Fünfzehn Jahre hat Martina Müller im Friedel-Orth-Hospiz in Jever gearbeitet. Nun hat die mission:lebenshaus gGmbH der 60-Jährigen fristlos gekündigt. Nicht wegen eines Vorfalls im Hospiz, sondern wegen ihrer Kandidatur für die AfD. Müller tritt am 13. September als Spitzenkandidatin für den Kreistag Friesland und den Gemeinderat Wangerland an. Am 30. Juli erhielt sie nach vorliegenden Berichten eine Abmahnung. Bis zum 7. August sollte sie ihre Kandidatur zurückziehen. Sie weigerte sich. Am 17. August folgte die fristlose Kündigung. Müller war auch in der Mitarbeitervertretung aktiv und bestreitet jedes dienstliche Fehlverhalten. Eine Kündigungsschutzklage werde vorbereitet.
Der diakonische Träger beruft sich auf Menschenwürde, Nächstenliebe, Respekt und Solidarität. Die Kandidatur für eine als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Organisation stehe im Widerspruch zum kirchlichen Auftrag. Der Verfassungsschutz darf die AfD Niedersachsen nach einer vorläufigen Gerichtsentscheidung entsprechend einstufen. Das Hauptsacheverfahren ist allerdings noch offen. Die Partei ist nach wie vor nicht verboten und der Verfassungsschutz ist eine weisungsgebundene Behörde, die der Landesregierung untersteht. Der Arbeitgeber nennt weder eine konkrete Äußerung Müllers noch ein Fehlverhalten gegenüber Hospizgästen oder Kollegen. Ob allein die Kandidatur für die AfD arbeitsrechtlich trägt, muss ein Gericht entscheiden. Der gesellschaftliche Relevanz ist nicht zu unterschätzen. Wie nahe an einer neuen Art McCarthy-Ära sind wir, wenn aus politischem Engagement ein Kündigungsgrund wird?
Kein Mensch an sich, nur ein Anhängsel
Rund dreißig Jahre hat sich Marlene P. in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wardenburg engagiert. Die 69-Jährige leitete als Prädikantin Gottesdienste, gehörte der Kreissynode an und stand dem Förderverein der Matthäuskirche Hundsmühlen vor. Dann kandidierte ihr Lebensgefährte Christian W. für die AfD zum Gemeinderat. Marlene P. ist nach eigener Aussage weder AfD-Mitglied noch für die Partei tätig. Dennoch habe nach Bekanntwerden der Kandidatur ihres Partners Ende Mai die Ausgrenzung begonnen. Die übrigen Vorstandsmitglieder des Fördervereins hätten mit geschlossenem Rücktritt gedroht, falls sie Vorsitzende bleibe. Sie gab das Amt auf. Eine Mitorganisatorin des „Lebendigen Adventskalenders“ soll ihr erklärt haben, im Garten eines AfD-Kandidaten könne man keinen Advent feiern.
Schließlich suchte P. das Gespräch mit der Gemeindeleitung. Eine Pastorin habe ihr gesagt, sie komme nicht darüber hinweg, dass P. mit einem AfD-Kandidaten liiert sei. Am Pfarrhaus sei kein Platz für Menschen mit AfD-Bezug. Daraufhin trat P. am Montag aus der Kirche aus. Weder von P noch von ihrem Lebenspartner sind extremistische oder menschenfeindliche Äußerungen bekannt. Es reicht die Beziehung zu einem Kandidaten einer zur Kommunalwahl zugelassenen Partei zur Ächtung. Die Kirche betrachtet jeden Menschen als eigene Person, die vor Gott steht. Hier aber wird Marlene P. nur als politischer Anhang ihres Lebensgefährten gesehen. Eine gefährliche Entwicklung, die mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar ist.
