Dem früheren Fraktionschef der SED-Nachfolgepartei Die Linke, Gregor Gysi, werfen 180 Mitglieder der Partei „strukturellen Rassismus“ vor. Gysi verankere diesen in der Partei und müsse sich entschuldigen. Der Alterspräsident des Deutschen Bundestages wird dazu aufgefordert, „zeitnah“ an „einer antirassistischen Weiterbildung“ teilzunehmen. Ferner wird von Gysi verlangt, er solle sich öffentlich „bei den migrantischen und jungen Mitgliedern unserer Partei“ für die durch eine von ihm getätigte Äußerung „entstandene Verletzung“ entschuldigen. Dies steht in einem Brief, aus dem die Welt zitiert.
Hintergrund des Streites der Partei mit ihrem Altvorderen ist, dass sich Gysi jüngst in einem Focus-Interview kritisch zum Antisemitismus-Problem in der Linken positioniert hatte. „Also, das ist jetzt deshalb gefährlicher geworden, weil viel mehr Menschen mit Migrationshintergrund, auch mit spezifischem Migrationshintergrund, in unsere Partei gekommen sind, was ich eigentlich sehr begrüße. Aber sie bringen eben Sichten auf Israel mit, die falsch sind, und dagegen werde ich mich immer wehren, und eine bestimmte Grenze darf nicht überschritten werden“, sagte der 78-Jährige in dem Gespräch. (Siehe dazu auch den heutigen Beitrag von Hubertus Knabe auf Achgut.com „Die Judenfeinde bei den Linken“)
Die Unterzeichner des Briefes verdrehen die Aussagen von Gysi in bester Sozialistenmanier und finden nun, dass „mehrere Passagen“ des Interviews „äußerst problematisch“ seien, „da sie rassistische Narrative reproduzieren und zentralen Prinzipien unserer Partei widersprechen“. Die von Gysi vorgenommene Verknüpfung von Mitgliedern der Partei mit Migrationsgeschichte „mit einem angeblich zunehmenden Antisemitismus-Problem“ sei, so die Briefschreiber, „inakzeptabel“. Schon in der Vergangenheit hatte sich Gysi kritisch zu linkem Antisemitismus geäußert. Er hatte seinerzeit einen Beschluss der Linksjugend kritisiert, die dem „israelischen Staatsprojekt“ „von seinen Anfängen bis heute“ einen „kolonialen und rassistischen Charakter“ bescheinigten. Gysi ist der Sohn eines jüdischen Vaters.
Kontaktschuld bei der Hayek-Stiftung
Der emeritierte Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover, Stefan Homburg, hat reichlich Erfahrung damit, gecancelt zu werden. Was lange Zeit gut funktioniert hat, immerhin hatte sich der Finanzwissenschaftler kritisch gegenüber der Coronapolitik positioniert, was für sich genommen schon für eine mediale Hinrichtung reicht. Zu allem Überfluss lässt sich der Ökonom das Denken nicht untersagen und spricht, man traut sich gar nicht, es zu schreiben, seine Gedanken auch noch frei aus. Auch auf der Achse hatte der Professor schon so einiges publiziert, was für sich genommen mindestens anrüchig genug ist.
Selbstverständlich ruft es augenblicklich die Tugendwächter des Wokeismus auf den Plan, wenn Homburg irgendwo eingeladen wird. Als der CDU Wirtschaftsrat den renommierten Professor eingeladen hatte, tobte der cross- und multimediale Shitstorm gegen den Verband, und die sogar die rheinland-pfälzische CDU sprach sich klar gegen die Einladung Homburgs aus. Schnell betonte man, der CDU-Wirtschaftsrat sei ja gar keine Gliederung der CDU. Homburgs Vergehen waren fix aufgezählt. Coronaquerdenker und schon mal bei einer AfD-Veranstaltung aufgetreten. Igitt!
Nun soll Homburg bei den „Hayek-Tagen“ in Münster mit Jan Schnellenbach, Ökonom an der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, über das Thema „Interventionsstaat am Ende?“ diskutieren. Auch die Wirtschaftsweise Veronika Grimm und der frühere Präsident des Ifo-Instituts Hans-Werner Sinn sollen bei der Veranstaltung anwesend sein. Diese geraten natürlich jetzt unter Kontaktschuldverdacht. Das Handelsblatt berichtet und ein Schelm, der Arges dabei denkt und den ach so sachlichen Artikel gar für Kampagnenjournalismus hält. Ein Lob an alle, die bereit sind, mit denen zu reden, deren Meinung ihrer eigenen fundamental widerspricht und dem medialen Druck standhalten. Jedes Canceln, das nicht stattfindet, ist ein Fortschritt.
