Es gibt Menschen, die sind genuin dumm, also von Hause aus, andere stellen sich dumm an, und dann gibt es welche, die sich für besonders schlau halten. Schwer zu sagen, in welche Katogorie Ruprecht Polenz gehört. Er ist ein Hybrid, mal so und mal so, wie es grad kommt und passt. Die Achse hat sich mehrmals mit R.P. beschäftigt, als er noch Vorsitzender des Außenpolitschen Ausschusses war und eine Hochstaplerin förderte, die sich als Jüdin ausgab. Hier, hier, hier, hier und hier. Dies hätte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft werden können, wenn Polenz nicht in einem Interview mit der FAZ behauptet hätte, „unsere Werte“ seien „mit dem Islam kompatibel“. Das mag ja in Münster, Polenz' Heimat, der Fall sein, aber mir kam das etwas zu frivol vor.
Nun hat sich Kamerad Polenz als Rassist geoutet, und das möchten wir nicht unkommentiert lassen. Auf seiner FB-Seite schreibt er zu dem Vorfall auf Gleis 7 des Frankfurter Hauptbahnhofs: Kann der Eritreer in unserer Nachbarschaft etwas für den Tod des kleinen Jungen in Frankfurt? In Münster leben Menschen aus über 160 Nationen. Das geht nur dann friedlich, wenn wir keine kollektiven Schuldzuweisungen vornehmen.
Einen Antisemiten erkennt man daran, dass er, ohne danach gefragt worden zu sein, sagt, er habe nichts gegen Juden. Schwulenhasser ebenso. Und ein Rassist kann das Wasser nicht halten, wenn es darum geht, Vorwürfe zu entkräften, die nicht erhoben wurden.
Niemand hat behauptet, der Eritreer in Polenz' Nachbarschaft sei für den Tod des kleinen Jungen in Frankfurt mitveranwtortlich. Niemand hat behauptet, alle Eritreer wären Bahnsteigschubser. Niemand hat eine kollektive Schuldzuweisung vorgenommen. Außer einem: Ruprecht Polenz! Ja, so denkt es in dem edlen Wilden aus Westfalen.
Beitragsbild: Deutscher Bundestag CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons

ja, ja, der islamaffine Polenz, vielleicht sollte man mal Resümeè ziehen, ob diesmal ein Eriträer oder nicht - 1. Hamburg-Veddel: Mann von Südländer in Gleisbett geschubst (08.08.2012). - 2. Siegburg: Türkisch-russische Gruppe trat 18-Jährigen ins Gleisbett (26.08.2013). - 3. Am 13.1.17 schubsen Migranten einen 28-jährigen in Berlin ins Gleisbett. - 4. Am 18.1.17 stößt ein polizeibekannter 16 jähriger Marokkaner in Hamburg, S-Bahnstation Reeperbahn eine Frau ins Gleisbett. - 5. 13.4.2018 Wuppertal: Ein Mann entreißt der Mutter das Kind – und springt vor den Zug: „Um 18.08 Uhr geschieht am Donnerstagabend im Wuppertaler Hauptbahnhof das Ungeheure: Ein polizeibekannter Mann greift sich an Gleis 5 ein fremdes Kind und springt mit ihm vor den Augen der entsetzten Eltern und Geschwister vor einen einfahrenden Zug“. Der Täter ist ein zugewanderter Inder) - 6. 26.1/ 27.1.2019 Türke und Grieche stoßen drei 16-Jährige Deutsche auf Gleis – zwei tot. - 7. 17.7.19 Dortmund 12- und 13-Jährige stoßen Jungen ins Gleisbett und quälen ihn. - 8. 20.7.19 28-jähriger Serbe stößt 34-jährige Mutter vor den einfahrenden Zug – tot. - Ergänzend dazu eine Liste, die auf Facebook gefunden wurde: Dresden März 2017 - Zwei polizeibekannte Asylbewerber aus Marokko und Libyen stießen deutschen Familienvater ins Gleisbett und verhinderten seine Rettungsversuche – Vollbremsung des Lokführers verhindert Tragödie. - Köln Juli 2017 „26 Jähriger ohne festen Wohnsitz“ stiess 18-jährige Touristin völlig unvermittelt gegen eine einfahrende Straßenbahn, Opfer wurde leicht verletzt! - Gerlingen Oktober 2017 -21-Jähriger Algerier der schon in Vergangenheit wegen Körperverletzung und anderem vor Gericht stand schlug und trat mit seiner Bekannten einen jungen Gerlinger bewegungsunfähig um ihn dann ins Gleisbett der Stadtbahn zu stoßen, Opfer wurde schwer verletzt! - Die Liste geht weiter doch der Platz reicht hier nicht.
Der Mörder wurde zu einem Fall für die Psychiatrie erklärt. Das ist bequem. Und höchstwahrscheinlich findet ein ganz Schlauer heraus, dass es das abweisende Verhalten der biodeutschen Gesellschaft war, dieser "you bloody f*** German Nazi", das der Trigger für unkontrolliertes Handeln wurde. Zumindest fantasievolle Erklärungen in Verbindung mit kategorischen Imperativen werden geschaffen dasselt von den Kapazundern.
Wenn ein Flüchtling oder ein Migrant eine schwere Straftat begeht, ist es immer ein Einzelfall und hat nichts mit den anderen Flüchtlingen oder Migranten zu tun.Wenn ein Rechtsextremist eine schwere Straftat begeht, hat es auch mit den anderen rechtsextremen Deutschen zu tun und sogar mit den Deutschen zu tun, die nicht links oder links-liberal sind.
Kann der Journalist in unserer Nachbarschaft etwas für die Hetze und die Hasspredigten der rechten Presse?In Deutschland leben Journalisten von über 160 Medien. Das geht nur dann friedlich, wenn wir keine kollektiven Schuldzuweisungen vornehmen ...
Werter Herr Broder, die Geisteshaben des Herrn sind auch im Falle eines gewissen Herrn R.P. durchaus unterschiedlich vergeben. Ist Gott nicht groß, dass er selbst etwas derartiges wie R. P. gewähren lässt ?
Auf nach Münster in Schrottreif-Katastrophalen !
Sehr gut auf den Punkt gebracht, So ist das halt, wenn man ohne Grenzkontrolle arbeitet. Dann könnte es sein dass Eritrea und auch andere afrikanische Länder hierzulande am Ende von jenen schwerpunktmäßig vertreten werden, die "bessere Arbeitsbedingungen" für ihre Verbrechen suchen.......... (Wahrscheinlich ist ein deutscher Knast im Vergleich zu afrikanischen Verhältnissen eine Belohnung der selbst ein in Afrika "abstinenter" Mörder nicht widerstehen kann) Die Anpassung des deutschen Rechts an afrikanische Verhältnisse dürfte also der Grenzöffnung auf den Fuß folgen. Vielleicht war es ja genau das, was man mit der Abschaffung der Grenzkontrollen erzielen wollte.