„Trump will ‚Widerstand‘ in Europa fördern – US-Regierung will EU-Gegner unterstützen“, überschrieb Bild gestern einen Artikel, der Bezug nahm auf die im November von Präsident Donald Trump im November vorgelegte „National Security Strategy of the United States of America“. Das klingt dramatisch. Zumal heutzutage viele hiesige Politiker gern das Bild von Trump als Anti-Europäer zeichnen. Und was steht wirklich in dem Papier? Hier können Sie das Kapitel über Europa in deutscher Übersetzung lesen.
Es trägt den Titel „Förderung der Größe Europas“. Die sieht er bei den aktuellen Berufseuropäern offenbar nicht in guten Händen:
Förderung der Größe Europas
„Amerikanische Politiker haben sich daran gewöhnt, europäische Probleme unter dem Gesichtspunkt unzureichender Militärausgaben und wirtschaftlicher Stagnation zu betrachten. Das hat zwar seine Berechtigung, aber die wirklichen Probleme Europas sind noch tiefgreifender.
Kontinentaleuropa hat seinen Anteil am globalen BIP verloren – von 25 Prozent im Jahr 1990 auf heute 14 Prozent –, was zum Teil auf nationale und transnationale Vorschriften zurückzuführen ist, die Kreativität und Fleiß untergraben.
Dieser wirtschaftliche Niedergang wird jedoch von der realen und noch gravierenderen Aussicht auf das Verschwinden der Zivilisation überschattet. Zu den größeren Problemen, mit denen Europa konfrontiert ist, gehören die Aktivitäten der Europäischen Union und anderer transnationaler Gremien, die die politische Freiheit und Souveränität untergraben, eine Migrationspolitik, die den Kontinent verändert und Konflikte schafft, die Zensur der freien Meinungsäußerung und die Unterdrückung der politischen Opposition, sinkende Geburtenraten sowie der Verlust der nationalen Identität und des Selbstbewusstseins.
Sollten sich die aktuellen Trends fortsetzen, wird der Kontinent in 20 Jahren oder weniger nicht mehr wiederzuerkennen sein. Daher ist es alles andere als sicher, ob bestimmte europäische Länder über eine Wirtschaft und ein Militär verfügen werden, die stark genug sind, um zuverlässige Verbündete zu bleiben. Viele dieser Nationen verfolgen derzeit ihren bisherigen Kurs mit doppelter Kraft. Wir wollen, dass Europa europäisch bleibt, sein zivilisatorisches Selbstbewusstsein zurückgewinnt und seine fehlgeleitete Fokussierung auf regulatorische Erstickung aufgibt. Dieser Mangel an Selbstvertrauen zeigt sich am deutlichsten in den Beziehungen Europas zu Russland.
Die europäischen Verbündeten genießen gegenüber Russland in fast jeder Hinsicht einen erheblichen Vorteil an Hard Power, mit Ausnahme von Atomwaffen. Infolge des Krieges Russlands in der Ukraine sind die Beziehungen Europas zu Russland nun stark beeinträchtigt, und viele Europäer betrachten Russland als existenzielle Bedrohung. Die Gestaltung der europäischen Beziehungen zu Russland erfordert ein erhebliches diplomatisches Engagement der USA, sowohl um die Bedingungen für strategische Stabilität auf dem eurasischen Kontinent wiederherzustellen als auch um das Risiko eines Konflikts zwischen Russland und europäischen Staaten zu mindern.
Es liegt im zentralen Interesse der Vereinigten Staaten, eine rasche Beendigung der Feindseligkeiten in der Ukraine auszuhandeln, um die europäischen Volkswirtschaften zu stabilisieren, eine unbeabsichtigte Eskalation oder Ausweitung des Krieges zu verhindern und die strategische Stabilität mit Russland wiederherzustellen sowie den Wiederaufbau der Ukraine nach Beendigung der Feindseligkeiten zu ermöglichen, damit sie als lebensfähiger Staat überleben kann.
Der Krieg in der Ukraine hat den perversen Effekt gehabt, die Abhängigkeit Europas, insbesondere Deutschlands, vom Ausland zu erhöhen. Heute bauen deutsche Chemieunternehmen in China einige der weltweit größten Verarbeitungsanlagen, wobei sie russisches Gas verwenden, das sie im eigenen Land nicht bekommen können. Die Trump-Regierung steht im Widerspruch zu europäischen Politikern, die unrealistische Erwartungen an den Krieg haben und sich in instabilen Minderheitsregierungen befinden, von denen viele die Grundprinzipien der Demokratie mit Füßen treten, um die Opposition zu unterdrücken. Eine große Mehrheit der Europäer wünscht sich Frieden, doch dieser Wunsch schlägt sich nicht in der Politik nieder, was zum großen Teil daran liegt, dass diese Regierungen demokratische Prozesse untergraben. Dies ist für die Vereinigten Staaten von strategischer Bedeutung, gerade weil die europäischen Staaten sich nicht reformieren können, wenn sie in einer politischen Krise gefangen sind.
