Eine Akkreditierung ist für Journalisten normalerweise eine Routineangelegenheit. Die Vorteile bedeuteten neben dem freien Zugang zur Veranstaltung auch Zugang zu gesonderten Pressebereichen und -konferenzen, eventuell Aufnahme in Fotografenpools und vieles andere mehr. Das Prozedere ist meist einfach. Man schreibt eine Mail, bekommt eine Antwort mit der Akkreditierung und den benötigten Informationen sowie oft schon Zugang zu Presseinformationen.
Helena Gebhard von der Redaktion NIUS in Berlin wollte sich für den 50. Deutschen Filmball im Hotel Bayerischer Hof in München akkreditieren. Hier geben sich Schauspieler, Politiker, Produzenten und Medienvertreter die Klinke in die Hand. Es ist ein gesellschaftliches Ereignis und Medienevent erster Klasse. Die Kollegin füllte also das offizielle Akkreditierungsformular für die Veranstaltung aus und bekam eine gute Woche später von der zuständigen Agentur die Akkreditierung. Roter Teppich und Ballsaal standen offen. Es gab dazu Informationen wie einen detaillierten Ablaufplan und einen Auszug aus der Gästeliste. Hinweise zum Dresscode, zu Presseabläufen und sogar zu den gewünschten Instagram-Hashtags waren ebenfalls dabei. Das Portal NIUS dokumentiert die Zusage mit einem Screenshot. Eine Woche später wurde die erteilte Akkreditierung zurückgezogen. Die vorgeschobene Begründung lautete, es hätten sich zu viele Journalisten für die Veranstaltung interessiert. Sogar die von NIUS geltend gemachten Kosten werden übernommen, um Vertreter des Portals von der Veranstaltung fernzuhalten.
Es geht um nackte Tatsachen
Der Kampf gegen wirklichen oder vermeintlichen Rechtsextremismus in der niedersächsischen Polizei treibt sonderbare Blüten. Aktuell plant die rot-grüne Landesregierung eine Änderung des Disziplinarrechts für Polizisten. Ziel soll es sein, zusätzliche Prüfungen zu ermöglichen, um eventuelle Verstöße gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung unseres Landes aufzuklären. Diesen Plänen zufolge soll es künftig erlaubt sein, bei Anhaltspunkten für ein schwerwiegendes Dienstvergehen eine Untersuchung der Haut durch einen Amtsarzt anzuordnen. Eine solche körperliche Untersuchung durch einen Amtsarzt soll feststellen, ob auf der Haut des Verdächtigen verbotene oder verfassungsfeindliche Tätowierungen vorhanden sind. Diese neue Regelung soll Teil einer Novelle des niedersächsischen Disziplinargesetzes werden, das berichtet das Portal Apollo News.
Es handelt sich dabei um eine Initiative der Grünen. Der innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Michael Lühmann, sagte dazu dem NDR: „Liegt ein konkreter Verdacht vor, muss es möglich sein, in extremistischen Kreisen weitverbreitete Tätowierungen mit verfassungsfeindlichen Symboliken in die disziplinarrechtliche Bewertung einzubeziehen.“ Da eine ärztliche Untersuchung in Persönlichkeitsrechte eingreift, bedarf es dazu einer richterlichen Zustimmung. Hierfür würden nun die Voraussetzungen geschaffen. Weh dem Beamten, der als Folge einer Jugendtorheit ein zweideutiges Tattoo trägt. Es kann den Job kosten.
Keine Hausausweise bei Verurteilung
Der Entzug von Hausausweisen und Streichung der Bezüge von Beschäftigten trifft derzeit einige AfD-Abgeordnetenbüros. Auf Anweisung von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner werden sieben Mitarbeiter von AfD-Abgeordneten ihre Hausausweise für den Bundestag verlieren. Dazu gehört auch Michael Stürzenberger, ein bis heute von seinen Verletzungen gezeichnetes Anschlagsopfer von Mannheim. Ein Mann, der einen gegen ihn gerichteten islamistischen Mordversuch nur knapp überlebt hat, soll Kritikern der Entscheidung von Klöckner zufolge nun politisch und finanziell abgestraft werden. Seine Haltung soll der Grund sein. Wer islamistischen Terror benenne, sei plötzlich selbst das Problem. Damit werfen Kritiker der Entscheidung der Bundestagspräsidentin Gesinnungsprüfung vor. Klöckner mache diese Politik persönlich und führe offenkundig einen Feldzug gegen die AfD und gegen jeden, der auch nur in die Nähe von Islamkritik oder oppositioneller Haltung gerate.