Die gelöschte Petition
Eine Petition gegen einen Journalisten ist selbst zum Fall für die Löschtruppe geworden. Auf Change.org forderte der Kabarettist Deniz Karabağ die Entlassung des FAZ-Korrespondenten Michael Martens. Mehr als 4.000 Menschen hatten bereits unterschrieben. Dann sperrte die Plattform die Seite zur Prüfung ihrer Regeln. Seit dem 10. August ist sie nicht erreichbar. Anlass war eine Pressekonferenz mit Wolodymyr Selenskyj und dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić in Belgrad. Martens fragte, was Europäer tun könnten, um der Ukraine zu helfen, „mehr Russen zu töten“. Er ergänzte sofort „mehr russische Soldaten natürlich“. Später verteidigte er die Frage. Außerhalb von „Barbieworld“ würden Kriege so geführt.
Die FAZ bedauerte die missverständliche Formulierung, verwahrte sich aber gegen Drohungen gegen ihren Korrespondenten. Karabağ wertete die Äußerung als menschenverachtende Parteinahme und verlangte personelle Konsequenzen. Aus Change.org ist so etwas nicht ungewöhnlich. Es darf gegen die Einladung des israelischen Armeesprechers Arye Shalicar gesammelt werden. Eine Petition gegen die Verpflichtung des israelischen Fußballers Shon Weissman gilt sogar als Erfolg.
Auch die Entlassung des Forschers Nathan Cofnas aus der Universität Gent darf verlangt werden. Cofnas hatte zuvor Plagiatsvorwürfe gegen den inzwischen verstorbenen Cambridge-Professor Jason Arday öffentlich gemacht. Was Karabağ nicht hätte schreiben dürfen, verrät Change.org nicht. Auf Change.org darf man sehr wohl Menschen canceln. Nur offenbar nicht jeden.
Standhaft bleiben hilft
Für einen Ausdruck sollte die Düsseldorfer Psychologieprofessorin Ute Johanna Bayen ihren Arbeitsplatz und sogar den Zutritt zum Campus verlieren. In einer E-Mail hatte sie eine Vorlesung über die „Entwicklung von Trans-Identität“ angekündigt. Diese Kolumne hatte den Vorfall geschildert. „Trans-Ideologie“, so die Psychologin, sei wissenschaftlich nicht haltbar und eine mögliche Gefahr für Jugendliche. Noch bevor Bayen am 21. Juli gesprochen hatte, verlangten das TINBy-Referat und der AStA der Heinrich-Heine-Universität die Absage der Vorlesung. Sämtliche Aussagen der Professorin sollten wissenschaftlich überprüft werden. Hinzukommen sollten Campusverbot und Entlassung.
Rund 150 Menschen hatten protestiert. Während der Vorlesung gab es nach Bayens Schilderung Zwischenrufe, Störungen und laute Schläge gegen die Wand des Hörsaals. Die Veranstaltung fand dennoch statt und wurde für die Diskussion sogar verlängert. Rektorin Anja Steinbeck verteidigte die Wissenschaftsfreiheit. Entlassung und Campusverbot seien unverhältnismäßig. Der Hochschulleitung seien keine diskriminierenden Äußerungen aus der Vorlesung bekannt geworden, so die Rektorin.
Zwei Tage später zeigte sich, dass Standhalten Erfolg verspricht. Der AStA räumte gemeinsam mit dem Studierendenparlament ein, die bisherigen Forderungen hätten der wissenschaftlichen Auseinandersetzung im Weg gestanden. In der neuen Erklärung fehlten sämtliche Forderungen nach Entlassung, Campusverbot und Absage. Bayen blieb im Amt. Der Versuch, sie aus Universität und Debatte zu canceln, war unübersehbar. Dies verhindert zu haben und den AStA auf den Boden der Wirklichkeit zu holen, kann als Erfolg gewertet werden.
