Alruna H. hat ihr Lehramtsstudium abgeschlossen und sollte am 10. August ihr Referendariat am Gymnasium Dresden-Cotta beginnen. Das Bundesland Sachsen ließ sie zunächst zu. Dann wurde bekannt, dass sie eine Tochter des Verlegers Götz Kubitschek ist. Das Landesamt für Schule und Bildung schaltete den Verfassungsschutz ein und zog die Zulassung zurück. Den Ausschlag gab nicht allein ihre Familie. Nach Angaben des Verfassungsschutzes hatte H. von 2022 bis 2025 regelmäßig Veranstaltungen des von ihrem Vater gegründeten Instituts für Staatspolitik besucht.
Das inzwischen aufgelöste Institut wurde in Sachsen-Anhalt als rechtsextrem eingestuft. Durch ihre Anwesenheit habe sie, so die Behörde, einen Zusammenschluss unterstützt, der verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolge. H. erklärte demgegenüber, ihre Teilnahme sei familiär veranlasst gewesen. Das Verwaltungsgericht Dresden und anschließend das Sächsische Oberverwaltungsgericht ließen das nicht gelten. Wer das Referendariat in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis absolviere, müsse ein Mindestmaß an Verfassungstreue erkennen lassen. Bei Lehrern gelte dies besonders, weil Schüler sich ihrem Einfluss nicht entziehen könnten.
Der Beschluss im Eilverfahren ist unanfechtbar. Von H. sind weder verfassungsfeindliche Äußerungen noch politische Werbung im Unterricht, den sie in Praktika gegeben hat, oder ein sonstiges berufliches Fehlverhalten bekannt. Den Gerichten reichten ihre Besuche beim Institut. Ihr politisches Führungszeugnis bestand aus Anwesenheitslisten. Das ist dem Grunde nach eine perfekte Definition von Kontaktschuld.
Kandidiert und Job verloren
Die Kinderchirurgin Svetlana Spirina hat für die AfD für den Osnabrücker Stadtrat kandidiert. Das Mandat konnte sie nicht gewinnen. Das kann bei einer demokratischen Wahl passieren. Zusätzlich hat sie nun ihren Arbeitsplatz als Oberärztin am Klinikum Lippe verloren. Aufmerksam geworden war das kommunale Krankenhaus durch den offenen Brief eines niedergelassenen Kinderarztes. In einem Personalgespräch soll Spirina ihre Kandidatur bestritten und von einer politischen Vereinnahmung gesprochen haben. Dem Osnabrücker Wahlamt lag jedoch ihre unterschriebene Zustimmungserklärung vor.
Der AfD-Kreisverband hatte sie mit einem eigenen Kandidatentext vorgestellt, in dem sie ihre Parteimitgliedschaft seit 2023 angab. Kurz vor der Wahl trat sie aus der AfD aus. Die Partei löschte ihre Wahlwerbung. Bei der Wahl am 13. September erhielt Spirina 408 Stimmen, verfehlte aber den Einzug in den Stadtrat. Anschließend bestätigte das vollständig dem Kreis Lippe gehörende Klinikum ihre Kündigung. Den Grund nennt es unter Verweis auf den Persönlichkeitsschutz nicht. Nicht einmal, ob ordentlich oder fristlos gekündigt wurde, ist verlässlich bekannt. Eine öffentliche Stellungnahme Spirinas oder eine Kündigungsschutzklage liegt bislang ebenfalls nicht vor.
Eine konkrete Beanstandung ihrer ärztlichen Arbeit wird nirgendwo erwähnt. Daher könnten sowohl die Kandidatur oder Spirinas widersprüchliche Angaben gegenüber dem Arbeitgeber die Kündigung ausgelöst haben. Wenn Politik und Arbeitsplatzverlust so nahe beieinander liegen, hat der Vorfall immer eine unangenehme Note.
Unbarmherzige Caritas
Ebenfalls einen Jobverlust zog die Kandidatur von Kerstin Zimmermann nach sich. Zimmermann hatte als Erzieherin im heilpädagogischen Kindergarten „Arche Noah“ der Caritas Salzgitter gearbeitet. Auch hier wurde die geleistete Arbeit nie fachlich beanstandet. Nachdem die 43-Jährige bei der niedersächsischen Kommunalwahl auf der AfD-Liste für den Ortsrat Salzgitter West kandidiert hatte, setzte ihr Arbeitgeber sie unter Druck.
