
Liberale Grüne sind ein Widerspruch in sich: Wie liberal Grüne sind zeigten sie gerade Herrn Gauland gerade in Frankfurt. Konsequenzen keine. Sie finanzieren mit ihrer Politik Linksextreme (Rote Flora) und versuchen Wirtschaft und Medien gleichzuschalten. Dafür bedienen sie sich eine reichen Anzahl an politischen Vorfeldorganisationen, die sie ebenfalls nicht selten mit Steuermitteln finanzieren. Mit Liberalität hat das alles rein gar nichts zu tun. Es ist die gezielte Verdrängung politischer Gegner aus dem gesellschaftlich-politischen Bereich, die auf Propaganda und Reichweite, nicht aber auf Streit und Argumention beruht. Für die CSU wäre die Zusammenarbeit mit den Grünen der Todeskuss.
Wenn jeder mit jedem kann, werden Wahlen überflüssig. Denn dann ist klar, dass sich in den elementaren Fragen der (Noch-)Republik alle (Parteien) einig sind. Und die Unterschiede im „Kleinkram“ regelt man dann halt durch (fragwürdige) Kompromisse. Ob Söder eine solche Entscheidung lange politisch überleben würde, sei dahingestellt. Für mich ist er ein „falscher Fuffziger“, dem ich nicht über den Weg traue. Rechts blinken, links abbiegen…
es handelt sich bei diesen tollen bessermenschen um materiell abgesicherte Kleinbürger und spiesser. welche ihre smartphone Kids auf Privatschulen schicken, in denen kein Migrant sitzt. in jedem zweiten satz heisst es: keine Ahnung. wir bewegen uns in einer verkinderten Gesellschaft, in der Bildung, selbskritik und Empathie nichts mehr zählen. das Gegenteil von böse heisst nicht gut, sondern unböse. wir haben fertig.
Es mag ja sein, dass Frau Schulze eine sympathische, nette Frau ist und es ist sicher als positiv zu bewerten, neue, frische Gesichter bei den Grünen zu sehen. Doch das war es dann wahrscheinlich schon mit dem Positiven. Hatten doch einige die stille Hoffnung, die CSU würde, bevor es ganz schlimm kommt, die Fahrt in die grüne Republik zumindest entschleunigen. Kommt es nun zu Schwarz-Grün in Bayern, wäre auch diese Hoffnung dahin. Denn dann kämen die Grünen nicht nur inoffiziell, wie bisher, sondern sicher bald auch offiziell ans Ruder. Nicht nur in Bayern, sondern auch in Berlin. Und dann wird die Überlegung mit der Auswanderung für manch einen mehr als eine nur theoretische Möglichkeit darstellen.
Sehr geehrter Herr Weimer, seltsamer Ansatz. Politisch und für das Land ein absolutes Desaster. Wenn sich eines der letzten noch halbwegs funktionierenden Bundesländer in den Abgrund reißen lassen will, ist das sicher ein guter Ansatz. „Verhindern“ ist eine Spezialität der Grünen. Macher sind das sicher nicht. Warum hat Bayern die vergangene Entwicklung genommen. Weil Bayern eine starke und durch die absolute Mehrheit entscheidungsfähige Partei hatte. Und das über Jahrzehnte. Wohin ist denn der zur absoluten Mehrheit fehlende Wähleranteil abgewandert ? Zu den Grünen ? Sind diese Wähler mal eben schlagartig alle zu Nazis mutiert ? Wenn die CSU nicht bald zum vernünftigen Handeln des gesunden Menschenverstandes zurückfindet und eine entsprechende Politik betreibt kann sie gerne der SPD nachfolgen.
Ja, es wird wohl so kommen. Söder traue ich auch eine Minderheitenregierung zu. Der AfD-totalboykott macht die Grünen Handlungsunfähig, währen die AfD ihre Positionen nicht verraten darf. Sollte es zu einer vertraglichen Zusammenarbeit von CSU und Grünen kommen, währe die CSU für für HardcoreCSUler nicht mehr tragbar, das ist Merkel allerdings auch nicht und sie machen mit. Die Mitglieder von beiden passen gut zusammen, vermögendes, hirnbefreites Bürgertum.
Meine Prognose ist nüchterner: die CSU bewegt sich (noch) über 40 %. Die Freien Wähler sind solide über 5%. Sie könnten ohne weiteres zusammen 47-48% schaffen, das reicht für eine Mehrheit im Landtag. Und da ist noch die FDP. Wenn sie es über 5% schafft, hätte das Dreierbündnis CSU/FW/FDP sicher eine Mehrheit, wenn nicht fehlen die entsprechenden Stimmen im Topf und die 45+% der CSU und FW dürften ausreichen. Im Moment sehe ich noch keine Grüne in der bayrischen Regierung und hoffe, dass das so bleibt.
Lieber Herr Weimer! Das klingt alles prima, aufmunternd, erneuernd und erfrischend! Allein, mir fehlt der Glaube, dass diese Partei für etwas anderes stehen könnte, als für die Bevormundung des Bürgers. Auch Frau Schulze wird innerparteilichen Zwängen unterliegen, um konsensfähig eine breite Mehrheit grüner Tugendwächter hinter sich zu versammeln. So bleibt abzuwarten, ob Frau Schulze “gesprächsoffen für alle demokratischen Parteien” ist - und wer sagt denn, dass die Grünen bei der Landtagswahl zweitstärkste Partei wird??
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.