Kolja Zydatiss / 24.06.2022 / 10:00 / Foto: Pixabay / 33 / Seite ausdrucken

Ausgestoßene der Woche: Wer hat Angst vor Scientology?

Durch den Verfassungsschutzbericht 2021 ist plötzlich wieder Scientology im Gespräch: Genauer gesagt, ist man über eine Kinder-Podcast-Reihe um die Mäuschen Murkelino und Murkelinchen aus der Feder der Scientologin Gloria S. empört.

Scientology ist eine Organisation, die mein Achgut-Kollege Wolfgang Röhl vor knapp zwei Jahren wie folgt treffend beschrieben hat:

„Anfangs arbeiteten die Scientology-Drücker mit aggressiven, später mit subtileren Anwerbemethoden. Beim ‚Auditing‘, einer Art Verhör am ‚E-Meter‘, hörte man Interessenten nach ihren psychischen Macken und ihrer Finanzlage aus. Kritikern (‚unterdrückerische Personen‘) spionierte man hinterher. Versuchte hartnäckig, Aussteiger zurückzuholen, gründete Tarnfirmen. Kurz, es handelte sich um eine normale, fiese, mit allen schmutzigen Wassern gewaschene Abzockerfirma.“

Mit anderen Worten: Scientology gehört zu den befremdlicheren kulturellen Erzeugnissen des Schmelztiegels und Freiheitslabors USA, in Sachen faszinierender Absonderlichkeit rangierend irgendwo zwischen dem Phänomen Las Vegas und dem Getränk Root Beer. Trotzdem hat Röhl recht, wenn er bemerkt, dass beim Umgang mit Scientology in Deutschland „Maßstäbe abhandenkamen“.  

„Über viele Jahre wurde Scientology quasi als Staatsfeind gehandelt“, führt Röhl im oben verlinkten Artikel aus. „Der Verfassungsschutz beobachtete die Sekte ab 1996, warnte noch 2018 davor, Scientologen wollten Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ‚unterwandern‘. Zehn Jahre zuvor hatte Bayerns Innenminister Beckstein Alarm geschlagen: Hubbards Agenten schickten sich an, das Nachhilfestundengeschäft in ihre Krallen zu kriegen!

In Wahrheit ist die Hoch-Zeit der Sekte schon sehr lange passé. Im Hamburger Hauptquartier zum Beispiel herrscht so gut wie kein ersichtlicher Publikumsverkehr. Die Hansestadt war es auch, die 2010 ihre zu Beginn hoch gelobte ‚Arbeitsgruppe Scientology‘ dicht machte, weil sie offenbar obsolet geworden war.“

„Aus religiöser Motivation und sozialer Verantwortung“

Nun, neue Zeiten, neue Staatsfeinde! Insbesondere vor Ungeimpften und „verfassungsschutzrelevanter Delegitimierung des Staates“ (was auch immer damit gemeint sein mag) hat der deutsche Mainstream in der Corona-Ära Angst. Allerdings hat die „sonderbare Hysterie“ (Röhl) um Scientology in den letzten Tagen ein kleines Comeback gefeiert. Auslöser war die Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2021 Anfang dieses Monats, in dessen 368 Seiten das zuverlässig staats- und zeitgeisttragende Portal t-online die Podcastreihe „Tierische Abenteuer von Amandas Bauernhof“ entdeckt hat, als Beispiel für „die verstärkten Bemühungen der SO [Scientology Organisation], auf Kinder Einfluss zu nehmen“.

Die mutigen t-online-Journos gruben weiter und konnten als Verantwortliche eine Frau Gloria S. aus Niedersachsen identifizieren, die auf Anfrage einräumte, Scientologin zu sein. Tatsächlich basiere die Bauernhof-Reihe rund um „Die Mäuschen Murkelino und Murkelinchen“ und Mäusepapa Murkel auf scientologischen Schriften. Sie und andere Privatpersonen in Deutschland verbreiteten diese Inhalte „aus religiöser Motivation und sozialer Verantwortung“, so S. gegenüber t-online.

Bei t-online ist man empört, insbesondere darüber, dass der Podcast nirgendwo als Scientology-Veröffentlichung gekennzeichnet ist (was er allerdings, im engsten Sinne, auch nicht ist), und wendet sich an Spotify und Apple Podcasts, mit der Forderung, die Tierischen Abenteuer als für Kinder unangemessen einzustufen (auf letzterer Plattform, schreibt t-online entsetzt, rangierte der Podcast Ende Mai „unter den Top-300-Podcasts im unteren Mittelfeld auf Rang 182 bis 232“ – jetzt müssen Murkelino und Mukelinchen nur noch einen Brand im Reichstagsgebäude legen, und der morgige Tag ist ihrer!). Auch die Niedersächsische Landesmedienanstalt wurde in der Causa von t-online kontaktiert. Die Behörde will nun nach Angaben des Online-Portals prüfen, „ob ein Anfangsverdacht auf einen Verstoß gegen medienrechtliche Bestimmungen vorliegt“.