Dennoch bleibt Europa für die Vereinigten Staaten strategisch und kulturell von entscheidender Bedeutung. Der transatlantische Handel ist nach wie vor eine der Säulen der Weltwirtschaft und des amerikanischen Wohlstands. Europäische Sektoren von der Fertigung über die Technologie bis hin zur Energie gehören weiterhin zu den robustesten der Welt. Europa ist die Heimat von Spitzenforschung und weltweit führenden Kulturinstitutionen. Wir können es uns nicht nur nicht leisten, Europa abzuschreiben – dies würde auch den Zielen dieser Strategie zuwiderlaufen.
Die amerikanische Diplomatie sollte sich weiterhin für echte Demokratie, Meinungsfreiheit und die unverhohlene Würdigung der individuellen Charakteristika und Geschichte der europäischen Nationen einsetzen. Amerika ermutigt seine politischen Verbündeten in Europa, diese Wiederbelebung des Geistes zu fördern, und der wachsende Einfluss patriotischer europäischer Parteien gibt in der Tat Anlass zu großem Optimismus.
Unser Ziel sollte es sein, Europa dabei zu helfen, seinen derzeitigen Kurs zu korrigieren. Wir brauchen ein starkes Europa, das uns dabei hilft, erfolgreich im Wettbewerb zu bestehen, und das mit uns zusammenarbeitet, um zu verhindern, dass ein Gegner Europa dominiert.
Amerika ist verständlicherweise emotional mit dem europäischen Kontinent verbunden – und natürlich auch mit Großbritannien und Irland. Der Charakter dieser Länder ist auch strategisch wichtig, weil wir auf kreative, fähige, selbstbewusste und demokratische Verbündete zählen, um Stabilität und Sicherheit zu schaffen. Wir wollen mit gleichgesinnten Ländern zusammenarbeiten, die ihre frühere Größe wiederherstellen wollen.
Langfristig ist es mehr als plausibel, dass spätestens in wenigen Jahrzehnten bestimmte NATO-Mitglieder mehrheitlich nicht-europäisch sein werden. Daher ist es eine offene Frage, ob sie ihre Stellung in der Welt oder ihr Bündnis mit den Vereinigten Staaten genauso sehen werden wie diejenigen, die die NATO-Charta unterzeichnet haben.
Unsere allgemeine Politik für Europa sollte folgende Prioritäten haben:
• Wiederherstellung der Stabilität innerhalb Europas und der strategischen Stabilität mit Russland;
• Befähigung Europas, auf eigenen Beinen zu stehen und als Gruppe gleichgesinnter souveräner Nationen zu agieren, unter anderem durch die Übernahme der Hauptverantwortung für die eigene Verteidigung, ohne von einer gegnerischen Macht dominiert zu werden;
• Widerstand gegen den aktuellen Kurs Europas innerhalb der europäischen Staaten zu fördern;
• die europäischen Märkte für US-amerikanische Waren und Dienstleistungen zu öffnen und eine faire Behandlung von US-amerikanischen Arbeitnehmern und Unternehmen sicherzustellen;
• den Aufbau gesunder Nationen in Mittel-, Ost- und Südeuropa durch Handelsbeziehungen, Waffenverkäufe, politische Zusammenarbeit sowie kulturellen und bildungspolitischen Austausch zu fördern;
• die NATO nicht länger als ein sich ständig ausweitendes Bündnis wahrnehmen und zu behandeln; und
• Europa ermutigen, Maßnahmen zur Bekämpfung von merkantilistischer Überkapazität, Technologiediebstahl, Cyberspionage und anderen feindseligen Wirtschaftspraktiken zu ergreifen.“
„Der dreieinige Gott der Bibel möge Donald Trump und sein Team beschützen“ —
Was ist der Unterschied zwischen dem dreieinigen Gott und Donald Trump (aus dem Oval Office: „I gave you [in 2017] the Javelins.“; „I’m the one that stopped the pipeline. It’s called Nordstream 2. Until I came along, nobody ever heard, not one person in this room ever heard of Nordstream 2.“)? Der dreieinige Gott weiß, dass er nicht Donald Trump ist.
