Sie ist wieder da! Anfang der Woche versicherte Ex-Kanzlerin Angela Merkel auf der Medienmesse „re:publica“, dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun wolle, um eine mögliche AfD-Kanzlerin zu verhindern. Nun stellt sich, auch wenn man keinen Aluhut trägt, die Frage, welche Superkraft eine vor Jahren bereits abgewählte Politpensionärin hätte, so etwas zu tun. Wir erinnern uns, am 5. Februar 2020 wurde Thomas Kemmerich in Erfurt zum Ministerpräsidenten des Landes Thüringen gewählt. Aus Südafrika gab die damalige Bundeskanzlerin Merkel den Befehl, diese Wahl müsse rückgängig gemacht werden. Und so geschah es. Man rätselt bis heute, warum die Parteien samt und sonders diesem verfassungsfeindlichen Befehl folgten. Offensichtlich ist da doch was mit Superkraft im Spiel.
Vorerst verlegt sich die Pastorentochter aufs Predigen. Solange es genügend Menschen gebe, „die an die Demokratie glauben“, werde das nicht passieren, ist sich Merkel sicher. Dass sie prompt allen AfD-Wählern den Glauben an die Demokratie abspricht und diese stattdessen für sich und ihre Verbündeten pachtet, wird niemanden mehr wundern. Einmal mehr zeigt sie, dass sie nicht an die freie Willensbildung, wie sie in der Demokratie üblich ist, glaubt, sondern daran, den Willen des Volkes (noch immer) nach ihrem Belieben lenken zu können. Superkräfte halt. Dass sie auch die Sozialen Medien zensieren will, ist hier wohl nur noch eine Randnotiz, die jedoch nicht verschwiegen werden soll.
Wenn der Verlag nicht mehr links sein will
Der Spiegel meldet, dass 32 Autoren, darunter Ulrike Herrmann und Gregor Gysi, nicht mehr im Westend Verlag publizieren wollen. Sie werfen dem Verlag vor, sein Programm „bis hin zur extremen Rechten“ geöffnet zu haben. Als konkreten Anlass sehen die Autoren das Buch „Links – Deutsch / Deutsch – Links“, welches von Julian Reichelt und Pauline Voss herausgegeben wurde. Der Chefredakteur und die stellvertretende Chefredakteurin von NIUS hatten dieses Buch als ein polemisches Wörterbuch gegen „linke Deutungshoheit“ und „verordnete“ Sprache auf den Markt gebracht. So bewirbt es der Westend Verlag. NIUS wiederum feiert das Buch als Beitrag gegen den „linken Kulturkampf“.
Das Werk erschien am 16. März 2026 im Westend Verlag. Unter den Autoren finden sich bekannte Namen wie Harald Martenstein, Gloria von Thurn und Taxis sowie Achse-Mitgründer Henryk M. Broder und die Achse-Autoren Joachim Steinhöfel und Birgit Kelle. Kritiken ordnen den Band als Zuspitzung und Ressentiment-Literatur ein. Hintergrund des aktuellen Ausstiegs von Autoren des Verlages ist eine diesem schon länger unterstellte Rechtsverschiebung des einst dezidiert linken Verlags. Offensichtlich ertragen die nun flüchtenden linken Autoren die größere Vielfalt an Meinungen in ihrem Haus-und-Hof-Verlag nicht.
Kein Eingang
Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron durfte nach übereinstimmenden Medienberichten nicht nach Großbritannien einreisen. Der Politiker wollte am 16. Mai 2026 in London bei einer von Tommy Robinson organisierten Demonstration auftreten. Das Portal t-online berichtet, dass seine elektronische Reisegenehmigung ETA von der britischen Visa- und Einwanderungsbehörde abgelehnt worden sei. Als Begründung wurde angeführt, sein Aufenthalt sei dem „öffentlichen Wohl“ nicht zuträglich. Der Fall war Teil einer breiteren Maßnahme der Regierung. Premierminister Keir Starmer erklärte, mehreren als „rechtsextreme Agitatoren“ bezeichneten Personen sei die Einreise untersagt worden. Insgesamt ist von elf Personen die Rede. Wer Hass und Gewalt schüren wolle, so der Vorwurf des Premierministers, habe in Großbritannien keinen Platz.