Eskapaden von anthropomorphisierten Nagern

Empört ist man auch beim öffentlich-rechtlichen ZDF. „Die Organisation Scientology spricht gezielt Kinder an. Eine prominente Scientologin nutzt hierfür nun einen Podcast – Spotify und Apple tun nichts dagegen“, heißt es in einem aktuellen Artikel auf der Homepage des Senders. Anders als bei t-online kommen wir beim ZDF sogar in den Genuss einer sorgfältigen Exegese von Murkelino und Murkelinchens Welt:

„Murkelino und Murkelinchen lernen jeden Tag etwas dazu – sonst wird es schnell lebensgefährlich. Der Bauer will die Ratte Rudi vergasen oder vergiften, dem Schwein wird gedroht, es zu schlachten, weil es anderen das Essen stiehlt.

Die Botschaft dahinter: Wer nicht lernt und sich fügt, der wird hart bestraft. So wird eine Welt aus Gut und Böse geschaffen – und wer einmal ‚böse‘ ist, kann sich in [Gloria S.‘] Geschichten auch nicht wirklich ändern. Am Ende frisst Murkelino auch noch Pilze und ist auf einer Art Trip – vor Drogen warnt Scientology massiv.“

So viel Scientology-Beimischung! Und da dachte ich Naivling, es ging nur um die fiktiven Eskapaden von anthropomorphisierten Nagern. Bleibt die Hoffnung, dass die Öffentlichkeit für die Gefahr dieses Podcasts sensibilisiert werden kann. Vielleicht eine neue Aufgabe für Nancy Faesers „Verfassungsschüler“, wenn diese aus ihrer islamistischen Phase herausgewachsen sind?

„Formulierungen als Schulleiterin nicht glasklar und eindeutig“

In Berlin steht die Bildungssenatorin des Stadtstaates Astrid-Sabine Busse (SPD) wegen lange zurückliegender Äußerungen über arabischstämmige Menschen erneut in der Kritik. Busse hatte 2009 in ihrer damaligen Funktion als Schulleiterin einer Grundschule in Berlin-Neukölln gegenüber der Süddeutschen Zeitung unter anderem angegeben, migrantische Familien in dem Problembezirk blieben „einfach untereinander. Man muss sich hier ja auch gar nicht mehr integrieren. Man nimmt das Viertel in Besitz, und man lässt sich pampern“. Diese und ähnliche Aussagen der Politikerin schafften es als Zitate in den Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin, der vor zwei Jahren wegen seiner Migrations- und Islamkritik aus der SPD ausgeschlossen wurde.

Nachdem dieser Zusammenhang Ende April von einigen Twitter-Nutzern (darunter Busses Parteikollegin Sawsan Chebli) skandalisiert worden war (siehe meine Kolumne vom 06.05.2022), erklärte die Bildungssenatorin in einer Stellungnahme, Sarrazin habe die Zitate ohne ihr Wissen verwendet. Sie distanziere sich ausdrücklich von dessen rassistischen, realitätsfernen und menschenverachtenden Thesen. „Dass meine damaligen Formulierungen als Schulleiterin nicht glasklar und eindeutig waren – und deshalb von Herrn Sarrazin missbraucht werden konnten –, tut mir aufrichtig leid.“

Obige Distanzierung und Entschuldigung geht verschiedenen Verbänden und Initiativen allerdings nicht weit genug. In einer gemeinsamen Erklärung hätten unter anderem der Verein der Eltern aus Kurdistan, der Verband für Interkulturelle Arbeit Berlin Brandenburg, der Türkische Elternverein Berlin Brandenburg und die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland Busses Stellungnahme eine „Enttäuschung“ genannt, berichtete am 17. Juni 2022 die B.Z. Die Unterzeichner wünschten sich „eine Bildungssenatorin, die alle Schüler und Familien als Berliner akzeptiere, vorurteilsbewusst sei, Vielfalt als Bereicherung sehe und entschieden gegen Diskriminierung und Rassismus vorgehe“. Auf diese erneute Kritik hat die Politikerin bislang noch nicht öffentlich reagiert.

