Heute: Winfried Kretschmann, Ministerpräsident
Die Spitzenkandidaten der etablierten Parteien haben sich erst nach langem Zögern dazu durchgerungen, mit der AfD in eine gemeinsame Fernsehdiskussion zu gehen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) nannte die AfD eine Bedrohung für eine stabile Demokratie. "Gott sei Dank sind sie ja noch nicht im Landtag." Hier
Man muss sich als Ministerpräsident eines Landes, das vor allem für den Brauch der Kehrwoche bekannt ist, nicht den Regeln der Logik verpflichtet fühlen, aber schaden könnte es nicht. Wenn die AfD eine Bedrohung für eine "stabile Demokratie" ist, wie stabil ist dann diese Demokratie? Oder meint der Herr der Spätzle nicht "stabile" sondern "etablierte" Demokratie, also einen Apparat, in dem die Pfründe verteilt sind und keiner etwas von seinem Anteil am Kuchen abgeben will? Ja, das würde, wie man heute sagt, "Sinn machen", sogar in Baden-Württemberg.