Die bezeichnete Kundgebung fand parallel zu einer pro-palästinensischen Demonstration und weiteren Großereignissen in der britischen Metropole statt. Die Londoner Polizei bereitete einen Großeinsatz mit rund 4.000 Beamten vor. Bystron kritisierte das Einreiseverbot als „Bankrotterklärung“. „Wer im Jahr 2026 Einreiseverbote für europäische Politiker verhängt, die bei einer Demo reden sollen, der hat Angst vor der Wahrheit“, wird Bystron vom Berliner Sonntagsblatt zitiert. Die Regierung Starmer sei „in Panik“ und „am Ende“. Bekannt ist bisher, dass neben Bystron auch den beiden EU-Parlamentariern Dominik Tarczynski der polnischen PiS-Partei und Filip Dewinter vom belgischen Vlaams Belang die Einreise verweigert wurde.
Gutachten sucht Anlass
Wieder einmal trifft es die AfD, und zwar vorsorglich. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) lässt derzeit per Crowdfunding Geld sammeln und ein Gutachten erstellen, das prüfen soll, ob ein Verbotsantrag gegen die Partei vor dem Bundesverfassungsgericht Aussicht auf Erfolg hätte. Nach eigener Darstellung will die GFF dafür umfangreiches Material auswerten, darunter auch Social-Media-Äußerungen. Veröffentlichung: angekündigt für den Frühsommer 2026.
Das Portal Apollo News sieht darin bereits das mögliche „finale Puzzlestück“ für ein Verbotsverfahren. Das ist, obwohl recht zugespitzt, nicht ganz aus der Luft gegriffen. Die politische Debatte über ein AfD-Verbot läuft seit Monaten auf Hochtouren. Nach der Einstufung der Partei durch den Verfassungsschutz bekam sie neuen Schub, der erlahmte, als es gerichtlich für Makulatur erklärt wurde. Natürlich verbietet ein privates Gutachten keine Partei. Einen Antrag in Karlsruhe könnten allein Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung stellen.
Doch die Munition kann so gesammelt werden, zumal die Inlandsnachrichtendienste bisher in der Sache allesamt nix Substantielles geliefert haben. Man darf also gespannt sein, ob hier tatsächlich ein juristisch verwertbarer Befund entsteht. Wahrscheinlich ist es wieder nur ein weiteres Instrument im großen scheindemokratischen Wettbewerb um die Frage, wie man politische Gegner am besten los wird, ohne sie an der Wahlurne schlagen zu müssen.
Compliance-Risiko mit Schnabel
Beim Hilpoltsteiner Mittelalterfest „Ritter, Barden, Beutelschneider“ sollte Anfang Mai wieder ein Falkner mit Greifvögeln auftreten. Auf Programmhinweisen war die Flugvogelschau noch zu finden. Das Fest auf der Burg Hilpoltstein fand vom 8. bis 10. Mai ohne Falkner statt. Die Tierschutzorganisation PETA hatte die Vorführung als tierschutzwidrig kritisiert. Menschenmassen, Lärm und Markttreiben bedeuteten, so die selbsternannten Tierschützer, Stress für die Greifvögel. Überhaupt würden Tiere in der Falknerei zu „Jagdwaffen“ degradiert. PETA forderte die Stadt auf, solche Veranstaltungen künftig ohne Tiere durchzuführen.
In der Tat mussten die Besucher auf das frühere Highlight verzichten. Die Greifvogel-Show wurde nach der Kritik abgesagt. Damit ist das Mittelalter wieder ein Stück moderner geworden. Ritter dürfen klirren, Schmiede dürfen hämmern, Gaukler dürfen gaukeln, Tavernen dürfen ausschenken. Nur der Greifvogel, jahrhundertelang Symbol von Adel, Jagd und Herrschaft, passt nicht mehr in die Erlebniszone. Die Cancel Culture hat das Mittelalter erreicht. Der Falke ist nun kein Falke mehr, sondern ein Compliance-Risiko mit Schnabel. Ein Mittelalterfest darf eine längst vergangene Epoche möglichst authentisch imitieren, solange nichts daran erinnert, dass diese Epoche nicht von Formularen, Triggerwarnungen und Verbandsappellen regiert wurde. Die Falken blieben also daheim und jagen sicherheitshalber dort, wo PETA hoffentlich nicht hinschaut und nicht mitbekommt, dass sie immer noch keine veganen Mäuse fressen.