Gegen die Regeln zum Unterlaufen von Sperrungen

Auf Twitter wurde letzte Woche der Account der LGB Alliance Deutschland gesperrt. Twitter behauptet, die Organisation (nach eigenen Angaben gegründet, „um die Rechte von Lesben, Schwulen und Bisexuellen, basierend auf dem biologischen Geschlecht, zu vertreten“) habe gegen die Regeln zum Unterlaufen von Sperrungen verstoßen. Die LGB Alliance hält in einer offiziellen Stellungnahme dagegen: „Dieser Vorwurf entbehrt jeglicher Grundlage. Unser Account @LGBAlliance_DE war zu keinem Zeitpunkt gesperrt noch betreiben wir einen Zweitaccount, der gesperrt war. Wir können somit gar keine Sperre unterlaufen haben.“

„Heute gewinnt die Meinungsfreiheit!“

Ebenfalls gesperrt wurde der Twitter-Account @galexybrane mit mehr als 40.000 Followern. Dahinter steht Alex Gutentag, Kolumnistin beim jüdisch-amerikanischen Tablet Magazin und profilierte Kritikerin der Lockdown-Politik. Gutentag hatte am 16. Juni getwittert:

„Heute stimmten die FDA-Berater einstimmig für die Zulassung des 3-Dosen-Impfstoffs von Pfizer für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren. Die Eltern müssen wissen, dass die von Pfizer behauptete Wirksamkeit von 80 % auf nur 10 Fällen von Corona nach der 3. Impfung in der Studie basiert. 10 Fälle – das ist alles. Wieso ist das kein Skandal?“

Der betreffende Tweet wurde von Twitter als „Irreführend!“ gekennzeichnet. Anders als @LGBAlliance_DE ist @galexybrane inzwischen wieder entsperrt worden. „Der öffentliche Druck hat gewirkt, und dafür bin ich sehr dankbar“, wandte sich Gutentag am 17. Juni an ihre Follower. „Heute gewinnt die Meinungsfreiheit!“

Faktisches Berufsverbot in der Forschung

Colin Wright, früher als Evolutionsbiologe in der Forschung tätig und heute vor allem publizistisch (u.a. als Managing Editor des Online-Magazins Quillette) unterwegs, kann seit Kurzem seinen PayPal-Account nicht mehr zum Empfangen von Spenden nutzen und erhält dafür nur die vage Begründung, sein Geschäftsmodell könne als „riskant“ angesehen werden (siehe Screenshot hier). Außerdem ist er bei der E-Commerce-Plattform Etsy rausgeflogen, wo er bis vor Kurzem Fan-Artikel zu seinem beliebten Reality’s Last Stand-Newsletter verkaufte. Etsy behauptet, diese Waren hätten „Hass oder Gewalt gegen geschützte Gruppen verherrlicht“ (siehe Screenshots hier).

Colin Wright war in seinem früheren Leben als Wissenschaftler mit radikalen Transgender-Aktivisten und deren Sympathisanten im Wissenschaftsbetrieb aneinandergeraten, weil er mit Nachdruck auf der Zweigeschlechtlichkeit des Menschen beharrt. Warum er heute mit einem faktischen Berufsverbot in der Forschung belegt ist, erklärt er in diesem Gastbeitrag im deutschen Magazin Novo.

Über abtreibungskritisches Buch beschwert

Die konservativen US-amerikanischen Publizisten Ryan T. Anderson und Alexandra DeSanctis haben letzte Woche die Möglichkeit verloren, Vorbestellungen für die Hörbuchversion ihres neuen Buches „Tearing Us Apart: How Abortion Harms Everything and Solves Nothing“ anzunehmen. Der Hörbuchvertrieb habe seine Verträge unter anderem mit Amazon aufgelöst, nachdem sich Mitarbeiter über das abtreibungskritische Buch beschwert hätten, behauptet Anderson auf Twitter. Und tatsächlich, wer obigem Amazon-Link folgt, kann die gebundene und die Kindle-Version des am 28. Juni 2022 erscheinenden Werks vorbestellen, die Audio-CD jedoch nicht.

„Riesiger Esel-Schwanz“

Im Vereinigten Königreich hat indessen die Polizei den Moderator und Komiker Joe Lycett aufgefordert, den Kontext eines Witzes zu erklären, über den sich ein Zuschauer in einer von Lycetts Comedy-Shows beschwert hatte. Der Komiker kam dem gerne nach und richtete eine schriftliche Erklärung an die Kriminalbeamten, nach eigener Aussage inklusive der Formulierung „riesiger Esel-Schwanz“. Die Beamten hatten wohl selbst wenig Lust, der Sache nachzugehen, hätten allerdings ihrer beruflichen Pflicht nachkommen müssen, mutmaßt Lycett. Jedenfalls sei der ganze Austausch sehr freundlich abgelaufen und die Polizei habe ihm kürzlich mitgeteilt, dass der Fall ohne weitere Konsequenzen für ihn abgeschlossen wurde. (Quelle: The Guardian

„Schaden für unsere Studierendenschaft“

An der schottischen Universität Edinburgh hat der Beauftragte für LGBT-Befreiung Jaime Prada ein Formular bereitgestellt, das Personen ausfüllen können, die sich von einem kürzlich abgehaltenen transgender-kritischen Seminar psychologisch betroffen fühlen. So sollen „der Schaden, den diese Vorfälle für unsere Studierendenschaft bedeuten“ ermittelt und die Organisatoren „zur Verantwortung gezogen“ werden.

