
Mal mit gleichem Chargon geantwortet: Niemand wird Frau Kostolniks Dünnpfiff in ein paar Jahren anhören. Kein Arbeiter und kein Angestellter wird für Frau Kostolniks Altersversorgung in ein paar Jahren arbeiten. Sie wird putzen gehen müssen, um etwas Nahrung kaufen und etwas wohnen zu dürfen. Und das ist gut so.
Man muss Menschen wie Barbara Kostolnik nicht mögen, aber wohl ertragen. In ihrer Hybris und Arroganz. In ihrer ganzen Egozentrik und Widerlichkeit. In ihrer verdrehten Sicht auf die Wirklichkeit. Für mich eine Schande für den ganzen Berufsstand. Kein Wort von Frau Kostolnik zu Francesco De Meo, dem Chef der Krankenhauskette Helios, der die Lage in den Krankenhäusern aktuell als nicht dramatisch einschätzt. Immerhin betrifft das 86 Kliniken und fast 70.000 Mitarbeiter. Dort gerade einmal 330 Patienten mit Covid-19 auf den Intensivstationen, also etwa 4 pro Klinik. Kein Wort dazu in den Medien. Nicht die AfD, sondern gewissenlose Schreiberlinge wie Frau Kostolnik bereiten uns den Weg für den Faschismus. Einen grün angestrichenen Faschismus.
Wenn ich Mietmaul schreibe ist das bestimmt richtig aber auch falsch oder doch nur richtig und abgrundtief falsch. Deshalb entscheide ich mich für falsch aber genau richtig und nicht für richtig falsch. Wohlan…
Übrigens, zu K.-E. v. Schnitzler: man mag zu ihm stehen wie man will, aber die ARD hat Anfang der 90er ein letztes Interview mit ihm aufgenommen und ihn dazu bekommen, nochmal einen Schwarzen Kanal zur aktuellen deutschen Politik zu machen. Wahrscheinlich aus rechtlichen Gründen haben sie diese Reportage erst vor “kurzen” bei Youtube eingestellt. Dabei werden von Schnitzler im Jahre 1992 der Jogoslawienkrieg ab 1995, der m. E. durch die einseitige Anerkennung separatistischer Bestrebungen auf dem Balkan durch die Bundesregierung erst so richtig Fahrt aufgenommen hat, die Ostausdehnung der Nato bis zum Schwarzen Meer korrekt vorausgesagt und das Risiko eines Ukraine-Konfliks angedeudet. Das ist sehr sehenswert und hat mich schockiert, als ich das 2019 war es glaube ich gesehen habe. Ich bin nur durch Zufall darauf gekommen, weil ich mich mit dem Phänomen Schnitzler und Schwarzer Kanal nochmal beschäftigen wollte, weil ja auch die eigenen Erinnerungen immer weiter zurückliegen. Man findet es auf YT z. B. unter “Schnitzlers allerletzter Schwarzer Kanal, 1992” - leider jedoch nur ein Ausschnitt von rund sieben Minuten. Die vollständige Dokumentation, die fast eine Stunde ging, ist aktuell nicht auf YT zu finden, vermutlich zensiert, denn sie war von der ARD eine allgemein kritische Sendung nicht nur über Schnitzler. Kritik an der Regierungspolitik ist heutzutage ja sehr verpöhnt.
Schön auch, daß Frau Kostolnik in der Weltspiegel-Fragerunde bei den Gelbwesten-Protesten noch einräumte, “man müsse immer beide Seiten anhören”. Die Gelbwesten hätten sich “wahnsinnig aufgeregt”, daß alles von Paris aus zentral gesteuert wird, daß Krankenhäuser auf dem Lande geschlossen werden, vor allem Pendler leider unter den neuen Gesetzen, und natürlich wären viele Gelbwesten auch für “Klimaschutz” - aber bitte gerecht. Die Gelbwesten-Bewegung wäre auch von Radikalen missbraucht worden, aber das waren nicht die Gelbwesten. Und so weiter, und so fort. So, jetzt ersetzen wir mal “Paris” mit “Berlin”, gucken uns das von Lauterbach geforderte und von der Bundesregierung hingenommene Krankenhaussterben auf dem Lande an, ersetzen “Klimaschutz” mit “Infektionsschutz”, und “Gelbwesten” mit “Querdenken”, und hören - irgendwie keinerlei Empathie bei Frau Kostolnik. Ist ja auch Deutschland, nicht Frankreich.
Wieso, da hat sie doch recht. Schaut Euch im Vergleich nur die einfühlsame Rede von Ralph Brinkhaus an, wie er mit Empathie, Einfühlungsvermögen und gütigem Gesicht versucht hat, die AFD in den Diskurs der Demokraten einzubinden. Dagegen war Goebbels nun wirklich ein Stümper.
Ich kann nur jedem raten, der solche linken Schreiberlinge (m/w/d) wie Barbara Kostolnik nicht mehr zwangsfinanzieren will, die GEZ-Zahlungen einzustellen. Man fühlt sich danach besser!
Herr Broder, wh. th. fu.. is ?? I don’t care at all.
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