Shakespeare wird dekolonialisiert
Gemeinhin gilt England als das Mutter- und Musterland von Demokratie, Meinungsfreiheit und unideologischer Vernunft. Sicher wird das eines Tages wieder so sein, denn es liegt in der Seele dieser britischen Nation. Gegenwärtig ist es zum Zentrum einer wirren Wokeness geworden. Neben den vielen anderen Aspekten eines friedlichen Miteinanders verschiedener Kulturen und Weltanschauungen ist gerade die große Weite eines ehemaligen Weltreiches und heutigen Commonwealth of Nations die Wiege von Toleranz und Meinungsfreiheit. Der derzeit vorherrschende Wokeismus ist nichts weniger als ein Vernichtungskampf gegen die gesamte europäische Kultur.
Jetzt ist ein nationale Ikone im Blick der Wokeisten. Man beabsichtigt allen Ernstes, das Geburtshaus von William Shakespeare in Stratford-upon-Avon zu „dekolonisieren“. Es wird befürchtet, dass die Darstellung seines Erfolgs als größter Dramatiker der Geschichte „der Ideologie der weißen europäischen Vorherrschaft Vorschub leistet“. Diesmal ist es der Shakespeare’s Birthplace Trust, der hinter diesem nicht für möglich gehaltenen Irrsinn steckt. Man plant „ein inklusiveres Museumserlebnis“ zu schaffen, indem man sich von westlichen Perspektiven distanziert, nachdem Bedenken laut wurden, Shakespeares Ideen könnten dazu benutzt werden, Vorstellungen von „weißer Vorherrschaft“ zu fördern.
Bereits vor vier Jahren kam ein Forschungsprojekt des Trusts gemeinsam mit Helen Hopkins von der Universität Birmingham zu dem Schluss, dass die Vorstellung von Shakespeares „universellem“ Genie „der Ideologie der weißen europäischen Vorherrschaft dient“. Die europäische Kultur werde als Maßstab für hohe Kunst und der Dramatiker als Symbol britischer „Überlegenheit“ dargestellt. Dagegen muss man einschreiten. Seit 2021 gibt es im Globe Theatre ein Projekt zur „Dekolonialisierung“ von Shakespeares berühmten Stücken. Zu dem Zweck werden auch „antirassistische“ Seminare abgehalten. Was auch immer die Briten gerade veranstalten, Kanzler Gorkon behält recht: „Sie werden Shakespeare erst wirklich genießen, wenn Sie ihn im klingonischen Original lesen.“ (Aus dem Film Star Trek VI: The Undiscovered Country)
Politikerin wegen Aussage zur Ehe verurteilt
Es war eine knappe 3:2-Entscheidung, mit der der Oberste Gerichtshof Finnlands heute die Parlamentsabgeordnete und ehemalige Innenministerin Päivi Räsänen der „Hassrede“ schuldig gesprochen hat. Eine über 20 Jahre alte kirchliche Broschüre, in der sie ihre christlichen Überzeugungen zu Ehe und Sexualethik dargelegt hatte, wurde der Politikerin zum Verhängnis. Räsänen war in zwei Vorinstanzen jeweils einstimmig freigesprochen worden. Diese Freisprüche hob das Höchstgericht in seinem Urteil in einem von drei Anklagepunkten teilweise auf.
Räsänen und der lutherische Bischof Juhana Pohjola wurden verurteilt, weil sie eine Broschüre aus dem Jahr 2004 mit dem Titel: „Als Mann und Frau schuf Er sie“ nach wie vor öffentlich zugänglich hielten. Die Richter sahen darin eine „Beleidigung einer Gruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung“. Einen Freispruch dagegen gab es für einen Tweet mit einem Bibelvers. Hier wurde der Freispruch wegen eines Tweets aus dem Jahr 2019 vom Höchstgericht bestätigt. Räsänen hatte in dem Tweet die Leitung ihrer Kirche wegen der Unterstützung eines Pride-Events kritisiert und einen Bibelvers zitiert. Hierin sah das Gericht eine geschützte Meinungsäußerung. Das Gericht verhängte Geldstrafen in Höhe von mehreren tausend Euro. Zudem wurde angeordnet, dass die betreffenden Broschüren aus der Öffentlichkeit entfernt und „vernichtet“ werden müssen.
