aus Asien kenne ich dazu leider nicht. Falls Sie Personen kennen, die in Pflegeheimen arbeiten, fragen Sie sie einmal, was sie in den letzten Monaten so erlebt haben.

Zurück zu den Tests. Was wir derzeit messen, ist nichts anderes als das Grundschwirren eines jeden Virustests zu jeder Zeit. Und wenn es vereinzelt noch tatsächlich SARS-CoV-2 Ansteckungen gibt, ist dies epidemiologisch unbedeutend. Es sind maximal kleine Nachwehen mit Lockdown-Verzögerung, wenn überhaupt. Die Epidemie ist vorbei – schon lange. In diesem Zusammenhang bitte ich zu unterscheiden zwischen Logik und Verschwörungstheorien. Das eine bekämpft Inkompetenz, und das andere entsteht, wenn man zu faul ist, komplex zu denken.

Dr. med. Gunter Frank, geb. 1963 in Buchen im Odenwald, ist niedergelassener Allgemeinarzt in Heidelberg und Dozent an der Business School St. Gallen.

Einen Ausschnitt aus der bisherigen Corona-Berichterstattung von Achgut.com finden Sie in unsererer Corona-Chronik

 

Nachtrag/Ergänzung des Autors vom 28.05.2020 13 Uhr

Weil es von einigen Kommentatoren missverständlich aufgenommen wurde, hier nochmal eine Ergänzung. In meinem Artikel gehe ich nur bei den 1,4 Prozent falsch positiven "Placebo" Tests davon aus, dass sie immer von der Gesamtzahl der positiven Testergebnisse abgezogen werden müssen. Und zwar deshalb, weil eine "leere" Probe immer möglich ist. Deshalb muss man immer diese Prozentzahl abziehen. Die falsch positiven Tests aufgrund anderer harmlosen Coronaviren darf man nicht automatisch von den positiven Testprozenten abziehen, denn man weiss ja nicht, wie viele der Proben, diese harmlosen Viren enthalten. Deshalb habe ich ja geschrieben "Wenn man nun die mindestens 9,8 Prozent falsch positiven Ergebnisse bei anderen harmlosen Coronaviren mit oder ohne Vorhandensein von SARS-CoV-2 berücksichtigt, ob vertauscht oder nicht, dann erscheint es plausibel, dass überhaupt keine Infektion mit SARS-CoV-2 mehr gemessen wurde."

Also berücksichtigen und nicht abziehen, denn diese 9,8% stehen für einen unbekannten Anteil an falsch positiven Testergebnisse aufgrund anderer Coronaviren. Aber eben für einen Anteil, der die verbliebenen 0,3% mit grosser Wahrscheinlichkeit gegen 0 tendieren lassen. Man könnte höchstens noch argumentieren, dass man dann aber auch die falsch negativen Testergebnisse, die also negativ anschlagen, obwohl die Probe ein SARS-CoV-2 Virus enthalten, wieder dazu rechnen müsse. Was jedoch niemand Vernünftiges bestreiten wird ist, dass bei diesen kleinen Zahlen die Fehlerwahrscheinlichkeit jedes Tests keine sinnvolle Aussage bzgl. der positiven Testergebnisse mehr ermöglicht. Man sollte mit dem Unfug der Massentestungen endlich aufhören. Von Anfang an wären Testungen an repräsentativen Stichproben das richtige gewesen, um eine Vorstellung von der Ausbreitung zu bekommen, doch das wurde, ausser von Hendrik Streeck in der sogenannten Heinsberg-Studie, unterlassen. Folgendes Vorgehen wäre jetzt verantwortungsvoll: endlich die Hygieneregeln in den Pflegeheimen besonders streng einhalten, ev. für ein paar Wochen im Umfeld der Risikogruppen noch gezielt testen, die wenigen Covid Erkrankten, die jetzt noch als Nachzügler auffallen werden, einfach korrekt behandeln - und ansonsten dem Lockdownspuk endlich ein Ende setzen.