Nach Darstellung ihres Anwalts stellte die Caritas sie dennoch vor die Wahl: Rückzug der Kandidatur oder fristlose Kündigung. Sie blieb auf der Liste. Das Kündigungsschreiben trägt das Datum des 7. September, sechs Tage vor der Wahl. Die Caritas bestätigt den politischen Grund. Kandidatur und Arbeit für den katholischen Verband seien nicht miteinander vereinbar. In ihren Einrichtungen müssten Menschen darauf vertrauen können, dass ihnen unabhängig von Herkunft, Religion, Weltanschauung und sozialem Status mit Achtung und Empathie begegnet werde. Aktives Werben für die AfD widerspreche diesem Selbstverständnis.
Ein konkretes Fehlverhalten Zimmermanns gegenüber Kindern, Eltern oder Kollegen nennt der Verband nicht. Am 13. September wurde die Erzieherin mit 396 Stimmen in den Ortsrat gewählt. Die AfD-Liste erreichte dort 27,77 Prozent, fast doppelt so viel wie die CDU. Zimmermann ist nicht Mitglied der AfD. Sie ist sehr sportlich und trägt derzeit den Titel der Bodybuilding-Weltmeisterin in der Klasse „Miss Physique“. Nun muss das Arbeitsgericht Braunschweig über ihre berufliche Zukunft entscheiden. Die Kündigungsschutzklage ist eingereicht.
Wer cancelt denn hier wen?
Wer cancelt hier eigentlich wen? Den Anfang machte Donald Trump. Am 18. September verkündete der US-Präsident, CNN, Politico und MS NOW hätten wegen ihrer angeblichen „Lügen“ im Weißen Haus nichts mehr verloren. Sicherheitsbeamte wiesen ihre Reporter ab und zogen die Presseausweise ein. Der Präsident warf den Sendern sehr allgemein die Verbreitung von Fake-News vor. Die drei Medienunternehmen zogen vor Gericht. Sie sehen ihre Pressefreiheit verletzt und verlangen die sofortige Wiederzulassung. Schon 2018 hatte CNN erfolgreich gegen den Entzug der Akkreditierung seines Reporters Jim Acosta geklagt.
Dem Boykott folgte der Gegenboykott. ABC, CBS, CNN, Fox News und NBC stellten gemeinsam ihre Arbeit im Fernsehpool des Weißen Hauses ein. Dieser Pool liefert Bilder von Terminen, bei denen nicht alle Sender eigene Kamerateams einsetzen können. Als CNN aus seinem turnusmäßigen Dienst entfernt wurde, wollte kein Konkurrent den Platz übernehmen. Auch der Trump freundlich gesonnene Sender Fox beteiligte sich. Das ist nicht der in einigen Medien gemeldete vollständiger Nachrichtenboykott. Die Sender berichten weiterhin über Trump. Sie verweigern jedoch gemeinsame Kameraaufnahmen aus seinem Amtssitz. Das Weiße Haus reagierte mit einem eigenen Dauerkanal. „Trump TV“ zeigt nun Bilder der Regierung, ausgewählt von der Regierung. Das ist kein Journalismus, das ist Propaganda.
Es bleibt unterm Strich ein merkwürdiges Ergebnis. Trump sperrt Reporter aus, die Sender schalten die Kameras ab, und das Weiße Haus filmt sich selbst. Der Präsident cancelt die Presse. Die Presse cancelt den Bilderdienst. Ausgestoßene sind am Ende die Bürger, die nicht mehr die Informationen unabhängiger Augenzeuge bekommen. Vorgestern hob das Bundesbezirksgericht für den District of Columbia in Washington, D.C. die Sperre der Medien durch das Weiße Haus vorläufig (für die nächsten 14 Tage) aus,. Wie die Sache weitergeht, wird man sehen.
Gecancelt für Modi-Kopie
Der indische Komiker Pulkit Mani trat am 19. September bei einer Veranstaltung des Oppositionspolitikers Rahul Gandhi in Indore auf. In einem kurzen Sketch imitierte er Premierminister Narendra Modi. Perfekt imitierte er dessen Stimme, Gesten und Umgang mit ausländischen Staatsgästen. Die Regierungspartei gab sich beleidigt. Führende Politiker der hindu-nationalistischen Bharatiya Janata Party (BJP) nannten den Auftritt billiges Theater. Handelsminister Piyush Goyal beschimpfte Gandhi als ungezogenen, verärgerten Onkel. Der Ministerpräsident des Bundesstaates Madhya Pradesh sah sogar die Würde indischer Mütter verletzt. Mani hatte eine Szene nachgespielt, in der Modi einer älteren Frau einen Stuhl angeboten hatte.