Damit ist nun erstmals in Finnland eine Politikerin dafür verurteilt worden, dass sie öffentlich die christliche Wahrheit zu Ehe und Sexualität vertrat und verteidigte. Das Höchstgericht in Finnland hat sich damit der Christenverfolgung schuldig gemacht.
Sklaverei ist „das schwerwiegendste Verbrechen gegen die Menschlichkeit“
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat eine Resolution beschlossen, in der die Versklavung der Afrikaner während des transatlantischen Sklavenhandels als „das schwerwiegendste Verbrechen gegen die Menschlichkeit" anzuerkennen. Das soll ein Schritt sein, von dem die Befürworter hoffen, dass er den Weg für Heilung und Gerechtigkeit ebnet. Die von Ghana vorgeschlagene Resolution fordert diese Einstufung und ruft die UN-Mitgliedstaaten zugleich auf, sich für den Sklavenhandel zu entschuldigen. Ferner soll Geld zu einem Reparationsfonds beigesteuert werden. Der Vorschlag wurde mit 123 Stimmen bei drei Gegenstimmen angenommen. Die USA, Israel und Argentinien stimmten dagegen, 52 Länder enthielten sich, darunter das Vereinigte Königreich und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union.
Resolutionen der Generalversammlung sind nicht rechtlich bindend. Sie haben allerdings Gewicht in der globalen Meinungsbildung. Das bedeutet, dass Staaten gehalten sind, die Inhalte der Resolution zu berücksichtigen. Während die Resolution nur den transatlantischen Sklavenhandel berücksichtigt, war von teilweise bis heute praktizierter Sklaverei keine Rede. Moderne Sklaverei ist in unseren Tagen ein globales Phänomen, von dem laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) etwa 50 Millionen Menschen betroffen sind, darunter 22 Millionen in Zwangsehen und 28 Millionen in Zwangsarbeit. Die International Justice Mission (IJM) gibt den Durchschnittspreis eines Menschen in Sklaverei heute mit 80 Euro an. Die Ausbeutung umfasst Menschenhandel, Schuldknechtschaft und sexuelle Ausbeutung. Frauen und Kinder sind besonders betroffen. Moderne Sklaverei existiert weltweit, mit der höchsten absoluten Zahl an Betroffenen im asiatisch-pazifischen Raum.
Es wird wohl niemanden wundern, dass dieses grausige Phänomen in der UN-Resolution mit keinem Wort erwähnt wird. Peinlich verschwiegen wird die Mitwirkung der afrikanischen Stämme oder Clans am transatlantischen Sklavenhandel. Auch der arabische Sklavenhandel findet in dem Dokument keine Erwähnung. Licht ins Dunkel der Frage, warum zahlreiche Aspekte der Sklaverei ausgeblendet werden, bringt die Forderung nach Reparationen. Die westlichen Staaten sollen zur Kasse gebeten werden. Es ist allerdings kaum anzunehmen, dass derartige Gelder, würden sie denn gezahlt, die Erben der Geschädigten erreichte. Dabei soll keineswegs verschwiegen werden, dass der Sklavenhandel in Afrika bis heute spürbare Narben hinterlassen hat, die durch Geldzahlungen allein kaum zu heilen sind.
Vandalismus als Sketch
Der öffentlich-rechtliche belgische Jugendsender Studio Brussel (VRT) zeigte einen sogenannten Sketch, in dem die Moderatoren der Frühstückssendung live im Radio verschiedene Gegenstände zerstörten, darunter eine Marienstatue mit Jesus. Die Frühstücks-Moderatoren – darunter Eva De Roo und Dries Lenaerts – haben in einer „humorvollen“ Einlage verschiedene Gegenstände mit einem Baseballschläger unter Gebrüll zerschlagen, darunter auch eine Statue der Jungfrau Mariamit dem Jesuskind und eine Jesus-Statue. Die Aktion wurde als unterhaltsamer, provokativer Sketch präsentiert.
Der EWTN-Korrespondent Colm Flynn hatte die Verantwortlichen danach direkt konfrontiert. In einem Interview, das auf X zu sehen ist, fragt er die Moderatoren und den Executive Producer Sam De Bruyn: „Waren Sie besorgt, dass das jemanden beleidigen könnte? Und würden Sie dasselbe mit einem Symbol des Islam oder des Judentums machen?“ Die Antworten der Studio-Brussel-Teammitglieder bezeichnet das Portal kath.net in einem Beitrag als aufschlussreich. Die Moderatoren haben die Debatte damit weiter angeheizt, da sie offen eingestanden, dass sie niemals islamische oder jüdische Symbole auf dieselbe Weise behandeln würden – das wäre „gefährlich“ und „unangemessen“. Eine Moderatorin lachte und meinte sinngemäß, es habe sich „wirklich gut angefühlt“, die christlichen Figuren zu zerschlagen. Christen würden schließlich nicht mit Gewalt oder Aufständen reagieren, im Gegensatz zu anderen Religionen.