Foto: Achgut.com

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Volker Kleinophorst / 28.05.2020

Es geht doch beim Virus nicht um unsere Gesundheit. Ist doch unserer Führung auch egal, wenn auf offener Straße Deutsche gemessert werden, deren Geld gerade über die ganze Welt verteilt wird. Wer nicht aus dem Haus darf, kann nicht demonstrieren. Und Proteste muss DDR 2.0 unbedingt unterbinden. Die haben schließlich schon die “demokratische” DDR 1.0 zu Fall gebracht. Und Antifa, Verfassungsschutz, Staatsschutz, Kulturschaffende, Propagandaschergen aller Art tun sich halt immer schwerer, den Deckel auf dem Topf zu halten. Grundrechte sind Grundrechte, weil sie grundsätzlich gelten und nicht eingeschränkt werden können. Clans, Islamisten… scheinen über diese Grundrecht zu verfügen. PS.: Ermittlungsergebnisse Hanau, Volkmarsen. In einem Rechtsstaat wäre es das Minimum. In Clownsland ist die Frage schon “rechtspopulistisch”.

Gudrun Dietzel / 28.05.2020

Weitere Untersuchungen MÜSSEN folgen! Nach dem jetzigen Befund müssen Merkel und Spahn SOFORT zurücktreten! Angezeigt sind wegen der Folgen der politischen Entscheidungen durch Regierung und Bundestag, wirtschaftliche Folgen, gesundheitliche Folgen, Nicht-Bildung der Schüler durch Schulverbot etc., Neuwahlen, da die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ihren Aufgaben, die ihnen vom Wähler per Wahl auferlegt worden waren, NICHT erfüllt, sondern, im Gegensatz, der Regierung freie Hand beim Zerstören von Wirtschaft und Gesellschaft gelassen haben. Regierung und Bundestag haben mit Unterstützung der Parteien den inneren Frieden des Landes nachhaltig zerstört.

Dieter Kief / 28.05.2020

Die erschreckenden CO-19-Ereignisse in der Lombardei, im Elsaß, in New York und Madrid, sowie der beinahe-Tod des leichtfertigen und von Neil Ferguson fehlinformierten Herdenimmunitäts-Apostels Boris Johnson in GB haben der Welt-Öffentlichkeit einen gehörigen Schrecken eingejagt. Wahrscheinlich stimmt die These von der Verlegung hochinfektiöser Patienten zurück in die Altenheime in der Lombardei. Das wäre ein Großbeschleuniger des falschen Eindrucks gewesen, es handle sich bei CO-19 um eine überaus tödliche Infektion. Dazu kam überall fast die mangelnde Krankenhaus-Ausstattung mit Masken und Desinfektionsmittel und Schutzkleidung. Die zu schnelle und zu häufige Intubation dürfte ähnlich brandbeschleunigend gewirkt haben. Die Patienten auf den Bauch zu legen und ihnen einfach Sauerstoff zu geben, dürfte hier der bedeutendste Lerneffekt gewesen sein. Die schwache Aussagekraft der Tests durch falsch-positive Befunde kommt dazu. Die Öffentlichkeit und die Politik sowie die Fachwelt war aus nachvollziehbaren und z. T. guten Gründen im Panik-Modus. Das würde ich zugestehen. Gunter Frank eine Frage bitte: - Ob Sie das auch einräumen würden? Fellt mir auf: Der Rhein-Neckar-Kreis beherbergte mit Ihnen, Dr. Frank und Bodo Schiffmann gleich zwei Leute, die prominent gegen die entstehende CO-19 Panik anschrieben. PS: Das englische Wales und sciencefiles sehen hier mit zwei Publizisten, die auch jetzt noch auf dem Panik-Modus beharren, nicht so gut aus.  -Hab ich Chapeau gesagt, Dr. Frank - ah, vergessen, also: Chapeau Gunter Frank und Chapeau Achgut - speziell den Herren Walter Krämer und Ansgar Neuhof in Sachen CO-19 waren die drei weltweit famosen Deuter und Erklärer unter den Vorreitern der Vernunft!