Das setze sich bis in den Mitarbeiterbereich fort. Michael Stürzenberger, der Mitarbeiter des bayerischen AfD-Bundestagsabgeordneten Erhard Brucker ist, ist laut Medienberichten mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Die meisten Urteile seien jedoch noch nicht rechtskräftig. Kritiker dieser Entscheidung bemängeln die Einseitigkeit gegen die AfD, zumal es in der Vergangenheit kein Problem gewesen sein soll, einen gänzlich reuelosen RAF-Terroristen wie Christian Klar in einem Büro des Abgeordneten Diether Dehm von den Linken zu beschäftigen. Allerdings war auch Christian Klar der Hausausweis verweigert worden. Der Unterschied zwischen einem wegen gemeinschaftlich verübten, neunfachen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilten Terroristen und einem Mann, der nicht rechtskräftig wegen Äußerungsdelikten verurteilt ist, sollte erkennbar sein. Bei allem Verständnis, dass Mitarbeiter von Abgeordneten ein sauberes Führungszeugnis haben sollten, gilt bis zur Rechtskraft eines Urteils die Unschuldsvermutung.
Insgesamt sind aktuell fünf Mitarbeiter einzelner Abgeordneter sowie zwei Fraktionsmitarbeiter der AfD betroffen. Weitere Fälle seien der Fraktion nicht bekannt, berichtet Apollo News. Zum Teil sei neben der Verweigerung des Hausausweises auch der IT-Zugang gesperrt worden. In einem Schreiben von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner an die Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer aller Fraktionen hatte diese gefordert, Abgeordneten und Fraktionen die Beschäftigung von Mitarbeitern zu untersagen, wenn diese die Zuverlässigkeitsprüfung nicht bestanden hätten.
Unbekannte Orte
Der Comedian Nikolai Binner ist derzeit auf Tournee. Binner ist ein kritischer Geist gegenüber dem Mainstream, der in seinen Shows auch mal Themen wie Migration gegen den Strich bürstet. Das macht ihn laut taz zum Comedy der Neuen Rechten oder, wie die Weltwoche spöttisch feststellte, zum gefährlichsten Comedian Deutschlands. Immer wieder wird er Opfer von Cancel Culture. Wer bei ihm aktuell ein Ticket für die Tour kauft, erfährt zuweilen nur den Ort, nicht jedoch die Location. In einem Video auf YouTube erklärt der Künstler, warum das so ist. Die Betreiber von Locations werden zum Teil unter Druck gesetzt und knicken dann aus Angst ein. Darum erfährt man kurz vor der Veranstaltung per Mail, wohin es geht. Man kauft also das Ticket für einen Ort und wird persönlich benachrichtigt, wohin es gehen soll.
Anschläge auf Hotels, Hallen und Gaststätten sind ein beliebtes Mittel linker Aktivisten, um unliebsame Veranstaltungen zu verhindern. Die Gewaltbereitschaft linker Gruppen ist inzwischen hinlänglich bekannt, so dass es nachvollziehbar ist, wenn Gastgeber einknicken. Nicht nachvollziehbar ist, dass die Sicherheits- und Ordnungsbehörden sich scheinbar nicht in der Lage sehen, auch bei den Linken nicht genehmen Veranstaltungen für öffentliche Ordnung und für die Sicherheit der Teilnehmer zu sorgen.