Einen Tag später sagte Mani drei Auftritte im von der BJP regierten Bundesstaat Uttar Pradesh ab. Für den Termin in Noida nannte er lediglich „unvorhergesehene Umstände“. Die Vorstellungen in Lucknow und Kanpur seien dagegen wegen wiederholter Drohungen gewalttätiger Aktivisten gestrichen worden. Mani veröffentlichte dazu Nachrichten und Bildschirmfotos.
Eine Beteiligung von Partei oder Behörden ist nicht nachgewiesen. Der zeitliche Zusammenhang ist dennoch auffällig. Am Sonnabend wurde Modi parodiert, am Sonntag wurden die Auftritte abgesagt. Es brauchte kein staatliches Verbot, die Aussicht auf Ärger reichte aus. In Indien mag ein Komiker den Premierminister einmal imitieren dürfen, ob er danach noch auftreten kann, ist eine andere Frage.
Inhaftiert für Shiva-Bashing
Seit dem 7. August sitzt der christliche Bürgerrechtler Arun Pannalal im indischen Bundesstaat Chhattisgarh in Haft. Ihm wird ein Facebook-Kommentar über den Hindu-Gott Shiva und das Shivling, ein zumeist säulenförmiges Kultsymbol des hinduistischen Gottes Shiva, vorgeworfen. Ob der 76-Jährige den Text tatsächlich geschrieben hat, ist bis heute nicht geklärt. Pannalal leitet das Chhattisgarh Christian Forum und kritisiert seit Jahren die Behandlung der christlichen Minderheit durch hinduistische Nationalisten. Angezeigt wurde er vom Sprecher der regierenden Bharatiya Janata Party (BJP), Amit Chimnani.
Dieser übergab der Polizei Bildschirmfotos und Internetadressen. Aktivisten des hindu-nationalistischen Bajrang Dal versammelten sich vor Pannalals Haus und forderten seine Festnahme. Kurz darauf kam die Polizei. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Verletzung religiöser Gefühle, die Förderung von Feindschaft zwischen Bevölkerungsgruppen und die Gefährdung der öffentlichen Ordnung vor. Ministerpräsident Vishnu Deo Sai kündigte öffentlich hartes Vorgehen an, bevor ein Gericht die Beweise geprüft hatte. Zwei Anträge auf Freilassung gegen Kaution wurden abgelehnt. Nach jüngsten Berichten befand sich Pannalal auch im September noch in Haft.
Ministerium für zulässige Religionskritik
Am Ende noch ein kleines Aperçu eines großen Komikers. John Cleese ist bekannt dafür kein Blatt vor den Mund zu nehmen und sich nicht politisch korrekt einhegen zu lassen. Auch frühere Spots und Szenen bleiben unangetastet, selbst wenn die veröffentlichte Meinung sie heute als politisch nicht mehr korrekt verurteilt. Cleese sollte am 20. September in der Birmingham Town Hall auftreten. Die muslimische Gruppe Deenified bezeichnete den Monty-Python-Komiker wegen seiner Kritik am Islam als „Hassprediger“ und verlangte die Absage. Das Portal 5Pillars hatte zuvor bereits seine Ausladung gefordert.
John Cleese bezeichnet sich als „islamskeptisch“, nicht als islamfeindlich. Er kritisiert Machtanspruch, Intoleranz und mangelnde Offenheit gegenüber Religionskritik, unterscheidet dabei aber ausdrücklich zwischen einer Religion und ihren Anhängern. Den Begriff „Islamophobie“ hält er für ein Mittel, Kritik abzuwehren, schließlich habe er mit „Das Leben des Brian“ auch das Christentum verspottet, ohne deshalb als „christophob“ zu gelten. Ausgerechnet der Schöpfer des „Ministry of Silly Walks“ sollte sich nun vor einem selbsternannten Ministerium für zulässige Religionskritik verantworten. „Ich bin nicht sicher“, so Cleese in einem früheren Interview mit Reason, „ob die Woken jemals über sich selbst lachen würden – ganz gleich, wie komisch sie sind.“ Das humorlose Ministerium für zulässige Religionskritik verlangte jedenfalls die Absage der Show. Der Veranstalter fand das eher weniger komisch und verweigerte den Gehorsam. So bekam das Publikum seinen lustigen Abend mit John Cleese.