Scharfe Vorwürfe der „Transphobie“

Am 7. Juni 2022 hatten Stephanie Davies-Arai, Prof. Michele Moore und Dr. Shereen Benjamin auf Einladung des örtlichen Ablegers der Organisation Academics for Academic Freedom über das aktuelle gesellschaftliche Klima referiert, in dem immer mehr Kinder und junge Menschen zu dem Schluss kommen, sie seien Transgender. Die Rednerinnen wollten außerdem aufzeigen, wie die Diskussion über dieses heikle Thema „auch in den pädagogischen Fakultäten der Universitäten“ unterbunden wird. Die Veranstaltung hatte scharfe Vorwürfe der „Transphobie“ sowie des Ableismus nach sich gezogen, nicht nur von Seiten des LGBT-Beauftragten. (Quelle: The Tab)

Vor den brüllenden Gegendemonstranten geschützt

Last but not least: Im Zentrum der englischen Stadt Bristol haben am vergangenen Wochenende vermummte Transgender-Extremisten eine Kundgebung der genderideologiekritischen Organisation Standing for Women (SfW) massiv gestört. Als die Bedrohungssituation für die Teilnehmer immer akuter wurde, entschieden diese, die Veranstaltung abzubrechen und flüchteten sich in ein nahegelegenes Pub, das mit Hilfe einer Polizeikette vor den brüllenden Gegendemonstranten geschützt werden musste. (Quelle: Spiked)

Und damit endet der wöchentliche Überblick des Cancelns, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Bis nächste Woche!

 

Mehr vom Autor dieser wöchentlichen Kolumne Kolja Zydatiss zum Thema Meinungsfreiheit und Debattenkultur lesen Sie im Buch „Cancel Culture: Demokratie in Gefahr“ (Solibro Verlag, März 2021). Bestellbar hier. Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de.

Foto: Pixabay

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netiquette:

Bernd Ackermann / 24.06.2022

Gecancelt wurde in Deutschland auch der Frauenfußball (endlich!), der DFB hat in dieser Woche entschieden, dass ” Trans-, Inter- und nichtbinäre Menschen” (was immer das alles ist) es sich aussuchen können, ob sie in Männer- oder Frauenmannschaften mitspielen möchten. Wir dürfen uns also auf viele vollbärtige Frauen mit Penis auf dem Platz und in der Kabine freuen. Das Hin und Her um Lewandowski dürfte damit ein Ende haben, er wird kommende Saison für die Damenfrauschaft des FC Bayern auflaufen.

A. Kaltenhauser / 24.06.2022

“Verein der Eltern aus Kurdistan”, der “Verband für Interkulturelle Arbeit Berlin Brandenburg”, der “Türkische Elternverein Berlin Brandenburg” und die “Initiative Schwarzer Menschen”? Sowas gibt es wirklich; womöglich gemeinnützig und großzügig unterstützt mit meinen Steuergeldern? Und dieser Klüngel wacht jetzt darüber, was einer irgendwie, irgendwo, irgendwas und irgendwann sagt. Frei nach dem Reinhard Mey-Prinzip: Irgendein Depp mäht irgendwo immer.

M. Feldmann / 24.06.2022

Dass Scientology schon immer außerhalb der Gesellschaft stand und steht, ist unbestritten. Sie gehört zu einer der einflussreichsten und gefährlichsten Sekten der Welt und Zeit. - Die alte Sau, die mal wieder durch’s Dorf getrieben wird, ist mal wieder ein Alibiaufreger um von den anderen Katastrophen in diesem Land ein bisschen abzulenken und die Resthirne zu vernebeln. Die staatlichen Rot/Grünen ziehen mit Wohlwollen durchaus vergleichbare, im übertragenen Sinn,  kranke Themen mit dem Fanatissmus und Dauerfeuer einer Hirn entkernten Minderheit durch. Sie terrorisieren im Prinzip die gesamte Bevölkerung. Psychos überall. ... Also was soll’s? Der Schockeffekt ist längst verpufft, wenn man sie auf dem Radar hat. Business as usual.

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