Hurra, dem wurde die Karre geschrottet
Deutschland schaute am vergangenen Wochenende nach Leipzig. Dort standen sich Antifa und Migrantifa gegenüber. Linke gegen Linke. Nach Polizeiangaben waren in Leipzig über 1400 Beamte im Einsatz, um die Gewalt von Linken gegen Linke im Griff zu behalten. Die sächsischen Einsatzkräfte wurden Medienberichten zufolge durch Kollegen etwa aus Bayern, Hessen und Baden-Württemberg unterstützt. Das ist schon kurios genug.
Auch der YouTuber Sebastian Weber war vor Ort. Dieser wird als rechts geframt und wurde in Leipzig Opfer einer Spuckattacke. Ferner wurde sein Fahrzeug beschädigt. Das rief das Wohlwollen der linken Politikerin Julie Nagel hervor. Diese spottete auf X über die Sachbeschädigung. Weber, der Mitglied der AfD ist und ehrenamtlich Politik macht, berichtete von den Randalen in Leipzig. Auf seinem Videokanal „Weichreite TV“ hat der YouTuber 236.000 Follower. Als er von seinen Dreharbeiten rund ums Demogeschehen zurückkam, musste er feststellen, dass Unbekannte in der Zwischenzeit seinen geparkten Kombi stark beschädigt hatten. Die Autoscheiben waren eingeschlagen und alle Reifen zerstochen. Auch ein Kamerateam des MDR war angegriffen worden. Seltsamerweise sprach die Polizei von einem „weitgehend störungsfreien“ Versammlungsgeschehen.
Kritische Rassentheorie darf man nicht kritisieren
David Harris, einem emeritierten Professor der Plymouth Marjon University, wurde von der Universität der Titel eines Emeritus entzogen. Die Universität gibt als Grund an, dass der Ton und der Inhalt seiner jüngsten Mitteilungen nicht mit den Werten und Standards der Hochschule übereinstimmten. Professor Harris hält dagegen, dass der eigentliche Grund seine akademische Arbeit war. Der Wissenschaftler und Hochschullehrer hat sich mit der sogenannten „Kritischen Rassentheorie“ befasst und sich mehrfach ablehnend gegen diese als Wissenschaft getarnte Ideologie geäußert.
Wie auf dem Portal von „The Telegraph“ berichtet wurde, hatte Dr. Harris von seiner Pensionierung im Jahr 2011 bis zum letzten September den Status Emeritus an der Plymouth Marjon University. Dem Entzug des Titels ging eine lange Phase administrativer Verwirrung voraus, in der Mitarbeiter – fälschlicherweise – behaupteten, sein Emeritus-Titel sei 2015 abgelaufen. Das Committee for Academic Freedom (CAF) hat der Universität geschrieben und die Rückgabe des Emeritus-Titels an Dr. Harris gefordert und erklärt, dass dieser ohne ordnungsgemäßes Verfahren entfernt wurde. Die Webseite der Organisation dokumentiert den Fall.
LGBTIQ ist unantastbar
Ebenfalls das Portal von The Telegraph berichtete, dass Professor David Gordon bereits im Oktober 2025 suspendiert wurde, weil er auf eine E-Mail des „LGBTQ+ Staff Network“ geantwortet hatte. Die LGBT-Aktivisten hatten sich über einen Vortrag von Alice Sullivan beschwert. Gordon war aufgefordert worden, den Vortrag abzusagen. Das „LGBTQ+ Staff Network“ in Bristol hatte zuvor in einer E-Mail erklärt, dass der Vortrag zwar unter der akademischen Meinungsfreiheit akzeptabel sei, die Transphobie der Soziologin aber echten und anhaltenden Schaden verursachen würde.