Teil 2: Rechte, welche die Globalisten und Migrationsaktivisten bekanntlich seit Jahrzehnten exklusiv für die targetierten europäischen Populationen als Rassismus verhöhnen und mit zunehmend staatsterroristischen Methoden verfolgen, während sie es für alle anderen Populationen der Welt exzessiv einfordern oder gar als Basis für Ansprüche auf Vollversorgung des globalen Bodensatzes durch die Europäer deklarieren. Wenn sie nicht gerade das Recht ihres imaginären Palivolkes auf Vertreibung oder Ausrottung der israelischen Juden damit ´begründen´. Die Massenmigration der letzten Jahre ist eine durch und durch verbrecherische Politik, welche nicht nur beendet sondern auch weitgehend rückabgewickelt werden muß. Für die politisch Verantwortlichen braucht es einen gesonderten Gerichtshof zur Aufklärung und Aburteilung. Falls die Regierungen der EU-Staaten nicht handeln, wie leider zu erwarten, haben sie jedwede Legitimation verloren, der Rechtszustand kann dann auch gegen sie durchgesetzt werden. By any means necessary, wie es so schön heißt.
Wenn man den Hype ausblendet ist das eine nüchterne Analyse der Verhältnisse und der absehbaren Entwicklung. Das State Department hat nicht nur die massiven, von einigen amerikafeindlichen EU-Akteuren zweifellos intendierten Implikationen für die USA richtig erkannt und nun auch in ihrer nationalen Sicherheitsstrategie klar und unmißverständlich artikuliert. Vor einigen Wochen hatte das State Department über X bereits auf die grundsätzlichen menschenrechtlichen Aspekte europäischer Massenmigrationspolitiken hingewiesen: „Mass migration is a human rights concern. Western nations have endured crime waves, terror attacks, sexual assaults, and the displacement of communities. U.S. officials will urge governments to take bold action and defend citizens against the threats posed by mass migration“ sowie „Mass migration poses an existential threat to Western civilization and undermines the stability of key American allies. Today the State Department instructed U.S. embassies to report on the human rights implications and public safety impacts of mass migration“. Das ist genau die prinzipienbasierte Sichtweise, die auch die migrationskritischen europäischen Akteure endlich verstehen und sich zu eigen machen müssen. Es kann nicht mehr um billige Stimmungsmache und Stimmenfang jeder Art, chauvinistische Pöbeleien und ähnliches gehen, dafür ist es viel zu spät und dergleichen bringt seit Jahren nichts. Es geht um die fundamentale Rechte der europäischen Nationen und Ethnien auf nationale, ethnische und kulturelle Selbstbestimmung, Rechte die inzwischen zu einer Frage des nackten Überlebens geworden sind.
Selten so einen Unsinn gelesen. Seit wann haben die USA ein Interesse daran, daß Kontinental-Europa stabil ist? Sicher wurde deshalb auch Nordstream „gehimmelt“, und sicher versuchen die USA gerade auch deshalb, die EU energiepolitisch an die „Leine“ zu bekommen. Das würde mit einem „stabilen“ Europa nicht klappen, denn das würde versuchen, sich von Abhängigkeiten zu befreien und sich Wirtschaftlich zu stabilisieren, statt zu deindustrialisierren, auch mittels „Abgang“ gen USA.
„ … eine einheitliche Sprache für Europa, die Grundvoraussetzung für … “. Ja, @Bernhard F., englisch war und ist es – aber die haben sich verabschiedet. Warum englisch? Weil es relativ einfach ist. Und auch von den Amis und den meisten anderen verstanden wird. Warum nicht deutsch? Russisch, polnisch? Französisch? Da noch lieber spanisch, italienisch als „compromeso storico“. Chinesisch quaken? Portugiesisch nuscheln? Porca miseria.
Stilfrage, besser: „Befinden sich die USA jetzt … .“. Das Reflexivpronomen steht unmittelbar vor dem Subjekt. Es gibt nicht nur einen Krieg Männer gegen Frauen&Mädchen, sondern auch einen „hübsch gegen nicht so hübsch“ der Frauen untereinander, Beweis: Das Foto. Verstehe das, die Natur, das alte Luder … . If you know what I mean. Sollten sich die Hübscheren herausmendeln, so würde ich das begrüßen, obwohl es mir persönlich nichts mehr nützt. #too late.
Als die Amerikaner aus Berlin abzogen, war ich bei der Abschiedsparade der Berlin Brigade
dabei und habe geweint. Wenn sie demnächst wiederkommen würden , würde ich wieder weinen, aber aus Freude !