Hier endet der allwöchentliche Überblick des Cancelns, Framens, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Denunzierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Wir dürfen damit rechnen, dass es noch lange ungebremst weitergehen wird. Bis nächste Woche!
Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de. Um auch weniger prominente Betroffene aufnehmen zu können, sind die Betreiber der Website auf Hinweise angewiesen. Schreiben Sie ihnen gerne unter cancelculture@freiblickinstitut.de
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„Die Medienkrieger – Wie uns die Vierte Gewalt manipuliert“ von Michael Clasen, Langen Müller Verlag 2026, hier bestellbar.

Ich muss mich mit Details zurückhalten, sonst wird das vermutlich nicht freigeschaltet, so wie beim Tichy gestern. Aber nur so viel: In Deutschland ist ein gewisser Typus von „rechts“ gewünscht, damit er ins gewünschte Weltbild passt und entsprechend als Gegner politisch instrumentalisiert oder abgefischt werden kann. Heißt: Rassistisch, radikal, militaristisch und vor allem antisemitisch. Eine normale patriotische Rechte wie in jedem anderen normalen Land auch, ist für „Deutschland“ nicht gewünscht, denn sie ist 1. nicht extrem genug und 2. erfüllt geopolitisch/international nicht den gewünschten Effekt. Also helfen hier bei uns ein paar Leute im „Sicherheits“apparat nach. Und dann geht das Gezerre los zwischen denen, die gerne die gewünschte alte „rechte“ Schiene hätten und denen, die sie verhindern wollen. Und bisweilen, um nicht zu sagen immer öfter, hat man den Eindruck, dass die, denen die Rechte nicht extrem genug ist und die, die Rechte generell verhindern wollen, aus ein und dem selben Lager stammen. Darum hat man es hier als normaler bzw. nach internationalem Standard üblicher Rechter/Nationaler/Patriot auch so schwer. Ich hab’s derweil auch knüppelhart abbekommen, weil ich das bestehende System vom Fokus Geld zurück auf den Fokus Recht schieben will. Es gibt Interessengruppen im Hintergrund, die sich an Migration in den Arbeitsmarkt/die Sozialsysteme/Betreuung/neue Wählerschaft eine goldene Nase verdienen oder politisch davon profitieren. Über nahezu das gesamte(!) politische Spektrum hinweg. Und denen sind alle die, die hier die Tür zumachen wollen, natürlich ein Dorn im Auge. Es geht um Geld und die, die es von anderen haben wollen. Nein, nicht die Banken, die geben das Geld ja raus und von da woanders hin. Ab da wird es interessant. Follow the money…
Aber wenn Obama Pressevertreter ausschließt geht das in Ordnung?
@Thomas Szabó: Sie schrieben u.a.,
>>>Die Religionskritik befindet sich oft auf einer viel höheren intellektuellen & moralischen Stufe als die Religion.<<<
Tatsächlich?
Vom christlichen Glauben z.B. verstehen Sie nichts, weil Sie nicht wissen können , wie die lebendige Verbindung zwischen Jesus Christus (Messias Jesus) und dem, der sich ganz auf ihn einlässt, wirkt und was sie bei ihm bewirkt.
Sie können nicht wissen, wie wunderbar tröstend diese Verbindung ist und die Gewissheit, dass diese zerrüttete und völlig verrückte Welt nicht alles ist. Es ist für einen Christen herrlich zu wissen, dass das Beste noch vor ihm liegt, weil der Christus Jesus uns die offene Tür zum Himmel (eine Dimension in der Transzendenz) ist.
Wer Jesus ablehnt, verwirft, verspottet und „auf einer viel höheren intellektuellen & moralischen Stufe“ kritisiert – ohne ihn zu kennen -, bekommt eines nicht so schönen Tages von ihm etwas zu hören wie:
„Ich kenne dich nicht. Ich habe nie eine Bitte oder einen Dank aus deinem Munde gehört. Du bist vor mir nie aufgetaucht. Nun geh an den Ort, wo du mich für immer los bist – den Ort, den du dir selber erwählt hast! Geh in die Hölle!“ [nach Pastor Wilhelm Busch, ✝1966].