Professor Sullivan hatte die staatliche Überprüfung geleitet, die zu dem Schluss kam, dass öffentliche Stellen Daten basierend auf dem biologischen Geschlecht einer Person sowie ihrer Geschlechtsidentität erheben sollten. David Gordon verteidigte den Vortrag: „Ich bin fest davon überzeugt, dass es im Interesse der LGBTQ+-Community ist, sich mit Professorin Alice Sullivan auseinanderzusetzen und ihre Ansichten zu Geschlecht und Geschlechtsidentität zu diskutieren.“ Auch sein Vorgesetzter hatte ihm von dem Vortrag abgeraten. Studentische Demonstranten unterbrachen den Vortrag, der im März 2025 stattfand, sodass die Veranstaltung auf eine höhere Etage verlegt werden musste. Sullivan verglich die Störung mit einer Zombie-Apokalypse und drohte im Dezember mit rechtlichen Schritten gegen die Universität, weil sie die Meinungsfreiheit und akademische Freiheit nicht geschützt habe. Infolge einer rechtlichen Auseinandersetzung um die Krisenkommunikation nach dem Vortrag wurde David Gordon im vergangenen Oktober suspendiert. Gordon erwägt derzeit rechtliche Schritte dagegen.
Neue Macht neue Zeitrechnung – Christus canceln
Die Wokeisten scheinen sich ihrer Macht schon recht sicher zu sein. Deshalb führen sie eine neue Zeitrechnung ein. Neue Machthaber tun das immer. Sie lassen sich jedoch meist etwas Zeit dafür, den neuen Kalender mit viel Köpfchen auszurechnen.
Ein neuer Kalender funktioniert nicht, wenn es nur der Alte im neuen Kleid ist. Machen wir ein Experiment. Wir schreiben heute a. d. x kal. febr. anno 2779 a.u.c. Den Redakteur*glucks*Innen des umstrittenen Portals Funk, einer linksextrem dominierten Jugendschiene des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wird das mangels humanistischer Bildung nichts sagen. Es ist das heutige Datum nach römischem Kalender. Wir schreiben zehn Tage vor den Kalenden des Februarius im Jahr 2779 nach Gründung der Stadt. Bis weit ins Mittelalter, einer intellektuell geradezu leuchtenden Zeit, gab man so die Zeit an. Es war ein Mondkalender und er war sehr präzise. Seit ca. 800 haben wir eine neue Zeitrechnung. Ein kluger Mönch ermittelte das Jahr der Geburt Christi. Auch wenn wir heute zu wissen meinen, das könne nicht stimmen, die Zeitrechnung verwenden wir weiter. Dieser Zeitrechnung zufolge schreiben wir den 9. Januar im Jahr 2026 nach Christi Geburt. Ach ja, der römische Papst Gregor XIII. hat noch mal nachrechnen lassen und die Schaltjahresregelung verbessert. Darum schreiben wir heute den 23. Januar 2026. Die Norm für unsere Datumsdarstellung ist die ISO 8601.
Bei Funk findet man sich unglaublich modern und so ist man der Ansicht, man schreibe den 23. Januar nach unserer Zeitrechnung. Alle Jahre bis 753 a.u.c. bezeichnet man bei Funk als „vor unserer Zeitrechnung“. Wir nennen das vor Christi Geburt. Die Absurdität ist es, lediglich den Namensgeber der Zeitrechnung canceln zu wollen. Eine neue Zeitrechnung zu finden, dafür reicht es bei den Wokeisten nicht. Es gäbe ein paar Vorschläge. Wir haben Sternenzeit -296938.58447488584. Im islamischen Kalender ist es al-jum`a: 4. Shaban 1447. Im jüdischen Kalender 6. Adar, 5786. So sähen dann andere Zeitrechnungen wirklich aus. Aber dazu reicht es nicht, wenn man nur canceln will.
Hier endet der allwöchentliche Überblick des Cancelns, Framens, Empörens, Strafens, Umerziehens, Ausstoßens, Zensierens, Denunzierens, Entlassens, Einschüchterns, Moralisierens, Politisierens, Umwälzens und Kulturkämpfens. Wir dürfen damit rechnen, dass es noch lange ungebremst weitergehen wird. Bis nächste Woche!
Ein Archiv der Cancel Culture in Deutschland mit Personenregister finden Sie unter www.cancelculture.de. Um auch weniger prominente Betroffene aufnehmen zu können, sind die Betreiber der Website auf Hinweise angewiesen. Schreiben Sie ihnen gerne unter cancelculture@freiblickinstitut.de.