Verständlicherweise sind die Reaktionen auf Social Media entsprechend scharf. Christliche Nutzer sprachen darin von „staatlich finanzierter Christenfeindlichkeit“ und von „feiger Heuchelei“. Christliche Symbole und Figuren sind nicht nur ein Zeichen der europäischen oder belgischen Kultur, sie werden von Menschen als Darstellung heiliger Personen verehrt. Darum kann so ein Verhalten durchaus als Blasphemie betrachtet werden. Diese als Punching-Bag für „lustige“ Sketche dienen, zeigt schon Ansätze von Christenverfolgung. Aus Feigheit übt man bei anderen Religionen Zurückhaltung. Ein solcher Gratismut ist abstoßend, widerlich und verachtenswert.
Ein großer Sammler von Bühnenverboten
Ein grandioses Beispiel für den souveränen Umgang mit Cancel Culture zeigt der Komiker Kay Ray in einem sehenswerten Interview mit Achim Winter vom Bündnis Redefreiheit. Das Renitenztheater in Stuttgart hat ihn vor die Tür gesetzt. Der Künstler schreibt auf X: „Theater, die früher Spaß verstanden haben, machen heute Gesinnungsprüfung. Und wer nicht artig mitklatscht, steht schon mit einem Bein im Gulag der Guten. Nicht, weil er hetzt – sondern weil er nicht mitheult.“
Auch das Hamburger Schmidt Theater kündigte Zusammenarbeit mit Kay Ray die Zusammenarbeit, weil der Türkenwitze machte. Klarer Fall, dass der Komiker auch Negerkuss und Zigeunersoße bei ihrem wahren Namen nennt und das mit viel Humor tun kann. Weil er aber Worte sage, die einem Kollegen nicht genehm sind, berichtet der Künstler, habe erst kürzlich ein Kollege noch während der Show gleich das Theater verlassen. Mit Kay Ray wollte er nicht in einem Raum sein. Mit völlig trockenem Gesicht kündigt Ray an, er wolle noch zehn Jahre auf der Bühne bleiben und in der Zeit Kollegen, die ihn wegen politischer Äußerungen canceln, mit so geringem Aufwand wie nur möglich schaden. Kay Ray sagt das mit einem Ausdruck im Gesicht, dass man als Unbeteiligter Mühe hat, ernst zu bleiben. Möge er noch lange seine politisch unkorrekte Späße treiben.
Hier endet der allwöchentliche Überblick des Cancelns, Framens, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Denunzierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Wir dürfen damit rechnen, dass es noch lange ungebremst weitergehen wird. Bis nächste Woche!
Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de. Um auch weniger prominente Betroffene aufnehmen zu können, sind die Betreiber der Website auf Hinweise angewiesen. Schreiben Sie ihnen gerne unter cancelculture@freiblickinstitut.de.
Gysi hat das Problem, einerseits jüdische Wurzeln zu haben und anderseits Linker zu sein. Ich habe gerade unter dem parallel laufenden Knabe Artikel versucht, die Gemengelage aus Israel und Manchester Kapitalismus (hoffentlich) so auseinander zu klamüsern, dass klar wird, wo die linke Seite ihr Problem her hat. Und das Problem ist eigentlich weder der Zionismus noch Gysi, sondern eine dumme Korrelation (aber keine direkte Kausalität) zwischen jüdischem Bankenwesen und der Balfour Deklaration nebst Weltwirtschaftskrise infolge elender Kriegsschulden aus dem Ersten Welktieg. Die Linken sollten da nochmal genau drauf schauen. Dann weitet sich der Blick. Die Weltgeschichte ist nie so einfach und offensichtlich wie es scheint. Da gibt es etliche Wechselwirkungen und Parallelitäten, die bei loser Betrachtung zu Fehlschlüssen führen, die sich dann dummerweise in den Köpfen und oftmals sogar in den Geschichtsbüchern festfressen. Ich hatte ja des öfteren mal gesagt, die Geschichtsbücher sind voller Lügen. Und genau das ist eben keine Lüge, sondern da ist wirklich was dran. Die „Oberen“ tendieren nämlich dazu, dem Volk immer nur die Hälfte zu erzählen, weil politische Schlagworte beim gemeinen Volk einfacher ankommen als langwierige Erläuterungen, was wofür denn jetzt Ursache ist und was nicht. Sieht man auch an jedem Wahlplakat vor den Wahlen: Da steht niemals eine wissenschaftliche Abhandlung was wofür verantwortlich ist drauf, sondern nur hohle Phrasen, die das Volk zum Wählen bringen sollen. Und so verfestigen sich dann (zu) einfach gestrickte Weltbilder.
