Wolfgang Koydl plädiert in der Weltwoche für einen "Diktatfrieden" zu Lasten der Ukraine. Denn: "Diktatfrieden werden dem Kriegsgegner auferlegt, der den Krieg verloren hat. Dies ist die Ukraine. Ja, Russland hat gewonnen, und the winner takes it all: die Krim, den Donbass, eine neutrale Ukraine, keine Sanktionen mehr."
Auf vielfachen Wunsch nehme ich die beliebte Serie wieder auf und starte die Wiederbelebung mit dem Russland-Ukraine-Experten Wolfgang Koydl, einem Etappenhasen der Züricher Weltwoche, der in jedem seiner Berichte Partei für die russische Seite ergreift, die sich nur gegen die ukrainischen Usurpatoren verteidigt.
Beinahe täglich würdigt Koydl die Friedensbereitschaft der Russen und geißelt die Kriegstreiberei der Ukrainer. Unter den vielen Putin-Trollen, die dem Kremlherrn als Ausputzer dienen, ist Koydl oft der originellste. Keiner stellt die Lage so gekonnt auf den Kopf wie er, keiner tritt so kraftvoll in die Spuren der NS-Revisionisten, die bis heute darauf bestehen, dass die Juden dem Deutschen Reich den Krieg erklärt haben und nicht etwa umgekehrt. Koydl ist "Putin's best man", gleich nach Sahra Wagenknecht. Hier finden Sie ein frisches Beispiel – Win-win für alle, auch wenn die Ukraine verliert.