Antisemitisches Canceling
Der jüdische Komiker Philip Simon sollte 2025 beim Edinburgh Festival Fringe auftreten. Kurz vor Beginn strich das Banshee Labyrinth seine Soloshow „Shall I Compere Thee In A Funny Way?“ aus dem Programm. Das Lokal hatte eigenen Angaben zufolge Simons soziale Medien überprüft und dort eine Haltung entdeckt, die nicht zur eigenen passte. Als Belege dienten Bilder von einer Mahnwache, 100 Tage nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober, sowie Beiträge, in denen Simon an die israelischen Geiseln erinnerte. Seine Äußerungen stünden, erklärte das Lokal, im Einklang mit der Rhetorik und Symbolik von Gruppen, die mit Menschenrechtsverletzungen verbunden seien. Welche Gruppen gemeint waren, blieb unklar.
Simon erklärte, er habe nie etwas anderes gefordert als die Freilassung der Geiseln und einen Weg zum Frieden. Liebe zu Israel bedeute für ihn nicht Unterstützung der Regierung. Er klagte wegen Diskriminierung. Mehr als ein Jahr lang verteidigte der Betreiber die Ausladung. Erst unmittelbar vor der Verhandlung lenkte er ein. Am 17. August stellte Sheriff Roderick Flinn fest, beide Seiten hätten anerkannt, dass der Betreiber Simon entgegen der Bestimmungen des Gleichstellungsgesetzes diskriminiert habe. Das Gericht warf ihm vor, dieses Eingeständnis unnötig hinausgezögert zu haben. Über Schadensersatz wird später entschieden. Einen Teil der Prozesskosten muss das das Banshee Labyrinth zu einem erhöhten Satz tragen. Es ist ein Fall von antisemitischem Canceling, dem wie in den meisten Fällen weniger Boshaftigkeit, sondern vielmehr Naivität in der Beurteilung der Machtverhältnisse in den sogenannten Palästinensergebieten zugrunde liegt.
Es gibt auch linken Rassismus
Ein deutscher Staatsbürger wird zum Ausländer erklärt, weil seine Hautfarbe nicht ins Bild seiner Beschimpferin passt. So schildert ein 48 Jahre alter Thüringer seine Begegnung mit der Berliner Linken-Politikerin Manuela Schmidt. Schmidt soll im Juni 2025 beim Einparken in Marzahn einen Wagen berührt haben. Als der Anwohner sie darauf hinwies, habe sie ihn mehrfach als „Scheiß-Kanake“ und „Drecks-Ausländer“ beschimpft. Sie bezahle mit ihren Steuern seinen Lebensunterhalt, soll sie hinzugefügt haben. Ein Bauarbeiter bestätigte der Polizei Teile dieses Wortwechsels.
Der Beschimpfte ist kein Einwanderer. Er wurde in Thüringen geboren, seine Großmutter war Deutsche, sein Großvater ein afroamerikanischer US-Soldat. Doch offenbar reichte sein Aussehen, um ihn aus der deutschen Gesellschaft hinauszudefinieren. Hautfarbe schlug Staatsangehörigkeit. Das nennt man Alltagsrassismus. Schmidt bestreitet sowohl den Parkrempler als auch die Beleidigung. Die Aussagen des Mannes und des Zeugen widersprächen einander, erklärte ihre Fraktion, ohne die Widersprüche zu benennen. Ermittlungen gab es nicht, weil der nötige Strafantrag nicht rechtzeitig vorlag.
Nach Darstellung des Betroffenen hatte die Polizei das Formular zu spät verschickt. Die Staatsanwaltschaft prüfte daher gar nicht erst, ob sich der Vorfall so ereignet hatte. Der Vorwurf bleibt also unbewiesen. Verstörend ist er dennoch. Immerhin tritt Schmidt öffentlich gegen Rassismus und Diskriminierung auf. Ist ihr Rassismus-Verständnis womöglich defizitär?
