Zum ersten Jahrestag ihres Einzugs in den Bundestag stellte Dr. Manuela Rottmann eine sehr grundsätzliche Frage: Was mache ich eigentlich hier? Ja, was macht sie im Bundestag, eigentlich? Auch Vera Lengsfeld und ich stellen uns diese Frage, seit wir Frau Dr. Manuela Rottmann im Petitionsauschuss des Bundestages erlebt haben. Nicht nur, dass sie wissen wolte, woher wir unser "Selbstbewusstsein" nehmen und uns darüber belehrte, dass wir für "Unfrieden" in der Gesellschft sorgen würden, sie fragte dreimal nach, worum es in der "Gemeinsamen Erklärung 2018" gehen würde.
Worum könnte es da gehen? Um Chancengerechtigkeit? Um Lohngerechtigkeit? Um das bessere Müllkonzept? Außerdem wollte sie von uns wissen, welche "Lösungen" wir anzubieten hätten, als ob es nicht reichen würde, dass wir Frau Dr. Rottmann finanzieren und darüber hinaus ihren Job erledigen sollten, damit sie mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge hat.
Zwei Tage nach der Anhörung im Petitionsausschuss konnten wir auf der Seite von Frau Dr. Rottmann lesen, dass sie mit unserem Auftritt unzufrieden war. Wir hätten eine Chance zum Dialog ausgeschlagen. Die Chance nicht genutzt, "konstruktiv gemeinsam an politischen Verbesserungen für Deutschland zu arbeiten".
Wir haben als Bürger total versagt. Wir sind es nicht wert, von Frau Dr. Rottmann vertreten zu werden.

Auf ihrem Grabstein wird mal stehen: "Sie hat sich sehr bemüht".
Der Volksbegriff ist längst entsorgt von diesen Grünen. Ersetzt durch Sloterdijks Erfindung: Menschenpark. Auch Spinner haben hin und wieder lichte Augenblicke.
Für mich war es erschreckend, diese "Anhörung" zu sehen und zu hören. Es erinnerte mich an Filme aus der dunkelsten Geschichte Deutschlands. Richter, die von oben herab den Anklagten verhören, ihnen das Gefühl vermitteln, minderwertig und oder dumm zu sein. Es muss schrecklich für Sie, verehrter Herr Broder und für Sie, verehrte Frau Lengsfeld gewesen sein, wie auf einer Anklagebank zu sitzen und in die dämlichen grimassierenden Gesichter zu blicken. Dieses unsägliche "ich verstehe nicht" "Sie haben um x Minuten überzogen". 2015 habe ich gesagt und geschrieben, dass ich nun die Historie begreifen kann. Wir erleben eine Wiederholung der eigenen Geschichte und zwar nicht durch diejenigen, die dafür öffentlich gebrandmarkt werden, sondern von denen, die mit den Fingern auf die vermeintlichen "N*zis" zeigen. Nochmals meinen Dank für Ihr Engagement für Deutschland und für uns.
Merkel läßt die "Drecksarbeit" von Linken und Grünen erledigen.
Sehr geehrter Herr Broder, ich habe einen Ausschnitt des Verhörs als Video gesehen. Nehmen sie und Frau Lengsfeld es als Ehrung, wenn eine solche Person sich wie geschehen, entsprechende Äußerungen abgibt. Es gruselt einen schon von solchen Personen politisch vertreten zu werden, aber das Niveau dieser Frau ist wohl eher die Regel für unsere derzeitigen Volksvertreter.
Herr Broder, sie fassen Frau Dr. Rottmanns bei der Anhörung geäusserte Ideen so zusammen: "Wir haben als Bürger total versagt. Wir sind es nicht wert, von Frau Dr. Rottmann vertreten zu werden." Uff, uff, dabei wusste ich bisher gar nicht, dass es diese hochwohllöbliche exclusive Vertreterin "unserer" gesellschaftlichen Wirklichkeit überhaupt gibt: Frau Dr. Manuela Rottmann, eine wichtige grüne Politikerin offenbar. Wieder was gelernt.
Herr Broder, haben Sie das nicht verstanden? Die Regentin weiß besser, was für uns alle gut ist. Da müssen Sie wirklich nicht mit solch lästigen Bagatellen kommen.