Franz Klar / 28.05.2020

Ein erschütternder Text ! Aus , vorbei , Ende ? Keine Sondersendungen , keine Updates mehr für das Corona - Betriebssystem ? Kein Lauterbach , kein Laumann ? Kekule und Drosto fallen dem Vergessen anheim ? Schröcklich ! Aber wo Gefahr ist , wächst das Rettende auch ! Auch die alte Meterware nährt ihren Mann ... . Klimastrophe und Rechzzdruck jetzt neu als Verschwörungstherapie gegen die innere Leere .  Demnächst bei Willberger , Illberg , Maischner und Planz . Jauchzet und frohlocket !

Rainer Weiß / 28.05.2020

Die Feststellungen in diesem Artikel decken sich mit den Beobachtungen. Wir haben einen bemerkenswerten Trend, Spekulationen und Theorien mehr zu Trauen als der Empirie

beat schaller / 28.05.2020

Danke Herr Dr. Frank für diese weitere klare und gut unterlegte Bilanz. Sie sind mutig und helfen uns Bürgern, unsere eigene Meinung zu machen, indem Sie mithelfen zu verstehen. Verschwörungstheorien werden genährt von Mangel an Fakten! Wenn ich keine Angst haben will, dann muss ich sehen, dass ich verstehe! dazu besorge ich mir gegensätzliche Aussagen, Unterlagen und nehme mir die Zeit, so lange der Sache auf den Grund zu gehen, bis ich für mich die nötigen Antworten habe. Dann aber entscheide ich für mich alleine und trage auch das Risiko. Natürlich akzeptiere ich auch andere Ansichten und lasse dementsprechend Leute die Angst haben, ihre Maske tragen oder gebe ihnen nicht die Hände. Danke für Ihre riesige Mühe die Sie Sich für uns machen und sich dadurch auch noch “prügeln” lassen. b.schaller

Volker Wagner Dr. / 28.05.2020

Jetzt läuft das auf einer ganz anderen Schiene. Wer will denn diese Zahlen wissen. Bald erkennen sie alle ,dass die Infektionsraten versus den Kollateralschäden Peanuts sind.  Der Gruppendruck und Zwang hatte doch den perfekten Untertanen gezeigt, siehe Heinrich Mann.  In einem großen Einkaufszentrum sah ich einen älteren Mann, der fotografierte Menschen , die ohne Masken aus ihren Auto stiegen und beim Betreten des Supermaktes. Der alte Blockwart ist auferstanden, hinterfragst du Sachverhalte bist du besten Falles, ein Verschwörungsfanatiker, Rechter, AFD´ler, geistig retardiert. Jetzt läuft der Plan B, gesprochen wird von direkten Bedrohungen der Protagonisten, die Kritiker finden sich dann in der Schnittmenge der Irren, Fehlgesteuerten, Wichtigtuern, Schwaflern, Chaoten- so sieht unsere Demokratie aus.  Audiatur et altera pars- nee. Lieber die steuerfinanzierte Wahlwerbung für MS und AM? Wohin der deutsche kollektive Massenwahn führte, wird gerne vergessen.  Panik lenkt halt von den Problemzuständen ab, die auch schon viel früher absehbar waren! Danke Corona, das der große Mantel des Schweigens über allen Fragen ruht, die richtig weh tun werden. Wer halt falsche Fragen stellt, der bekommt keine richtigen Antworten.

S.Schleitzer / 28.05.2020

1,4% falsch-positiv - das reicht locker, um nur mit Variation der Testmenge den Ausnahmezustand beliebig zu verlängern. Die nötigen 35 bzw. 50 Fälle pro 100.000 hat man damit jederzeit beisammen. Viel Spaß im Dauerausnahmezustand.

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