Zum Glück verklagt Prof. Sullivan jetzt die Uni Bristol, weil sie sie nicht ausreichend vor dem wütenden Mob der Transaktivisten geschützt habe (Stand: Dezember 2025). Es war meiner Erinnerung nach auch Bristol, wo in den Schulen Lehrmaterial existiert, das erklärt, dass Frauen Penisse haben können. (Ähnliches gibt es allerdings auch in Deutschland.) Teile von Bristol sind Grünen-Hochburgen. Zumindest bei britischen Gerichten scheint jetzt nach und nach Vernunft einzukehren, vgl. zuletzt den Fall der „Darlington Nurses“ – eine Gruppe von Krankenschwestern, die erfolgreich gegen ihren Arbeitgeber klagten, weil sie sich in Gegenwart transidenter Männer umziehen sollten. Zuletzt hatte auch der Fall einer anderen Krankenschwester für Aufsehen gesorgt*, der erst der Rausschmiss drohte, weil sie einen transidenten verurteilten Pädophilen „Mr.“ genannt hatte statt „Mrs.“. Dieser benutzte daraufhin mehrfach das „N-Wort“ und drohte ihr mit Gewalt. Nachdem mehrere Prominente wie J.K. Rowling und mehrere Parlamentsabgeordnete sich in den Fall eingeschaltet hatten, wurde die Krankenschwester entcancelt und darf jetzt ihren Job behalten. * archive[punkt]ph/O661K
Die Spaßgesellschaft ist krank, schwer krank. Das schlimmste Symptom ist allerdings eine untergegangene Wahrnehmung für sich und andere. Das scheint mir heute das größte Problem, ob in Film und Bühne oder Politik, ich kann es nicht ändern, will es auch nicht. Ich sehe aber die Auswüchse unserer kaputten Gesellschaft, in der inflationär über alles geredet wird, Selbstdarstellung über Können angesiedelt ist, statt sich auf echte Dinge und Probleme (zB im Bildungssektor et al) zu fokussieren. Sei es drum, wir schaffen alles, sogar das Nichts.
Sieh an, so kann man sich täuschen. Dabei habe Frau Klöckner bislang als integer und in ihrer jetzigen Position parteipolitisch ziemlich neutral angesehen. Dass sie sich nun offen in das „Schlachtengetümmel“ wirft, verwundert mich doch sehr. Vor allem, weil sie im Kampf gegen die AfD nicht mehr das Florett benutzt, sondern das beidhändige Langschwert, um die Konkurrenz endgültig auszurotten oder zu bekehren – wie weiland Carolus Magnus die Sachsen!
Für NIUS lohnt es im Namen der Demokratie und der Meinungsfreiheit JEDE Lanze zu brechen !!!!
@A. Ostrovsky
Ob Sie J.Reichelt leiden können, ist völlig irrelevant !
Für mich ist er ein Anwärter auf den Pulitzer – Preis, den natürlich das Etablissement
hierzulande verhindern wird.
Erstens heißt es „Kalenden“ und nicht „Kalendern“ (kalendae) und zweitens hieß der Mönch Dionysius Exiguus, der um 525 die „christliche“ Zeitrechnung „erfand“. Das Jahr 800 ist in diesem Zusammehang Mumpitz. Und drittens basiert unsere Zeitrechnung bzw. unser Jahreskalender auf der Kalenderreform des Julius Caesar aus dem Jahr 46 v. Chr. Caesar ersetzte den gebundenen Mondkalender der Römer durch den neuen Sonnenkalender (Julianischer Kalender), der durch Papst Gregor XIII. 1582 korrigiert wurde (Gregorianischer Kalender).
Bezüglich des Filmballs, stelle ich mir die Frage, was gibt’s da überhaupt zu berichten? Eine Ansammlung von B- und C- Promis feiert sich selbst und posiert dümmlich vor den Kameras. Thats it. Ausser für B- und C- Paparazzi gibts da auch nichts zu sehen.