Am Montag, den 24. Februar 2020, berichtete ich in meinem Achgut.com-Artikel „Bremer Linke nach Hanau: Demo mit antisemitischen Vorfällen“ über eine Demonstration gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus in Bemen, bei der versucht wurde, kommunistischen Israelfreunden ihre Israelflaggen zu entreißen. Diese Gruppe, die sich selbst „Solarium“ nennt, berichtete weiter davon, beleidigt, bespuckt und aggressiv bedrängt worden zu sein. Im Zentrum dieses antisemitischen Übergriffs stand dabei ein stadtbekannter linker Antisemit.
Auch Benjamin Weinthal dokumentierte diesen Übergriff in der Jerusalem Post am 26. Februar 2020 in seinem Artikel „German antisemite seeks to seize Israeli flag from pro-Israel communists“ und zitierte die Gruppe „Solarium“ dabei mit den Worten: „Menschen, die sich an der israelischen Fahne derartig stören, sind als Antisemit*innen zu benennen“. Ebenso informierte Weinthal weiter darüber, dass die Bremer Lokalmedien, allen voran der Weser-Kurier, ihren Lesern nichts davon erzählten.
An letzterem hat sich bis heute nichts geändert. Weder Weser-Kurier noch das öffentlich-rechtliche Sendeformat „buten un binnen“ und auch nicht die Bremer Lokalredaktion der taz, die sich sonst lautstark bei rechten antisemitischen Vorfällen zu Wort meldet, hat hierzu etwas veröffentlicht. Dass linker Antisemitismus hier konsequent medial ausgeschwiegen wird, stimmt nachdenklich in der „Hochburg des modernen Antisemitismus“.
Doch nicht nur auf Seiten der Bremer Medien, die meistenteils selbst links orientiert sind, hüllt man sich in beredtem Schweigen über linken Antisemitismus. Linke Szeneplattformen verharren ebenso in Apathie. Der Bremer AfD Watch, der vorgibt gegen Antisemitismus zu sein, hat hierzu nichts veröffentlicht. Ebenso nicht die Antifa-Website „end of road“. Wobei das nicht verwunderlich ist, publizierte man hier doch im April 2019 eine Meldung, in der behauptet wurde, in „der Deutsch-israelischen Gesellschaft […] wurde über die antimuslimische Hetze und ermordete Frauen gelacht“.
Es herrscht Grabesstille
Das linke Infoportal „Keine Randnotiz“, welches Ende Juli 2019 mit viel Tamtam an die Öffentlichkeit gegangen ist und sich selbst zuschreibt, Gewalt gegen Juden zu erfassen, hat diesen Vorfall nicht in seine Liste aufgenommen. Und das obwohl man dort sogar im August 2019 die antisemitischen Anfeindungen eines Mitglieds der Linkspartei und BDS-Aktivisten gegen eine israelische Bäckerei in Bremen dokumentierte.
Die linken Bremer Parteien ergehen sich ebenfalls in ohrenbetäubender Stille. Die SPD schreibt nichts dazu, weder Pressemitteilung, noch Tweet oder Facebook-Post. Die Grünen sind ebenso komplett teilnahmslos und auch erst recht die Linkspartei, in deren Narrensaum sich nahezu die gesamte Fülle Bremer Israelhasses sammelt. Sonst so lautstarke „Antifaschisten“ wie die Bremer Grünen-Politikerin Kai Wargalla rufen zum Holocaust-Gedenken lieber ein „Alerta“ im Parlament statt bei tatsächlichem Juden- und Israelhass auch einmal etwas zu tun.
Und dass schließlich diesbezüglich auch beim rot-grün-rote Bremer Senat, der sich selbst einem Handlungskonzept „Stopp den Antisemitismus“ verpflichtet hat, Grabesstille herrscht, ist mehr als symptomatisch.
Einzig die kleinen Schar (linker) Antideutscher in Bremen sowie die „Basisgruppe Antifaschismus“ erklärten sich mit „Solarium“ solidarisch. Die „Basisgruppe Antifaschismus“ ist eine andere kommunistische Gruppe in Bremen, die zum Beispiel auch die Achgut.com-Autorin Mina Ahadi zu einer Veranstaltungsreihe über den politischen Islam einlud.
„Menschen, die sich an der israelischen Fahne derartig stören, sind als Antisemit*innen zu benennen“ schreibt „Solarium“. Dann wäre eigentlich abschließend nur noch die Frage: Wie nennt man denn dann jetzt Menschen, die sich nicht an Menschen stören, die sich an israelischen Fahnen stören?
Beitragsbild: Jürgen Howaldt CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Die Scham nimmt immer mehr zu. Da kann ich mich gar nicht so oft für Politiker und/oder Regierung entschuldigen wie diese rückgratlos handeln.
Eine kleine linke Schar Antideutscher?
Linker Hass hatte auch mit den Hooligans der "Munich Red Pride" die Hand am unsäglichen Spruchband gegen den Milliardär und deren Klassenfeind Hopp. Linke Antisemiten oder linke Fußballhooligans sind wohl alle in der AfD. Es muss dazu nur ein beliebter Fußballtrainer aus Freiburg gefragt werden.
Kommunisten sind Kommunisten, die gemäß der Hufeisentheorie nichts anderes als Nazis sind. Kommunisten werden nicht besser, nur weil sie pro-israelisch sind. Hinzu kommt, daß diese Kommunisten Antideutshe sind, also für den Staat Isarel, aber gegen Deutschland sind - soll ich mich mit rotlackierten Nazis (Kurt Schumacher) solidarisieren, die mir meine Identität als Deutscher entziehen möchten (für eine gemeinsame Grenze von Frankreich und Polen) und beim Namen Arthur Harris (do it again!) feuchte Höschen bekommen? NEIN! Möchten Sie, Herr Ermler, etwa auch die Hufeisentheorie aufheben, wie es derzeit der linke Mainstream möchte, um die nie aufgelöste SED hoffähig für RotBluthilderotGrün zu machen? Kommunisten sind Kommunisten sind Nazis und Nazis bekommen keinen Persilschein, sobald sie pro-israelisch sind.
Und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht. Deshalb leuchten die Modernen, wo's ihnen gefällt und nützt.
Also mindestens Isragnoranten. Unter der Lügenglocke lebende? Gut und gerne Wegschauende? Maß und Mitte-Verlierer. Also quasi Abgehängte. Falsche Fahnenschwenker...?
Und wie nennt man die Moslems die israelische Flaggen verbrennen und dann mit den Füßen darauf herumtrampeln? Einfach nur Moslems, weil sie fast alle Antisemiten sind.