Fundstück / 23.10.2013 / 19:06 / 4 / Seite ausdrucken

Barroso: Spiel ohne Grenzen

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat sich für Aufnahme aller Balkan-Länder in die EU ausgesprochen. “Langfristig werden wir die Balkan-Länder aufnehmen, wenn sie die Voraussetzungen und Kriterien erfüllen”, sagte Barroso der “Bild”-Zeitung.

Es dürfe nicht vergessen werden, dass viele der Balkan-Länder noch vor wenigen Jahren Krieg gegeneinander geführt hätten. “Der EU-Beitritt gibt ihnen eine Perspektive und ist ein wichtiger Hebel zu Befriedung der Region.” Barroso hatte sich am Montag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen. Details über das Gespräch wurden nicht bekannt. http://www.n-tv.de/politik/Barroso-will-den-ganzen-Balkan-article11589461.html


Kroatien ist das jüngste EU-Mitglied unter den Balkan-Staaten, das Land wurde am 1. Juli dieses Jahres aufgenommen. Serbien ist seit März 2012 Beitrittskandidat, wartet aber noch auf den Beginn der Verhandlungen. Knackpunkt ist der Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo.

Mit Montenegro wurden Beitrittsverhandlungen begonnen, bis zu einem Beitritt können aber noch Jahre vergehen. Mit Mazedonien, das seit 2005 den Kandidatenstatus hat, wurden wegen des Namensstreits mit Griechenland noch keine Gespräche begonnen. Das Kosovo sowie Bosnien-Herzegowina und Albanien gelten als mögliche Beitrittskandidaten. http://www.faz.net/aktuell/politik/moegliche-eu-erweiterung-barroso-fuer-beitritt-aller-balkan-staaten-12629970.html

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Leserpost

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Günter Schreiber / 25.10.2013

Um den Friedenswillen in der Region zu testen, könnte Barroso doch mal von heute auf morgen die KFOR-Truppen abziehen. Dann abwarten, was passiert. Alternativ könnte man alle in die EU aufnehmen und ihnen die Friedenswährung EURO verpassen. Griechenland, Portugal und Zypern haben uns ja gezeigt, wie der Frieden durch den Euro angestachelt wird…

Irma Hoffe / 24.10.2013

Da sieht man mal, wieweit man damit kommen kann, wenn man mit dickem Geldbeutel die Welt aufkauft. Das Ende wird nur durch die Größe der deutschen Brieftasche bestimmt. Daß besonders von den neuen Ländern einen Pfifferling für das “Projekt Europa” gibt, solange kein Bares fließt, ist allen klar, nur die Medien tragen einen Maulkorb und tragen aktiv zur Verdummung der Bevölkerung bei. Wenn doch einmal jemand Klartext redet wird er niedergeschrien. Die perfektionierte Volksknute.

Klaus Krempel / 23.10.2013

Vier nicht von uns gewählte Männer haben einen Plan. Es handelt sich bei diesem nicht demokratisch legitimierten Personenkreis um folgende EU-Granden: Ratspräsident Herman van Rompuy, Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, und Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker. Junker hat nun gerade sein Waterloo in freien Wahlen möglicherweise erlebt. Herr Barroso entscheidet nichts; er kann sich vieles wünschen; es wird sich nicht realisieren.

Heino Rübenstein / 23.10.2013

Noch die Türkei dazu und Aserbaidschan,  beim Schlagercontest geht’s ja auch, und der EU-Schulz aus Würselen wird Kaiser vom Europäischen Reich. Und das ohne einen einzigen Schuß. Jedenfalls bisher…

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