Wenig tolerante Hindus
Vier Abende lang sollte der indische Komiker Kunal Kamra im URU Brewpark in Bengaluru auftreten. Dann meldeten sich hindu-nationalistische Aktivisten. Kamra habe hinduistische Gottheiten beleidigt, erklärten sie gegenüber der Polizei. Sein Auftritt gefährde die öffentliche Ordnung und die religiöse Harmonie. Eine praktische Begründung ist das, denn wer Unruhe ankündigt, kann sie anschließend zum Grund für eine Absage machen. Das URU sagte die Shows ab, und Kamra verlegte die Vorstellungen vom 3. bis 6. August kurzfristig in den kleineren Underground Comedy Club. Die Karten wurden erstattet und mussten für den neuen Ort erneut gebucht werden.
Zum Schweigen gebracht wurde der für seine politische Satire bekannte Komiker nicht, doch seine Gegner konnten ihn aus dem größeren Veranstaltungsort erfolgreich verdrängen. Kamra ging zur Polizeiwache in Whitefield und lud Vertreter der Protestgruppe zu einem Gespräch über Kultur und Komik ein. Niemand erschien. Später behauptete deren Sprecher Mohan Gowda, die Polizei habe zugesichert, gegen Kamra und die Veranstalter vorzugehen und die Show abzusagen. Die Polizei widersprach dem allerdings. Nicht sie habe die Veranstaltung untersagt, Kamra und der Veranstalter hätten den Ortswechsel selbst beschlossen. Wegen der angeblich falschen Darstellung leitete sie von Amts wegen ein Verfahren gegen Gowda ein. Hier war kein staatliches oder behördliches Verbot erforderlich, es genügte, dem Veranstalter genug Ärger anzukündigen, bis dieser nachgab. Das Muster kommt einem irgendwie bekannt vor.
Hier endet der allwöchentliche Überblick des Cancelns, Framens, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Denunzierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Wir dürfen damit rechnen, dass es noch lange ungebremst weitergehen wird. Bis nächste Woche!
Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de. Um auch weniger prominente Betroffene aufnehmen zu können, sind die Betreiber der Website auf Hinweise angewiesen. Schreiben Sie ihnen gerne unter cancelculture@freiblickinstitut.de
Beitragsbild: United Press - Library of Congress, Gemeinfrei, via Wikimedia Commons
@Christoph Lövenich: Danke für den Hinweis. Werde die alten Artikel zu Cofnas nachlesen.
@Else Schrammen:
Sie sprechen mir SOOO aus der Seele!
Ich ertrage diese rotgrünlinken Heuchler in ihren schwarzen Talaren schon lange nicht mehr!
Einige habe ich im Fall der Sexualstraftaten eines evangelischen Pfaffen in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) sozusagen vor der Tür miterlebt.
Dieser Fall ging vor ca. 15 Jahren auch durch die gesamte bundesdeutsche Presse.
Der Mitwisser dieses Pfaffen wagte es, bei Veranstaltungen der ev. Kirche hoch erhobenen Hauptes selbstbewusst zu erscheinen, und als er gestorben ist, wurde er mit einer riesigen Trauerfeier gewürdigt!
Die umliegenden Straßen waren über viele Meter vollgeparkt; die große Kirche, die ich kenne, soll bis auf den letzten Platz belegt gewesen sein.
Wohlgemerkt: Es ging um die Trauerfeier für einen Pfaffen, der Mitwisser der Übergriffe seines Amtskollegen war!
Pfui Teufel!
Aber in dieser seltsamen Kirchengemeinde ging m.E. vieles nicht mit rechten Dingen zu; und wenn ein Mitglied der Mauermörderpartei im Förderverein einer Kirche ist, sagt das schon alles!
Durch den Missbrauchsskandal von Ahrensburg habe ich viel über die evangelische Amtskirche und deren Repräsentanten gelernt – und mich mit Abscheu abgewendet.
Ausgetreten war ich da schon längst, weil mir die Heuchelei zutiefst zuwider gewesen ist.
