
Also ich stimme Ihnen absolut zu, dass in dieser Situation eine offene, kritische und auch kontroverse Diskussion essentiell wichtig ist. In diesem Sinne stimme ich Ihnen (aber wieder mal) in einem Punkt Ihres Artikels nicht zu. Sie beziehen sich im Absatz “Der Umgang mit dem Ende des Lebens” auf eine chinesische Studie und machen diese zum Argument, dass ältere Patienten am Ende ihres Lebensweges nicht vorschnell intensivmedizinisch behandelt werden sollen. Wenn man diese Studie aber bis zum Ende liest, heisst es jedoch nach meiner Auffassung dort vielmehr und im Gegensatz zu Ihnen, dass eine zeitlich frühere invasive mechanische Beatmung empfohlen wird und die hohe Sterblichkeit auf eine Patientenhäufung, eine zu späte Einweisung auf Intensivstationen und einem dramatisch höheren Sterberisiko für ältere Menschen mit Komorbiditäten zurück geführt wird. Ob das tatsächlich so stimmt, sei einmal dahingestellt. Mein Argument ist, dass die Studie Ihre Aussage nicht stützt. Zitat: “The high mortalitiy rate of rate of patients who received mechanical ventilation, which may be partly due to the centralized admission of a large number of intensive care patients in February and the fact that patients were sometimes transferred late to the hospital, made us question the effectiveness of non-invasive ventilation treatment or HFNC in the first line, and whether the early use of invasive ventilation would improve prognosis may be worth further study in a larger cohort. In In summary, in this single-center case series study, older patients with comorbidities are at dramatically increased risk of mortality.” Die Studie bestätigt in ihrer zentralen Aussage daher nur, dass vornehmlich alte Menschen mit Komorbiditäten ein sehr hohes Sterberisiko haben. Ob und welche medizinische Behandlung sinnvoll, zweckmässig oder notwendig ist, um das zu ändern, lässt die Studie abgesehen von der Empfehlung, früher invasiv zu beatmen und weitere Studien dazu durchzuführen, letztlich offen.
Danke für die klaren Worte! Es ist an der Zeit, den Alptraum zu beenden. Die Lockdown-Entscheidungen werden wahrscheinlich mal als die größten Fehlentscheidungen von Regierungen in Friedenszeiten in die Geschichte eingehen. Sehenswert bei YouTube: Corona-Lockdown wirkungslos? - Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Dr. Knut Wittkowski Die Virologen waren die falschen Berater - die Epidemiologen wären die richtigen gewesen! Erkannt hat das auch Prof. Homburg, zu lesen heute in der WELT. Und wer ist verantwortlich für die katastrophalen Fehlentscheidungen, die zum Corona-Armageddon geführt haben? In Deutschland Frau Merkel, Jens Spahn, Peter Altmaier, Horst Seehofer, alle Gesundheitsminister der Bundesländer, vorlaute MP wie Söder und Ramelow, die Leitung des RKI ... und die Chefredakteure und Nachrichtenmacher bei den Öffentlich-Rechtlichen und bei BILD, SZ, Spiegel, Zeit ... Und Verantwortung übernehmen kann hier nur “Rücktritt” - verschwinden von der Bühne - heißen, sofort - unverzüglich!!!
Sie haben Recht. Vielen Dank auch für den link zu dem Interview mit dem Palliativmediziner. Hier liegt Vieles im Argen. Die meisten Menschen haben kein Geld für einen Notar. Eine schriftliche Willenserklärung mit Kenntnisnahme der Angehörigen sollte daher reichen. Der Mensch muss selbst wieder Herr über sein Ende werden können, wenn er das wünscht. Die Verdoppelungszeit liegt schon lange über zehn Tagen. Komfortabel und flexibel wurde auf R umgestellt. Der kleine Bürger begreift solche Feinheiten nicht. Es erweist sich, dass weltweit auf der Nordhalbkugel beides zurückgeht, auch in Schweden. Auf der Südhalbkugel wird sehr wenig getestet, durch die Bank unter 1/1000. Todesfälle dürften unter anderen durch Tropenkrankheiten untergehen. Fazit: 1. Der Shutdown kam zu spät. Er hätte europaweit so erfolgen müssen, dass beim ersten Anzeichen der Krankheit in Italien alle Flüge von und nach Italien, China und Iran hätten unterbunden werden müssen, desgleichen Bahnfahrten, von Urlaubsreisen hätte das auswärtige Amt abraten sollen. Wahlen und Fußballspiele hätten unterbleiben müssen. Frankreich hätte das etwas erspart. Diese Aktionen hätten Anfang Februar erfolgen müssen. Der Rest hätte weiter gearbeitet, die Kinder wären in der Schule gewesen, Restaurantbestuhlung hätte man distanzieren können, Bars nach Ischgl eine Weile schließen. Wir wären längst durch. Abgesehen davon geht der Erreger den Weg aller Erreger im Frühjahr. 2. Die Palliativmedizin und die Gabe von Morphinen müssen mehr thematisiert werden. Es muss aufhören, dass der Mensch als Ware die Umsatztheke Medizin bedient. Mediziner sollten mehr Zeit für aussichtsreiche Fälle bekommen und für den Umgang mit Patienten besser entlohnt werden. Es ist nicht einzusehen, warum Vorträge von Ex-Politikern hochkarätig bezahlt werden, das ärztliche Gespräch aber nicht. 3. WHO und RKI müssen mit kritischen Augen betrachtet werden.