Der Cancel-Culture-Kritiker ließ sich nicht canceln
Jonathan Haidt ist Psychologe, NYU-Professor und Bestsellerautor. Er ist außerdem einer der prominentesten Kritiker jener Campus-Kultur, in der Erwachsene erklären, warum junge Erwachsene unbedingt vor unbequemen Gedanken geschützt werden müssen. Dass ausgerechnet er die Abschlussrede der New York University halten sollte, war der Urvater aller Trigger. Die Studentenvertretung der NYU reagierte prompt und forderte die Universität auf, Haidts Einladung zu überdenken. Sie kritisierte in ihrem Versuch, den Wissenschaftler zu canceln, seine Haltung zu DEI-Programmen, Antirassismus und sogenannter progressiver Hochschulkultur. Ihn als Redner auszuwählen, sei ein Rückschritt und repräsentiere die Werte der Abschlussklasse nicht, behaupteten die Wokeisten.
Die Universität blieb trotzdem dabei. Am 14. Mai 2026 trat Haidt im Yankee Stadium auf und wurde beim Gang auf die Bühne ausgebuht. Rund drei Dutzend Studenten verließen nach Angaben der unabhängigen Campuszeitung Washington Square News den Veranstaltungsort. So bekam Haidt zum Abschied eine Live-Demonstration seines eigenen Themas, der Fragilität im Feldversuch. Der Mann, der über Smartphone-Sucht, geistige Widerstandskraft und das „Coddling“ – das ist der zu starke Schutz vor unangenehmen Meinungen, Konflikten, Kritik oder Zumutungen – einer Generation schreibt, stand vor Absolventen, die offenbar schon seine Anwesenheit für eine Zumutung hielten. Seine Botschaft war dann fast gemein schlicht: Achtet auf eure Aufmerksamkeit, tut schwierige Dinge.
Früher waren Abschlussreden feierliche Ermutigungsroutinen mit akademischem Pathos. Heute sind sie Härtetests dafür, ob eine Universität noch aushält, dass ein Professor spricht, dessen Bücher nicht im Safe Space geschrieben wurden. Haidt durfte reden, das ist die gute Nachricht. Eine große Zahl der Studenten ertrug es nicht, das muss mit Sorge erfüllen.
Beten verboten
Jedenfalls für Christen und am Brandenburger Tor. Während Muslime immer wieder die Erlaubnis für öffentliche Gebete auch am Brandenburger Tor erhielten, sei dies Christen nun in mindestens einem Fall untersagt worden. Das meldet die Junge Freiheit unter Berufung auf ein Video im Netz. Die Polizei habe kürzlich gegen zwei christliche Missionare am Brandenburger Tor durchgegriffen. Auf Instagram verzeichnet ein einschlägiger Clip bereits über 800.000 Aufrufe. Die Berliner Polizei nannte den Eingriff gegen die Missionare gegenüber der Jungen Freiheit eine „Gefahrenerforschungsmaßnahme“. Es gibt immer mehr Situationen, in denen der Staat trotz der grundgesetzlich garantierten Freiheit der Religionsausübung öffentliches Gebet inzwischen untersagt oder unterbindet.
Gebet für Mütter und ungeborene Kinder zum Beispiel ist vor Abtreibungskliniken untersagt. Obwohl das dem Grundgesetz in gleich mehreren Punkten widerspricht, ist es geltende Rechtslage. Wenn die Polizei Berlin erklärt hat, im Rahmen einer Gefahrenerforschungsmaßnahme das öffentliche Gebet am Brandenburger Tor unterbunden zu haben, dann sollte allerdings bald einmal die Klärung erfolgen, worin denn diese Gefahr gelegen haben soll. Das Video jedenfalls zeigt keine gefährliche Situation. In der Regel neigen Christen auch nicht dazu, im Umfeld von Gebeten irgendwelche Gewalttaten oder sonstwie gefährliche Dinge zu tun.