@ Th. Gerbert
Nathan Cofnas kam in den letzten Jahren mehrfach in dieser Kolumne vor. Einschlägigen Kreisen war er schon lange ein rotes Tuch. Bin mal gespannt, wie es weitergeht.
@Sabine Heinrich „Studierendenparlament“ ist – leider – der offizielle Begriff. Kein Grund, sich deshalb über den Artikel zu ärgern.
@Th. Gerbert Wer sich mit dem Trans De Suttner befasst ist schnell genau in der Ebene die Danisch aufarbeitet. Scheinbar sind alle Unis durch die G8 Geheimdienstgülle und/oder Opus Dei unterwandert. Wirecard ist aufgeflogen, Hawala scheinbar die politisch monetäre Alternnative auch für Unis.
Uni Ghent und das Suttner, über Wikispooks ist man direkt bei WEF, Bilderberger und MSC. Die Schweiz will inzwischen Kernwaffen und ist in der NATO eingebunden. Es grüßt die oberste Bilderberger Instanz „Le Cercle“, dazu ebenso in Wikispooks eruieren.
Die grüne globale Pest ist aus meiner Sicht und Recherche in den 70er seitens Gladio, Stay Behind installiert und hat die letzten Jahre die Partei restlos übernommen, daher auch die Kriegsgeilheit .
Vorgang Suttner passt allerbestens. D. Ganser müsste mehr wissen.
Für die Probleme der mission:lebenshaus gGmbH mit einem AfD-Kandidaten habe ich durchaus Verständnis, für die rabiate Unart allerdings auf keinen Fall. Am besten ist dem Beweis wertvoller Überzeugungen nun gedient, wenn daran ein dickes Preisschild kommt: 5 Jahresgehälter als Abstandszahlung bzw. Entschädigung und mein Respekt für deren Überzeugungen ist ihnen sicher.
Oh wow. Der amerikanische Botschafter in Belgien hat sich in die Cofnas-Affäre eingeschaltet. Er veröffentlichte auf X/Twitter folgende Nachricht. (Zusammenfassung: Wenn Ihr einen amerikanischen Wissenschaftler cancelt, canceln wir Euch und entziehen unsere Forschungsgelder.) „Die Vertretung der Vereinigten Staaten in Belgien verurteilt aufs Schärfste die Vergeltungsmaßnahmen der Universität Gent gegen einen amerikanischen Wissenschaftler, nachdem dieser durch seine Whistleblower-Meldung einen Fall von akademischem Betrug aufgedeckt hatte. Die Regierung der Vereinigten Staaten finanziert und unterstützt regelmäßig Forschung, akademischen Austausch und andere Kooperationen mit ausländischen Universitäten. Unehrliche, korrupte Institutionen, die sich an mobartigem Sündenbockverhalten beteiligen oder dieses belohnen, sind für uns keine wünschenswerten Partner. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Zweck und die Wirkung dieser Sündenbock-Taktik darin bestehen, sachlichen Journalismus zu bestrafen, der akademische Unredlichkeit aufdeckt. Wir überprüfen daher alle unsere Beziehungen zur Universität Gent. Ideologen, die in böser Absicht handeln, werden versuchen, dies zu einem Referendum über den Inhalt von Cofnas‚ wissenschaftlicher Arbeit – oder über polemische Verzerrungen derselben – zu machen. Das ist falsch. Meinungsfreiheit bedeutet, dass auch kontroverse Ansichten geschützt sind. Und die Ansichten von Cofnas waren der Universität Gent bei seiner Einstellung bekannt. Der eigentliche Zweck der Meinungsfreiheit besteht darin, Lügen, Betrug und falsche Ideologien zu entlarven. Genau das hat Cofnas getan, und genau das ist der Grund, warum seine Heimatuniversität ihn zum Schweigen bringen will.„ Original auf Englisch bei @USAmbToBelgium auf X.