Es sei daran erinnert, daß der saubere Herr Gysi seine nach eigener Aussage „teiljüdische“ Herkunft einst zu nutzen versuchte, um das wirtschaftlich marode und politkriminelle DDR-System künstlich zu beatmen und die Vereinigung zu sabotieren. Und die hält er ja bis heute für verfehlt abgelaufen.
@Robert Schleif: Also die Italiener wegen der Kolonialisierung Germaniens durch die Römer zu verklagen das hätte was! ;-) Ich schlage vor, wir fordern für jeden Bundesbürger drei Wochen Toskanaurlaub gratis und eine Kiste Wein. ;-)
@Else Schrammen : >>Und ich dachte immer, nur Deutschland sei die riesige, offene, nicht überdachte Irrenanstalt! Jetzt bin ich aber beruhigt, dass wir in der Welt nicht alleine da stehen!<<
## Jullnäverworkalown. Niemand ist ohne Betreuung. Wenn es nicht Gott ist, dann die Stasi oder die CIA.
Eine 45 jährige Frau wurde jetzt vom Landgericht Dessau Roßlau zu 750 Euro verurteilt, weil sie mit 4,75 Promille Alkohol mit dem Auto zu einem Vorstellungsgespräch gefahren ist. Artikel „Berliner Kurier 27.3.26 45 Jährige mit 4,75 Promille.,Ein Vorstellungsgespräch mit Folgen“ und andere Artikel zum Stichwort 4,75 Promille. Eigentlich kein Grund, die Frau zu verurteilen und auszustoßen. Immerhin soll sie fast 14 Kilometer unfallfrei zum Vorstellungsgespräch gefahren sein, korrekt eingeparkt haben und bei dem Vorstellungsgespräch lediglich durch Alkoholgeruch aufgefallen sein. Bei dem Vorstellungsgespräch ging es auch lediglich um eine Einstellung als Putzfrau.
Die SPD Berlin stößt sich von selbst aus. Artikel „BZ 27.3.26 Angriff und Drohung? Krach bei der Berliner SPD“. Der SPD Genosse Kazem Radepasand hat demnach behauptet, daß die SPD Genossin Maja Lasic, die auch Mitglied des Berliner Abgeordnetenhaus ist, ihn körperlich angegriffen und bedroht haben soll. Beide sind Mitglieder des SPD Kreisverband Berlin Mitte, der als besonders zerstritten gilt. Daraufhin sind Rechtsanwälte und das „Anwareness Team“ der Berliner SPD tätig geworden. Das „Awareness Team“ der Berliner SPD ist eine parteiinterne Einrichtung, die auf Parteiveranstaltungen und Sitzungen der Berliner SPD „eine solidarische, respektvolle Atmosphäre schaffen soll“. Bei Konflikten innerhalb der Berliner SPD „sollen diese Teams vermitteln, Grenzüberschreitungen verhindern und als Ansprechpartner gegen Diskriminierung, Rassismus und Sexismus dienen, um die parteiinterne Kultur zu stärken“. Diesbezüglich gibt es von der Berliner SPD auch „Awareness“ Richtlinien. Gerüchte, daß das „Awareness Team“ tatsächlich ein SD -Sicherheitsdienst- der SPD sein soll, sollen nicht bestätigt worden sein. Damit verbundene SD Sicherheitsdienst Assoziationen verbieten sich insoweit von selbst.
Im Urteil gegen die ehemalige Innenministerin Päivi Räsänen wird uns deutlich die immer stärker werdende Christenverfolgung auch in Europa vor Augen geführt. Die 20 jährige hartnäckige Verfolgung „mit Zähnen und Klauen“ zeigt, mit welchem Hass diese Verfolgung inzwischen geschieht. Dieser Fall steht pars pro toto. In Deutschland ist Ähnliches zu beobachten.