Hier endet der allwöchentliche Überblick des Cancelns, Framens, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Denunzierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Wir dürfen damit rechnen, dass es noch lange ungebremst weitergehen wird. Bis nächste Woche!
Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de. Um auch weniger prominente Betroffene aufnehmen zu können, sind die Betreiber der Website auf Hinweise angewiesen. Schreiben Sie ihnen gerne unter cancelculture@freiblickinstitut.de.
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,Bei Merkel ist mir eines klar: Sie gehört auf die Anklagebank.
Mit dem Beitragsbild hat sich eure KI mal wieder selbst übertroffen! Mit dem Bundesjumper und der Schnute könnte man die olle Giftelse direkt gegenüber dem Hamburger Bismarck-Denkmal betonieren. Mit einer derartig „feministischen“ Ergänzung gefällt das Ensemble dann auch in rotgrün-braunen Kreisen wieder.
Also sprach La Merkel, die Gottgleiche: <Ich, die Allmächtige aber sage Euch, nach meinem Willen wird es keine AfD-Kanzlerin gebren. Und mein Wille ist Gesetz!> Na schön, sie glaubt das wirklich. Sie wird ja auch älter, da verschieben sich Wunsch und Wirklichkeit schon mal. Und wenn sie allen AfD-Wählern den Glauben an die Demokratie abspricht, kann man das auch so oder so sehen. Die AfD-Wähler glauben schon an eine Art Demokratie, nämlich die, die auf dem GG fußt. Die gilt in der heutigen Zeit aber nicht mehr überall. Vorherrschend ist „Unsere Demokratie“. So gesehen liegen Eure Hoheit richtig!
„Wer Hass und Gewalt schüren wolle, so der Vorwurf des Premierministers, habe in Großbritannien keinen Platz.“ – Die propalästinensischen Friedenstauben auf deren eigenen Demo haben bestimmt „Friede, Freude, Eierkuchen“ skandiert.
Heute bedeutet eine andere Meinung zu haben (als Linke und Grüne), demokratiefeindlich zu sein.
Man hat die Bürger nicht umsonst mit den Pfizer-Biontech-Toxinen etc. vergiftet!
Der Great Reset läuft noch einige Jahre … Millionen vergiftete bzw. getötete Deutsche …
Mich würde es übrigens nicht überraschen, wenn Ex-WEFler-Putin mit WEF-Selensky kooperieren würde. Dieser Gedanke ist mir sofort am Beginn des Krieges eingefallen.
Und natürlich denke ich über Depopulationsstrategien nach.
Dass der Wert des Menschen an sich immer weiter gedrückt wird, halte ich für offensichtlich.
„Kanadas Armee spionierte Äußerungen von Bevölkerung und Opposition zu Corona aus. Laut Militärexperten Wesley Wark wollte das Militär Möglichkeiten erproben, das Denken der Bevölkerung zu beeinflussen, die Untersützung für das Militär zu steigern und russischen Informationsaktivitäten zu begegnen.“
Und nun werden alle Ärzte aus NRW ausgesperrt die NICHT der Regierung helfen. Sie werden bedroht nachlesbar im Westfälischen Ärzteblatt, Ausgabe 4/2026, auf Seite 15.
„Staatshaftung bei Impfschäden: Landesregierung NRW sucht Impfärzte. …Die Ärzte sollen an der Abwehr von Schadensersatzansprüchen mitwirken, die von Impfgeschädigten gegenüber dem Land NRW geltend gemacht werden. …Der Text des Appells, der im Westfälischen Ärzteblatt abgedruckt ist, enthält durch die Blume die folgende Ansage: Liebe Ärzte, wenn ihr uns helft, lassen wir euch in Ruhe, auch wenn ihr Fehler gemacht haben solltet. Wenn ihr aber mauert und wir deshalb den Prozess verlieren, nehmen wir euch in Regress (Art. 34 Satz 2 GG, § 48 Beamtenstatusgesetz NRW).“
Der allerbeste Faschismus ganz wie es Benito Mussolini definierte „Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist“.
Ich gehe einmal davon aus das Soldaten seit der Plandemie nicht mehr an ihre Vereidigung und Gelöbnis gebunden sind. Söldner in Uniform.