Ich hoffe sehr, dass sich **Untersuchungsausschüsse** in allen Landtagen und dem Bundestag sich dieser Sache annehmen werden. Das planlose, inkompetente Benehmen des RKI und seiner weisungsabhängigen Beamten mitsamt der Manipulationen durch Politiker und gewisser Virologen darf sich nicht wiederholen. Das Verhalten der regimetreuen MSM, besonders ihrer Kritik lösen Nachplapperei und ihrer Panikmache bedarf gleichfalls der Aufklärung.
Ich bewundere Ihr Ausdauer, Fakten vermitteln zu wollen und zu glauben, die Verantwortlichen würden aufgrund von Fakten Entscheidungen treffen.
Zumindest in einem muss ich Ihnen Recht geben. Die Streitkultur in diesem Land ist so gut wie nicht mehr vorhanden. Kennen Sie eine realistische Einschätzung, wie groß die Risikogruppe ist? Alte, Lungenerkrankte, Diabetiker, bestimmte Allergiker, Krebspatienten, manche Autoimmunerkrankungen, evtl. Raucher. Menschen mit geschwächtem Allgemeinzustand. Wen habe ich jetzt vergessen? Die meisten von denen haben noch nicht mit ihrem Leben abgeschlossen und wollen einfach in Würde sterben. Wollen Sie ernsthaft in Betracht ziehen, dass sich die “Grippetoten” jedes Jahr halt mal so eben vervielfachen?
Zitat: „.. Ohne eine offene Debatte, die doch die eigentliche Stärke der Demokratie ist, “.. - Von welcher Demokratie sprechen Sie? Wir leben doch in Deutschland allenfalls in einer Scheindemokratie. Deshalb kann man doch keine offene Debatte erwarten und deshalb wird es diese auch nicht nach dieser Krise geben. Wobei uns die eigentliche Krise, ausgelöst durch unqualifizierte Maßnahmen unserer Politiker, ja noch bevorsteht.
Wenn man einmal nicht über Covid19 spricht, sondern sich vorstellt, daß die Letalität des Virus drastisch höher sein könnte, die Inkubationszeit erheblich länger, dann erst kann man die Frage beantworten, wie die Vorbereitung auf entsprechende Ereignisse aussehen müßte. Die inzwischen vielfach zitierte Studie von 2012, die hinsichtlich angemessener Vorkehrungen im Vorfeld aufschlußreich ist, wurde, statt als Chance zu guter Vorbereitung, als Drehbuch gelesen, was man noch tun kann, wenn man sich eben NICHT VORBEREITET hat, um das Schlimmste zu vermeiden. Keineswegs ausgeschlossen werden kann es, daß ähnliche, vor allem deutlich schlimmere, Epidemien uns innerhalb relativ kurzer Zeiträume heimsuchen, z. B. mehrere Jahre hintereinander, auch möglicherweise mehrere parallel. Deshalb muß unbedingt eine umfassende und gründliche Vorbereitung her, es müssen Notfallpläne erarbeitet werden, die vor allem folgendes gewährleisten: Schnelligkeit. Individuelle Verfügbarkeit von Schutzausrüstungen für alle Bürger. Sofortige Blockade der Verbreitung. Abschottung in kleineren Einheiten. Isolierung von Clustern. Schutz von Risikogruppen. Wenn das gewährleistet ist, kann man einen Katastrophen- Shutdown vermeiden. Das muß man auch unbedingt, denn es dürfte klar sein, daß diese allerletzte Notmaßnahme derartige Schäden anrichtet, daß keine Gesellschaft es übersteht, wenn sie in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren notwendig würden. Wir können uns keine derart versagensbereite Regierung leisten, wie wir sie derzeit haben.
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