Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung von Niedersachsen, Doris Schröder-Köpf, SPD, will den Familiennachzug bei Flüchtlingen erleichtern und beschleunigen. Denn: „Wir wissen, dass Perspektiv- und Sprachlosigkeit die Aggression erhöht und zugleich die Anwesenheit von Frauen mäßigend wirkt", sagte die SPD-Politikerin der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" nach einer Messerattacke auf eine 24-jährige in Burgwedel. Es sei wichtig, dass Flüchtlinge nicht beschäftigungslos in großen Einrichtungen sitzen und dass der Familiennachzug umgesetzt wird, „damit sich weibliche Bezugspersonen wie Mütter und Schwestern im Lebensumfeld der Flüchtlinge befinden".
Dass die Anwesenheit von Frauen mäßigend wirkt, mag eine Erfahrung sein, die für Aufsichtsräte und Vorstände börsennotierter Unternehmen zutrifft. Sie funktioniert aber nicht kulturübergreifend. Die Anwesenheit von Frauen in der Kairoer U-Bahn wirkte dagegen dermaßen enthemmend, dass als Reaktion auf sexuelle Belästigung Wagen nur für Frauen eingesetzt werden mussten. Bei direktem Aufeinandertreffen bleibt Frauen oft keine Zeit, ihre traditionell mäßigende Wirkung zu entfalten. Weder in diesem Fall, noch in diesem oder diesem.
In dem Fall, auf den sich DSK bezog, als sie den mäßigenden Einfluss von "Müttern und Schwestern im Lebensumgfeld der Flüchtlinge" lobte, ging es um drei junge Syrer, "zwei Brüder und ein Cousin, die nicht unbegleitet, sondern mit ihren Familien nach Deutschland gekommen waren". Ein kleiner Widerspruch, der vielleicht damit erklärt weden kann, dass Mütter und Schwestern als "Bezugspersonen" nicht so sehr zählen wie Väter und Brüder. Außer natürlich in der Küche.

Die Schröder-Köpf ist Integrationsbeauftragte Niedersachsens. Unfassbar ihr statement; sie verhöhnt die Opfer in dem sie noch mehr leid ins Land bringen will!!!!
Frau Schröder-Köpf ist Vorbild für jede Zweitfrau.
Ich hätte den Schwachsinn der Doris Schröder-Köpf nicht besser analysieren können. Im Ruhrpott, Bremen und Berlin kann man die Früchte des großzügigen Familiennachzugs und den mäßigenden Einfluss desselben bei den arabischen Großclans sehr gut nachvollziehen.
Ausgerechnet Frau Schröder-Köpf äußert sich... Eine Frau, die es nur durch die Heirat mit Gerhard Schröder schaffte, in den Landtag einzuziehen.. Darüber haben sich in Hannover viele geärgert... Bei der SPD scheint das häufiger vorzukommen, dass irgendwelche Frauen in Ämter landen, für die sie bisher nicht kämpften... Ich erinnere da an Michelle Müntefering..
Auf den Punkt gebracht!
Da fällt mir nichts mehr ein. Von solchen Leuten werden wir vertreten. Gute Nacht Deutschland.
Alles sehr richtig, was Frau Schröder-Köpf sagt. Sie liegt da ganz auf der Linie ihrer Partei- und Geschlechtsgenossin Özoğuz. Die Integrationsbeauftragte Aydan Özoğuz betonte laut gemeinsamer Pressemitteilung mit der Bundesministerin Schwesig „Mehr Schutz für Frauen und Mädchen“ vom 14.1.2016: „‚Wir stehen in der Verantwortung, den Schutz von Frauen und Mädchen in Flüchtlingsunterkünften sicherzustellen. Trotz aller akuten Herausforderungen dürfen wir ihre besonderen Bedürfnisse nicht vergessen. Dabei geht es nicht nur um praktische Dinge wie getrennte sanitäre Anlagen und Rückzugsräume. (…).‘“ Damals forderte man getrennte Unterkünfte, zumindest getrennte Räume und „Rückzugsräume“ für Frauen. Wird sich das außerhalb von Flüchtlingsunterkünften ändern? Ich schaue gebannt zu bei diesem Experiment (dessen es eigentlich nicht mehr bedürfte).