Zum ersten Jahrestag ihres Einzugs in den Bundestag stellte Dr. Manuela Rottmann eine sehr grundsätzliche Frage: Was mache ich eigentlich hier? Ja, was macht sie im Bundestag, eigentlich? Auch Vera Lengsfeld und ich stellen uns diese Frage, seit wir Frau Dr. Manuela Rottmann im Petitionsauschuss des Bundestages erlebt haben. Nicht nur, dass sie wissen wolte, woher wir unser "Selbstbewusstsein" nehmen und uns darüber belehrte, dass wir für "Unfrieden" in der Gesellschft sorgen würden, sie fragte dreimal nach, worum es in der "Gemeinsamen Erklärung 2018" gehen würde.
Worum könnte es da gehen? Um Chancengerechtigkeit? Um Lohngerechtigkeit? Um das bessere Müllkonzept? Außerdem wollte sie von uns wissen, welche "Lösungen" wir anzubieten hätten, als ob es nicht reichen würde, dass wir Frau Dr. Rottmann finanzieren und darüber hinaus ihren Job erledigen sollten, damit sie mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge hat.
Zwei Tage nach der Anhörung im Petitionsausschuss konnten wir auf der Seite von Frau Dr. Rottmann lesen, dass sie mit unserem Auftritt unzufrieden war. Wir hätten eine Chance zum Dialog ausgeschlagen. Die Chance nicht genutzt, "konstruktiv gemeinsam an politischen Verbesserungen für Deutschland zu arbeiten".
Wir haben als Bürger total versagt. Wir sind es nicht wert, von Frau Dr. Rottmann vertreten zu werden.

@ Volker Gölz - Ihre Gegenrede verdient Respekt ... schon allein darum, weil viele hier ein gepflegtes Argument austauschen wollen. Sie akzeptieren die Forderung nach einem Lösungsvorschlag. Tatsächlich hatte diesen Frau Lengsfeld bereits vorher geliefert, in dem sie auf die alte und gesetzeskonforme Lösung verwies und auf die Lösungsansätze der Bundespolizei, die ja von Robin Alexander dokumentiert worden waren. Dies ignorierten nicht nur Sie, sondern auch Frau Dr. R. Unabhängig davon ist es natürlich wichtig, vor einer Problemlösung sich über die Diagnose einig zu sein. Da Frau Dr. R. aber wiederholt bekundete, dass sie nicht versteht, macht eine Lösung eines Problems, dass Sie nicht versteht, auch keinen Sinn. Ferner ist es rhetorisch fruchtlos, eine Problemanalyse zu verweigern, dann aber sich aber in eine Diskussion über Lösungsvorschläge zu verzetteln. Es ist schlicht eine rabulistischer Kniff.
... man sollte das Video mit englischen Untertiteln vesehen. Ich fände das wichtig..... Bei manchen Videos betr. Bundestagsdebatten bereits geschehen.
Dr. Rottmann: Was mache ich eigentlich hier? Das frage ich mich auch. Wer ich bin... Ich stamme aus sogenannten einfachen Verhältnissen. Abitur oder Studium - das war nicht unbedingt vorgesehen. Dass ich trotzdem studieren durfte, war ein großes Glück für mich... "Auch Fragen nach eigenen Vorschlägen der Petenten, nach ihrer Idee von einer in der Petition geforderten "wirklich humanitären Hilfspraxis" blieben unbeantwortet." Nun, für Vorschläge, Ideen und Lösungen sind die Politiker zuständig!!! Als MdB wird sie vom Steuerzahler bezahlt. Meint Frau Rottmann der Bürger solle gefälligst vor den Politikern wie der Hase vor der Schlange Angst haben? Jede Kritik an der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel, jeder Verweis auf die Realität, sorgt also für "Unfrieden" in der Gesellschaft? Nein Frau Rottmann, für den Unfrieden in der Gesellschaft, für die Spaltung in der Gesellschaft, für den "Aufstieg" von Rechtsradikalen Nazis hat die Politik von Angela Merkel schon selber gesorgt!
@Kellmann, "Die Frau hat Format,..." das sehe ich anders. Wir sollten auch das nicht verbale Verhalten im Auge behalten. Ich erlebte die Darbietung der beiden Grünen Damen als grenzenlose Mißachtung des "Andern" schlechthin, dem man nicht mal mit elementaren Manieren begegnete. Einerseits eine Dame deren "vielsagendes" Grinsen ich als arrogant und überheblich erlebte, daneben eine im Kostüm, die gleich einem Kinde ihr Gesicht bei der Frage zwischen zwei auf Ellbogen gestützten Händen verbarg..... Irgendwo sah ich mich hier an meine Reisen mit der DB erinnert und jenen Jahrgang im "Nadelstreifen", der fein gekleidet ungeniert hinter seiner TAZ , mit seiner Linken zu meiner Rechten in der Nase pobelte und damit mein Lesevergnügen auf Achgut restlos vermasselte. Dies deshalb, weil ich ihn ständig im Auge behalten musste....da ich die nachhaltige "grüne" Ernte auf meinem Schoße nun mal nicht wünsche.
Kritisieren ohne Alternativvorschläge zu haben, ist so, als wenn ich auf der Tribüne sitze und denen auf dem Spielfeld Haltungsnoten vergebe. Leider zu wenig! Übrigens fand ich den Auftritt der Dame längst nicht so problematisch, wie hier dargestellt. Ich bin ja gespannt, ab dieser kritische Beitrag der Zensur zum Opfer fällt, oder ob andere Meinungen hier akzeptiert werden.
Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz.
Vielen Dank Herr Broder und Frau Lengsfeld für Ihr Auftreten in dieser Slapstick-Komödie. Ich habe diese "grüne" eher als Fräulein Rottenmeyer("Heidi")empfunden- wollte streng aber hilfreich-letztendlich nur strunzdumm rüberkommen. Weiterhin empfinde ich, daß in den Bundestag eine gewisse kollektive Amnesie eingezogen sein muß: A.Nahles Frau Dr. Rottenmeyer versteht nicht, gestern bei einer Anfrage von Nicole Hoechst versteht der Staatsminister Roth nicht das Anliegen der AfD-Abgeordneten und last but not least möchte rechtzeitig vor dem Bayerndesaster A.Nahles die Groko auflündigen. Auch siue scheint vergessen zu haben, daß sie bereits seit Jahren in einer Groko respektive Regierungsverantwortung standen/stehen, und somit mitverantwortlich für das ganze Desaster sind. Ich wünsche Ihnen noch viel Kraft, Mut und Ausdauer für diesen zähen aber Kampf gegen diese Schizophrenie.