(Hölle = eine andere Dimension in der Transzendenz)
Wer mit seiner Kritik am christlichen Glauben ernstgenommen werden möchte, sollte sich mehr Mühe geben und originale Bibeltexte als Belege für seine Postulate liefern, damit das mit dem höheren intellektuellen Niveau auch hinhaut.
Bibelzitate, die z.B. antiken Stalinismus oder Nationalsozialismus und Rassismus des „Crosshangers“ Jesus Christus belegen, sollten schon drin sein.
Ein intellektuell überlegener Kritiker am christlichen Glauben (das ist keine Religion, sondern persönliche Beziehung) sollte sich nicht versteigen auf Behauptungen wie „Jesus von Nazareth war kein Christ, sondern überzeugter Jude“. Das ist nämlich nur peinlich.
Und solche „Kritiker“ sind für mich nicht satisfaktionsfähig.
Zu Kinderchirurgin Svetlana Spirina, „Aufmerksam geworden war das kommunale Krankenhaus durch den offenen Brief eines niedergelassenen Kinderarztes.“ – Der führt sicherlich auch Buch, welchen politisch familiären Hintergrund die Kinder in seiner Arztpraxis haben. Schlimmer ist nur noch die Klinik, die niedergelassene Baumpinkler eine politische Bühne bietet. Kranke Gesellschaft, die sich zielstrebig in eine Diktatur bewegt. Interessant wird werden, wer zuerst die Diktatur einführt: links oder rechts. 1933 hatte kaum wer geglaubt, es würde so kommen, wie es gekommen ist.
Hamburg 16.01.2020 „Die HH Bürgerschaft hat ein neues Verfassungsschutzgesetz verabschiedet, das der Behörde deutlich mehr Befugnisse zugesteht. So dürfen Verfassungsschützer in Zukunft —schneller sensible Daten von Verdächtigen an Behörden, Schulen oder auch Vereine weitergeben—. Bisher galt – unter dem Eindruck der Gestapo im Dritten Reich – ein “Trennungsgebot„. Dem Verfassungsschutz war verboten, Informationen, die etwa durch V-Leute oder Überwachungen erlangt wurden, an andere Behörden weiterzugeben.“ Denunziantentum, Polizei als Türöffner mit dem Fuß, statt Aufklärung.
GFP 25.9.26 „Hamburg im Krieg (II) ..Laut dem Präsidenten des deutschen Inlandsgeheimdiensts (Bundesamt für Verfassungsschutz), Sinan Selen, müssen schon “Unzufriedenheiten„ oder bloße “Kritik am bestehenden System„ als verdächtig gelten, weil sie “Angriffspunkte„ für “russische Narrative„ böten. ….Die Handelskette Edeka unterstützt dabei nicht nur das diesjährige Red Storm-Manöver, sondern beteiligt sich darüber hinaus an der Umsetzung der kriegsvorbereitenden Maßnahmen des BBK. Neben Öffentlichkeitsarbeit für die Kriegstüchtigkeit und der Teilnahme an einer Kolonnenfahrt vermarkten Edeka und die zum Edeka-Konzern gehörende Discountkette Netto im Rahmen der Kriegsübung einen “eigens entwickelten Notfallrucksack„ – in knallrot – als “kompakte Basis für die private Krisenvorsorge„ inklusive Packliste; mit enthalten: ein Kurbelradio. ..Außerdem beteiligt sich Edeka an Red Storm Business – einer Initiative der Handelskammer, an deren Organisation die Bundeswehr ausdrücklich nicht beteiligt ist. Mit Red Storm Business, einem zivilen Übungsangebot, will es die Handelskammer Unternehmen ermöglichen, “ein konkretes Krisenszenario im eigenen Betrieb durchzuspielen„, um “ihre eigene Handlungsfähigkeit„ zu prüfen.“
Sie sind wieder da. „Heute die, morgen du“
In Dresden Heidenau wurde ein Stück Erinnerungskultur gecancelt. Die angebliche Brandmauer gleich mit. Wer hat da gewonnen? Was wird folgen?
„… Bei Lehrern gelte dies besonders, weil Schüler sich ihrem Einfluss nicht entziehen könnten. …“ Und was ist mit all den linksgrünen Lehrern, die auf unsere Kinder losgelassen werden, sogar unter Zuhilfenahme dubioser NGOs? Schreiten da auch der Verfassungsschutz und Gerichte ein?!